KDFB Sallach

 
        
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13. Februar 2020
Lustiger Frauenbundabend

(von Helene Strasser)

Beim Frauenbundfasching im Gasthof Hagn, zu dem Vorsitzende Helene Strasser am 13. Februar trotz Grippewelle und sonstiger hinderlicher Ereignisse, dreißig Frauen willkommen heißen konnte, herrschte von Anfang an gute Stimmung. Christian Filter verstand es ausgezeichnet, seinem Akkordeon die vielseitigsten Musikstücke zu entlocken und begeisterte mit lustigen Liedtexten und Witzen. Schon zeitig am Abend wurden die Besucherinnen von Melanie Eichinger und Steffi Stern aus der jungen Frauenbundgruppe mit einem Sketch überrascht, bei dem Dank ihres schauspielerischen Könnens und der gedachten  Handlungen auf Grund von Missverständnissen, kein Auge trocken blieb. Als ein in ihren Wesenszügen sehr ungleiches Ehepaar traten die Vorstandsmitglieder Birgit Weinzierl und Cilli Artmann als weitere Schauspieltalente auf und ließen beim ersten Abgang die Spannung auf die dann sehr überraschende Schlusspointe steigen. Bei Schmankerln aus der Wirtsküche und dem einen oder anderen Schunkellied genossen die Frauen die fröhlichen Stunden. Auch Pfarrvikar Paul Gebendorfer gesellte sich in buntem Outfit zur lustigen Faschingsrunde, bevor Waltraud (Cilli Artmann) und Mariechen (Birgit Weinzierl) sich im Wartezimmer der Arztpraxis trafen. Im gekonnt fränkischen Dialekt erklärte Mariechen, dass sie besonders gerne am Freitagvormittag zum Arzt gehe, weil's ja da immer eine Verköstigung mit „Builon“ gebe. Mit begeistertem Applaus wurden die Humoristen für ihre gekonnten Auftritte belohnt.

  


20. November 2019
Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

(von Helene Strasser)

Die Anregung, sich zusammen mit Angehörigen rechtzeitig Gedanken für den Fall der Entscheidungsunfähigkeit zu machen, war das Hauptanliegen von Marianne Schieder, die am Mittwochabend bei einem Vortrag über die wichtigen Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht im Gasthof Hagn referierte. KDFB Vorsitzende Helene Strasser freute sich, dass dazu viele Interessierte aus Sallach und den umliegenden Orten gekommen waren, unter ihnen auch Pfarrvikar Paul Gebendorfer. Mit humorvollen Worten stellte sich die Juristin und Bundestagsabgeordnete aus der Oberpfalz vor und erzählte im Vorfeld über die Beratungen und Entscheidungen im Bundestag, die für Rechtssicherheit in dieser Thematik sorgen. Dass der Gesetzgeber mit der Patientenverfügung allen volljährigen Bürgerinnen und Bürgern ein Instrument an die Hand gegeben hat, mit dem sie vorsorglich für den Fall der Einwilligungsunfähigkeit festlegen können, ob und inwieweit sie in eine ärztliche Behandlung einwilligen oder diese ablehnen, hob die Referentin eingangs hervor. Der aus der Patientenverfügung hervorgehende Wille in Bezug auf eine Zusage oder Ablehnung von ärztlichen Maßnahmen mit lebenserhaltenden oder lebensverlängernden Maßnahmen für den Fall einer nicht mehr therapierbaren Erkrankung, ist für alle Beteiligten verbindlich, betonte sie. Da die Wertvorstellungen und Glaubensüberzeugungen der Menschen so vielfältig sind, hatte Marianne Schieder für alle Besucher eine Broschüre vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz mitgebracht, die Textbausteine für die individuelle Verfassung einer Patientenverfügung sowie Beispiele, wie eine solche aussehen könnte, enthält. Eine Patientenverfügung müsse mit konkreten Wünschen formuliert und unterschrieben sein. Sie ist jederzeit widerrufbar und sollte von Zeit zu Zeit überprüft werden, ob das darin formulierte noch mit den aktuellen Vorstellungen übereinstimmt. Wird es nicht verändert, ist es sinnvoll, es neu mit Datum und Unterschrift zu versehen. Wichtig ist auch, dass Angehörige im Eintrittsfall wissen, wo das Dokument zu finden ist, betonte Marianne Schieder. Sie wies auch darauf hin, dass die neuen Regelungen zur Patientenverfügung im Zusammenhang mit den besseren Rahmenbedingungen für Schwerkranke und Sterbende gesehen werden müssen. Hier wurde durch neue Finanzierungsstrukturen die Voraussetzung für eine wachsende Anzahl stationärer Hospize und ambulanter Hospizdienste geschaffen. Die neue Leistung spezialisierter ambulanter Palliativversorgung ermöglicht eine Versorgung schwerstkranker und Sterbender bis zuletzt in ihrer vertrauten Umgebung. Das Bundesministerium der Justiz gibt auf seiner Homepage unter www.bmj.bund.de nützliche Hinweise, einschließlich Textbausteinen, für eine eigene Patientenverfügung. Als ein weiteres Instrument, um für den Fall einer späteren Einwilligungsunfähigkeit gut vertreten zu sein, stellte die Juristin die Vorsorgevollmacht vor. In ihr bevollmächtigt man eine Vertrauensperson, von der man im Sinne der Selbstbestimmung vertreten wird, wenn man rechtliche Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann. Natürlich muss das im Einvernehmen mit der Person geschehen, die für die spätere Betreuung  vorgesehen ist. Die Vorsorgevollmacht hat den zusätzlichen Vorteil, dass die vorbestimmten Betreuer nicht mit bürokratischen Auflagen seitens des Betreuungsgerichts zu tun haben. Die Betreuungsvollmacht sollte auch über den Tod hinaus erteilt werden, damit dann alle darauf folgenden Angelegenheiten rechtlich einwandfrei und zeitnah geregelt werden können. Besteht keine Vorsorgevollmacht, aus der eine Person des eigenen Vertrauens als Bevollmächtigte hervorgeht, wird vom Vormundschaftsgericht ein Betreuer bestellt. Angehörige haben hier keine gesetzliche Vertretungsmacht. Ohne Vorsorgevollmacht dürfen selbst Ehepartner und Kinder nicht füreinander handeln. In den meisten Fällen werden zwar die engsten Familienangehörigen als Betreuer eingesetzt, sie haben dann jedoch gegenüber dem Vormundschaftsgericht ebenso Rechenschaftspflicht wie ein Betreuer außerhalb der Familie, z.B. Freunde oder ein Fremdbetreuer. Da eine Vorsorgevollmacht weitgehende Befugnisse einräumt, besteht natürlich auch die Gefahr des Missbrauchs. Deshalb ist das persönliche Vertrauen in die Bevollmächtigte/den Bevollmächtigten von größter Wichtigkeit, hob die Referentin hervor. Denn die dafür bestimmte Person hat Entscheidungsbefugnisse in Bezug auf Gesundheitssorge und Pflegebedürftigkeit, Aufenthalt und Wohnungsangelegenheiten, Behörden- und Vermögensangelegenheiten und vieles mehr. Neben der Darlegung der Kriterien für die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht legte Marianne Schieder das Hauptaugenmerk auf die Beantwortung der Fragen aus dem Publikum. Hier setzte sie nicht nur ihr Fachwissen ein, sondern konnte auch vieles an Beispielen aus eigener Erfahrung erläutern. Im Namen der Zuhörer dankte KDFB Vorsitzende Helene Strasser der Referentin mit einer kleinen Box, gefüllt mit heimischen Köstlichkeiten


KDFB Vorsitzende Helene Strasser und Pfarrvikar Paul Gebendorfter dankten der Referentin für ihre aufschlussreichen Ausführungen      


18. September 2019
Kneipp'sche Anwendungen beim Frauenbund empfohlen
(von Helene Strasser)

Praktische Tipps für die Anwendung von Reizbehandlungen nach Pfarrer Kneipp gab die Sportkursleiterin und Jogalehrerin Erna Niedermayer am Mittwochabend bei einem Frauenbundvortrag im Gasthaus Hagn. KDFB Vorsitzende Helene Strasser konnte hierzu 22 interessierte Damen willkommen heißen. Nach kurzer Vorstellung der von Pfarrer Kneipp entwickelten Heilbehandlungsmethoden ging die Referentin auf die wichtigsten Anwendungsregeln ein, die unbedingt beachtet werden sollten. Nämlich, dass Kaltanwendungen nur am warmen Körper durchgeführt werden dürfen, dass bei Bürstenmassagen oder Güssen immer herzfern begonnen wird und dass bei Wechselbädern die Warmanwendung lang, die Kaltanwendung nur kurz dauern sollte. Die Referentin betonte, dass Kneippanwendungen keinen großen Zeitaufwand brauchen und im eigenen Wohnumfeld oder Bad ohne großen Materialaufwand durchführbar sind. Zur Stärkung der Immunabwehrkraft empfahl sie morgendliches Tautreten oder Schneegehen. Nach kleinen Gehstrecken im taunassen Gras oder wenigen Schritten im Schnee, sollte man die Füße ohne Abtrocknen sofort warm „verpacken“. Auf jeden Kältereiz reagiert der Körper mit vermehrter Durchblutung und wirkt dadurch Abwehr stärkend, erklärte sie. Als durchblutungsfördernd, hautregenerierend und anregend bezeichnete sie die morgendliche Bürstenmassage. Vorgehen und Technik zeigte sie anschaulich und lud die Zuhörerinnen zum Ausprobieren ein. In humorvoller Weise erklärte sie auch die Vorgehensweise für den kalten Knie-, Arm- und Gesichtsguss. Dabei gab sie an, bei welchen Beschwerden diese zu empfehlen sind und welche Wirkung erwartet werden kann. Beachtet müsse hier werden, dass der Wasserstrahl nur so leicht sein dürfe, dass die behandelte Region von einem „Wassermantel“ umkleidet werde. Auch den Therapiezweck von Wechsel-Fuß- und -Armbädern sowie Wechselduschen erklärte Erna Niedermayer und stellte als mildeste Kneipp-Anwendung noch die Waschungen und Wickel vor. Diese können vor allem bei Kindern und älteren Menschen gute Dienste leisten. Zusammenfassend betonte die Referentin, dass kleine Reize von Kalt- oder Warmwasseranwendungen effektiver sind, diese jedoch über einen längeren Zeitraum regelmäßig angewendet werden sollten, da sie erst auf Dauer große Wirkung zeigen. Abschließend erklärte die Fachfrau die fünf Säulen der Gesundheit nach Sebastian Kneipp: Wasser, Heilpflanzen, Bewegung, Ernährung und Lebensordnung. „Alles, was wir brauchen, um gesund zu bleiben hat uns die Natur reichlich geschenkt“, pflegte der weise Naturheiler und Priester den Heilungssuchenden seiner Zeit zu sagen. Mit einer Waldmeditation und leicht anzuwendenden Jogaübungen (Bild) als besonderes Zuckerl, beendete die versierte Übungsleiterin den Vortragsabend. Im Namen aller Zuhörerinnen dankte KDFB-Vorsitzende Helene Strasser für die in lockerer Weise nahe gebrachten Tipps zur Gesunderhaltung von Leib und Seele und überreichte als kleines Dankeschön schmackhafte Gaben aus der Natur. 

  


20. August 2019
Miniköche in Aktion
(von Helene Strasser)

Im Rahmen des Kinder-Ferienprogrammes der Stadt Geiselhöring waren am Dienstagvormittag im Pfarrheim in Sallach zwölf „Miniköche in Aktion“. Die Vorstandsmitglieder des Katholischen Frauenbundes Sallach hatten unter diesem Titel einen kleinen Kochkurs für Kinder ab acht Jahren angeboten. Allzu schnell war dieses Ferienangebot ausgebucht, denn die Kapazität in der kleinen Pfarrheimküche ist so beschränkt, dass nur 12 Kinder als Miniköche aktiv werden konnten. Hierbei konnten ab 10 Uhr neun Mädchen und drei Buben unter Anleitung ein kindgerechtes Drei-Gänge-Menü zubereiten. Die Einteilung in drei Gruppen von je vier Kindern wurde durch Auslosung entschieden. Jede Gruppe war für einen Speisengang zuständig. Unter dem Titel „Bayrischer Garten trifft Südfrüchtchen“ wurde als Vorspeise mit Schatzmeisterin Christa Bäuml ein fruchtiger Rohkostsalat und ein bunter Salatteller hergestellt. Als Hauptspeise gab es einen „Piratenteller“. Hierfür hatten die vier Miniköche unter Anleitung von KDFB-Vorsitzender Helene Strasser alle Hände voll zu tun, um Kartoffelpüree – natürlich aus heimischen Erdäpfeln – und kleine Fleischpflanzerl zuzubereiten. Für den krönenden Abschluss durfte die dritte Gruppe unter Federführung von Schriftführerin Claudia Guggenberger eine leckere Nachspeise zaubern. „Heiß und kalt und sooo süß – mhh“ war für die sorgfältig gebackenen Waffeln mit Vanilleeis und frischen Früchten der Titel. Nach einer kurzen Vorbesprechung mit Hinweisen, auf was zu achten ist damit nichts passiert, wurde eifrig geschält, geschnippelt, geknetet, gerührt, gebacken und gebraten. Die Vorspeisengruppe hatte zusätzlich die Aufgabe, den Tisch schön zu decken und von der Nachspeisengruppe wurden die Teller mit den frischen Waffeln und bunten Früchten liebevoll dekoriert, so dass sie am Ende nur noch mit Eiskugeln vervollständigt werden brauchten. Um die Hauptspeise noch heiß auf den Tisch zu bekommen konnte jedes Kind sein Piratengesicht aus Kartoffelbrei und Fleischpflanzerln bei Tisch noch mit Paprika-, Karotten- oder Gurkenstückchen vervollständigen. Mit großem Appetit wurde in fröhlicher Runde alles restlos verzehrt und selbstverständlich gehörte auch das Tisch abräumen noch zur Aufgabe dazu. Am Ende erhielten alle teilnehmenden Kinder eine tolle Teilnehmerurkunde mit den auf der Rückseite aufgedruckten Rezepten.

  


11. Juli 2019
Jahresversammlung
(von Helene Strasser)

Nur zwölf Tage nach seiner 30-Jahrfeier hatte der KDFB Sallach seine Mitglieder zu einem weiteren wichtigen Termin eingeladen, zur Jahreshauptversammlung. Schriftführerin Claudia Guggenberger gab dabei einen detaillierten Jahresrückblick. Neben Kassenbericht und Dank wurden durch eine Vorschlagsliste die Wünsche der Mitglieder für das neue Jahresprogramm erkundet. Für kulinarischen Ausklang sorgten die Gäste mit vielfältigen „Mitbringseln“. Als Versammlungsraum hatte der KDFB-Vorstand dieses Mal das Pfarrheim gewählt und mit Maximalbestuhlung für ausreichend Plätze gesorgt. Um die für die 30-Jahrfeier  strapazierte Vereinskasse zu schonen, hatten die Vorstandsdamen darum gebeten, nach Möglichkeit kleine Speisen mitzubringen, die im Anschluss an den offiziellen Teil gemeinsam genossen werden können. Überrascht und erfreut waren sie dann über die Fülle von liebevoll zubereiteten Speisen für jeden Geschmack, die zu einem Büfett angerichtet werden konnten. Vorsitzende Helene Strasser brachte deshalb bei ihrer Begrüßung auch ihre Freude über diese kulinarische Vielfalt zum Ausdruck und versprach Geistlichem Beirat, Stadtpfarrer Josef Ofenbeck, dass er sich heute mal so richtig verwöhnen lassen kann. Zuvor aber erinnerte Schriftführerin Claudia Guggenberger an die 25 Veranstaltungen, die im zurückliegenden Vereinsjahr vom KDFB organisiert oder besucht wurden. Hierzu gehörten neben der Advents- und Faschingsfeier sowie Gottesdiensten, Andachten einer Winterwanderung und einer Radltour, die Besichtigungsfahrt zur Südzucker AG nach Plattling, eine Theaterfahrt nach Haglstadt zur Aufführung „Geierwally“, der Vortrag „Hilfen am Lebensende mit Begleitung und Umsorgung von Pallidomo“, die Fotopräsentation „Naturschönheiten – bei uns dahoam“, der von der jungen Frauenbundgruppe organisierte Vortragsabend „Mit Kreativität und Spaß zu leichterem Lernen“ und der Filmabend „Papst Franziskus, ein Mann seines Wortes“. Daneben nahm man am Weltgebetstag der Frauen in Hainsbach, am Sallacher Dorfball, an der Bezirksmaiandacht in Allkofen und an der Bezirkswallfahrt von Pinkofen nach Zaitzkofen teil. Außerdem übernahmen die KDFB-Frauen die Bewirtung mit Kaffee und Kuchen im Anschluss an die Maiandacht an der Artmann-Kapelle. Den glanzvollen Schlusspunkt des Vereinsjahres bildete die 30-Jahrfeier  mit dem erhebenden Festgottesdienst, bei dem Stadtpfarrer Josef Ofenbeck seine Wertschätzung für den Frauenbund zum Ausdruck brachte und den Frauen Mut für die Zukunft zusprach. Ein Festakt mit Grußworten, einem Bilderrückblick und der Ehrung von 37 Mitgliedern sowie das gemeinsame Festmahl, gehörten zum weltlichen Teil der Vereins-Geburtstagsfeier. Die Schriftführerin informierte auch darüber, dass sich der Mitgliederstand durch den Tod von Anne Gottwald und Edeltraud Bauer sowie einem  Wegzug und zwei Neumitgliedern, nur geringfügig auf jetzt 87 Mitglieder erniedrigt hat. Im weiteren Tagesordnungspunkt gab Schatzmeisterin Christa Bäuml detailliert Aufschluss über die Einnahmen und Ausgaben des Vereins. Sie berichtete über die „Solibrotaktion“, die man in Zusammenarbeit mit dem KDFB Grafentraubach und der Bäckerei Christian Pritscher durchführte. Den Erlös daraus in Höhe von 400,-- Euro konnte man an den Diözesanverband für „Misereor“ weiterleiten. Der Erlös aus der Bewirtung in der Artmann-Halle wird, sobald für die künftige Kirchenorgel ein Spendenkonto errichtet ist, zur Hälfte dafür gespendet, berichtete sie außerdem. Nach dem Kassenprüfbericht von Anne Strasser erfolgte einstimmige Entlastung. Die Dankerstattung für die vielfältig geleisteten Dienste zum Wohle des Vereins war der Vorsitzenden Helene Strasser ein Bedürfnis und der kräftige Applaus für die namentlich Genannten war eine Bestätigung dafür. Anschließend erklärte sie, dass man das Jahresprogramm 2019/20 noch nicht erstellt habe, weil man erst die Interessen der Mitglieder hierfür erkunden möchte. Deshalb habe man eine Vorschlagsliste angefertigt, in der jedes Mitglied aus den vorgeschlagenen Themen auswählen, oder eigene Vorschläge einbringen kann. Daraus kristallisierten sich schon zum Ende der Versammlung einige Favoriten heraus, die im neuen Jahresprogramm Berücksichtigung finden werden. Bevor man zum Genießen der pikanten, saftigen und süßen Speisen und der dazu angebotenen Bowle überging, wurde der offizielle Teil mit dem Frauenbundgebet beschlossen.


30. Juni 2019
Katholischer Frauenbund feierte 30-jähriges Bestehen
(von Helene Strasser)

In beeindruckender Geschlossenheit trafen sich am Festsonntag der Apostelfürsten Petrus und Paulus die Mitglieder des KDFB Sallach in ihrer Vereinskleidung, um mit einem Festgottesdienst und dem anschließenden Festakt  im Gasthof Hagn zusammen mit einer Reihe von Ehrengästen das 30-jährige Bestehen ihrer Gemeinschaft zu feiern. Der Festgottesdienst, den Dekan und Stadtpfarrer Josef Ofenbeck als geistlicher Beirat  zelebrierte, wurde von der Sankt-Nikolaus-Combo und dem Sallacher Kirchenchor unter der Leitung von Manfred Plomer in erfrischender Weise mit neuen geistlichen Liedern gestaltet.  In seiner Predigt wies Stadtpfarrer Josef Ofenbeck auf die Tagesheiligen, die Apostel Petrus und Paulus. Mit ihnen verglich er den Katholischen Frauenbund, der sich auf die Fahnen geschrieben habe, als wertorientierte, religiös motivierte politische Interessensvertretung am Aufbau einer Gesellschaft und Kirche mitzuwirken, in der Frauen und Männer partnerschaftlich zusammenleben und Verantwortung tragen für die Zukunft einer friedlichen, gerechten und für alle lebenswerten Welt. Er dankte seinem Zweigverein für Engagement, Glaubensfestigkeit, Spiritualität und Pflege der Gemeinschaft. Jedes Mitglied bezeichnete er als Original mit der Prägung einer „Petra“ und Paula“, weil jede auf ihre eigenen Weise bestrebt ist, die Treue zum Ursprung zu halten und gemeinsam für eine friedliche, gerechte und für alle lebenswerte Welt einzutreten. Nach den Fürbitten, vorgetragen von Martha Hendlmeier, Christine Lichtenegger, Silvia Scherzer als ehemalige Vorsitzende und Bettina Rothmayr als Sprecherin der jungen Frauenbundgruppe, gedachte Vorsitzende Helene Strasser namentlich der verstorbenen Mitglieder. Als Opfergaben wurden von sechs Frauen  aus der aktuellen Vorstandschaft die Frauenbundkerze (Gertraud Eichinger), ein blaues Schultertuch  (Christa Bäuml), ein bunter Blumenstrauß (Cilli Artmann), ein Rucksack (Claudia Guggenberger) sowie Hostienschale und Kelch (Birgit Weinzierl und Helene Strasser) zum Altar gebracht.
Nach dem Gottesdienst wurde im Saal des Gasthauses Hagn der Festakt mit einem Begrüßungslied des Kirchenchores unter der Leitung von Manfred Plomer eingeleitet und Vorsitzende Helene Strasser konnte neben dem Geistlichen Beirat auch die KDFB- Bezirksvorsitzende Eva Biller, sowie Bürgermeister Herbert Lichtinger und die örtlichen Stadträte Wolfgang Bäuml, Franz Winter und Wolfgang Strasser, begrüßen. Stellvertretende Vorsitzende Gertraud Eichinger verlas ein Glückwunschschreiben des früheren Diakons, Reinold Röttger, der mehr als dreizehn Jahre Geistlicher Beirat des Frauenbundes Sallach war, da dieser aus familiären Gründen nicht persönlich teilnehmen konnte. Bürgermeister Herbert Lichtinger  bezeichnete den Frauenbund Sallach als feste Institution im Pfarr- und Dorfleben von Sallach. die wie die Feuerwehr jederzeit zur Stelle und immer bereit sei, für die Gemeinschaft in ehrenamtlicher Weise Aufgaben zu übernehmen. Seine Glückwünsche zum 30-jährigen Bestehen und seinen Dank verband er mit der Überreichung eines Geburtstagsgeschenkes im Namen der Stadt Geiselhöring und des Stadtrates. KDFB-Bezirksvorsitzende Eva Biller lobte das Engagement der Verantwortlichen im Zweigverein Sallach, die von je her ihren Mitgliedern in den monatlichen Zusammenkünften ein breit gefächertes Programm anbieten. Darüber hinaus haben sie in vielen Gemeinschaftsaktionen erwirtschaftete Erlöse als Spende  für Hilfsbedürftige an unterschiedliche soziale Einrichtungen weitergeleitet. Auch als Vertreterin des Diözesanverbandes dankte sie den Frauen für den Einsatz in Kirche und Gesellschaft und für die Mithilfe, in der großen Gemeinschaft auch politische Ziele zu erreichen. Mit besten Wünschen für die Zukunft überreichte sie ein Geschenk des Diözesanverbandes an den Jubelverein. Nach dem  der Kirchenchor auf musikalische Weise in den „Bayrischen Himmel“ sehen ließ, bot Vorsitzende Helene Strasser eine Bilderrückschau auf 30 Jahre Vereinsgeschichte. Dabei wurden sowohl die verschiedenen Vereinsführungen unter den Vorsitzenden Martha Hendlmeier, Christine Lichtinger und Silvia Scherzer und die Neugründung der jungen Frauenbundgruppe mit ihrer Sprecherin Bettina Rothmayr aufgezeigt, als auch an viele Unternehmungen und Aktionen in in Wort und Bild erinnert. Natürlich durften dabei Bilder aus den weithin beliebten und gerne besuchten Faschingsveranstaltungen im Saal des Gasthauses Zierer nicht fehlen.
Der abschließende Dank der Vorsitzenden galt nicht nur den Führungskräften der vergangenen 30 Jahre, sondern allen Frauenbundmitgliedern, die diese Gemeinschaft durch ihr Interesse, ihre Treue und ihre Mithilfe bei verschiedensten Aktivitäten mitgetragen haben. „Um all das durchführen zu können, brauche man Frauen, die bereit sind, ihre Talente und Fähigkeiten und vor allem auch Zeit einzusetzen“, leitete Helene Strasser auf die Ehrung für langjährige Vereinszugehörigkeit über.  Aus den Händen der Bezirksvorsitzenden Eva Biller, geistlichem Beirat Dekan Josef Ofenbeck, Vorsitzender Helene Strasser  und 2. Vorsitzender Gertraud Eichinger konnten 23 Gründungsmitglieder: Christa und Mathilde Aigner, Gertraud Attenberger, Hildegard Bauer, Gertraud Eichinger, Gertraud Gradl, Christine Groß, Martha Hendlmeier, Helene Kerscher, Waltraud Korber, Christine Lichtenegger, Rosemarie Pielmeier, Gertraud Rammelsberger, Monika Ramsauer, Elisabeth Rendl, Rita und Veronika Rothmayr, Renate Speiseder, Therese Stern, Helene Strasser, Rosemarie Wallner, Maria Zellmer und Marianne Zink die Ehrung, verbunden mit einem Geschenkbüchlein entgegen nehmen. Ebenfalls für 30-ährige Mitgliedschaft konnten geehrt werden: Cäcilia Artmann, Anna Brückner, Reinhilde Hasenecker, Elfriede Kerscher, Claudia Krabler, Helga Metz, Theresia Metzger, Brigitte Piendl, Hermine Quegwer, Sieglinde Scherzer, Hildegard Stern, Gabriele Weinzierl und Gerda Linner. Sie waren noch im Gründungsjahr 1989 dem Verein beigetreten. Für 25-jährige Mitgliedschaft konnte Sabine Hien mit einer Ehrenkarte und einer Rose geehrt werden. Ein krönender Abschluss der Feier war das gemeinsame Festmahl, zu dem nun alle Mitglieder und Ehrengäste eingeladen waren.


Zahlreich feierten und gemeinschaftlich gestalteten die Mitglieder des Jubelvereins den Festgottesdienst mit


Die geehrten Mitglieder mit Stadtpfarrer Josef Ofenbeck (2. v. r.), Bezirksvorsitzender Eva Biller (3. v. r.), Bürgermeister Herbert Lichtinger (l.), KDFB Vorsitzender Helene Strasser (2. R. l.) und Stellvertreterin Gertraud Eichinger (r.)


7. Februar 2019
Lustiger Frauenbundabend mit Humor und Witz
(von Helene Strasser)

Buchstäblich ins Wasser gefallen ist die für den 7. Februar geplante Frauenbund- Winterwanderung durch den am späten Nachmittag einsetzenden Regen. Wegen Glatteisgefahr entschlossen sich die Verantwortlichen dazu, die Wanderung kurzfristig abzusagen. Doch zur anschließend angesetzten lustigen Einkehr mit Hut, konnte KDFB-Vorsitzende Helene Strasser dann doch mehr als 30 Frauen und dazu auch Geistlichen Beirat Josef Ofenbeck, im „Jagerstüberl“ des Gasthauses Hagn begrüßen. Sie alle genossen den Abend nicht nur in kulinarischer Hinsicht, sondern nach einem „Begrüßungsschnapserl“ auch bei guter Unterhaltung und lustigen Einlagen. Stellvertretende Vorsitzende Gertraud Eichinger und Schatzmeisterin Claudia Guggenberger erfreuten mit dem „Esszimmtertischkauf“. Der bayrische Dialog, mit vielen Bedenken von „ihr“ und genervten Einwänden von „ihm“, rief Lachsalven hervor und erinnerte doch an so manche eigene Debatten von Ehepaaren beim Möbelkauf. Als Überraschungsgast trat dann der bekannte G'stanzlsänger „Bäff“, alias Birgit Weinzierl, auf und strapazierte mit pointierten Witzen die Lachmuskeln der Gäste. Mit dem kleinen Sketch „Im Wartezimmer beim Doktor“ kamen Cilli Artmann und Christa Bäuml bestens an. Lustige G'schichtln und Witze wusste daraufhin wieder Gertraud Eichinger zu erzählen. Schließlich überraschten noch Helene Strasser und Birgit Weinzierl mit dem Sketch „Im Finanzamt“. Während Birgit Weinzierl den „Profi im B'scheißn der Finanzler“ spielte, verkörperte die KDFB-Vorsitzende den vermeintlich ebenfalls auf die Abgabe der Steuerunterlagen wartenden und nervös rauchenden Kumpel. Bevor der Abend mit einigen noch spontan erzählten Witzen und bester Unterhaltung ausklang, wies Helene Strasser auf die nächsten bevorstehenden Termine hin. Diese sind: Am Freitag, 1. März der Weltgebetstag der Frauen, bei dem die Sallacher in Hainsbach zu Gast sind und am Mittwoch, 13. März ein Filmabend im Saal des Gasthauses Hagn, bei dem der Kinofilm „Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes“ von Wim Wenders, für alle Interessierten gezeigt wird.  

  

  


21. Januar 2019
Mit Kreativität und Spaß leichter lernen
(von Helene Strasser)

Im Bewusstsein, dass die  Schule  für Kinder und Eltern oft alles andere als ein  Kinderspiel ist und die Themen  Hausaufgaben und Lernen häufig Konflikt beladen sind, hat Bettina Rothmayr, die Leiterin der jungen Frauenbundgruppe des KDFB Sallach, am 21. Januar im Gasthaus Hagn einen Vortragsabend von Lern- und Mental-Coach Birgit Scheuerer aus Allkofen für alle Interessierten angeboten. Diese betonte bei ihrer Vorstellung, dass ihr Wissens- und Erfahrungsschatz nicht nur in Ausbildung und beruflicher Erfahrung gründe, sondern auch die Anforderungen durch zwei schulpflichtige Kinder diesen sehr bereichert haben. „Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, sie dürfen auch Fehler machen und sie lernen daraus“ gab sie gleich am Anfang ihrer mit vielen Beispielen und witzigen Aussagen gewürzten Ausführungen zu bedenken. „Lernen darf Spaß machen und leicht gehen“, betonte Birgit Scheuerer und das könne man eher durch loslassen als durch ständiges kontrollieren und korrigieren bewirken. Denn das Kind selbst habe die Verantwortung für die Schule und niemand sonst. Dabei riet sie zu Geduld, denn schließlich wachse Gras  auch nicht schneller, wenn man daran zieht, zitierte sie ein afrikanisches Sprichwort. Was für Erwachsene so selbstverständlich und einfach sei, ist für Kinder ein hochkomplexer Vorgang, der mühsam erlernt werden muss. Jedes Kind ist einzigartig und eine Strategie für alle gebe es leider nicht, so die Lernexpertin.  Man sollte den Fokus nicht auf Schwachstellen richten, sondern Erfolge bewusst machen. Denn jeder Mensch habe Fähigkeiten, Stärken, Talente und Kompetenzen und auch die geistige und innere Haltung zähle zu den Erfolgskriterien. Lobt eure Kinder“, ermunterte die Referentin, denn das Hervorheben der Stärken bewirke ein Zurücktreten der Fehler. Sie riet auch dazu, die Erfolge zu feiern z.B. mit einem Glas, das bei jedem Erfolg mit einer weiteren Murmel gefüllt wird, oder mit einem Glücks- oder Dankbarkeitstagebuch. Anhand einer Blume, die als Synonym für das gehirngerechte Lernen stand, wurde deutlich, was man zum Lernen und gut konzentrieren alles benötige. Interessant war auch die Funktionsweise unseres Gehirns und hier galt die Devise, die rechte Gehirnhälfte nicht links liegen zu lassen. Nur in der Vernetzung beider Gehirnhälften kann das volle Potential ausgeschöpft werden. Neben den Lernerfolgsfaktoren ging Birgit Scheuerer auch auf die verschiedenen Lerntypen ein. Während der auditive Lerntyp mehr durch das Hören und der visuelle Lerntyp mehr durch das Sehen lernt, kann der kinästhetische Lerntyp Lerninhalte  am besten in Bewegung und in Verbindung mit Emotionen abspeichern. Im zweiten Teil des Abends stellte die Lernexpertin Spiele als Lernhilfen vor und gab dazu viele Tipps, wie man auf spielerische, kreative und einfache Weise Spaß und Freude am Lernen bewirken kann, so dass vieles leichter gelingt und letztendlich der  richtige Lernprozess zum Erfolg führt. Sie verhehlte aber auch nicht, dass  beständiges Üben dazu gehöre, Erlerntes auf Dauer zu behalten.  „Damit Lernen zum Spiel wird, sollte man mit Lob und Anerkennung verschwenderisch sein, mit Spaß und Lockerheit vieles ausprobieren und sich dabei immer bewusst machen: „Nobody ist perfect“, war das Schlusswort der versierten Referentin.

Bettina Rothmayr (re.) dankt als Sprecherin der jungen Frauenbundgruppe Birgit Scheuer für ihren kurzweiligen, inspirierenden und humorvollen Vortrag 


9. Januar 2019
Bernhard Krempl bot zauberhaften Bilderstreifzug
(von Helene Strasser)

Trotz des unwirtlichen Winterwetters konnte der Katholische Frauenbund Sallach am Mittwochabend einen überraschend guten Besuch beim Bildervortrag von Bernhard Krempl unter dem Titel „Naturschönheiten – bei uns dahoam“ verzeichnen. Neben einer nicht allzu großen Zahl von Mitgliedern freute sich Vorsitzende Helene Strasser, zahlreiche weitere Gäste aus Sallach und Umgebung im Sportheim des SV Sallach begrüßen zu dürfen. „Wir kennen Bernhard Krempl ja von Jugend an in vielerlei Funktionen“, so die einleitenden Worte der Vorsitzenden, unter anderem – vor allem durch die Zeitung - auch als exzellenten Fotografen. Und dieses große Talent durften die Besucher anschließend bei einem zauberhaften Bilderstreifzug durch das Labertal näher kennen lernen. Gute Ortskenntnis war zu Beginn bei einem kleinen Bilderrätsel gefragt, bei dem die jeweils schnellste Meldung vom Referenten mit einer Süßigkeit belohnt wurde. „Weil mein Vater bei Agfa arbeitete und deshalb immer die aktuellsten Fotoapparate zur Verfügung standen, war der Fotoapparat schon von Kindesbeinen an mein ständiger Begleiter. So ist die Fotografie schon früh zu meiner Leidenschaft geworden“, erzählte Bernhard Krempl einführend. Seine Bilderschau hatte er mit passender Musik unterlegt und humorvoll mit mancherlei „G'schichtln“ kommentiert. Sein Bilderreigen war jahreszeitlich gegliedert und man konnte bezaubernden Sonnenauf- und -untergänge, genauso aber auch atemberaubende Wolkenstimmungen in der „Bayrischen Toskana“, wie Krempl sie nannte, bewundern. Blickwinkel, die das Auge so nicht wahrnehmen kann, zauberte der Fotograf mit Komprimierung durch Teletechnik und schuf Bildkompositionen, die Orte fast miteinander verschmolzen erscheinen ließen. Als Frühaufsteher verstand es Bernhard Krempl, Sallach mit seinem markanten Schloss und der Kirche aus jeder möglichen Perspektive einzufangen. Genauso faszinierten Bilder aus Greißing, Geiselhöring und seinem Lieblingsmotiv Haindling in Morgen- oder Abendstimmung, oft mit einer Gruppe von Rehen im Vordergrund. Als schönste Karten- oder Kalendermotive wären wohl die Bilder von Vögeln, Blumen und Gräsern aus den Blühflächen des Labertals geeignet. Genauso auch die „Schwammerlbilder“, die der Fotograf in Bauchlage eingefangen hatte. Sie alle bestachen in ihrer Farbvielfalt und Schärfe. Bilder, die man in der Natur nur kurzzeitig bewundern kann, wie die Landschaft im Raureif oder Zweige und Knospen, die durch Eisregen wie in Glas gegossen aussehen, hatte Krempl zur bleibenden Bewunderungswerken gemacht. Das Labertal zu unterschiedlichen Jahreszeiten aufgenommen, die Orte drum herum in Winterstimmung oder mit atemberaubenden Wetterstimmungen waren ebenso faszinierend wie die im zum Abschluss gezeigten Luftaufnahmen. Hier konnte der versierte Fotograf, mit Dr. Irmer als Pilot, den Verlauf der Laber von der Mündung bis zurück zum Ursprung mit der Kamera verfolgen und seinem Publikum die beeindruckendsten Bilder präsentieren. Mit lang anhaltendem Applaus wurde Bernhard Krempl für seine exzellente Bildpräsentation bedacht und alle waren sich am Ende einig, dass man auch im Alltag den Blick mehr für die Schönheit unserer Umgebung schärfen und sich öfter Zeit zum Innehalten und Genießen nehmen sollte.

  


17. Dezember 2018
Sehr gut besuchte Frauenbund-Adventsfeier mit Besinnlichem und Lustigem
(von Helene Strasser)

Eine etwas andere Adventsfeier als gewohnt, bot der Frauenbund-Zweigverein Sallach am Montagabend seinen Mitgliedern. Zum einen konnte sie durch den Tod der bisherigen Herbergswirtin Anni Gottwald nicht mehr im Gasthaus Zierer, sondern erstmals im Gasthof Hagn stattfinden, zum anderen ging der Feier kein Gottesdienst in der Pfarrkirche voraus. Unter dem Titel „Wir sagen euch an den lieben Advent“ gestalteten die Vorstandsdamen zusammen mit ihrem Geistlichen Beirat dafür eine meditative Feier, bei der die Besucherinnen eingeladen waren, die Augen zu schließen, den Atem fließen zu lassen und zum Herzen zu spüren. Nach dem Entzünden der ersten Kerze ging es um den Weg ins Herz, der nicht immer frei ist, den oft Steine der Enttäuschung, der Angst, der Überforderung blockieren. „Nehmt euch eins um das andere an – schaut aufeinander, lasst Wunden heilen – seid großzügig und geduldig – macht einander Mut!“ waren die Intentionen nach dem Entzünden der zweiten Kerze. „Nun tragt eurer Güte hellen Schein“ war die Aufforderung beim Entzünden der dritten Kerze. Dabei konnten die Besucherinnen das Licht aneinander weitergeben und jede zum entsprechenden Text ihr eigenes Licht betrachten. Die dazu  passenden Adventslieder konnten dazwischen von allen gemeinsam gesungen werden. Die Lichtbringerin Luzia rückte anschließend Geistlicher Beirat, Stadtpfarrer Josef Ofenbeck ins rechte Licht und erzählte aus dem Leben dieser großen Heiligen, die in Syrakus in Sizilien geboren war und wegen ihres christlichen Glaubens als Märtyrerin ihr Leben verlor. Er ließ wissen, was die Legenden über ihre Person und über ihr Leben erzählen und berichtete über die besondere  Verehrung in den skandinavischen Ländern, in denen sie als Mädchen mit einem Lichterkranz in Erscheinung tritt. Bei uns dagegen, erzählte daraufhin Birgit Weinzierl wurde sie als die grausame Luz gefürchtet und lange Zeit als Kinderschreck missbraucht. Manch schaurige Geschichten von der „Luz“ wusste sie dabei in beeindruckender Weise zu erzählen. Nach einem kurzen Rückblick und Dank der Vorsitzenden Helene Strasser hielt diese noch eine kleine Vorschau auf 2019, in der sie vor allem auf die nächste Veranstaltung am 9. Januar im Sportheim mit dem Titel „Naturschönheiten – bei uns dahoam“ hinwies. Sie bat auch darum, sich das Datum der 30-Jahrfeier des Frauenbundes, die am Sonntag, 30. Juni 2019 stattfindet, schon mal vorzumerken. Anerkennende Worte fand auch Stadtpfarrer Ofenbeck wieder für die „Frauenbund-Familie“, die eine wichtige Stütze in der Pfarrfamilie ist. Im letzten Teil der Adventsfeier trug Christa Bäuml das Gedicht „Gott kommt zu mir“ vor. In der Geschichte „Marie und s'Kripperl“ las Claudia Guggenberger die rührende Geschichte der kleinen Marie, die in ihrer kindlichen Logik etwas dagegen unternehmen musste, dass das Jesuskind in der kalten Kirchenkrippe nicht mehr zu frieren und zu hungern hatte. Auch in der von Gertraud Eichinger vorgetragenen Geschichte „Ein besonderes Weihnachtsfest“ wurde man nachdenklich und merkte, dass im für Andere da sein und Freude bringen eben auch Freude zurück kehrt und Einsamkeit weicht. Lustig wurde es in der letzten, von Claudia Guggenberger gekonnt in abwechselnd bayrisch und „preissischer“ Sprache vorgetragenen Geschichte „Wia der Krampus den Weihnachtsmann aufklärt hat“. Bei Punsch und den von vielen fleißigen Frauenbundfrauen großzügig gespendeten Plätzchen saß man noch gerne längere Zeit beisammen, um bei guter Unterhaltung die Gemeinschaft zu genießen.


08. November 2018
Palliativschwester Astrid Simon referierte beim Frauenbund
(von Helene Strasser)

Um Angehörigen von Pflegebedürftigen und Schwerstkranken, aber auch um sonstigen Interessierten das Wissen um ein gutes Vorsorgen, Entscheiden, Umsorgen und Begleiten am Lebensende zu vermitteln, bot die Frauenbundführung kürzlich einen Vortragsabend im Pfarrheim unter dem Titel „Letzte Hilfe“ an. KDFB-Vorsitzende Helene Strasser betonte bei ihren Begrüßungsworten, dass sie aus beruflicher und privater Pflegeerfahrung wisse, wie hilfreich solche Informationen im Bedarfsfall für Angehörige und Betroffene sind. Pallidomo, berichtete die erfahrene Krankenschwester Astrid Simon, die als Referentin gewonnen werden konnte, gebe es in der Gesundheitsregion Straubing seit nunmehr sechs Jahren. Da sich die meisten Patientinnen und Patienten wünschen, in der häuslichen, zumindest aber in gewohnter Umgebung zu sterben, begleitet das Team von Pallidomo zuverlässig in kritischen Situationen und versucht auf diese Weise, belastende Notaufnahmen ins Krankenhaus zu vermeiden – eben ein Leben zu Hause bis zuletzt zu ermöglichen. Fünf Ärzte und fünf Palliative-Care-Pflegefachkräfte gehören diesem Team an, das eine 24stündige Rufbereitschaft gewährleistet. Die Leistungen von Pallidomo können im Bedarfsfall vom Hausarzt verordnet werden und werden von der Krankenkasse getragen. Sie entlasten damit nicht nur die Angehörigen eines Schwerstkranken oder Sterbenden, sondern auch die Hausärzte und den ambulanten Pflegedienst. Aufgabe des ambulanten Palliativteams ist es, die Lebensqualität und Selbstbestimmung zu erhalten, zu fördern und, wenn möglich zu verbessern. Durch eine umfassende Aufnahme mit Blick auf das große Ganze könne man die Bedürfnisse zur Linderung der belastenden Symptome erkennen. Angst, Luftnot, Übelkeit, Erbrechen oder Schmerzen könne man gezielt mit Medikamenten bekämpfen. Einfühlsame Gespräche und die Erstellung eines Notfallplanes mit gezielter Bedarfsmedikation helfen, die Angehörigen zu entlasten, versicherte die Referentin. Oft stehe psychischer, sozialer oder spiritueller Schmerz im Vordergrund. Denn Fragen nach dem Sinn, Verlustängste und die Sorge, wie es für die Angehörigen nach dem eigenen Tod weitergeht, belasten natürlich. Dasein, Zuhören und Aushalten gehören hier zur nichtmedikamentösen Symptombehandlung, die für Angehörige kleine Auszeiten schafft. Mit vielen Beispielen gab die erfahrene Pflegefachkraft Einblick in die Möglichkeiten der ambulanten Palliativversorgung und gab Tipps, wie man als Angehörige oder Nahestehende Betroffenen die Situation erleichtern kann. Lagerung, Düfte, beruhigende Musik, Nähe spüren lassen oder für Rückzugsmöglichkeit sorgen, führte sie hier als Möglichkeiten an. Rituale, Atem-unterstützung und geeignete Mundpflege gab sie als weitere Mittel, die zu einer Erleichterung führen an. „Doch bei allem ist zu bedenken, der Patient ist der Chef“, ließ sie wissen. Wenn auch Launen schwer zu ertragen sind und Wünsche einem oft eigenartig vorkommen, sollte man sie doch so gut es geht, erfüllen. Bei aller Sorge um Schwerstkranke, sollte man als Angehörige nicht vergessen, auf sich selbst zu achten. Neben ambulantem Pflegedienst und Pallidomo könne auch der ehrenamtliche Hospizdienst für Entlastung der Angehörigen sorgen. Wenn jedoch eine Versorgung zu Hause nicht mehr möglich ist, kann die Palliativstation als Chance für bessere Lebensqualität am Lebensende genutzt werden. Da hier nur eine begrenzte Aufenthaltszeit möglich ist, komme als weitere Möglichkeit für Sterbenskranke ein Hospiz in Frage. Auch diese bezeichnete die Referentin als Segen für Betroffene und Angehörige.
 


19. Juli 2018
Jahresversammlung
(von Helene Strasser)

Erstmals in seiner Geschichte hat der Katholische Frauenbund die Jahreshauptversammlung nicht im bisherigen Vereinslokal Zierer, sondern im Gasthaus Hagn abgehalten. Schriftführerin Claudia Guggenberger gab dabei einen Jahresrückblick. Neun Mitglieder konnten für 25-jährige Treue geehrt werden. Vorsitzende Helene Strasser stellte neu geplantes Jahresprogramm vor. Über den guten Besuch von 47 Mitgliedern aller Altersstufen freute sich KDFB-Vorsitzende Helene Strasser am Donnerstagabend bei ihrer Begrüßung zur Jahreshauptversammlung. Weil dieser heuer kein Gedenkgottesdienst vorausgegangen war, setzte sie das Gedenken an die verstorbenen Mitglieder an den Anfang ihrer Ausführungen und schloss aktuelle Informationen an, bevor das Team des Gasthauses ein gemeinsames Essen servierte. Auf diese Weise gestärkt, fiel es den Frauen nicht schwer, den Ausführungen von Schriftführerin Claudia Guggenberger zu folgen, in denen sie das Vereinsjahr Revue passieren ließ. Sie konnte von einem Neumitglied berichten, das die Mitgliederzahl auf 87 anwachsen ließ. In sieben Vorstandssitzungen wurden die verschiedenen Veranstaltungen vorbereitet und 18 mal konnte man zu runden Geburtstagen oder sonstigen Anlässen gratulieren. Der Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen im Juli 2017 schloss sich im September der Jahresausflug nach Regensburg mit der Stadtmaus-Führung „Vom Senkblei zum Presslufthammer“ an. Aus dem Vortrag „Perfekt – aber k.o.“ konnte man wertvolle Schlüsse für den Lebensalltag ziehen. Begeistert war man von der Theateraufführung  der Theaterfreunde Haglstadt mit dem Stück „Ich Elisabeth, Kaiserin von Österreich“. Gottesdienst und Adventsfeier trugen im Dezember zur Besinnung auf das Wesentliche und Pflege der Gemeinschaft bei. Die Winterwanderung verband man mit einer Einkehr in der Taverne Korfu in Geiselhöring. Einen lustigen Faschingsabend mit dem Thema „Huatdog“, bei dem Gertraud Eichinger und Birgit Weinzierl sowie Helene Strasser und Cilli Artmann mit Sketchen erfreuten, verbrachte man im Gasthaus Bomer in Inkofen. Als Mitorganisator beteiligte man sich am Dorfball. Beim Weltgebetstag der Frauen waren die Hadersbacher und Hainsbacher Frauen zu Gast. Aus dem Erlös des gut besuchten Fastenessens konnte man je 150 Euro an die Mallersdorfer Schwestern für die Missionsarbeit und an die Armenküche der Ursulinen in Straubing spenden. Bei der Aktion „Suchen, Sammeln, Spenden“ konnte man Brillen, Briefmarken, Handys und Schmuck an das Hilfswerk Missio weiter leiten. Mit der Solibrotaktion konnte man zum diözesanweiten guten Ergebnis für Notleidende beitragen. Eine Kreuzwegandacht wurde ebenso wie die nächtliche Anbetung am Gründonnerstag vom Frauenbund gestaltet. Bei der jungen Frauenbundgruppe fand ein Vortrag über Atlaslogie guten Anklang. Die Bezirksmaiandacht in Sünching und die eigene Maiandacht mit dem Thema: „Blühendes Leben – Maria“ waren ebenso wie die kürzlich in Sallach statt gefundende Bezirkswallfahrt religiöse Glanzpunkte. Ein Radlausflug mit Kirchenführung in Eitting und anschließender Einkehr im Biergarten stellte die Verbindung zwischen Sport, Kultur, Religion und Genuss her. Im weiteren Tagesordnungspunkt gab die seit letztem Jahr amtierende Schatzmeisterin Christa Bäuml detailliert Aufschluss über die Einnahmen und Ausgaben des Vereins und erfuhr nach dem Kassenprüfungsbericht von Silvia Scherzer einstimmige Entlastung.
Zusammen mit Geistlichem Beirat, Dekan Josef Ofenbeck konnten Vorsitzende Helene Strasser und Stellvertreterin Gertraud Eichinger die Frauen: Annemarie Bäuml, Irmgard Daffner, Christa Deiss, Elfriede Flerus, Christa Hasenecker, Maria Kutzi, Ilse Miesslinger, Heidi Seidl und Waltraud Winter für 25jährige Mitgliedschaft ehren. Mit einer Dankkarte und Rose unterstrichen sie die Gratulation und den Dank für die langjährige Treue zur Frauenbundgemeinschaft sowie für das Interesse und die Unterstützung bei vielerlei Gelegenheiten. Der Dank der Vorsitzenden galt aber auch allen weiteren Personen, die sich das ganze Jahr über um den Frauenbund verdient gemacht haben. Dazu zählte sie neben dem Geistlichen Beirat, der Vorstandschaft und der Zustellerin der Frauenbundzeitung auch die Mesnerin, den Kirchenchor und den Betreuer der Homepage. Ganz besonders dankte sie auch der erkrankten, bisherigen Frauenbund-Herbergswirtin Anni Gottwald. Sie ließ eine Karte mit besten Genesungswünschen von allen Anwesenden signieren, um diese bei einem Besuch übermitteln zu können.
Bei der anschließenden Vorschau auf das neue Jahresprogramm gab Helene Strasser bekannt, dass für 1.Oktober eine Besichtigung der Zuckerfabrik in Plattling geplant ist. Am 27. Oktober kann bei den Theaterfreunden Haglstadt das Stück „Geierwally“ gesehen werden. Für 13. November ist ein Vortrag mit dem Thema „Letzte Hilfe – Begleitung am Lebensende“ geplant. Bei der Adventsfeier am 12. Dezember steht die Heilige Luzia im Mittelpunkt. Einen Lichtbildvortrag mit dem Titel „Naturschönheiten – bei uns dahoam“ wird Bernhard Krempl am 9. Januar halten. Für Februar ist eine lustige Winterwanderung mit Einkehr geplant. Beim Weltgebetstag der Frauen wird man am 1. März in Hainsbach zu Gast sein. Kreuzwegandacht, nächtliche Anbetung und Maiandacht mit Maifeier schließen sich in der Frühjahrszeit an. Eine Wallfahrt nach Altötting, zusammen mit der Gruppe 60plus, ist für Juni angedacht und bei der Jahrshauptversammlung im Juli kann das 30-jährige Bestehen des Vereins gefeiert werden.
Als Geistlicher Beirat übernahm Stadtpfarrer Ofenbeck das Schlusswort der Versammlung und stellte dabei heraus, dass der Frauenbund eine tragende Säule in der Pfarrei ist. Er dankte für die wertvollen Beiträge, die der Frauenbund, angeführt von Helene Strasser und ihrer Mannschaft, generationsübergreifend für die Gemeinschaft innerhalb der Pfarrei leistet. Das Zusammenwirken zwischen Frauenbund, Kirchenchor und den weiteren Gremien in der Pfarrgemeinde verglich er mit dem ineinander greifen von Zahnrädern, die den gewünschten Mechanismus in Gang setzen.
 

Geistlicher Beirat Josef Ofenbeck, sowie Vorsitzende Helene Strasser (rechts) und Stellvertreterin Gertraud Eichinger (links), mit den anwesenden silbernen Vereinsjubilaren: (v.li) Heidi Seidl, Ilse Miesslinger, Annemarie Bäuml, Elfriede Flerus, Waltraud Winter, Christa Hasenecker und Irmgard Daffner.


12. Juli 2018
Frauenbund-Bezirkswallfahrt
(von Helene Strasser)

Mehr als 100 Frauen machten sich am Donnerstagabend bei der Frauenbund-Bezirkswallfahrt in Sallach mit ihrem Geistlichen Beirat, Dekan Stefan Anzinger und Bezirksvorsitzender Eva Biller auf den Weg durch Flur und Dorf. Bei der anschließenden Messfeier ließen sich Frauen mit wechselnd zusammengestellten Buchstabentafeln in die Predigt mit einbeziehen und Chorleiter Manfred Plomer an der Orgel ermunterte zum freudigen Mitsingen der hoffnungsfrohen Lieder. Als Vorsitzende der gastgebenden Frauenbundgruppe hieß Helene Strasser die vielen Frauen aus den KDFB-Zweigvereinen des Frauenbund Bezirkes Mallersdorf am Kirchplatz willkommen und dankte Geistlichem Bezirksbeirat Anzinger sowie den Mitgliedern des Bezirksvorstands, mit Eva Biller an der Spitze, für die gute Vorbereitung der Wallfahrt. Ihr Dank galt auch Feuerwehrkommandant Martin Queqwer, der zusammen mit Sohn Leo und Feuerwehrfrau Claudia Guggenberger für die Sicherheit auf dem Wallfahrtsweg sorgte. „Im Vertrauen darauf, dass Gott alle Wege mit uns geht, begehen wir buchstäblich unseren Glauben“, betonte der Priester zu Beginn des Pilgerweges. Die von ihm vorgebeteten Litaneien brachten ebenso wie die betrachteten Rosenkranzgeheimnisse unter dem Aspekt „Jesus unser Bruder“, die vielfältigen Anliegen der Menschen bei uns und in der Welt zur Sprache. Die drei auf dem Weg liegenden Feld- und Ortskreuze markierten die Stationen, an denen meditierend Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist als Helfer, Tröster und Wegweiser angerufen wurden. Der anschließende Gottesdienst in der Pfarrkirche war mit neugeistlichem Liedgut lebendig gestaltet. Die Lieder wurden hierbei von Chorleiter Manfred Plomer an der Orgel gespielt und von Kirchenchormitgliedern sowie von allen Kirchenbesuchern freudig gesungen. Bereits in der Lesung, vorgetragen von Gertraud Eichinger, kam das Thema Hoffnung zum Ausdruck. Für seine Predigt wählte Geistlicher Bezirksbeirat Anzinger dann mutige Frauen, von denen er mit den von ihm mitgebrachten Buchstabentafeln – wie er scherzhaft sagte – die Predigt selber halten ließ. Die von den Frauen zusammengestellten Buchstaben ergaben das so oft und unter so vielen Aspekten gebrauchte Wort „hoffentlich“. Der Prediger bezeichnete es als Platzhalter für Wünsche und Erwartungen. Mit einzelnen Buchstaben daraus ließ er aber auch die Worte „ich“, „offen“, „Licht“ und schließlich die Aufforderung „Hoff endlich!“ bilden. Dabei stellte er heraus, dass jeder als einzelner wichtig ist, damit etwas gelingen und Gemeinschaft entstehen kann. Offen zu sein, bezeichnete er als Voraussetzung dafür, Licht für Andere zu sein. In dem als Kreuz vorgezeichneten „t“ fand er Gott als den Grund und die Basis, die den Tod besiegt. Auch in die von Bezirksleiterin Eva Biller und Schriftführerin Annemarie Bomer vorgetragenen Fürbitten wurden die Anliegen unserer Gemeinden und unserer Zeit vor Gott gebracht. Mit der beim Gottesdienst durchgeführten Kollekte unterstützten die Kirchenbesucherinnen die Aktion „Frauen helfen Frauen in Not“. Nach dem Segen beschlossen die Gläubigen mit dem Lied „Groß sein lässt meine Seele den Herrn“ kraftvoll die beeindruckende Wallfahrt, die ein Großteil der Wallfahrerinnen noch bei gemütlichem Beisammensein im Gasthaus Hagn ausklingen ließ.

   


22. Mai 2018
Gut besuchte Maiandacht und Muttertagsfeier
(von Helene Strasser)

Ein großes Blütenherz, angefertigt von einigen Vorstandsfrauen, erfreute am Dienstagabend die vielen Besucher der Frauenbund-Maiandacht mit dem Thema: Blühendes Leben – Maria. Nach der Einführung durch Stadtpfarrer Josef Ofenbeck trugen Frauen der Vereinsführung abwechselnd die Texte vor, die aufzeigten, dass in Maria ein Herz voll Liebe brannte. Mit dem  Kirchenchor bekräftigten dies die Frauen im Lied „Wo die Liebe wohnt“ und Chorleiter Manfred Plomer spielte diese Melodie an der Orgel auch zwischen den Meditationstexten ein. Anschließend traf man sich zur Muttertagsfeier im Gasthaus Zierer, wo KDFB-Vorsitzende Helene Strasser die Gäste begrüßte, darunter Geistlicher Beirat Josef Ofenbeck. Die Vorstandsdamen hatten zu dieser Feier allerhand nachdenkliches und lustiges zusammen getragen. So entlockte Claudia Guggenberger mit der in Versform und bester bayrischer Mundart vorgetragenen Geschichte „A b'sonders G'schenk“ ihrem Publikum immer wieder Lachsalven. Bettina Rothmayr stellte in der Geschichte „Gott und die Frau“ die exzellenten Eigenschaften der von Gott so großartig geschaffenen Frau heraus, die nur den einen Fehler hat: Sie kennt ihren eigenen Wert nicht. Mit den drei ersten Buchstaben des Wortes Mutter hob Christa Bäuml dann den Mut der Frau hervor, den ihr Muttersein vom Ja-sagen zum gezeugten Leben bis hin zum Erwachsenwerden eines Kindes erfordert. Mit dem Titel „Die schwerste Übung“ machte Birgit Weinzierl deutlich, wie schwer für jede Mutter das „Flüggewerden“ ihrer Kinder ist. Die Lacher auf ihrer Seite hatte daraufhin Gertraud Eichinger mit der Geschichte „Des Pfarrer's Katze“. Mit dem Gedicht „Bleamal zum Muattadog“ erinnerte schließlich Helene Strasser an die bereits verstorbenen Mütter, denen mit Blumen und Gebeten über das Grab hinaus Dank gebührt. Bei Schmankerln in deftiger und süßer Form – zubereitet von Vereinsmitgliedern und am Büfett ansprechend angerichtet - hatten die Frauen dann noch ausreichend Gelegenheit, sich zu unterhalten.




11. März 2018
Fastenessen
(von Helene Strasser)

Viele Pfarrangehörige waren nach dem Familiengottesdienst zum 4. Fastensonntag der Einladung des Katholischen Frauenbundes Sallach zum Fastenessen im Saal des Gasthauses Zierer gefolgt. KDFB-Vorsitzende Helene Strasser dankte bei ihrer Begrüßung allen, die gekommen waren, um die herzhafte Kartoffelsuppe mit Brot in Gemeinschaft zu genießen und zugleich Not zu lindern. Denn der Erlös aus dem Fastenessen geht zu gleichen Teilen an die Mallersdorfer Schwestern für ihre Missionsarbeit und an die Armenküche des Ursulinenklosters in Straubing. Ihr Dank galt vor allem der stellvertretenden Vorsitzenden und neugewählten Pfarrgemeinderätin Gertraud Eichinger für die Zubereitung und Anlieferung der schmackhaften Kartoffelsuppe sowie allen Helferinnen vom Kartoffelschälen, Vorbereiten und Dekorieren des Saales bis zum Backen der Kuchen und Torten. Besonders dankte sie natürlich auch Stadtrat und Kirchenpfleger Hans Bauer für die gespendeten Kartoffeln, der Sprecherin der jungen Frauenbundgruppe Bettina Rothmayr für die Zwiebelspende, dem Kloster Mallersdorf für das Brot und Anni Gottwald mit Familie für die kostenlose Überlassung des Saales. Nahtlos an das Essen schloss sich dann der Kaffee- und Kuchenverkauf an, bei dem Vitus Quegwer als Firmling und einige der Kommunionmädchen die KDFB-Vorstandsfrauen tatkräftig unterstützten.


Das Helferteam


08. Februar 2018
„Unsinniger Donnerstag“ im Gasthaus Bomer in Inkofen
(von Helene Strasser)

Einen bunten Abend mit Hut, kulinarischen Genüssen, Sketchen und Musik verbrachten Sallacher Frauenbundmitglieder jeder Altersgruppe am Abend des „unsinnigen Donnerstags“ im Gasthaus Bomer in Inkofen. Die Schauspieltalente Birgit Weinzierl und Gertraud Eichinger überraschten dabei mit dem Sketch „Die Geburtstagseinladung vom Pfarrer“. Während „er“ davon schwärmte, dass der Herr Pfarrer von den Kochkünsten seiner Haushälterin so verwöhnt werde, dass er im nächsten Leben auch Pfarrer werden möchte, träumte „sie“ davon, im nächsten Leben Pfarrhaushälterin zu werden, weil da ihre haushälterischen Fähigkeiten viel mehr geschätzt würden und sie nicht so „g'schert“ behandelt würde, wie von ihrem „Alten“. Auch Cilli Artmann und Helene Strasser versuchten sich mit dem Sketch „Ein misslungener Einkauf“ als Schauspielerinnen. Eine ganze Reihe von Lebensmitteln hatte Frau Meier auf ihrer Einkaufsliste. Doch die schwerhörige Marktfrau bot statt Eis ihre Muscheln zum Sonderpreis, statt einem Stück Fisch versicherte sie: „meine Sahne ist immer frisch“ und statt Butter holte sie verkaufstüchtig Vogelfutter hervor. Kein Wunder, dass die frustrierte Kundin daraufhin unverrichteter Dinge von dannen zog und dem amüsierten Publikum unter vorgehaltener Hand versicherte, dass sie nächstes mal wieder bei der heimischen „Kramerin ei'kaft“. Mit zwei gespielten Witzen strapazierten daraufhin Gertraud Eichinger und Birgit Weinzierl wieder die Lachmuskeln. Als Musiker hatten die Frauen sich Jungmusiker Jonas Wallner eingeladen, der gleich zu Beginn des Abends und zwischendurch immer wieder auf seiner Steirischen aufspielte und auch einige Witze zum Besten gab.
Ihrem Dank an alle, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben und an alle, die mitgekommen waren, schloss Vorsitzende Helene Strasser noch Hinweise auf die nächsten Veranstaltungen an: Am Freitag, 2.3., wird der Weltgebetstag der Frauen in Sallach zusammen mit den Frauen aus Hainsbach/Haindling und Hadersbach gefeiert. Das Fastenessen mit anschließendem Kaffee- und Kuchenangebot sowie die abendliche Kreuzwegandacht findet am Sonntag, 11. März statt.

    



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