Feuerwehr Sallach

 
        
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20. Mai 2018
Gelungenes Jahresfest der FFW mit Gedenkgottesdienst und Festakt

(von Otto Strasser)

Dekan Josef Ofenbeck verglich in seiner Ansprache beim Gedenkgottesdienst  zu Beginn des traditionellen Feuerwehrfestes die in der Heiligen Schrift dargestellte Begeisterung der Apostel nach dem Pfingstereignis mit der Dienstauffassung überzeugter Feuerwehrler. Danach marschierten die Wehrmänner der FFW Sallach in Begleitung der Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine am Pfingstsonntag zurück zur Festhalle Hagn. Die Grenzjaga verliehen dem Kirchenzug und dem Festakt einen besonders fest­lichen Rahmen. 2. Bürgermeister Harry Büttner lobte in seinem Grußwort die Bereitschaft der Feuerwehrmänner zum selbstlosen Dienst Tag und Nacht, bei Unwettern und Naturkatastrophen, bei Unfällen und Sucheinsätzen. Besonders war er davon angetan, dass sich drei junge Burschen und drei junge Mädchen in den aktiven Feuerwehrdienst aufnehmen ließen. Michael Krabler wurde zum Oberfeuerwehrmann und Jozo Lagetar zum Löschmeister ernannt. Christian Strasser als Vorsitzender der Feuerwehr konnte zum Festakt neben den fast vollzählig erschienen aktiven Feuerwehrkameraden und Feuerwehrdamen besonders Stadtpfarrer Josef Ofenbeck, 2. Bürgermeister Harry Büttner mit den örtlichen Stadträten Johann Bauer, Wolfgang Bäuml und Franz Winter, sowie den Ehrenkommandanten Manfred Scherzer, die Fahnenmutter Mareserl Weinzierl, sowie die Ehrenmitglieder Alois Hagn und Erich Scherzer begrüßen. Er dankte allen Helfern, die in uneigennütziger Weise zum Gelingen des Festes beigetragen haben. 2. Bürgermeister Büttner überbrachte die Grüße von Bürgermeister Herbert Lichtinger und bezeichnete den Gedenkgottesdienst vor jedem Feuerwehrfest als Ausdruck enger Verbundenheit mit dem Leitspruch der Feuerwehr „Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr“. In den Feuerwehren stellen sich Menschen ehrenamtlich und uneigennützig als Helfer in Notfällen zur Verfügung. Sie müssen Tag und Nacht bereit sein, oftmals unter Einsatz des eigenen Lebens in Not Geratenen Hilfe zu leisten. Dabei prangerte Büttner die immer mehr zunehmende Unsitte der Gaffer bei Verkehrsunfällen an, die Gier nach Sensationen, um sich mit Bildern und Videoaufnahmen bei anderen wichtig machen zu können.  Den Feuerwehrmännern gebühre großer Dank für ihre stete Bereitschaft, bei Unglücksfällen aller Art Tag und Nacht Hilfe leisten zu wollen. Damit dies auch in Zukunft möglich sei, begrüße er den Beschluss der Sallacher Feuerwehrführung, den Versuch zu unternehmen,  im Dorf eine Kinderfeuerwehr zu installieren. Kommandant Martin Quegwer brachte seine Freude zum Ausdruck, dass er zum heurigen Feuerwehrfest  sechs junge Feuerwehranwärter nach bestandener Truppmann-Ausbildung in den aktiven Dienst aufnehmen könne. Diese Urkunde erhielten Natalie Herreiner, Julia Schuller, Julia Weinzierl, Timo Hasenecker, Lukas Kramschuster und Richard Weinzierl.  Außerdem freue es ihn, dass er Jozo Lagatar, aufgrund seiner im bisherigen Heimatland Österreich bereits absolvierten Lehrgänge zum Löschmeister ernennen könne.  Des weiteren wurde von ihm Michael Krabler nach erfolgreichem Abschluss des Maschinistenlehrgangs zum Oberfeuerwehrmann ernannt. Abschließend dankte  Kommandant Quegwer der Stadt Geiselhöring  für die stete Unterstützung. Mit einem gemeinsamen Mittagessen in der Festhalle nahm das Feuerwehrfest seinen Fortgang, wobei natürlich auch die Kinder auf ihre Rechnung kamen. Für sie boten die Hüpfburg und die auch heuer wieder aufgebaute Schminkecke mit Christine Beutlhauser und Steffi Scherzer, ebenso wie die Fahrten mit dem Feuerwehrauto, eine willkommene Abwechslung. Die Erwachsenen ließen sich bei den Klängen traditioneller bayerischer Blasmusik die angeboten Grillschmankerl und die von den Frauen selbst zubereiteten Kuchen und Torten bestens schmecken.


Mit einem feierlichen Kirchenzug, angeführt von der Blaskapelle „Die Grenzjaga“ und begleitet von den Fahnenabordnungen aller örtlichen Vereine,
marschierten die Feuerwehrler zum Gedenkgottesdienst in die Pfarrkirche St. Nikolaus. 



Kommandant Martin Quegwer 2. R. 3. v. l. ),2. Bürgermeister Harry Büttner (r.) und Feuerwehrvorsitzender Christian Strasser (2. R. 3. v. r.)
freuten sich zusammen mit dem neu ernannten Löschmeister Jozo Lagetar (2. R. 2. v. l.) und dem Oberfeuerwehrmann Michael Krabler  (2. R. 1. v.  l.)
über den Nachwuchs bei der Feuerwehr Sallach   (1. R. v. l.)  Richard Weinzierl, Lukas Kramschuster, Julia Weinzierl, Natalie Herreiner und Timo Hasenecker. (Julia Schuller fehlt im Bild) 


18. Januar 2018
Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen
(von Helene Strasser)

Zur Generalversammlung am Donnerstagabend im Gasthaus Hagn waren 36 Aktive und einige passive Mitglieder erschienen.  Die turnusmäßig fälligen Neuwahlen verliefen problemlos, da alle Funktionsträger im Löschwesen wie auch in der Vereinsführung mit einer Ausnahme zur Weiterarbeit bereit waren. 2. Bürgermeister Harry Büttner, stellvertretend für den erkrankten 1. Bürgermeister Herbert Lichtinger, lobte die hervorragende Führung der Sallacher Wehr und wünschte der neuen Führungsmannschaft für die nächsten 6 Jahre ein erfolgreiches Wirken zum Wohle der Allgemeinheit. Als Vorstand der FFW Sallach konnte Christian Strasser neben den aktiven männlichen und weiblichen Aktiven namentlich Ehrenkommandant Manfred Scherzer, die örtlichen Stadträte Hans Bauer, Wolfgang Bäuml und Franz Winter, sowie die Ehrenmitglieder Alois Hagn und Erich Scherzer und nicht zuletzt den Feuerwehrsachbearbeiter in der Stadtverwaltung, Werner Schubert, begrüßen. Nach der Gedenkminute für alle verstorbenen Feuerwehrkameraden   brachte Kommandant Martin Quegwer seinen Tätigkeitsbericht über das zurückliegende Jahr, in dem drei Löscheinsätze bei kleineren Schwelbränden und einige technische Hilfeleistungen zu verzeichnen waren. Außerdem leistete man vier Einsätze zur Verkehrssicherung bei Veranstaltungen. Die Sallacher Wehr konnte im Personalstand der Aktiven zum 1.1.2018 einen erfreulichen Anstieg von 57 auf 63 Mitglieder verzeichnen, wobei zur besonderen Freude des Kommandanten in den letzten Tagen weitere drei aktive Feuerwehrler ihren Eintrittswillen in die Sallacher Wehr bekundeten und durch Handschlag aufgenommen werden konnten. Die Damenlöschgruppe zähle 18 und die Anwärtergruppe 4, so die Aussage des Kommandanten.  Mit 10 Übungen und theoretischen Unterweisungen wurde die Einsatzbereitschaft der einzelnen Löschgruppen gewahrt. Die Teilnahme an der Großübung im Rahmen der Brandschutzwoche war selbstverständlich. Erfreulich war, dass  zwei Aktive erfolgreich an der Atemschutzgeräteträgerausbildung, ein Aktiver am Maschinistenlehrgang für Löschfahrzeuge mit Tank, zwei Aktive am Fahrsicherheitstraining teilnahmen und 6 Kameraden das Basismodel MTA abschlossen. Zusammen gerechnet ergeben sich so mehrere hundert Einsatzstunden, die von den Aktiven und von den Führungsleuten zum Wohle der Allgemeinheit geleistet wurden. Abschließend dankte Kommandant Martin Quegwer der Stadt für die Sachzuwendungen, seinem Stellvertreter Johannes Eichinger, dem Gerätewart Maximilian Haslbeck mit seinem Helferteam, Ehrenkommandanten Manfred Scherzer, dem Magaziner Erich Scherzer, der Vereinsführung und allen Aktiven für die Unterstützung. Nun folgte der Tätigkeitsbericht des 1. Vorsitzenden Christian Strasser, der als erstes den Mitgliederstand mit 95 Passiven bekannt gab. In 5 Ausschusssitzungen wurden Vorhaben des Vereins geplant und organisiert. Dabei erwähnte er das traditionelle Feuerwehrfest am Pfingstsonntag, die Teilnahme an der Fahnenweihe des Sportvereins und die finanziell sehr erfreuliche Christbaumversteigerung.  Sein  Dank galt den beiden Kommandanten, Martin Quegwer und Johannes Eichinger, den Mitgliedern des Vereinsausschusses, dem Fahnenjunker Michael Hörndl und besonders seinem Stellvertreter Otto Hien. Nun gab Kassenführerin Hildegard Knott einen Einblick in die Vereinskasse, die dank der guten Einnahme bei der Versteigerung und beim Feuerwehrfest einen beträchtlichen Zuwachs verzeichnete.  Kassenprüfer Erich Scherzer bestätigte ihr eine mustergültige Kassenführung und ließ ihr durch die Versammlung die Entlastung erteilen. Anschließend übergab Vorsitzender Christian Strasser die Versammlungsleitung an den Feuerwehrsachbearbeiter der Stadt Geiselhöring, Werner Schubert, dem es nun oblag, die Neuwahlen der Kommandanten und der Führungspositionen in der Vereinsführung durchzuführen.  Dank der guten Vorbereitung der bisherigen Funktionsträger war die folgende Wahl nur mehr Formsache. Die schriftlich durchgeführte Wahl ergab mit 35 Ja-Stimmen ein einstimmiges Votum sowohl für den 1.Kommandanten Martin Quegwer als auch für seinen Stellvertreter Johannes Eichinger. Die Wahl der Vereinsfunktionäre erfolgte per Handzeichen der anwesenden Mitglieder. Christian Strasser wurde einstimmig zum 1. Vorsitzenden wieder gewählt. Sein bisheriger Stellvertreter Otto Hien wurde ebenfalls einstimmig bestätigt. Hildegard Knott behält für weitere sechs Jahre das Amt der Kassenführerin. Da Helga Herreiner  als bisherige Schriftführerin für dieses Amt  nicht mehr zur Verfügung stand, wurde Steffi Stern zu ihrer Nachfolgerin gewählt. Um die Feuerwehrgeräte kümmert sich weiterhin Maximilian Haslbeck. Christian Scherzer, Florian Scherzer und Helga Herreiner wurden in den Vereinsausschuss gewählt.  Die Kasse wird weiterhin geprüft von Erich Scherzer und Harald Stern. Das Amt des Fahnenjunkers bleibt bei Michael Hörndl. Kommandant Martin Quegwer informierte nun die Aktiven über die anstehenden Vorhaben. So werden bereits im Februar drei Kameraden die Atemschutzausbildung beginnen, Ende Juni stehen mehrere Plätze im Fahrsicherheitstraining für die Sallacher Wehr offen, außerdem möchte er 2018 wieder zwei Leistungsabzeichen durchführen. Zum Schluss gab Quegwer noch bekannt, dass sich Conny Hoell bereit erklärt habe, bei genügender Anmeldung eine Kinderfeuerwehrgruppe aufzubauen.  Vorsitzende Christian Strasser sprach dem früheren 2. Kommandanten  Georg Altmann im Namen der Versammlung für seinen langjährigen Einsatz und seine hervorragende Arbeit für die Sallacher Wehr großen Dank aus. Dazu gab er  bekannt, dass sich Georg Altmann bereits bereit erklärt habe, zukünftig die Aufgabe von Erich Scherzer als Hausmeister im Feuerwehrgerätehaus zu übernehmen. Abschließend gab er einen kurzen Ausblick auf die geplanten Vorhaben der Feuerwehr. 2018 werde wieder ein neuer Maibaum aufgestellt und am Pfingstsonntag werde das Feuerwehrfest starten. Außerdem habe man die Teilnahme an den Gründungsfesten der FF Greißing, Sünching und Aufhausen bereits zugesagt. Mit dem Wahlspruch der Feuerwehr "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" schloss 1. Vorsitzender Christian Strasser die harmonisch verlaufene Generalversammlung 2018 und lud zum gemeinsamen Essen, gestiftet von Karl Kerscher, ein.


04. Juni 2017
Gelungenes Feuerwehrfest mit Gedenkgottesdienst und Festakt

(von Helene Strasser)

Im traditionellen Gedenkgottesdienst, der vom Kirchenchor und der Nikolaus-Combo schwungvoll gestaltet wurde, verstand es Dekan Josef Ofenbeck auf beeindruckende Weise, das Pfingstfest mit dem Feuerwehrdienst zu verbinden. Die Mintrachinger Blaskapelle verlieh mit dem Kirchenzug samt den Fahnenabordnungen aller örtlichen Vereine  und dem Festakt einen besonders festlichen Rahmen. Bürgermeister Herbert Lichtinger, Landrat Josef Laumer und KBI Werner Schmitzer gestalteten mit Grußworten und Ehrungen zusammen mit der Vereinsführung den Festakt. Christian Strasser als Vorsitzender der Feuerwehr konnte zum Festakt neben den fast vollzählig erschienen aktiven Feuerwehrkameraden und Feuerwehrdamen besonders Dekan Josef Ofenbeck, Landrat Josef Laumer, Bürgermeister Herbert Lichtinger mit den örtlichen Stadträten Johann Bauer, Wolfgang Bäuml und Franz Winter sowie Ehrenkommandant Manfred Scherzer und die Ehrenmitglieder Alois Hagn und Erich Scherzer sowie die ehemalige Festmutter Mareserl Weinzierl begrüßen. Er dankte allen Helfern, die in uneigennütziger Weise zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Bürgermeister Lichtinger überbrachte nicht nur die Grüße des Stadtrates sondern bezeichnete auch die Verbindung des Jahresfestes der FFW Sallach mit einem Gedenkgottesdienst als anerkennenswert, da damit zum Ausdruck komme, „dass nicht nur alleine hervorragende Arbeit bei der Feuerwehr geleistet werden muss, sondern auch der Beistand von oben für einen unfallfreien Feuerwehrdienst notwendig ist.“  Als Grundpfeiler des Feuerwehrdienstes bezeichnete Lichtinger Ausstattung, Personal und Ausbildung, und nicht zuletzt die Kameradschaft. Für die Ausstattung sind die Kommunen verpflichtet, deshalb gebe es auch im Stadtrat wenig Diskussionen, wenn Fahrzeuge oder Gerätschaften angeschafft werden müssen. So sei in der mittelfristigen Finanzplanung der Stadt für 2018 ein neues TSF-W, ein Wasser führendes Fahrzeug mit Atemschutz, beschlossen. Weiter führte der Bürgermeister aus, dass die Personalhaltung und -gewinnung in allen Ortsteil-Feuerwehren immer wichtiger werde, um die Tagesalarmverfügbarkeit gerade in der Zeit von 9 bis 14 Uhr sicher zu stellen. Dazu gehöre aber auch die Bereitschaft der Aktiven zu regelmäßiger Ausbildung in Übungen und Lehrveranstaltungen. Unbedingt dazu gehöre auch die Kameradschaft untereinander - in den Familien, mit den Arbeitgebern und zwischen den Nachbarfeuerwehren, so der Bürgermeister. Landrat Josef Laumer war zu Beginn seines Grußwortes voll des Lobes über für die musikalische Leistung des Sallacher Kirchenchors und der Instrumentalgruppe beim Festgottesdienst. Die Feuerwehrler seien Vorbilder für die Gesellschaft, da ein Ehrenamtlicher keinen Dienstplan habe und seine Einsätze immer aus heiterem Himmel kämen. Seine Freude brachte er darüber zum Ausdruck, dass er heute fünf Feuerwehrkameraden für 40 bzw. 30 Jahre aktiven Feuerwehrdienst das staatliche Ehrenzeichen überreichen dürfe, wobei für die 40-Jährigen eine Woche Aufenthalt im Feuerwehrheim in Bayrisch-Gmain verbunden sei. 40 Jahre aktiv bei der Feuerwehr waren Georg Altmann, Karl Kerscher, Robert Kulzer und Ehrenkommandant Manfred Scherzer. Hans Bauer bekam die Auszeichnung für 30 Jahre Feuerwehrdienst. 20 Jahre Feuerwehrdienst leisteten Franz Winter jun. und  Marco Rothmayr. Kommandant Martin Quegwer und Feuerwehrfrau Constanze Hoell  sprach er Dank für ihre Teilnahme am Fluthelfereinsatz des Landkreises in Simbach am Inn aus und überreichte beiden die Fluthelfermedaille des Freistaates. Abschließend lobte Kreisbrandinspektor Schmitzer die hervorragende kontinuierliche Jugendarbeit der Sallacher Wehr. So konnte Kommandant Martin Quegwer sechs Feuerwehranwärter nach bestandener Truppmann-Ausbildung in den aktiven Dienst aufnehmen. Die Aufnahmeurkunde erhielten: Natalie Herreiner, Timo und Felix Hasenecker, Lukas Kramschuster und Michael Zierer. Außerdem verlas Quegwer die Namen der Teilnehmer beim Hochwassereinsatz in Geiselhöring. Natürlich freue es ihn, so der Kommandant, dass er Constanze Hoell und Laura Hien jeweils zur Feuerwehrfrau befördern könne. Zum Abschluss seiner Ausführungen verabschiedete er den langjährigen Fahnenjunker der Sallacher Feuerwehr, Franz Winter sen. nach 44 Jahren aktiven Feuerwehrdienst in den Ruhestand und überreichte ihm ein Erinnerungsgeschenk. Bevor die vielen freiwilligen Helfer zum Mittagessen auftischten, dankte Vorsitzender Christian Strasser allen, die bei der Vorbereitung und Bewirtung fleißig im Einsatz sind sowie den vielen Kuchenspenderinnen zum Nachmittagskaffee. Für die Kinder boten die Hüpfburg und die auch heuer wieder aufgebaute Schminkecke mit Christine Beutlhauser und Steffi Scherzer, ebenso wie die Fahrten mit dem Feuerwehrauto, eine willkommene Abwechslung.

Sie erhielten für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst das staatliche Ehrenzeichen und eine Woche Urlaub im Feuerwehrheim in Bayrisch Gmain. 1. R. von l. Ehrenkommandant Manfred Scherzer, der frühere 2. Kommandant Georg Altmann, Robert Kulzer und Karl Kerscher. 2. R. v. l. Bgm Herbert Lichtinger, KBI Werner Schmitzer, Kdt. Martin Quegwer, Vorsitzender Christian Strasser, Stadtpfarrer Josef Ofenbeck und Landrat Josef Laumer

Die Ehrengäste und die Funktionsträger der Sallacher Feuerwehr mit den ausgezeichneten Fluthelfern Kdt. Martin Quegwer (2. R. 3. v. r.) und Constanze Hoell (2. v. r.) sowie dem Nachwuchs der Sallacher Wehr: Feuerwehrfrau Laura Hien (rechts stehend) 1.R. v. links: Timo Hasenecker, Michael Zierer, Felix Hasenecker, Lukas Kramschuster, Natalie Herreiner.

Nach 44 Jahren wurde Franz Winter (rechts)  von Kdt. Martin Quegwer aus dem
aktiven Feuerwehrdienst verabschiedet.

Die Schminkecke mit Christine Beutlhauser und Steffi Scherzer war für die Kinder ein gefragter Anziehungspunkt.


26. Januar 2017
Jahreshauptversammlung

(von Otto Strasser)

Am 26. Januar konnte Christian Strasser als Vorsitzender der FF Sallach etwa 40 aktive und passive Mitglieder zur Jahreshauptversammlung 2017 im Gasthaus Hagn begrüßen. Dabei galt sein namentlicher Gruß dem Ehrenkommandanten Manfred Scherzer, den Ehrenmitgliedern Alois Hagn und Erich Scherzer, dem Chronisten Otto Strasser und den Mitgliedern der Damenlöschgruppe. Nach der Gedenkminute für alle verstorbenen Feuerwehrkameraden, besonders für die im letzten Jahr  verstorbenen Feuerwehrkameraden Johann Ertl und Hermann Altweck.  Aus dem ausführlichen Tätigkeitsbericht des Kommandanten Martin Quegwer war zu entnehmen, dass die Wehr , derzeitiger Aktivenbestand 57 davon 16 Frauen, im vergangenen Jahr zweimal zu Brandeinsätzen ausrücken musste. Dies waren ein Wohnhausbrand in Greißing und ein kleinerer Schwelbrand in einem Industriebetrieb. Außerdem waren die Aktiven im Jahr 2016 siebenmal zu technischen Hilfeleistungen gerufen worden. Mit zwei Feuerwehrlern habe man sich an der  Hochwasserhilfsaktion des Landkreises in Simbach beteiligt. Insgesamt wurden bei den Alarmierungen 186 freiwillige Einsatzstunden geleistet. Außerdem absolvierten sieben Aktive im Februar 2016 erfolgreich die  Motorsägenführerausbildung und ein Aktiver den Gerätewartlehrgang an der SFS Regensburg. Erfreulich, so der Kommandant, sei auch, dass 12 Teilnehmer 2016 das Leistungsabzeichen ,  zwei Kameraden die modulare Truppausbildung abgeschlossen haben und man  gemeinsam die Funkausbildung mit Sprechfunkerprüfung absolvieren konnte.  Auch die theoretische Ausbildung zum richtigen Verhalten der Gruppe im Löscheinsatz und die Maßnahmen zu einer effektiven Brandbekämpfung wurden 2016 nicht vernachlässigt.  Beim traditionellen Feuerwehrfest am Pfingstsonntag konnte an die Feuerwehrfrau Stefanie Scherzer das Dienstaltersabzeichen für 20 Jahre aktiven Dienst verliehen werden. Drei Feuerwehranwärter wurden zum Feuerwehrmann befördert. In seinem Ausblick informierte Kommandant Martin Quegwer die Versammlung, dass sich bereits im Februar 2017 zwei Aktive der  Atemschutzausbildung unterziehen werden. Zugleich ermunterte er alle Interessierten, die Möglichkeit zur Teilnahme am Fahrsicherheitstraining wahrzunehmen. In diesem Zusammenhang appellierte er an alle Aktiven, sich bei Alarmierungen zahlreicher am Gerätehaus einzufinden, um immer vollzählig ausrücken zu können. Sein abschließender Dank galt vor allem seinem Stellvertreter, 2.Kommandant Johannes Eichinger, dem Gerätewart Maximilian Haslbeck, sowie dem Feuerwehrkameraden Erich Scherzer, der sich seit vielen Jahren um die Ordnung im Feuerwehrgerätehaus bemühe. Christian Strasser ging als Vorsitzender des FFW-Vereins  mit 95 Mitgliedern seinerseits besonders auf die gesellschaftlichen Ereignisse im vergangenen Vereinsjahr ein. Bemerkenswert seien hier das gemeinsame Maibaumaufstellen, das gelungene Feuerwehrfest am Pfingstsonntag, sowie das erstmals durchgeführte adventliche Grillen am Feuerwehrhaus gewesen. In vier Ausschusssitzungen habe man notwendige Vorarbeiten in die Wege geleitet.. Dank der guten Kameradschaft und der Mithilfe vieler fleißiger Helfer konnten beim Feuerwehrfest die zahlreichen Gäste, aber auch der Vereinskassier vollauf zufrieden sein. Überörtlich beteiligte man sich am Florianifest in Geiselhöring, sowie an der Versteigerung in Greißing. Zum Schluss dankte Vorsitzender Christian Strasser allen Aktiven, insbesondere den beiden Kommandanten, sowie allen Mitgliedern des Vereinsausschusses, der Damenlöschgruppe und allen Aktiven sowie passiven Mitgliedern  für  ihren Einsatz und ihre Treue zur Wehr. Besonders herzlich dankte er dem Vereinskameraden Otto Strasser für die mustergültige Führung der Vereinschronik. Aus dem Kassenbericht von Kassenführerin Hildegard Knott  ging hervor, dass die Jahresrechnung  trotz der turnusmäßig fehlenden Versteigerungseinnahme nur ein leicht verkraftbares Minus  aufweise. Kassenprüfer Erich Scherzer schlug der Versammlung die Entlastung der Kassenführerin vor, da er ihr eine einwandfreie Arbeit bestätigen konnte. Bürgermeister Herbert Lichtinger von der Stadt Geiselhöring lobte in seinem Grußwort den guten Zusammenhalt der Führungskräfte und den Einsatzwillen der Damenlöschgruppe. Dann erläuterte er den von der Fachstelle Feuerlöschwesen an der Regierung von Niederbayern vorgelegten Bedarfs­plan für die Großgemeinde Geiselhöring. Darin sei neben dem neuen Gerätehaus und der Drehleiter für die Stützpunktfeuerwehr Geiselhöring auch 2018 die Anschaffung zweier TSFW-Fahrzeuge für Sallach und Wallkofen vorgesehen. Dieser Kauf setze aber das Vorhandensein von ausreichend vielen Atemschutzträgern in beiden Wehren voraus. Ehrenkommandant Manfred Scherzer brachte hier den Einwand, ob es nicht zweckmäßiger sei, statt eines zusätzlichen Mannschaftstransporters das nächst größere TSFW anzuschaffen. Bürgermeister Lichtinger versprach, sich diesbezüglich bei der Regierung zu erkundigen.  Vorsitzender Strasser gab dann die anstehenden Termine im neuen Vereinsjahr bekannt: Dorfball der Vereine am Samstag, 25.2., Pfingstsonntag, 4.6.  das diesjährige Feuerwehrfest und am 25.11. die Hasenversteigerung. Im Punkt Wünsche und Anträge wurde von Ehrenkommandant Manfred Scherzer angeregt, alle Aktiven zu einer Aussprache einzuladen, um deren Bereitschaft zur Atem­schutzausbildung zu ermitteln.  Nach dem offiziellen Schlusswort des Kommandanten mit dem Leitspruch der Feuerwehr „Helfen in Not ist unser Gebot“ waren alle Anwesenden zu einem gemeinsamen Essen eingeladen.



.Sallach liegt in der Mitte des Dreiecks Regensburg - Deggendorf - Landshut an der Staatsstraße 2142 zwischen Straubing (BAB3, B8, B20) und Neufahrn/Ndb. (B15).
Oder von Regensburg über Sünching kommend in Geiselhöring Richtung Mallersdorf/Landshut.



 



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