KDFB Sallach

 
        
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12. Juli 2018
Frauenbund-Bezirkswallfahrt
(von Helene Strasser)

Mehr als 100 Frauen machten sich am Donnerstagabend bei der Frauenbund-Bezirkswallfahrt in Sallach mit ihrem Geistlichen Beirat, Dekan Stefan Anzinger und Bezirksvorsitzender Eva Biller auf den Weg durch Flur und Dorf. Bei der anschließenden Messfeier ließen sich Frauen mit wechselnd zusammengestellten Buchstabentafeln in die Predigt mit einbeziehen und Chorleiter Manfred Plomer an der Orgel ermunterte zum freudigen Mitsingen der hoffnungsfrohen Lieder. Als Vorsitzende der gastgebenden Frauenbundgruppe hieß Helene Strasser die vielen Frauen aus den KDFB-Zweigvereinen des Frauenbund Bezirkes Mallersdorf am Kirchplatz willkommen und dankte Geistlichem Bezirksbeirat Anzinger sowie den Mitgliedern des Bezirksvorstands, mit Eva Biller an der Spitze, für die gute Vorbereitung der Wallfahrt. Ihr Dank galt auch Feuerwehrkommandant Martin Queqwer, der zusammen mit Sohn Leo und Feuerwehrfrau Claudia Guggenberger für die Sicherheit auf dem Wallfahrtsweg sorgte. „Im Vertrauen darauf, dass Gott alle Wege mit uns geht, begehen wir buchstäblich unseren Glauben“, betonte der Priester zu Beginn des Pilgerweges. Die von ihm vorgebeteten Litaneien brachten ebenso wie die betrachteten Rosenkranzgeheimnisse unter dem Aspekt „Jesus unser Bruder“, die vielfältigen Anliegen der Menschen bei uns und in der Welt zur Sprache. Die drei auf dem Weg liegenden Feld- und Ortskreuze markierten die Stationen, an denen meditierend Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist als Helfer, Tröster und Wegweiser angerufen wurden. Der anschließende Gottesdienst in der Pfarrkirche war mit neugeistlichem Liedgut lebendig gestaltet. Die Lieder wurden hierbei von Chorleiter Manfred Plomer an der Orgel gespielt und von Kirchenchormitgliedern sowie von allen Kirchenbesuchern freudig gesungen. Bereits in der Lesung, vorgetragen von Gertraud Eichinger, kam das Thema Hoffnung zum Ausdruck. Für seine Predigt wählte Geistlicher Bezirksbeirat Anzinger dann mutige Frauen, von denen er mit den von ihm mitgebrachten Buchstabentafeln – wie er scherzhaft sagte – die Predigt selber halten ließ. Die von den Frauen zusammengestellten Buchstaben ergaben das so oft und unter so vielen Aspekten gebrauchte Wort „hoffentlich“. Der Prediger bezeichnete es als Platzhalter für Wünsche und Erwartungen. Mit einzelnen Buchstaben daraus ließ er aber auch die Worte „ich“, „offen“, „Licht“ und schließlich die Aufforderung „Hoff endlich!“ bilden. Dabei stellte er heraus, dass jeder als einzelner wichtig ist, damit etwas gelingen und Gemeinschaft entstehen kann. Offen zu sein, bezeichnete er als Voraussetzung dafür, Licht für Andere zu sein. In dem als Kreuz vorgezeichneten „t“ fand er Gott als den Grund und die Basis, die den Tod besiegt. Auch in die von Bezirksleiterin Eva Biller und Schriftführerin Annemarie Bomer vorgetragenen Fürbitten wurden die Anliegen unserer Gemeinden und unserer Zeit vor Gott gebracht. Mit der beim Gottesdienst durchgeführten Kollekte unterstützten die Kirchenbesucherinnen die Aktion „Frauen helfen Frauen in Not“. Nach dem Segen beschlossen die Gläubigen mit dem Lied „Groß sein lässt meine Seele den Herrn“ kraftvoll die beeindruckende Wallfahrt, die ein Großteil der Wallfahrerinnen noch bei gemütlichem Beisammensein im Gasthaus Hagn ausklingen ließ.

   


22. Mai 2018
Gut besuchte Maiandacht und Muttertagsfeier
(von Helene Strasser)

Ein großes Blütenherz, angefertigt von einigen Vorstandsfrauen, erfreute am Dienstagabend die vielen Besucher der Frauenbund-Maiandacht mit dem Thema: Blühendes Leben – Maria. Nach der Einführung durch Stadtpfarrer Josef Ofenbeck trugen Frauen der Vereinsführung abwechselnd die Texte vor, die aufzeigten, dass in Maria ein Herz voll Liebe brannte. Mit dem  Kirchenchor bekräftigten dies die Frauen im Lied „Wo die Liebe wohnt“ und Chorleiter Manfred Plomer spielte diese Melodie an der Orgel auch zwischen den Meditationstexten ein. Anschließend traf man sich zur Muttertagsfeier im Gasthaus Zierer, wo KDFB-Vorsitzende Helene Strasser die Gäste begrüßte, darunter Geistlicher Beirat Josef Ofenbeck. Die Vorstandsdamen hatten zu dieser Feier allerhand nachdenkliches und lustiges zusammen getragen. So entlockte Claudia Guggenberger mit der in Versform und bester bayrischer Mundart vorgetragenen Geschichte „A b'sonders G'schenk“ ihrem Publikum immer wieder Lachsalven. Bettina Rothmayr stellte in der Geschichte „Gott und die Frau“ die exzellenten Eigenschaften der von Gott so großartig geschaffenen Frau heraus, die nur den einen Fehler hat: Sie kennt ihren eigenen Wert nicht. Mit den drei ersten Buchstaben des Wortes Mutter hob Christa Bäuml dann den Mut der Frau hervor, den ihr Muttersein vom Ja-sagen zum gezeugten Leben bis hin zum Erwachsenwerden eines Kindes erfordert. Mit dem Titel „Die schwerste Übung“ machte Birgit Weinzierl deutlich, wie schwer für jede Mutter das „Flüggewerden“ ihrer Kinder ist. Die Lacher auf ihrer Seite hatte daraufhin Gertraud Eichinger mit der Geschichte „Des Pfarrer's Katze“. Mit dem Gedicht „Bleamal zum Muattadog“ erinnerte schließlich Helene Strasser an die bereits verstorbenen Mütter, denen mit Blumen und Gebeten über das Grab hinaus Dank gebührt. Bei Schmankerln in deftiger und süßer Form – zubereitet von Vereinsmitgliedern und am Büfett ansprechend angerichtet - hatten die Frauen dann noch ausreichend Gelegenheit, sich zu unterhalten.




11. März 2018
Fastenessen
(von Helene Strasser)

Viele Pfarrangehörige waren nach dem Familiengottesdienst zum 4. Fastensonntag der Einladung des Katholischen Frauenbundes Sallach zum Fastenessen im Saal des Gasthauses Zierer gefolgt. KDFB-Vorsitzende Helene Strasser dankte bei ihrer Begrüßung allen, die gekommen waren, um die herzhafte Kartoffelsuppe mit Brot in Gemeinschaft zu genießen und zugleich Not zu lindern. Denn der Erlös aus dem Fastenessen geht zu gleichen Teilen an die Mallersdorfer Schwestern für ihre Missionsarbeit und an die Armenküche des Ursulinenklosters in Straubing. Ihr Dank galt vor allem der stellvertretenden Vorsitzenden und neugewählten Pfarrgemeinderätin Gertraud Eichinger für die Zubereitung und Anlieferung der schmackhaften Kartoffelsuppe sowie allen Helferinnen vom Kartoffelschälen, Vorbereiten und Dekorieren des Saales bis zum Backen der Kuchen und Torten. Besonders dankte sie natürlich auch Stadtrat und Kirchenpfleger Hans Bauer für die gespendeten Kartoffeln, der Sprecherin der jungen Frauenbundgruppe Bettina Rothmayr für die Zwiebelspende, dem Kloster Mallersdorf für das Brot und Anni Gottwald mit Familie für die kostenlose Überlassung des Saales. Nahtlos an das Essen schloss sich dann der Kaffee- und Kuchenverkauf an, bei dem Vitus Quegwer als Firmling und einige der Kommunionmädchen die KDFB-Vorstandsfrauen tatkräftig unterstützten.


Das Helferteam


08. Februar 2018
„Unsinniger Donnerstag“ im Gasthaus Bomer in Inkofen
(von Helene Strasser)

Einen bunten Abend mit Hut, kulinarischen Genüssen, Sketchen und Musik verbrachten Sallacher Frauenbundmitglieder jeder Altersgruppe am Abend des „unsinnigen Donnerstags“ im Gasthaus Bomer in Inkofen. Die Schauspieltalente Birgit Weinzierl und Gertraud Eichinger überraschten dabei mit dem Sketch „Die Geburtstagseinladung vom Pfarrer“. Während „er“ davon schwärmte, dass der Herr Pfarrer von den Kochkünsten seiner Haushälterin so verwöhnt werde, dass er im nächsten Leben auch Pfarrer werden möchte, träumte „sie“ davon, im nächsten Leben Pfarrhaushälterin zu werden, weil da ihre haushälterischen Fähigkeiten viel mehr geschätzt würden und sie nicht so „g'schert“ behandelt würde, wie von ihrem „Alten“. Auch Cilli Artmann und Helene Strasser versuchten sich mit dem Sketch „Ein misslungener Einkauf“ als Schauspielerinnen. Eine ganze Reihe von Lebensmitteln hatte Frau Meier auf ihrer Einkaufsliste. Doch die schwerhörige Marktfrau bot statt Eis ihre Muscheln zum Sonderpreis, statt einem Stück Fisch versicherte sie: „meine Sahne ist immer frisch“ und statt Butter holte sie verkaufstüchtig Vogelfutter hervor. Kein Wunder, dass die frustrierte Kundin daraufhin unverrichteter Dinge von dannen zog und dem amüsierten Publikum unter vorgehaltener Hand versicherte, dass sie nächstes mal wieder bei der heimischen „Kramerin ei'kaft“. Mit zwei gespielten Witzen strapazierten daraufhin Gertraud Eichinger und Birgit Weinzierl wieder die Lachmuskeln. Als Musiker hatten die Frauen sich Jungmusiker Jonas Wallner eingeladen, der gleich zu Beginn des Abends und zwischendurch immer wieder auf seiner Steirischen aufspielte und auch einige Witze zum Besten gab.
Ihrem Dank an alle, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben und an alle, die mitgekommen waren, schloss Vorsitzende Helene Strasser noch Hinweise auf die nächsten Veranstaltungen an: Am Freitag, 2.3., wird der Weltgebetstag der Frauen in Sallach zusammen mit den Frauen aus Hainsbach/Haindling und Hadersbach gefeiert. Das Fastenessen mit anschließendem Kaffee- und Kuchenangebot sowie die abendliche Kreuzwegandacht findet am Sonntag, 11. März statt.

    


06. Dezember 2017
Frauenbund-Adventsfeier mit Liedern, Geschichten und Gedichten
(von Helene Strasser)

Den Namenstag des Kirchenpatrons, des Heiligen Nikolaus, wählten die Vorstandsfrauen des Katholischen Frauenbundes in diesem Jahr für ihre Adventsfeier. Deshalb besuchten sie zuvor den feierlichen Patroziniumsgottesdienst, den Stadtpfarrer Josef Ofenbeck zelebrierte. Instrumentalisten der Sankt-Nikolaus-Band und der Kirchenchor unter Leitung von Manfred Plomer sorgten dabei für die festliche musikalische Gestaltung. Anschließend trafen sich die Mitglieder in der von den Vorstandsfrauen adventlich geschmückten Gaststube des Gasthauses Zierer. Mit dem Lied „Wir sagen euch an den lieben Advent“ stimmte man sich auf die Adventsfeier ein und KDFB-Vorsitzende Helene Strasser trug nach ihren Begrüßungsworten die Erinnerungsgeschichte eines Kindergartenkindes der 50er Jahre an die Advents- und Weihnachtszeit vor. Tante Inge, wie ihre Erzieherin damals genannt wurde, verstand es auf ganz einfache Weise, den Kindern spielerisch beizubringen, dass die Vorbereitung auf Weihnachten nicht nur etwas Äußerliches bleiben darf, sondern vor allem auch die Seele berühren soll. Denn der Strohhalm, den jedes Kind für eine gute Tat in die noch leere Krippe legen durfte, trug dazu bei, das Jesuskind an Weihnachten weich betten zu können. Die von Bettina Rothmayr vorgetragene Erzählung von Abtprimas Notker Wolf berichtete von dessen erster Weihnachtserinnerung als Kleinkind während des 2. Weltkrieges. Der Lichterbaum und die einfachen Holzklötze hatten nicht nur bei ihm, sondern auch beim schenkenden Soldaten aus der Nachbarschaft helle Freude ausgelöst. Eine anrührende Nikolausgeschichte, in der der Heilige Nikolaus Äpfel vom Baum des Lebens an einen traurigen Jungen, eine junge Mutter in der Fußgängerzone, einen obdachlosen Mann und an eine einsame Frau im Seniorenheim verschenkt und bei jedem davon wunderliches bewirkt, trug Birgit Weinzierl gekonnt mit den entsprechenden Stimm-Nuancen vor. „Es rührt uns an, was dieser Heilige im Namen Gottes bewirkt und bewegt“ bestätigte daraufhin Stadtpfarrer Ofenbeck die Gefühle der Frauenbundmitglieder, die bei der Nikolausgeschichte aufgekommen waren. „Wenn wir uns berühren lassen und im guten Wirken füreinander da sind, ist das die rechte Weise der Vorbereitung auf das Kommen des Herrn“ versicherte der Geistliche Beirat. Worte des Dankes und der Wertschätzung sprach er der  Frauenbundgruppe und vor allem den Vorstandsdamen für ihr gutes Wirken aus. Mit den Liedern „Seht die gute Zeit ist nah“ und  „Tragt in die Welt nun ein Licht“ wurde der besinnliche Teil beschlossen. Danach war aus dem Mund von Claudia Guggenberger das lustige Gedicht „D'Vanillekipferl“ in best vorgetragener bayrischer Mundart zu hören. Eine bessere Überleitung zu Punsch und Plätzchen könnte man nicht haben, freute sich Helene Strasser und sprach als Vorsitzende  noch herzliche Dankesworte an alle, die diese Feier vorbereitet und gestaltet haben sowie an alle, die ihr das ganze Jahr über mit Rat und Tat zur Seite stehen und natürlich auch an die großzügigen Plätzchenspenderinnen. Ihr besonderer Dank galt Geistlichem Beirat Josef Ofenbeck sowie der Herbergswirtin Anni Gottwald und vor allem auch der bisherigen Zustellerin der Frauenbundzeitung „Engagiert“ Brigitte Piendl, genauso aber auch ihrer Nachfolgerin Rosemarie Pielmeier für diesen treuen und zuverlässigen Dienst. Ihre Wünsche für eine gute Advents- und Weihnachtszeit ergänzte Schatzmeisterin Christa Bäuml mit einem Gedicht von Helmut Zöpfl „So wie ein Verwalter hab ich meine Zeit...“ Stellvertretende Vorsitzende Gertraud Eichinger leitete daraufhin mit dem Dank und einem  Blumengeschenk an die Vorsitzende zum gemütlichen Beisammensein über.

 


09. Oktober 2017
Bildungsreferentin Waltraud Eichinger sprach Zuhörerinnen aus der Seele
(von Helene Strasser)

Dass einem das Leben vieles lehrt, was man vorher nie geahnt hat, über diese Erfahrung sprach Bildungsreferentin und Lehrerin Waltraud Eichinger am Donnerstagabend beim Frauenbund-Vortrag im Gasthof Hagn. Bettina Rothmayr, die diesen Vortragsabend mit dem Titel „Perfekt – aber k.o als Sprecherin der jungen Frauenbundgruppe organisiert hatte, freute sich bei ihrer Begrüßung über ein volles Haus mit Zuhörerinnen jeder Altersstufe. „Mir ist dieses Thema zugewachsen“ meinte die Referentin bei ihrer Vorstellung, in der sie Einblick in ihre Lebensbiographie gewährte. Dabei stockte wohl jeder der Zuhörerinnen der Atem, als sie von den aneinandergereihten Schicksalsschlägen hörten, die die Referentin schon zu ertragen hatte. Doch Schicksalsschläge erleiden wir nicht umsonst, sondern das „himmlische Management“ schickt sie uns als Chance, damit das Herz wachsen und reifen kann, zeigte sich Waltraud Eichinger überzeugt. Wenn man oft meint, Andere haben es besser als man selbst, sollte man hinter die Kulissen schauen. Da erfahre man schnell, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat. Wenn man weiß, dass das Wort „perfekt“ gleichbedeutend ist mit dem Wort „vollkommen“, dann weiß man auch, dass es normal ist, wenn nicht alles perfekt ist. Perfektionismus an sich ist nichts schlechtes, denn wer etwas erreichen will, muss etwas leisten. Gefährlich wird er erst dann, wenn man sein Selbstwertgefühl an den Erfolg knüpft, gab die Referentin zu bedenken. In kürzester Zeit verwandelte sie sich in „Marianne Turechtgut“ und führte den Gästen in einer Spielszene vor Augen, wie der  angefüllte Tag einer perfekten Hausfrau, Mutter, und Ehefrau aussieht, die natürlich auch berufstätig ist. Belustigt oder auch beunruhigt erkannte sich dabei so manche Beobachterin, wie mit vorgehaltenem Spiegel, selbst. „Frauen sind in der heutigen Zeit oft solche unglückliche Perfektionistinnen, weil sie wahnsinnige Ansprüche an sich selbst stellen. In dem Bestreben Familie und Beruf perfekt unter einen Hut zu bringen, lastet auf uns Frauen ein enormer Druck“ gab die Sprecherin zu bedenken. Zu lange über die Kräfte zu gehen, werde gefährlich. Darum sei es so wichtig, auf eigenen Grenzen zu achten und barmherzig mit sich selbst zu sein. Man sollte lernen, auch mal Hilfe anzunehmen und Fehler nicht als Katastrophe zu sehen, sondern diese als Anlass nehmen, daraus zu lernen. Den Müttern und Oma's von Schulkindern riet Waltraud Eichinger, das Loben nicht zu vergessen und Fehler nicht als Druckmittel für langes Üben einzusetzen. Als Eltern setze man oft einen Leistungsmechanismus in Gang, in dem ein Kind meint, dass Selbstwert nur im Erfolg liege. Mütter mit pubertierenden Jugendlichen beruhigte die dreifache Mutter mit der Versicherung, dass Auflehnung in dieser Zeit der Selbstfindung wichtig und richtig sei. Und für die ältere Generation hatte sie als Zuspruch, dass das Leben ein wertvolles Geschenk sei, auch wenn man nicht mehr leistungsfähig sein kann. Das Zauberwort heiße Annehmen. Denn nur was man annimmt, führt zur Veränderung und lässt neue Wege finden. Das Gebet bezeichnete die Referentin als das Ingangsetzen göttlicher Energie, die beste Kraft und Schwingung verleihe. Aus der Mitte heraus zu leben, sei der beste Schutz vor „Burnout“ und führe zu einem gesunden Selbstwertgefühl, bei dem man sagen kann: „Ich bin nicht perfekt – aber o.k. Mit dem Spruch von Karl Valtentin „Heut' besuch ich mich – hoffentlich bin ich daheim“ beschloss die Referentin ihre kurzweiligen Ausführungen mit Tiefgang.


23. September 2017
Erlebnisführung mit der Stadtmaus
(von Helene Strasser)

Der diesjährige Frauenbundausflug führte die Teilnehmerinnen kürzlich per Bahn nach Regensburg. Hier galt es, die Domstadt mal nicht zu einem Einkaufsbummel zu nutzen, sondern ihr kulturelles Erbe näher kennen zu lernen. Deshalb führte ihr Weg erst mal zum Dom St. Peter, wo man unter den gewaltigen Gewölben die Baukunst früherer Jahrhunderte bewundern und sich auch zu einem Gebet niederlassen konnte. Ein kleiner Teil der Gruppe erkundete danach die Stadt mit dem City-Express. Alle Anderen wanderten weiter zum Donauufer bei der Historischen  Wurstkuchl. Hier wurde die Gruppe vom Stadtmaus-Führer Michel zur Erlebnisführung mit dem Titel „Vom Senkblei zum Presslufthammer“ begrüßt. Mit einigen Fragen zum Kennenlernen war schnell der Kontakt geschaffen und auf spannende Weise brachte Michel der Gruppe die Stadt Regensburg als UNESCO-Weltkulturerbe nahe. Wem die Bauzeit von 11 Jahren für die Steinerne Brücke lange vorkam, dem führte er vor Augen, dass ihre derzeitige Instandsetzung allein schon sieben Jahre dauere und hoffentlich nach acht Jahren abgeschlossen sein wird. Entlang der Donau ging es weiter stadteinwärts, um die mittelalterliche Baukunst zu bewundern. Und bei einem damals bekannten Handelshaus fühlte man sich in diese Zeit zurückversetzt, als rein zufällig gerade die Zofe der Hausherrin von einer Besorgung zurückkam und amüsant zu erzählen wusste, was sich in der mittelalterlichen Stadt grade alles zuträgt. Warum die Häuser trotz zu lockerem Untergrund bis heute Bestand haben, erklärte Michel dem interessierten Publikum, als „Schorschi“, ein junger Maurer aus den 1960er Jahren vorbei kam und meinte, das alte „Graffl“ müsse weggerissen werden, so dass eine vierspurige Straße für die nötige Verkehrsverbindung der Stadt sorgen könne. Heute ist man froh darüber, dass es damals doch nicht so weit kam, darüber waren sich alle einig, als es durch die engen romantischen Gassen weiter zum Denniger-Haus ging. Die Bewandtnis der Wohntürme und so manche Besonderheiten der Regensburger Altstadt konnte Michl erklären und beim Dom angekommen, ließ er wissen, dass es ihm die Wasser speienden Fabelwesen hoch oben besonders angetan haben. Just kam ein Steinmetzgeselle aus der Zeit um 1600 vorbei und berichtete von den Mühen der Dombauarbeiten in seiner Zeit. Da wurde einem klar, welches Wunder es ist, dass so kunstvolle Bauwerke geschaffen werden konnten obwohl die technischen Möglichkeiten damals noch sehr beschränkt waren. Erfüllt von so vielen, auf amüsante Weise näher gebrachten Informationen und Eindrücken war anschließend ein Cafè-Besuch angesagt und nach einem kleinen Stadtbummel machte man sich zufrieden wieder auf den Heimweg.


20. Juli 2017
Jahresversammlung mit Gottesdienst, Rückblick und Neuwahlen
(von Helene Strasser)

Mit einem Gottesdienst, zelebriert vom Geistlichen Beirat, Dekan Josef Ofenbeck, beschlossen die Frauenbundmitglieder am Donnerstagabend ihr Frauenbundjahr 2016/17. Vorsitzende Helene Strasser und Stellvertreterin Gertraud Eichinger hatten dabei Lesung und Fürbitten übernommen und gedachten in besonderer Weise ihrer verstorbenen Mitglieder. Bei der anschließenden Jahreshauptversammlung im Gasthaus Zierer war die Vorsitzende sehr erfreut, neben dem Geistlichen Beirat und Bezirksvorsitzender Eva Biller, mehr als vierzig Mitglieder begrüßen zu dürfen. Sie alle waren von Herbergswirtin Anni Gottwald und ihrem Team schon zu einem gemeinsamen Essen erwartet worden, das dann dem offiziellen Teil der Versammlung voraus ging. Mit sieben Vorstandssitzungen, um die verschiedenen Veranstaltungen zu planen und zu organisieren, sowie acht Gratulationen zu runden und halbrunden Geburtstagen standen für die Vorstandsmitglieder schon im Vorfeld einige Zusatztermine zum Jahresprogramm an, sagte Helene Strasser zu Beginn ihres Rückblicks. Mit einem Radlausflug nach Mallersdorf mit Einkehr in Eitting und einem eigenen Radausflug der Jungen Frauenbundgruppe in den Bewegungspark Geiselhöring mit Picknick begann das neue Jahresprogramm noch vor der Sommerpause 2016. Im September fasste man bei einem Vortrag von Bernhard Suttner mit dem Thema „Und ewig währt das Plastik“ beste Vorsätze zur stärkeren Vermeidung von Plastik beim Einkauf. Im Oktober hatte man die Gestaltung des Erntedankaltars übernommen und bei einer kulturellen Veranstaltung mit Daniela Lochner blickte man unter dem Titel „Moritat und Bänkelsang“ musikalisch zurück in das Mittelalter. Beim Ausflug zu den Theaterfreunden Haglstadt waren alle vom Musical „Ich, Elisabeth – Kaiserin von Österreich“ restlos begeistert. Bei dem im November von der Jungen Frauenbundgruppe unter Federführung von Bettina Rothmayr organisierten Vortrag von Simon und Barbara Bauer erlebten die Gäste „Stationen einer Weltreise“.  Die Adventsfeier war wegen Terminüberschneidung auf Ende November vorgezogen worden. Das Jahr 2017 begann man mit einer Winterwanderung. Auf gutes Echo stieß bald darauf der Vortrag von Heilpraktikerin Evi Ströhm mit dem Titel „Älterwerden und dabei nicht alt aussehen“. Im Februar überraschte man bei der Fahrt ins Blaue mit  einer Faschingsfeier im Gasthof Pritscher in Greislberg, bei der Jungmusiker Jonas zünftig aufspielte. Der Weltgebetstag der Frauen in Hadersbach, das Fastenessen mit gutem Erlös für Menschen in Not, eine Kreuzwegandacht, die „Solibrot-Aktion“ und die nächtliche Anbetung am Gründonnerstag, standen in der Fastenzeit auf dem Programm. Der Vortrag von Sabine Meckl mit dem Thema „Entrümpeln befreit – befreit entrümpeln“ war eine gute Anregung zur Frühjahrsputz-Zeit. Die Bezirksmaiandacht in Pinkofen wurde besucht und eine eigene Maiandacht gestaltet. Ein Ausflug am Vatertag führte zum Stoi-Cafè nach Oberhausenthal bei Aham und Ende Juni erfolgte wieder eine Radltour mit Einkehr. Eine große Herausforderung, so Vorsitzende Helene Strasser, war die Übernahme des Kaffee- und Kuchenverkaufs bei der Fahnenweihe des SV Sallach am 10. und 11. Juni. Dank der guten Vorbereitung und Organisation durch stellvertretende Vorsitzende Gertraud Eichinger, des Vorstandsteams und vieler weiterer Helferinnen, war diese große Aufgabe zu meistern. „Ihr alle und zahlreiche weitere Kuchenspenderinnen, habt nach den besten Rezepten gebacken wie die Weltmeister und und viele haben uns im Verkaufsstand kräftig unterstützt. Dafür gebührt euch unser herzlichster Dank“, lobte die Vorsitzende.  An Gertraud Eichinger, die bei dieser Aktion die große Managerin war, durfte sie zum Dank einen Gutschein für ein genussreiches Essen zusammen mit ihrem Ehemann überreichen. Als Dank für die Treue zum Verein wurden Marianne Heigl und Anita Zink für 20jährige Mitgliedschaft mit der Silbernen Ehrennadel sowie einer Schmuckkarte und einer Rose geehrt. Der ehemaligen Vorsitzenden Silvia Scherzer und Kassenprüferin Anni Strasser wurden für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft ebenfalls Ehrungen mit Karte und Rose zuteil. Nachdem Schatzmeisterin Gertraud Rammelsberger  in ihrem Kassenbericht Aufschluss über die Einnahmen und Ausgaben gegeben hatte und die Entlastung erfolgt war, konnte Bezirksvorsitzende Eva Biller die Neuwahlen vornehmen. Die Wahl erfolgte für vier Jahre und erbrachte folgende Ergebnisse: Als Vorsitzende und Stellvertreterin wurden Helene Strasser und Gertraud Eichinger und für das Amt der Schriftführerin wurde Claudia Guggenberger wieder mit voller Zustimmung gewählt. Da Gertraud Rammlsberger sich nicht mehr zur Wahl stellte, konnte Christa Bäuml als neue Schatzmeisterin gewählt werden. Zur Vertreterin der Bayerischen Landfrauenvereinigung konnte Cilli Artmann und zur Vertreterin des Verbraucher Service Bayern Birgit Weinzierl wiedergewählt werden. Bettina Rothmayr bleibt Sprecherin der Jungen Frauenbundgruppe und als Kassenprüferinnen fungieren weiterhin Silvia Scherzer und Anni Strasser. Die langjährige Zustellerin der Frauenbundzeitschrift „Engagiert“, Brigitte Piendl, hatte angekündigt, diese Aufgabe aufzugeben, sobald eine Nachfolgerin gefunden ist. Spontan erklärte sich Rosemarie Pielmeier zur Übernahme dieser Aufgabe Bereit. Sehr erleichtert dankte Vorsitzende  Strasser den beiden Frauen für diesen wertvollen Dienst. Ebenso wie die Vorsitzende sprach auch Geistlicher Beirat Ofenbeck allen Wiedergewählten und der neu gewählten Schatzmeisterin für die bisherige gute Zusammenarbeit und für die Bereitschaft zur Übernahme der Ämter ein herzliches Vergelt's Gott aus. Tausendfacher Dank und kräftiger Applaus galt abschließend der scheidenden Schatzmeisterin Traudl Rammelsberger. Sie war von der Gründung des Zweigvereins zwölf Jahre lang stellvertretende Vorsitzende und stellte sich dann 2013 erneut als Schatzmeisterin für ein Vorstandsamt zur Verfügung. „Wir wissen, dass dieses Amt neben der normalen Mitarbeit im Vorstand zusätzlich mit vielen „Hausaufgaben“ verbunden ist, was dieses Jahr mit der Fahnenweihe besonders der Fall war“, betonte die Vorsitzende bei ihren Dankesworten und überreichte zur bleibenden Erinnerung eine große, blühende Gartenhortensie. Wegen der Neuwahl war die Erstellung des Jahresprogramms zurückgestellt worden und wird noch vor der Sommerpause erfolgen. Hierfür können gerne Wünsche und Anregungen eingebracht werden, meinte Helene Strasser, bevor sie die harmonisch verlaufene Versammlung mit dem Wunsch nach einer erholsamen Sommerpause und gutem Echo im kommenden Frauenbundjahr beschloss.
 

(von links) Die scheidende Schatzmeisterin Gertraud Rammelsberger, Schriftführerin Claudia Guggenberger, Vorsitzende Helene Strasser, Stellvertreterin Gertraud Eichinger, Landfrauenvertreterin Cilli Artmann, Bezirksvorsitzende Eva Biller, die neu gewählte Schatzmeisterin Christa Bäuml und Geistlticher Beirat, Stadtpfarrer Josef Ofenbeck. Nicht im Bild ist Hausfrauenvertreterin Birgit Weinzierl.


02. April 2017
Überwältigend guter Besuch beim Fastenessen
(von Helene Strasser)

Ein von Bischöflich Geistlichem Rat Josef Schmaißer zelebrierter und von der Sankt-Nikolaus-Combo und dem Kirchenchor unter Gesamtleitung von Manfred Plomer schwungvoll gestalteter Gottesdienst stand in der Pfarrei Sallach am Beginn des Misereor-Sonntags. Im Anschluss daran hatte der Katholische Frauenbund zum Fastenessen in den Saal des Gasthauses Zierer eingeladen. Erfreut über den außergewöhnlich guten Besuch begrüßte KDFB-Vorsitzende Helene Strasser auch im Namen ihrer Vorstandskolleginnen die vielen Gäste. Bevor die von ihrer Stellvertreterin Gertraud Eichinger zubereitete kräftige Kartoffelsuppe mit Brot aus der Mallersdorfer Klosterbäckerei serviert wurde, dankte sie allen tatkräftigen Helferinnen für die Hand in Hand gehende Vorbereitung vom Schälen der Kartoffeln bis zum Decken der Tische sowie dem Abservieren und Spülen. Ihr weiterer Dank galt Stadtrat Johann Bauer für die gespendeten Kartoffeln und der Gastwirtsfamilie für das zur Verfügung stellen des Saales. Zum ersten mal boten die Frauenbund-Frauen dieses Jahr im Anschluss an die Fastensuppe auch Kaffee und Kuchen sowie selbst gefertigte Palmkreuzchen an. Der Dank der Vorsitzenden galt deshalb natürlich auch den fleißigen Kuchenbäckerinnen und Bastlerinnen. Diese hatten einiges an Freizeit dafür geopfert, war es ihnen doch ein Anliegen, einen möglichst hohen Erlös für dieses Angebot zu erzielen. Viele der Gäste rundeten an der Kasse für die genossenen Speisen noch auf, so dass am Ende ein Reinerlös in Höhe von 500 Euro feststand. Dieser geht zu gleichen Teilen an die Mallersdorfer Schwestern für ihr Kinderheim in Rumänien und an Erzbischof George Njaralakatt zum Aufbau von Schule und Kindergarten in seiner Diözese in Kerala (Indien).


14. März 2017
Dinge loslassen – Gott zulassen
(von Helene Strasser)

Passend zur Frühjahrszeit bot der KDFB Sallach am 14. März einen Vortragsabend im Sportheim mit Diplom Sozialpädagogin Sabine Meckl aus Viehhausen bei Sinzing an. Bei ihrem Thema: „Entrümpeln befreit – befreit entrümpeln“ gab sie viele Denkanstöße und regte an, sich mutig von Überflüssigem zu trennen. „Denn praktisches Entrümpeln bedeutet loslassen und verändern, was auch zu einer innerlichen Veränderung führt“, merkte sie an, bevor sie die vielen interessierten Frauen aufforderte, den Begriff „Gerümpel“ aus ihrer Sicht zu definieren.  Die Referentin bezeichnete Gerümpel als Dinge, die man nicht braucht oder liebt. Auch alles was unordentlich und schlecht organisiert, nicht zu Ende gebracht oder unnötig gehortet wird, könne man als Krempel bezeichnen. Dieser koste Kraft und Energie, wirke magnetisch, weil er immer mehr werde und erhöhe den Putzaufwand. Schließlich wirke es sich sogar auf die Atmung und die Psyche aus, wenn zu vieles auf zu engem Raum angehäuft werde. Entrümpeln bedeute immer loslassen und Raum für Neues zu schaffen. Wegen damit verbundener Erinnerungen falle es oft schwer, sich von Sachen aus der Vergangenheit zu trennen. Häufig werden damit sogar Lasten der Eltern oder Großeltern mitgetragen. „Doch es ist in Ordnung, überflüssiges zu entsorgen“ versicherte die Referentin. Schmunzelnd meinte sie, es gebe drei Methoden zu entrümpeln: Der Natur ihren Lauf nehmen lassen, warten bis man tot ist und die Hinterbliebenen es übernehmen oder es selbst in Angriff zu nehmen und dabei auch neue Energie, Freiheit und Kraft gewinnen. Eine Renovierung, ein Umzug oder die Änderung einer Lebenssituation mache immer auch ein „Ausmisten“ notwendig. Das könne wiederum Körper, Geist und Seele frei machen und neuen Schwung geben. Man sollte jedoch nicht auf bestimmte Ereignisse warten, sondern lieber mit kleinen Bereichen anfangen, beispielsweise einer Schublade, dem Schreibtisch oder einem Schrank. „Entrümpeln ist auch eine Fähigkeit, die man lernen kann“, versicherte Sabine Meckl und gab Tipps, wie man es am Besten in Angriff nimmt. Vor allem die Fragen: brauch ich es, macht es mich glücklich und erleichtert es mein Leben, können helfen, sich leichter von Gegenständen zu trennen. Genau die gleichen Fragen sollte man sich auch stellen, bevor man Neues anschaffe. Denn Besitz könne auch daran hindern, das zu tun, was man gerne möchte. Außerdem sei es unsere Aufgabe, nachhaltig zu leben, das heißt den Menschen und der Natur mehr Raum zu geben als materiellen Werten. Mit den Worten „Dinge loszulassen bedeute vor allem, Gott zuzulassen“, beschloss die Referentin ihren Vortrag. Mit einer Box, gefüllt mit regionalen Produkten dankte KDFB Vorsitzende Helene Strasser im Namen aller Zuhörerinnen für die interessanten Ausführungen und vielen Tipps


14. Februar 2017
Bunter Abend beim Frauenbund mit Musik und Sketch
(von Helene Strasser)

Gar so weit war das Ziel bei der „Fahrt ins Blaue“ vom Frauenbundvorstand nicht gesteckt worden. Denn anstelle des diesjährigen Frauenfaschings steuerten die mehr als dreißig Teilnehmerinnen das Gasthaus Pritscher in Greilsberg an. Dort waren sie im sehr freundlich gestalteten „Kammerl“ unter sich und dachten an einen kulinarischen Valentinsabend bei gemütlicher Unterhaltung am Tisch. Doch noch bevor Getränke und Speisen serviert waren, kam zur Überraschung der Frauen Jonas Wallner zur Tür herein und spielte ihnen auf seiner Steirischen zünftig auf. Mit einem breit gefächerten Repertoire hatte der junge Vollblutmusiker den Geschmack der Damen von u-30 bis ü-80 getroffen, die bei den bekannten Liedern gerne mitsangen und schunkelten. Neben Musik und Gesang hatte der junge Musiker im feschen Trachtengwand auch noch eine Serie von Witzen parat. So spannend wie er diese zu erzählen wusste, traf er mit den oft sehr überraschenden Pointen genau ins Schwarze, so dass bei den Zuhörerinnen kein Auge trocken blieb. Für eine weitere Überraschung sorgten dann eine enthusiastische Ehefrau (Birgit Weinzierl) und ihr von größter Skepsis geplagter Mann (Waltraud Korber) mit dem Sketch „Die Urlaubsplanung“. Während Hanni schwärmerisch die Urlaubsangebote studiert und ihren Hiasl fragt, ob er nach Ägypten, Tunesien oder Marokko fliegen will oder ob es lieber Amerika, Thailand oder Australien sein soll, macht er ihren Träumen von den Vorzügen eines jeden Urlaubszieles ein jähes Ende. Denn er will weder letschertes Brot oder dauernd Hammelfleisch essen, noch ins Land der Kakerlaken oder Krokodile reisen und schon gar nicht in ein Land, in das die Terroristen gleich mitreisen. Bei ihrer hitzig geführten Debatte verstanden es die beiden Schauspielerinnen vortrefflich, die Lachmuskeln der Zuschauerinnen zu strapazieren. Auch die Vorstandsdamen hatten mit Faschingshütchen, Schokoherzen und einer Blume zum Valentinstag für angenehme Überraschung gesorgt und freuten sich darüber, dass sie durchwegs in begeisterte Gesichter blicken konnten. Ihrem Dank an alle, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben und an alle, die sich begeistern ließen, schloss KDFB-Vorsitzende Helene Strasser noch den Hinweis auf die nächsten Veranstaltungen an. Nämlich am Freitag, 3.3., der Weltgebetstag der Frauen, zu dem dieses Jahr Hadersbach einlädt und am Dienstag, 14. März ein Vortrag im Sportheim mit dem Titel „Entrümpeln befreit – befreit entrümpeln“.

   


19. Januar 2017
Heilpraktikerin und TCM-Medizinerin Evi Ströhm referierte beim Frauenbund
(von Helene Strasser)

Jeder möchte alt werden, doch keiner will es sein. Zumindest möchte keiner alt aussehen und sich alt fühlen. Was man dafür tun kann, um gesund zu reifen, statt krank und alt zu werden, darüber referierte die Heilpraktikerin und TCM-Medizinerin Evi Ströhm aus Weng kürzlich bei einem Vortragsabend des Frauenbundes im Gasthaus Hagn. Zu diesem interessanten Thema konnte die stellvertretende KDFB-Vorsitzende Gertraud Eichinger  neben den Vereinsmitgliedern auch erfreulich viele Interessierte aus verschiedenen Orten begrüßen. Das Thema „Älter werden und dabei nicht alt aussehen“, was soviel bedeutet  wie: gesund und schön ein hohes Alter zu erreichen, entspreche wohl dem Wunsch nach Unsterblichkeit, der so alt sei wie die Menschheit, so die Referentin. Erfreulicherweise sei die Biowissenschaft schon weit fortgeschritten, würde doch viel Geld in die Erforschung des Alterungsprozesses, insbesondere seiner Verzögerung und Verlangsamung gesteckt. Besonders die Superreichen dürften daran interessiert sein, gemäß dem Spruch: Wer viel hat, stirbt sich schwer“. Abgesehen davon, dass es die Unsterblichkeitspille noch nicht gibt, ist das Altern aber keine schicksalhafte Unausweichlichkeit, sondern kontrollierbar und änderbar. Für sein biologisches und psychologisches Alter könne der Mensch sehr wohl etwas tun, um den Verfall erheblich zu verlangsamen. Für „Well-Aging“ nannte Evi Ströhm drei Säulen. Als erste davon: Bewusstsein und Denken, denn die Umstellung beginne im Kopf. Die geistige und seelische Balance seien wichtig. Well-Aging pflegt den reflexiven und konzentrierten Lebensstil, durch den sich Stress und negative Emotionen relativieren und auflösen. Die zweite Säule: Gesunde, harmonische Ernährung. Nachlassende Hormonproduktion, oxidative Belastung durch freie Radikale lassen sich durch eine gezielte und bewusste Ernährungsweise beeinflussen. Man denke an die „samentragenden Paradiesfrüchte“, die auch schon die alten Patriarchen Methusalem, Noah, Adam usw. gegessen haben und sehr, sehr alt geworden sein sollen. Die dritte Säule: Bewegung, Energieübungen und Reflexzonenarbeit. Man solle sich von eingefahrenen Denkweisen, Zweifeln und Gewohnheiten lösen, um die schädlichen, alt- und krankmachenden Gedanken mittels Meditation und Vorstellungskraft in nützliche umzuwandeln. Es gelte, Stress und Ängste abzubauen, am besten ganz aufzulösen, da sie nutzlos und schädlich sind. Die TCM-Medizinerin widersprach dem allgemeinen Ratschlag, so viel wie möglich zu trinken: „So ein Quatsch. Der Flüssigkeitsbedarf richtet sich nach dem Körpergewicht, was heißt: Kilo mal 0,03. Bei 50 Kilogramm entspreche das einem täglichen Bedarf von 1,5 Liter. Dabei sei das Alter so egal wie die Frage, ob Mann oder Frau. “ Die vielgelobte, moderne, mediterrane Essensweise könnte das Gegenteil bewirken und die Mitte, also Magen und Milz, schwächen, wenn zum Beispiel der Salat vorweg als erste Speise gegessen wird. Salat, Rohkost und Südfrüchte kühlen Milz und Magen, so dass die „Mitte“ wenig Verdauungsenergie hat. Im Winter sei es wichtig, warme und wärmende Speisen zu essen. Ströhm empfiehlt Suppen, stundenlang gekochte Hühner- und Rindssuppen: „Je länger die Knochen ausgekocht werden, desto mehr Qi ist in der Suppe. Und genau das stärkt Nieren- und Lebenskraft, was wiederum kräftigend, also positiv, für Knochen, Hirn, Haare, Hörsinn und Zähne ist.“ Besonderes Augenmerk solle man auf den Darm legen. Die alten Ägypter wussten, „der Tod sitzt im Darm“. Sie hatten einen Arzt für den Darm, den „Hüter des Afters“. Im Darm tummeln sich „gute“ und „schlechte“ Bakterien, die Lakto- und die Fäulnisbakterien. Bei einer intakten Darmflora liege das Verhältnis bei 85:15 Prozent. Wegen der gängigen Ernährung sei das Verhältnis meist umgekehrt. Zusammengefasst sei das Konzept der Chinesischen Medizin“, das „Yang Sheng“, das uns lehre, wie Ungleichgewichte im Körper vermieden werden, damit sich daraus keine ernsten Beschwerden entwickeln. Die Referentin verabschiedete sich mit dem sardischen Gruß: „A kent‘ annos!“, was heißt „mögest du 100 Jahre werden!“


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