Fischerfreunde Sallach

 
           
     

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22.  Mai 2022
Fischerfreunde Sallach feierten 40jähriges Bestehen
(von Otto Strasser)

Nach dem obligatorischen Weißwurstfrühstück im Gasthaus Hagn erfolgte  am Sonntagvormittag um 9:30 Uhr der gemeinsame Abmarsch der Fischerfreunde mit der Blaskapelle „Hirschlinger Musikanten" zur Pfarrkirche, um hier den Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder während ihres 40-jährigen Bestehens zu feiern. Pfarrer i. R.  Josef Helm, der den Jubiläumsgottesdienst zelebrierte, verlas am Schluss die 18 Namen der verstorbenen Vereinskameraden, um ihrer in besonderer Weise zu gedenken. Der Kirchenchor und die Instrumentalgruppe unter Leitung von Manfred Plomer umrahmte den Festgottesdienst in einfühlsamer Weise mit der „Bauernmesse“ von Annette Thoma. Nach dem Rückmarsch zum Gasthaus Hagn und der Begrüßung der Ehrengäste durch Vorsitzenden Franz Winter traten Bürgermeister Herbert Lichtinger und der niederbayerische Bezirksgeschäftsführer Jörg Kuhn zu ihren  Grußworten an das Rednerpult. Lichtinger lobte dabei sowohl den großen aktiven Beitrag der Fischer zum Natur- und Landschaftsschutz, als auch deren Bereicherung des Sallacher Dorflebens durch die jährlichen Fischerfeste, die nur durch den großen Zusammenhalt aller Mitglieder, ob aktiv oder passiv, stattfinden können. Bezirksgeschäftführer Jörg Kuhn überbrachte zuerst die Grüße des neu gewählten Bezirkspräsidenten Michael Kreiner. ehe er darüber informierte, dass sich während der Coronazeit im Gegensatz zu anderen Vereinen die Mitgliederzahl in vielen Fischereivereinen erhöht habe. Wichtigste Aufgabe der Verbandsführung sehe er neben der Vertretung der Vereinsinteressen vor allem in der Verbesserung der natürlichen Begebenheiten des gesamten Lebensraumes aller Wasserbewohner, was aber naturgemäß auch immer wieder neue Konfliktsituationen mit anderen Interessenvertretern provoziere. In der Betrachtung des großen Festsaales machte er der Sallacher Vereinsführung Hoffnung auf die Ausrichtung von größeren Bezirksveranstaltungen.
Mit dem Leitspruch des niederbayerischen Fischereiverbandes „Vermehren und Hegen, dem Schöpfer zur Ehr, den Menschen zum Segen“ aus dem Jahr 1876  eröffnete Vorsitzender Franz Winter seinen Rückblick über die vergangenen vier Jahrzehnte seit der Gründung am 19. Februar 1982, als 14 Fischer in der Gründungsversammlung im Gasthaus Hagn den Verein „Fischerfreunde Sallach“ aus der Taufe gehoben haben. Einer der Hauptinitiatoren war damals Josef Daffner, der damals auch zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde. Ein großes Problem bei der Gründung war, dass dem jungen Verein kein eigenes Fischwasser zur Verfügung stand. Nur durch das großzügige Angebot von Ludwig Rammelsberger, der die kleine Laber oberhalb Gallhofens bis zur Eittinger Grenze als Fischwasser gepachtet hatte, konnten sie zum Fischen gehen.  Sieben Jahre später war es nach Winters Worten dem Entgegenkommen der Pächter des gemeindlichen Fischwassers Ludwig Rammelsberger und Fritz Schwarz sowie der Stadt Geiselhöring zu verdanken, dass die Fischerfreunde zum 1.1.1989 das Fischwasser von Gallhofen bis Greißing erhielten.  Von Anfang an haben es sich die Fischer zur Aufgabe gemacht, neben dem Angeln vor allem zum Erhalt der Fischbestände sowie zur Pflege und zur Verbesserung des Gewässers und seiner Uferzonen beizutragen. So wurden nicht nur unter hohem finanziellem Aufwand in den jährlichen Besatzmaßnahmen verschiedene Fischarten, unter anderem Nasen, Ruten, Schleien, Barsche, Karpfen, Forellen, Hechte und Weißfische gesetzt, sondern auch die Wiedereinbürgerung des Flusskrebses im Aargraben  versucht. „Nur  durch vermehrten Besatz im Fischwasser konnten wir den in den letzten Jahren entstandenen Verlust durch die Kormorane immer wieder etwas ausgleichen. Auch der Biber macht uns schon seit einigen Jahren großes Kopfzerbrechen“, klagte Franz Winter.  „Durch hartnäckigen Einsatz des damaligen Gewässerwartes Christoph Daffner und seines Vaters, unseren heutigen Ehrenvorstandes  Josef Daffner, konnte in den 90-er Jahren an der Laber bei Weingarten ein Meander geöffnet werden. Große Aktionen waren außerdem die bereits zweimal durchgeführten Entlandungsmaßnahmen am Huberwasser und am Vollgraben, die aber nur durch große finanzielle Unterstützung von Seiten der Stadt und des Fischereiverbandes Niederbayern für den Verein erschwinglich waren.  
Ein wichtiges Anliegen ist den Fischerfreunden seit jeher die Jugendarbeit. Alle bisherigen Jugendwarte des Vereins machten es sich zur Aufgabe, den Jungfischern bei Zeltlagern nicht nur das Angeln beizubringen, sondern sie auch zum verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt und der Natur zu erziehen. Natürlich  kommen bei den Fischerfreunden auch die Kameradschaft und das gesellschaftliche Leben nicht zu kurz. Jährlich werde bei einem vereinsinternen Fischen der Fischerkönig ermittelt, dem dann  beim Fischerfest vom Vorsitzenden die von Rudolf Brandl gespendete und durch  ausgesuchte Taler überaus wertvolle Fischerkette überreicht wird.  Das Vatertagsfischen mit anschließendem Grillfest und das weit über die Grenzen der Großgemeinde bekannte Fischerfest sind beliebte gesellschaftliche Ereignisse jeden Vereinsjahres. Das zweitägige große Fischerfest fand bis 2019 bereits zum 38. Male statt. „Aber nicht nur Corona hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht, sondern auch das Finanzamt. Wir hatten dank ehrenamtlicher Arbeit zu viel Umsatz gemacht, was von amtlicher Seite bestraft wurde“, brachte der Redner sein Unverständnis zum Ausdruck.  Höhepunkte der bisherigen Vereinsgeschichte waren neben dem Fest der Standartenweihe am 6. Juni 1999 das 20- und 30-jährige Gründungsfest im Jahr 2002 und 2012, insbesondere  der Auftritt der Fischer bei der 1000-Jahrfeier des Dorfes als Keltengruppe mit einem Ochsengespann und einem stattlichen Vereinswagen. Durch Vermittlung von Fischerkollegen Rudi Kroiss können die Mitglieder Fischerfreunde die beiden Schwarzweiher mit vorhandener großer Fischerhütte bis 2026 nutzen.
Eine große Ehre wurde dem Verein erwiesen, als man 2014 die Jahreshauptversammlung des niederbayerischen Bezirksverbandes für 32 teilnehmende Vereine im Hagnsaal ausrichten durfte. Momentan zählt der Verein 102 Mitglieder, unter ihnen 60 Aktive, vier Jungfischer und 37 Passive. Die Fischerfreunde unterstützen aber nicht nur die Natur und sorgen für erinnerungswürdige Feste, sondern setzen sich auch für hilfsbedürftige Menschen und Einrichtungen in der Region ein. So wurden 2019 je 250 € an den Kindergarten Geiselhörings und an die Palliativstation im Straubinger Klinikum gespendet.   „Ein großer Schock war der plötzliche Tod unseres langjährigen Vorsitzenden und Ehrenmitglieds Fritz Ramsauer im Oktober 2019“ bedauerte Franz Winter. Da der Umweltschutz für die Fischerfreunde immer von großer Bedeutung war, registrierten sie auch mit großer Genugtuung, dass jetzt beim Neubau des E-Werks in Gallhofen eine naturgerechte Fischtreppe errichtet und bereits in Betrieb genommen wurde. Mit einem Spruch des italienischen Philosophen Dante Alighieri „Der eine wartet bis die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt“ nannte Franz Winter das Ziel des zukünftigen Wirkens der Fischerfreunde Sallach. Dabei vergaß er aber auch nicht, seine Vorgänger im Amt, Ehrenvorstand Josef Daffner, und Vorstand Fritz Ramsauer  posthum für ihre geleistete Arbeit als Vorsitzende  auszusprechen. Sein weiterer Dank galt seinem Stellvertreter Hermann Hien, sowie den Mitgliedern des Vereinsausschusses für ihren Einsatz zur Vorbereitung des Gründungsfestes. Vorsitzender Franz Winter vergaß auch nicht die Leistung seiner beiden Amtsvorgänger, Ehrenvorsitzender Josef Daffner (12 Jahre)  und  Fritz Ramsauer (18 Jahre Vorsitzender und 12 Jahre Kassier),   zu würdigen und ihnen herzlich zu danken. Mit dem Dank an alle Mitglieder und Gönner, an alle Mitarbeiter in der Vorstandschaft und im Vereinsausschuss  für ihren Einsatz. und ihren Zusammenhalt zum Wohle des Vereins beschloss Winter seinen Rückblick und wünschte allen „Petri Heil“.
Als Bezirksgeschäftsführer oblag Jörg Kuhn nun die ehrenvolle Aufgabe, verdienten Funktionären die silberne bzw. goldene Ehrennadel des Bezirksverbandes zu überreichen. So erhielten aus seinen Händen die Gewässerwarte Rainer Zierer und Michael Heigl jun., Thomas Rammelsberger und Karl Bacherl (langjährige Ausschussmitglieder und Gönner) die silberne Ehrennadel. Mit der Goldenen Ehrennadel wurden ausgezeichnet Alfons Kollmann (14 Jahre Ausschussmitglied und Chefkoch bei den Fischerfesten), Manfred Kohl (langjähriger Gerätewart und unermüdlicher Helfer zur Vorbereitung der Fischerfeste) sowie Hermann Hien (10 Jahre 2. Vorsitzender und langjähriger Fahnenjunker). Vorsitzender Franz Winter wurde von Jörg Kuhn für seine langjährige Arbeit als  2. Vorsitzender und gleichzeitiger Schriftführer (1996 – 20012) und seit 2012  1. Vorsitzender mit der silbernen Verdienstnadel des Fischereiverbandes Niederbayern ausgezeichnet.
Bürgermeister Herbert Lichtinger überreichte nun zusammen mit den beiden Vorsitzenden Franz Winter und Hermann Hien den anwesenden Gründungsmitgliedern Ehrenvorstand Josef Daffner, Ehrenmitglied Ludwig Rammelsberger, sowie Rudolf Brandl, Alfons Hasenecker,  Erwin Schuller, Otto Strasser und Hermann Hien als Dank für  40jährige Mitgliedschaft Ehrennadel und Urkunde des Vereins.  Dabei überreichte Rudolf Brandl dem Vorsitzenden ein Buch über das Fischereiwesen in Deutschland in der Zeit des 17. Jahrhunderts.
Für  30jährige Mitgliedschaft erhielt das Ehrenzeichen mit Nadel und Urkunde Stefan Strasser.
Die Ehrung für 20-jährige Mitgliedschaft erhielten Alfons Weinzierl jun. Andreas Artmann, Martin Winter, Rainer Zierer und Reinhard Weinzierl sen. und jun..
Schließlich erfolgte noch die Ehrung für 10 Jahre Mitgliedschaft, die Stadtpfarrer Josef Ofenbeck und Bürgermeister Herbert Lichtinger von Ehrenzeichen, Nadel und Urkunde aus den Händen von Vorsitzendem Franz Winter entgegennehmen konnten.
Mit dem gemeinsamen Kaffeetrinken, bei dem sich die Gäste mit feinsten hausgemachten Torten und Gebäck bedienen konnten, die von den Fischerfrauen gespendet worden waren, und der Einladung des Vorsitzenden zur Teilnahme am Vatertagsfischen mit abendlichem Grillen an der Fischerhütte endete der Festakt zum 40-jährigen Bestehen der Fischerfreunde Sallach.







 


01.  April 2022
Jahreshauptversammlung
(von Otto Strasser)

Den Auftakt der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Fischerfreunde am Freitagabend im Gasthaus Hagn. bildete das Gedenken an die verstorbenen Vereinsmitglieder, deren Namen 1. Vorsitzender Franz Winter verlas. Nach dem gemeinsamen Essen gab er einen ausführlichen Rückblick über die wichtigsten Ereignisse des abgelaufenen Vereinsjahres, dessen Aktivitäten wieder stark unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu leiden hatten. Das Frühjahr begann mit den obligatorischen Arbeitseinsätzen zur Nistkästenreinigung und zum Karfreitagsgrillen. Den ganzen Sommer über mussten wegen Corona die sonst üblichen Aktivitäten mit Ausnahme des Königsfischens am 7.7. ruhen. Erfreulicherweise konnte auch für das ausgefallene Fischerfest am 26.7. ein „Fischgrillen to go“ angesetzt werden, dessen Erfolg überaus zufriedenstellend bewertet werden konnte. Am 12.11.21 fand die nachgeholte  Jahresversammlung mit vorausgehendem Gedenkgottesdienst und Kürung der Fischerkönige und der Vereinsmeister statt. Unter großer Anteilnahme musste man am 15.12. den großen Förderer der Fischerfreunde, Helmut Daffner,  auf seinem letzten Erdenweg begleiten. Am 20.12. fand eine Besprechung der Vorstandschaft mit dem Besitzer des großen Weihers über die zukünftige Nutzung statt. In insgesamt fünf Ausschuss- und zwei Vorstandssitzungen wurden anstehende Aktivitäten geplant und Fischerei technische Themen beraten. Zum Schluss seiner Ausführungen gab Franz Winter den aktuellen Mitgliederstand mit 60 Aktiven, vier Jungfischern und 37 passiven Vereinsmitgliedern bekannt. Gleichzeitig  sprach er die Hoffnung aus, im nächsten Jahr wieder aktiver sein zu können. Nun brachte 2. Gewässerwart Michael Heigl jun.  seinen  Rechenschaftsbericht, in dem er die Versammlung sowohl über die Fangergebnisse als auch über die durchgeführten Besatzmaßnahmen mit dem vorgeschriebenen finanziellen Aufwand unterrichtete. Die Fangergebnisse waren aufgeschlüsselt nach Fischarten und Gewässerabschnitten. Aus dem Kassenbericht von Kassier Alfons Weinzierl ging hervor, dass  der Verein  dank Sparsamkeit und neuer Ideen über eine gesunde finanzielle Basis verfüge. Kassenprüfer Harald Stern bescheinigte dem Kassier eine einwandfreie Kassenführung und schlug der Versammlung die Entlastung des Kassiers, bzw. der Vorstandschaft vor, die  auch einstimmig gewährt wurde. Vorsitzender Franz Winter versäumte es nicht, seinen Vorstandsmitgliedern und allen Aktiven, insbesondere auch den Frauen für ihre Mithilfe bei den Vereinsfesten und Arbeitseinsätzen herzlich zu danken. In diesen Dank schloss er natürlich auch den Fahnenjunker Hermann Hien ein. Bei den turnusmäßig fälligen Neuwahlen hatten die Wahlleiter Harald Stern, 3. Bürgermeister Hans Bauer und Stadtrat Fritz Frank keine nenneswerten Probleme, da sich alle Funktionsträger wieder zur Verfügung stellten. So wurden Franz Winter als 1. Vorsitzender, Hermann Hien als dessen Stellvertreter, Alfons Weinzierl als Kassier, Dirk Fischer als Schriftführer, Rudi Kohl als Jugendwart, Walter Dunskus als Gerätewart, Rainer Zierer und  Michael Heigl als Gewässerwarte, Karl Bacherl, Richard Stadler, Josef Huber und Thomas Rammelsberger als Beisitzer einstimmig in ihren Funktionen bestätigt. Ebenso bleiben Hermann Hien Fahnenjunker und Harald Stern weitere zwei Jahre Kassenprüfer. In seiner Vorschau auf das neue Vereinsjahr gab der alte und neue Vorsitzende folgende Termine bekannt: 9.4. Anfischen an der Laber, 15.4. Steckerlfischgrillen, 22.5. 40-jähriges Vereinsjubiläum, 26.5. Vatertagsfischen und 31.7. Steckerlfischgrillen. Der geplante Ablauf des 40-jährigen Gründungsfestes kann auf der Homepage des Vereins nachgelesen werden. Nach seinem Dank an alle Helfer in der Vereinsführung, in der Pflege des Fischwassers an der Laber und bei den Vereinsweihern und nicht zuletzt bei allen weiblichen Helfern und Kuchenspenderinnen  konnte Vorsitzender Franz Winter mit einem kräftigen Petri Heil für 2022 die unter Einhaltung der geltenden Corona-Bestimmungen harmonisch verlaufene Jahresversammlung beschließen.


12.  November 2021
Jahreshauptversammlung
(von Otto Strasser)

Unter strenger Beachtung der 3 G+-Regeln  versammelten sich  die Fischerfreunde am Freitagabend nach einem Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche für die verstorbenen Vereinskameraden  im Gasthaus Hagn zur verspäteten diesjährigen Jahreshauptversammlung 2021. Vorsitzender Franz Winter hatte für fünf Mitglieder eine Ehrung für 30- bzw. 20-jährige Mitgliedschaft vorbereitet.  Gewässerwart Rainer Zierer konnte nach Auswertung der abgegebenen Fangkarten ein artenreiches Fangergebnis bekannt geben. Im ersten Tagesordnungspunkt gedachte die Versammlung in einer Gedenkminute aller verstorbenen Vereinsmitglieder.  Der Tätigkeitsbericht von  Vorsitzendem Franz Winter über die Jahre 2020 begann mit der erfreulichen Botschaft, dass sich die Mitgliederzahl der Fischerfreunde Sallach von 100 auf 102 erhöht habe. Sein Bericht fiel wegen der Einschränkungen durch Corona im Jahr 2020  verständlicherweise kürzer als üblich aus. Trotzdem konnte er von einigen Aktivitäten und Arbeitseinsätzen mit Reinigen der Nistkästen am Fischwasser oder am großen Weiher berichten. Dabei erinnerte er auch an das Treffen mit dem Wasserwirtschaftsamt wegen der Biberschäden in den Uferbereichen und an den Einbruch in der Weiherhütte, wo die Täter bis heute nicht festgestellt werden konnten. Obwohl die meisten turnusmäßig angesetzten Aktivitäten wie Anfischen oder Karfreitagsgrillen ausfielen, konnten wenigstens am 21.5. das Vatertagsfischen , wenn auch ohne abendliches Grillen,  und die Königsfischen sowohl 2020 wie auch 2021 durchgezogen werden. Am 1. 7. 2020 war ein Arbeitseinsatz am Weiher zur Behebung eines Sturmschadens notwendig. 2020 fand das Königsfischen am 12.7. statt. Tagessieger wurde Ehrenvorstand Josef Daffner, dem ein Graskarpfen mit 3630 gr an den Haken gegangen war.  Unter den Jungfischern durfte sich Luka Meier über ein 900 gr. schweres Aitel freuen. Dabei konnte auch das herkömmliche abendliche Grillen mit erfreulich großem Besuch vonstatten gehen. Auch 2021 konnte das Königsfischen stattfinden. Thomas Kohlhäufl wurde Fischerkönig. Sebastian Meindl Jungfischerkönig. Ersterem wurde in der Versammlung von Vorstand Franz Winter die wertvolle Königskette, letzterem die Jungfischer-Trophäe  überreicht. Das wegen Corona  ausgefallene Fischerfest wurde am 26.7. mit einem „Fischgrillen to go“ überaus zufriedenstellend ersetzt. Am 11.10. konnte das traditionelle Abfischen zwar durchgeführt werden, doch waren  dabei sowohl die Beteiligung wie auch das Fangergebnis enttäuschend. Nun konnte Vorstand Franz Winter einigen Mitgliedern für ihre langjährige Treue zum Verein die Ehrenzeichen mit Urkunden überreichen. Diese erhielten für 30 Jahre Treue Markus Speiseder und Johann Bauer, für 20 Jahre wurde Fritz Frank ausgezeichnet. 10 Jahre dabei sind Michael Janker und Matthias Hien. "Die Fangergebnisse zeigen deutlich, dass die von uns in den letzten Jahren kontinuierlich geförderte Artenvielfalt  im Gewässer Früchte zeigt“, eröffnete 1. Gewässerwart Rainer Zierer seinen Tätigkeitsbericht. Aus der Auswertung der abgegebenen Fanglisten wurde deutlich, dass sich die Fangergebnisse sowohl in den Laberabschnitten wie auch in den Weihern gegenüber den  Vorjahren in Bezug auf die Artenvielfalt erheblich steigerten. Insgesamt wiesen die Fangkarten der Aktiven ein Gesamtergebnis von erfreulichen 408 kg auf. Aus dem Kassenbericht von Alfons Weinzierl sen.  erfuhren die Mitglieder, dass der Verein durch  erfolgreiche Ersatzveranstaltungen ein zufriedenstellendes Jahresergebnis erwirtschaften konnte. Der Bericht des Kassenprüfers Harald Stern bescheinigte ihm eine einwandfreie Kassenführung und führte so zur einstimmigen Entlastung des Kassiers. Beim Punkt Wünsche und Anträge ging es vor allem um die zukünftige Ausgabe von Jahreskarten. Dabei wurde im Vereinsausschuss bereits ein vorläufiges Punktesystem erarbeitet, welches für den Erhalt der dem Verein zugeteilten Jahreskarten den Ausschlag geben werde. Eine genaue Regelung werde er in nächster Zeit in einem Rundschreiben bekannt geben, lautete die Aussage von Vorstand Winter. Nach seinem Dank an alle Helfer in der Vereinsführung, in der Pflege des Fischwassers an der Laber und bei den Vereinsweihern konnte der Vorsitzende allen Anwesenden zum gemeinsamen Essen guten Appetit wünschen und mit einem kräftigen Petri Heil für 2022 die trotz strenger Einhaltung der geltenden Corona-Bestimmungen harmonisch verlaufene Jahresversammlung beschließen.


Die beiden Vorsitzenden Franz Winter (rechts) und Hermann Hien (links) überreichten an 3. Bürgermeister Johann Bauer (2. v. r.) für 30 Jahre Mitgliedschaft
und an Stadtrat Fritz Frank (2.v.l.) für 20 Jahre die Urkunden. (Drei weitere Geehrte waren an der Teilnahme an der Jahresversammlung verhindert.)


Sie freuten sich über ihren Erfolg bei den Königsfischen2020 und 2021. Fischerkönig 2021 wurde Thomas Kohlhäufl, Jungfischerkönig 2021 Luka Meier 2020 Sebastian Meindl.
Es gratulierten die Vorstände Franz Winter (rechts) und Hermann Hien (Links). Ehrenvorstand Josef Daffner als Fischerkönig 2020 hatte sich entschuldigt.


24.  Januar 2020
Jahreshauptversammlung
(von Otto Strasser)

Nach einem gemeinsamen Gottesdienst mit Dekan  Josef Ofenbeck versammelten sich mehr als 50 Mitglieder der Fischerfreunde und deren Angehörige am Samstagabend im Vereinslokal Hagn zur turnusmäßigen Jahreshauptversammlung, die neben den Tätigkeitsberichten des Vorsitzenden Franz Winter, des Kassiers Alfons Weinzierl und der Gewässerwarte Rainer Zierer und Michael Heigl  vor allem den Tagesordnungspunkt „Neuwahlen“ zu bieten hatte. Vier Neue wurden jeweils einstimmig in die Vorstandschaft berufen.
Nach der Gedenkminute für alle verstorbenen Vereinsmitglieder und einem vorausgegangenen Essen nannte Franz Winter in seinem Tätigkeitsbericht als erste Aktion im Jahresablauf  die turnusmäßige Kontrolle und Reinigung der zahlreichen Nistkästen an der Laber und an den anderen Fischgewässern. Außerdem haben sich die Fischer verstärkt durch vier andere örtliche Vereinen an der landkreisweit durchgeführten Umweltaktion „Sauber macht lustig“beteiligt. Beim großen Fischerfest am letzten Juliwochenende konnten der neue Fischerkönig Harald Breu, der Jungfischerkönig Ludwig Huber jun. traditionsgemäß die Königskette in Empfang nehmen. Auf jeden Fall könne man, so Vorsitzender Franz Winter,  mit dem Fischerfest dank der einsatzfreudigen Mithilfe vieler Vereinsmitglieder und zusätzlicher Helfer wieder in jeder Hinsicht zufrieden sein. Winters Dank galt hier allen freiwilligen Helfern und Frauen, die dafür viele Stunden ihrer Freizeit opferten.  Etwas enttäuschend war das Ergebnis beim Anfischen an Christi-Himmelfahrt, denn nur drei Teilnehmer konnten einen Fang verbuchen. Erfolgreicher war das Königsfischen, denn von den 20 Teilnehmern konnten  12 ihren Fang in die Wertungsliste eintragen lassen.  Mit größeren Abordnungen beteiligten sich die Fischerfreunde an den Fischerfesten in Greißing, Laberweinting und Geiselhöring.  Genau so selbstverständlich war die Teilnahme an den örtlichen kirchlichen und weltlichen Festen. Erwähnenswert ist nach Winters Worten auch die Teilnahme der Fischerfreunde mit drei Mannschaften am Freundschaftsschießen des San. Bataillons in Mitterharthausen.  Am 27.10. traf man sich zur Nachfeier des Fischerfestes, bei der gleichzeitig die Ergebnisse der Vereinsmeisterschaft bekannt gegeben wurden. Martin Kerscher holte sich mit insgesamt 4220 g den Siegerpokal der Erwachsenen, Ludwig Huber jun. mit 730 g den Siegerpokal der Jungfischer. Die Freilegung des Wasserzulaufes zum großen Weiher forderte einen größeren Maschineneinsatz. In 10 Ausschusssitzungen und zwei Vorstandssitzungen wurden anstehende Aktionen vorberaten und beschlossen. Winters Dank galt den Mitgliedern der Vorstandschaft, den vielen Frauen als große Unterstützer im Fischerfest, den Gewässerwarten Zierer und Heigl, sowie dem Ehrenvorsitzenden Josef Daffner und dem Ehrenmitglied Fritz Ramsauer, die in vielen freiwilligen Stunden die große Weiheranlage mustergültig pflegten. Fritz Ramsauer galt in besonderer Weise das Gedenken der Anwesenden, da er während einer Ausschusssitzung im Oktober letzten Jahres unversehens vom Tod ereilt wurde. In ähnlicher Weise musste auch vor wenigen Tagen mit Christian Seidl ein zweiter plötzlicher Todesfall aus den Reihen der aktiven Fischer beklagt werden. Im Anschluss an die Ausführungen von Vorstand Franz Winter gab Schriftführer Sebastian Kohl  den aktuellen Mitgliederstand der Fischerfreunde Sallach bekannt: 58 Aktive, 5 Jungfischer und 36 Passive
1. Gewässerwart Rainer Zierer gaben nun einen detaillierten  Bericht über die erfolgten Besatzmaßnahmen im Fischwasser. Dabei habe man 2019 erheblich mehr Geld ausgegeben als in den vorausgehenden Jahren, da man insgesamt 450 kg Setzfische in den drei Bereichen des Laber-Fischwassers und in den Weihern bzw. im Huberwasser einsetzte. Dieses Gewicht wurde aber auch im Fangergebnis insgesamt mit fast 432 kg in etwa ausgeglichen.  Nun  folgte der Kassenbericht von Kassier Alfons Weinzierl. Aus seinem Bericht ging hervor, dass sich der Verein auf einer gesunden finanziellen Basis bewege, auch wenn der Jahresabschluss bedingt durch verschiedene Einkäufe von Gerätschaften und den größeren Besatzmaßnahmen dieses Mal ein deutliches Minus zu verzeichnen habe.  Kassenprüfer Harald Stern bescheinigte dem Kassier eine fehlerfreie Kassenführung und führte die Entlastung der gesamten Vorstandschaft durch die Versammlung herbei.
Mit Wolfgang Bäuml, Otto Strasser und Harald Stern als Wahlausschussgremium  schritt man nun zur Neuwahl der gesamten Vorstandschaft, die aber schließlich auf vier Positionen eine Veränderung brachte. So übernahm Dirk Fischer neu die Aufgaben des Schriftführers, während Walter Dunskus als neuer Gerätewart, außerdem Richard Stadler und Josef Huber  neu als Beisitzer in die Vorstandschaft berufen wurden.  Für die nächsten 2 Jahre stehen sie den Fischerfreunden vor: 1. Vorsitzender  Franz Winter, 2. Vorsitzender und zugleich Fahnenjunker Hermann Hien, Kassier Alfons Weinzierl sen., Schriftführer Dirk Fischer, Jugendwart Rudi Kohl, Gerätewart Walter Dunskus, Gewässerwarte Rainer Zierer und Michael Heigl.  Beisitzer: Thomas Rammelsberger, Karl Bacherl, Josef Huber und Richard Stadler. 
Mit ehrenden Dankesworten und kleinen Geschenken verabschiedete nun Vorsitzender Franz Winter drei verdiente, langjährige treue Mitarbeiter in der Vorstandschaft. So war Ludwig Rammelsberger als Gründungsmitglied von 1982 bis 1986 2. Vorsitzender und seit 1986 bis 2020, also insgesamt 34 Jahre Beisitzer. Er gehörte also iinsgesamt 38 Jahre zur Führungsmannschaft der Fischerfreunde Sallach. Die nächste Ehrung galt Manfred Kohl, der von 2000 bis 2010 Gerätewart, von 2010 bis 2012 Beisitzer und ab 2012 bis zum heutigen Tag wieder Gerätewart war. Dritter Ausscheider war Sebastian Kohl. Er war von 2012 bis 2016 Beisitzer, eher er 2016 bis 2020 das Amt des Schriftführers bekleidete.  
Im Punkt  "Wünsche und Anträge" kritisierte Ehrenvorstand Josef Daffner vor allem den vom Vereinsausschuss gefassten Beschluss, 2020 auf das traditionelle Fischerfest zu verzichten. Vorsitzender Franz Winter begründete diesen Verzicht damit, dass es immer schwieriger wurde, den hohen Arbeitsaufwand mit dem harten Kern der wirklich Aktiven zu stemmen. Außerdem bestehe die begründete Gefahr, dass der im Fest erwirtschaftete finanzielle Gewinn  dem Finanzamt weitgehendst zu Gute komme. Außerdem sprach Daffner die erhöhte Gefahren für Spaziergänger in den Uferzonen entlang der kleinen Laber, die durch Aushöhlungen verursacht durch den erhöhten Biberbestand entstünden, an. Nach Bekanntgabe der im neuen Jahr anstehenden Aktivitäten, hier vor allem der im großen Schwarz-Weiher vorgesehenen Entlandungsmaßnahmen, beschloss Vorsitzender Franz Winter die harmonisch verlaufene Jahresversammlung 2020




27. / 28.  Juli 2019
Viele Gäste besuchten das Fischerfest
(von Otto Strasser)

Das Fischerfest der Fischerfreunde Sallach war auch in diesem Jahr bei besten äußeren Bedingungen wieder der Anziehungspunkt vie­ler Gäste aus der ganzen Großgemeinde und den Nachbarorten des Labertales. Die festlich geschmückte Hagnhalle konnte vor allem am Sonntagmittag die vielen Gäste kaum noch fassen. Die zusätzlich aufgestellten Tische unter dem Vordach leisteten hier wertvolle Dienste. Darüber freute sich natürlich ganz besonders 1. Vorsit­zender Franz Winter, der zusammen mit seinem Vize Hermann Hien beste Vorarbeit geleistet hatte und auch hervorragend von vielen Vereinsmitgliedern unterstützt wurde.  Großes Lob verdienten sich aber auch die vielen Bedienungen, unter denen auch einige Nichtmitglieder die Fischerfreunde unentgeltlich unterstützten.  Am Samstagabend war die gut be­setzte Halle und die zusätzlichen Tischreihen im Freien ein willkommener Rahmen für die Bekanntgabe der Fischerkönige 2019. Harald Breu, konnte für seinen 2900 g schweren Graskarpfen aus den Händen des Vorjahressiegers, Ludwig Rammelsberger, die wertvolle Königskette in Empfang nehmen. Er wird diese, erweitert durch seinen eigenen persönlichen Taler, bei allen Festlichkeiten im Dorf tragen. Bei den Jungfischern holte sich Ludwig Huber jun. mit einer 330g schweren Rotauge den Siegerpokal der Jungfischer. Unter dem Beifall der vielen Gäste, besonders aber ihrer Vereinskameraden konnten Harald Breu und Ludwig Huber jun. Die Königspokale und die Glückwünsche des 1. Vorsitzenden Franz Winter entgegennehmen. Der Sonntag gehörte dann ganz dem gemütlichen Feiern. Zur Mittagszeit stieß die Hagnhalle trotz der Tischreihen unter dem Vordach an die Obergrenze ihrer Aufnahmekapazität. Auch Stadtpfarrer Josef Ofenbeck und Bürgermeister Herbert Lichtinger überzeugten sich von der weithin bekannten Qualität der Sallacher Steckerlfische, gebackenen Forellen und Fischpflanzerl.  Dank der hervorragenden Zusammenarbeit vieler fleißiger Helfer in der Bedienung, an der Getränketheke, an den vier Grillen, an der Friteuse, an der Ausgabe und in der Geschirrvorbereitung und an der Käse- und Kuchentheke konnte der Ansturm problemlos bewältigt werden. Sehr gut kamen auch die frisch gebackenen Kirchl und das reichhaltige Kuchen- und Tortenbüfett bei den Gästen an. Vorsitzender Franz Winter war voll des Lobes über die Mithilfe seiner Jungfischer und vieler passiver Mitglieder. Zusätzlich war für die kleinen Besucher auch eine Schminkecke eingerichtet.

Der Fischerkönig Harald Breu (r.) mit Königskette und Königspokal zusammen mit Jungfischerkönig Ludwig Huber jun. mit Kö­nigspokal und 1. Vorsitzendem Franz Winter (l.)


1. Februar 2019
Rückblick auf ein ereignisreiches Vereinsjahr
(von Otto Strasser)

Nach einem Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche für die verstorbenen Vereinskameraden versammelten sich am 1. Februar die Fischerfreunde im Gasthaus Hagn zur diesjährigen Jahreshauptversammlung, in der Vorsitzender Franz Winter sieben  Mitglieder für 30- bzw. 20-jährige Mitgliedschaft ehren konnte.  Gewässerwart Rainer Zierer konnte nach Auswertung der abgegebenen Fangkarten ein Spitzenergebnis bekannt geben. Im ersten Tagesordnungspunkt gedachte die Versammlung in einer Gedenkminute aller verstorbenen Vereinsmitglieder.  In seinem anschließenden Tätigkeitsbericht ging Vorsitzender Franz Winter auf gesellschaftliche Ereignisse, größere Veranstaltungen, aber auch auf verschiedene Arbeitseinsätze an den Weihern und an der Laaber ein. So wurden anfangs Februar unter Anleitung des Schreinereibesitzers Thomas Rammelsberger 15 neue Nistkästen gefertigt, mit denen man den Bestand entlang des Fischwassers ergänzte. Am 9.3. fand die turnusmäßige Generalversammlung mit Neuwahlen der Vereinsführung statt, an der sich 42 Vereinsmitglieder beteiligten. Weitere Schwerpunkte in den Planungen des Vereinsausschusses waren die Vorbereitungen des Steckerlfischverkaufs am Karfreitag, die Durchführung des traditionellen Fischerfestes, in dem 60 Helfer zum Einsatz kamen, und die Durchführung der Versteigerung.  Am 4. Mai fand das traditionelle Vatertagsfischen statt, das nicht nur beim Fischen, sondern auch beim abendlichen Grillen an der Weiherhütte guten Zuspruch vorweisen konnte. Sieger des Fischens war Tobias Zellmer mit einem Gesamtfanggewicht von 6530 g. Ende Mai galten zwei Arbeitseinsätze dem Zuflussrohr des großen Schwarzweihers, wo man aber trotz der Mithilfe der Feuerwehr nicht zum gewünschten Erfolg kam.  Das Königsfischen am 26.6. musste sich mit neun Teilnehmern begnügen. Ehrenmitglied Ludwig Rammelsberger konnte sich mit dem Fang eines 4800 g schweren Schuppenkarpfens als Fischerkönig feiern lassen. Beim Fischerfest am 28. und 29. Juli zeigten sowohl die Mitglieder als auch viele freiwillige Helfer großen Arbeitsgeist und so konnten sowohl die Besucher wie auch der Vereinskassier vollends zufrieden sein. Zwar wies das offizielle Abfischen am 22.9. mit 13 Teilnehmern eine größere Beteiligung, dafür aber beim Fangergebnis mit 3770 g einen absoluten Minusrekord auf. Zwei schöne Erfolge in der Einzelwertung des Vergleichsschießen der Bundeswehr in Metting konnten Sebastian Kohl mit dem Gewehr und Thomas Rammelsberger mit der Pistole mit jeweils dem 2.  Platz verbuchen.  Im Oktober fanden noch zwei Arbeitseinsätze zur Pflege des Uferbereiches an den Weihern und zur Kontrolle bzw. Reinigung der Nistkästen mit zufriedenstellender Beteiligung statt. Bei der traditionellen Nachfeier des Fischerfestes wurde einerseits allen freiwilligen Helfern gedankt, andererseits aber auch die Vereinsmeister 2018 gekürt. Hier holte sich Ludwig Rammelsberger bei den Erwachsenen mit einem Gesamtfanggewicht von 9840 g und Jasmin Dunskus  mit 1870 g bei den Jungfischern jeweils den Siegerpreis. Bei seinen weiteren Ausführungen kam Franz Winter zur Ehrung langjähriger Mitglieder: In diesem Jahr konnten diese Auszeichnung, Urkunde mit Vereinsmedaille, für 30 Jahre Vereinstreue 3 Mitglieder – Christoph Daffner, Josef Speiseder und Bernhard Krabler – für 20 Jahre  Rudi Kroiss, Matthias Korber, Georg Rothmayr und Thomas Stern aus der Hand des 1.Vorstandes entgegennehmen. Seinen Tätigkeitsbericht als Schriftführer begann Sebastian Kohl  mit der Bekanntgabe der Mitgliederstandes, der zum 1.1.2019 59 Aktive, vier Jungfischer und 35 Passive aufwies. In seinen weiteren Ausführungen erläuterte Kohl die wichtigsten Bestimmungen des neuen Datenschutzgesetzes, worüber sich die Vorstandschaft in mehreren Informationsveranstaltungen aufklären ließ.  Aus dem Kassenbericht von Alfons Weinzierl sen.  erfuhren die Mitglieder, dass der Verein durch sehr erfolgreiche Veranstaltungen – Fischerfest, Steckerlfischgrillen und Versteigerung – das Vereinsvermögen steigern konnte. Damit könne man bei den im neuen Vereinsjahr anstehenden Besatzmaßnahmen etwas großzügiger sein. Der Bericht des Kassenprüfers Stern führte zur einstimmigen Entlastung des Kassiers. "Unser Bestreben war es wie in den vergangenen Jahren, die  Artenvielfalt im Gewässer zu fördern“, eröffnete 1. Gewässerwart Rainer Zierer seinen Tätigkeitsbericht. Aus der Auswertung der abgegebenen Fanglisten wurde deutlich, dass sich die Fangergebnisse sowohl in den Laberabschnitten wie auch in den Weihern gegenüber dem Vorjahr erheblich steigerten. Vor allem der Besatz mit Zandern habe sich bezahlt gemacht. Insgesamt wiesen die Fangkarten der Aktiven ein Spitzenergebnis von 532 kg auf. Abschließend zollten die Gewässerwarte Rainer Zierer und Michael Heigl den Fischern Lob und Anerkennung, dass die Fangplätze stets sauber  verlassen werden.    Beim Punkt Wünsche und Anträge ging es vor allem um die Verbesserung des Wasserzulaufs beim großen Schwarzweiher, da die Wassertemperatur infolge des sehr warmen Sommers bedenklich angestiegen war.  Nach seinem Dank an alle Helfer in der Vereinsführung und der Vorschau auf 2019 konnte Vorsitzender Franz Winter allen Anwesenden zum gemeinsamen Essen guten Appetit wünschen und mit einem kräftigen Petri Heil für 2019 die harmonisch verlaufene Jahresversammlung beschließen


Die beiden Vorsitzenden Franz Winter (links) und Hermann Hien (rechts) überreichten den Geehrten die Urkunde für 20 und 30-jährige Mitgliedschaft: von Links: Martin Kerscher, Bernhard Krabler, Christoph Daffner und Rudi Kroiss.


21. Oktober 2018
Ludwig Rammelsberger und Jasmin Dunskus Vereinsmeister 2018
(von Otto Strasser)

Viele Vereinsmitglieder fanden sich zur Nachfeier des Fischerfestes 2018 im Saal des Gasthauses Hagn ein. Dabei konnte Vorsitzender Franz Winter Ehrenvorstand Josef Daffner und die beiden Ehrenmitglieder Fritz Ramsauer und Ludwig Rammelsberger sowie seinen Stadtratskollegen Hans Bauer namentlich begrüßen. Die anwesenden Mitglieder  wurden für die fleißige Mithilfe bei der Vorbereitung und Durchführung des wiederum sehr erfolgreich verlaufenen Fischerfestes 2018 in der Hagn-Halle mit einem gemeinsamen Essen und einer gemütlichen Kaffeerunde mit leckeren Torten und Kuchen belohnt. Bei seinem Rückblick auf die Vorbereitungstage und die anschließenden beiden Festtage bezeichnete 1. Vorsitzender Franz Winter das Fischerfest 2018 als sehr gelungen und im gleichen Maße erfolgreich wie 2017. Dies sei nicht zuletzt ein Verdienst der vielen freiwilligen Helfer, von denen einige sogar an allen fünf Tagen – Auf- und Abbau mitgerechnet – fleißig mitgeholfen haben. Insgesamt waren 166 Helfer am Festwochenende im Einsatz.  Sein Dank galt hier besonders der Gastwirtsfamilie Hagn sowohl für die kostenlose Hallennutzung als auch für die Mithilfe beim Ausschenken und am Grillofen. Überaus herzlich dankte er auch den beiden treuen Helferinnen Claudia Bäuml und Simone Lagetar, die schon seit einigen Jahren mithelfen, obwohl sie nicht Mitglied der Fischerfreune sind. Abschließend richtete er an alle Anwesenden die Bitte, auch im nächsten Jahr beim Fischerfest wieder zur Stelle zu sein. Außerdem dankte er den Kuchenspenderinnen zur Nachfeier. Bei der Bekanntgabe bereits feststehender Termine lud der Vorsitzende alle zur Teilnahme an der Hasenversteigerung am 29.12.2018, zur Jahreshauptversammlung mit Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Vereinskameraden am 1.2.2019 und zum Dorfball der Vereine am 2.3.2019 ein. Des weiteren wolle man auch das Fischgrillen am Karfreitag, 19.4.2019 im Hagnhof beibehalten. Der gute Besuch der Mitglieder bei der Nachfeier war auch ein würdiger Rahmen zur Bekanntgabe der Sieger in der Vereinsmeisterschaft 2018. Überlegener Vereinsmeister bei den Aktiven wurde Ehrenmitglied Ludwig Rammelsberger mit einem Gesamtgewicht von 9.840 g. 2. wurde Tobias Zellmer mit 7.480 g. 3. Michael Heigl mit 5.510g. 4. Thomas Rammelsberger mit 2.670g. 5. Dirk Fischer mit 2.280g. Diese Ergebnisse zeigen, so Winter, dass sich die Teilnehmer bei fast allen Wertungsfischen insgesamt mit geringeren Fangergebnissen zufrieden geben mussten. Das gleiche Resultat zeigte sich auch bei den Jungfischern, wo nur Jasmin Dunskus erfolgreich war. Sie brachte es auf ein Gesamtgewicht von 1.870g und konnte sich damit den Titel des Jugend-Vereinsmeisters  sichern.


28./29. Juli 2018
Fischerfest - Ludwig Rammelsberger Fischerkönig 2018
(von Otto Strasser)

Das diesjährige Fischerfest der Fischerfreunde Sallach war vor allem am Sonntag wieder Besuchermagnet ersten Ranges, so dass man zur Mittagszeit Mühe hatte, alle Besucher in und vor der großen Hagn-Halle unterzubringen. Über den guten Zuspruch freute sich natürlich ganz besonders Vorsitzender Franz Winter, der zusammen mit seinem Stellvertreter Hermann Hien  für die Organisation verantwortlich zeichnete. Er hatte mit seiner Mannschaft alles bestens vorbereitet, damit sich jeder Gast wohlfühlen konnte und niemand zu lange auf seinen Fisch, gleich ob gegrillt oder gebacken, oder auf seine Fischpflanzerl, warten musste. Die Samstagsbesucher boten wie gewohnt einen stimmungsvollen Rahmen für die Kürung des Fischerkönigs 2018. Christoph Daffner, letztjähriger Fischerkönig, konnte die schöne Königskette dem Ehrenmitglied der Fischerfreunde und neuen Fischerkönig 2018, Ludwig Rammelsberger, übergeben. Diesem war mit dem Fang eines 4800 g schweren Schuppenkarpfens beim diesjährigen Königsfischen der größte Fang gelungen. Unter dem Beifall der vielen Gäste, besonders aber seiner Vereinskameraden konnte Ludwig Rammelsberger die Glückwünsche der beiden Vorsitzenden der Fischerfreunde, Franz Winter und Hermann Hien, sowie des letztjährigen Fischerkönigs Christoph Daffner, entgegennehmen. Obwohl das Thermometer am Sonntagmittag weit über die 30-Grad Marke anzeigte, wollte keiner der Stammgäste aus dem weiten Umkreis auf die gewohnt lecker zubereiteten Fischangebote verzichten, wenn gleich es nicht immer einfach war, noch einen freien Sitzplatz zu ergattern. Für die Kinder boten die Schminkecke mit Christine Wellenhofer und Steffi Scherzer, aber auch die große Hüpfburg eine willkommene Abwechslung, während die Erwachsenen zum  Nachmittagskaffee die fisch gebackenen Ausgezogenen oder Apfelküchl der Familie Bräu genießen konnten.  

 



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