KSK Sallach

 
        

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10. September 2017
KSK Jahresversammlung
(von Otto Strasser)

Die jährliche Friedens- und Gedächtnisfeier war wie jedes Jahr auch der Termin für die Jahresversammlung der KSK Sallach. Nach der Gedenkfeier in der Pfarrkirche und am Kriegerdenkmal trafen sich die Mitglieder traditionsgemäß im Gasthaus Hagn zur Jahresversammlung mit anschließendem gemeinsamen Mittagsmahl.
Vorsitzender Helmut Daffner bedankte sich zu Begin besonders bei Stadtpfarrer Josef Ofenbeck, bei Chorleiter Manfred Plomer mit den Sängerinnen und Sängern des Kirchenchors, der Blaskapelle Schmid und dem 2. Vorsitzenden Otto Strasser, für die Gestaltung der Friedens- und Gedächtnisfeier. Sein weiterer Dank galt den Fahnenabordnungen von KSK, Sportverein, Feuerwehr, Fischerfreunde, KLJB und MMC für die Teilnahme. In einer Gedenkminute gedachte die Versammlung der zwei seit der letzten Jahresversammlung verstorbenen Mitglieder, Ludwig Altmann und Ludwig Strasser. Sodann folgte sein Rechenschaftsbericht über die Aktivitäten seit der letzten Jahresversammlung. So beteiligte sich die KSK an allen weltlichen und kirchlichen Festen und Veranstaltungen im Dorf, wobei der Höhepunkt die Fahnenweihe des Sportvereins war. Natürlich nahm man auch an den Festlichkeit der Frontkrieger- und Reservistengemeinschaft Geiselhöring anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens teil.  Dieses ersetzte 2016 die Friedensfeier des Kreisverbandes Labergau in Haindling. Selbstverständlich  gratulierte man auch einzelnen Kameraden zu deren runden Geburtstagen. Es waren dies Ludwig Strasser und Anton Freundorfer jeweils (70.) Karl Wild und Adolf Metzger , beide feierten den 80. Geburtstag. Ein besonderer Dank Daffners galt heuer dem langjährigen Vereinsdiener Hans Piendl. Dieser hatte seit 1985 dieses Amt mit zwei Aufgabenbereichen inne. Zum einen kassierte er jährlich bei allen Mitgliedern den Vereinsbeitrag ein. Außerdem lud er zwei Wochen vor dem jährlichen Jahresfest, bzw. Friedens- und Gedächtnisfeier alle Mitglieder persönlich zur Teilnahme ein. Aus gesundheitlichen Gründen könne er nach eigener Aussage zukünftig beide Aufgaben nicht mehr wahrnehmen. Daffner versprach Hans Piendl, dass sich der Verein in nächster Zeit bei ihm entsprechend bedanken werde. Aus diesem Grunde habe man in der letzten Ausschusssitzung beschlossen, in der Jahresversammlung abstimmen zu lassen, dass zukünftig der Vereinsbeitrag abgebucht werde. Alle Versammlungsteilnehmen stimmten geschlossen für die Umsetzung dieses Beschlusses. Nun folgte der Kassenbericht von Kassier Alfons Aigner, der zu Beginn seiner Ausführungen darauf hinwies, dass sein Kassenbericht das Kalenderjahr 2016 betreffe. Trotz sparsamstem Umgang mit dem Finanzmitteln sei in der Jahresabrechnung ein leichtes Defizit in  Höhe von ca. 150 € zu verzeichnen, wobei der Verein aber immer noch über ein zufriedenstellendes finanzielles Polster verfügen könne. Die Kasse wurde von Erich Scherzer geprüft, der dem Kassier mustergültige Arbeit bescheinigte, was zu einer einstimmigen Entlastung des Kassiers durch die anwesenden Versammlungsteilnehmer führte. Abschließend dankte Vorsitzender Helmut Daffner allen Ausschussmitgliedern, hier besonders dem Vereinsdiener Johann Piendl für die Vorbereitung des Jahresfestes und Fahnenjunker Alois Guggenberger mit seinem Stellvertreter Xaver Wallner jun. und seinen beiden Begleitern Sebastian Rothmayr und Josef Zitzelsberger.  Sein Dank galt auch Rosemarie Pielmeier und Max Attenberger für die sorgfältige und unentgeltliche Pflege des Kriegerdenkmals. Abschließend warb Daffner unter den anwesenden Mitgliedern für deren Teilnahme an der Friedens- und Gedächtnisfeier des Kreiskriegerverbandes Labergau am kommenden Sonntag, 17.9. in Haindling.


10. September 2017
Krieger- und Soldatenkameradschaft beging Friedens- und Gedächtnisfeier

(von Otto Strasser)

In Anbetracht der zahlreichen gegenwärtigen Krisenherde in vielen Teilen der Erde gestaltete die Krieger- und Soldatenkameradschaft Sallach am vergangenen Sonntag ihr traditionelles Jahresfest wiederum als Friedens- und Gedächtnisfeier. In den Fürbitten während des Gottesdienstes und am Kriegerdenkmal dominierte das Bitten um Frieden und Versöhnung unter den Menschen. Stadtpfarrer Josef Ofenbeck nahm den Song „Fragile“ des englischen Musikkünstlers Sting  zum Leitgedanken seiner Predigt. Die Blaskapelle Schmid Aufhausen und der Kirchenchor unter der Leitung von Manfred Plomer umrahmte den Gottesdienst mit Liedern aus der Schubertmesse. Am Kriegerdenkmal gedachte  man der Gefallenen des Dorfes und Vorstand Helmut Daffner ließ ihnen zu Ehren eine Blumenschale nieder stellen. Unter großer Beteiligung der Vereinsmitglieder und der Fahnenabordnungen der KSK, des Sportvereins, der Feuerwehr und der Fischerfreunde, der Landjugend und der MMC beging die Krieger- und Soldatenkameradschaft am Sonntag ihre Friedens- und Gedächtnisfeier. Vom Gasthaus Hagn aus marschierten die Kameraden ,angeführt von der Kapelle Schmid Aufhausen, zur Pfarrkirche, um in einem Gedenkgottesdienst der gefallenen und vermissten Kameraden beider Weltkriege zu gedenken. Stadtpfarrer Josef Ofenbeck begann seine Predigt mit dem ersten Satz des Songs „Fragile“ des englischen Musikkünstlers Sting „Wenn Fleisch und Stahl eins werden, fließt Blut.“ Seiner Meinung nach komme in diesem genau so nachdenklichen, wie melancholischen und gefühlvollen Song deutlich zum Ausdruck, wie zerbrechlich die Menschen eigentlich sind. Genau so klar, so der Geistliche,  komme aber auch zum Ausdruck, dass Gewalt zu nichts führe, nie und für niemanden. Die Friedens- und Gedächtnisfeier der KSK bezeichnete der Geistliche  ebenfalls als Zeichen gegen Hass und Gewalt. In den Kyrierufen und bei den Fürbitten, vorgetragen von Lektor Harald Stern, war das Gedenken an das erbarmungswürdige Schicksal der Flüchtlinge in vielen Teilen der Erde und die Sorge um die Entwicklung der politischen Lage in den vielen Krisengebieten der Gegenwart die zentralen Themen. Nach der letzten Fürbitte verlas der Priester die  38 Namen der Gefallenen und Vermissten des Dorfes Sallach. Die Blaskapelle Schmid aus Aufhausen und der Kirchenchor unter der Leitung von Manfred Plomer umrahmte den Gottesdienst musikalisch mit Liedern aus der Schubert Messe. Nach dem Gottesdienst versammelte man sich am Kriegerdenkmal, wo die Friedens- und Gedächtnisfeier mit einem Choral der Blaskapelle und dem Libera des Kirchenchores eingeleitet wurde. Stadtpfarrer Josef Ofenbeck sprach die kirchlichen Weihegebete und erbat in seinen Fürbitten Gottes Schutz und Segen für die Menschheit. 2. Vorsitzender Otto Strasser machte in seiner Gedenkrede besonders bewusst, dass hinter jedem der 38 Namen am Denkmal ein junger Mann im Alter zwischen 18 und 37 Jahren stehe, der eigentlich ganz andere Pläne für sein Leben hatte. „Kein einziger von ihnen wollte ein Held sein, sondern die allermeisten von ihnen waren auf Grund ihres Alters ohne Rücksicht auf persönliche Wüsche oder Ziele zum Kriegsdienst eingezogen worden.“ Schließlich, so der Redner, seien 5 Millionen deutscher Soldaten unter den 50 Millionen Opfern des 2. Weltkrieges zu beklagen gewesen. Sein Gedenken galt aber auch den unschuldigen Opfern in den Konzentrationslagern sowie den 108 toten deutschen Soldaten der Bundeswehr, die seit 1992 bei Kriegseinsätzen in Afghanistan oder im Kosowo umgekommen sind. All das grausame Geschehen der Vergangenheit habe bei den Menschen zu keinem Umdenken geführt. „Deshalb ist es auch heute noch wichtig, dass es Stätten gibt, an denen wir unserer Toten gedenken können und die vor neuen Kriegen und vor neuer Gewalt warnen“, lautete sein Schlusssatz. Als Zeichen des Gedenkens an die gefallenen, vermissten und verstorbenen Kameraden ließ 1. Vorsitzender Helmut Daffner eine Blumenschale vor dem Ehrenmal stellen und die Musikkapelle stimmte das Lied vom "Guten Kameraden" an. Nach dem Segen des Geistlichen endete die Gedenkfeier mit der gemeinsam gesungenen Bayernhymne

 


13. September 2015
Friedens- und Gedächtnisfeier der Krieger- und Soldatenkameradschaft 

(von Otto Strasser)

In feierlicher Weise beging die KSK Sallach am Sonntag ihr Jahresfest als Friedens- und Gedächtnisfeier. Im Gottesdienst und am Kriegerdenkmal dominierten die Bittgebete um Frieden und Versöhnung unter den Völkern, aber auch die Sorge um die unzähligen Menschen, die sich gegenwärtig auf der Flucht befinden. Dekan und Stadtpfarrer Josef Ofenbeck zelebrierte den Gedenkgottesdienst und verband das Gedenken an die Gefallenen und Verstorbenen der KSK mit dem Kreuz als Symbol der unendlichen Liebe Christi zu den Menschen. Die Blaskapelle Schmid Aufhausen und der Kirchenchor unter der Leitung von Manfred Plomer umrahmte den Gottesdienst musikalisch. Die Gedenkansprache am Kriegerdenkmal hielt 2. Vorsitzender Otto Strasser und 1. Vorsitzender Helmut Daffner ließ ihnen zu Ehren eine Blumenschale niederstellen.  Nach der Gedenkfeier fand im Gasthaus Hagn unter Beisein von Bürgermeister Herbert Lichtinger die Jahresversammlung mit Tätigkeitsberichten und gemeinsamem Essen statt.  Vom Gasthaus Hagn marschierten am Sonntagvormittag die Vereinsmitglieder der KSK, angeführt von den Fahnenabordnungen des Sportvereins, der Feuerwehr, der KLJB, der Fischerfreunde und der MMC zur Pfarrkirche. Der Gedenkgottesdienst, musikalisch umrahmt von der Blaskapelle Schmid aus Aufhausen, wurde von Stadtpfarrer Josef Ofenbeck zelebriert. Der Geistliche bezeichnete in seiner Predigt das Kreuz Christi als Hilfe und Zuflucht für Menschen  in jeglicher Bedrängnis, wie es auch auf der Fahne der KSK  mit dem knienden Soldaten dargestellt sei. Angesichts der aktuellen Flüchtlingsflut bezeichnete Pfarrer Ofenbeck das Kreuz als Sinnbild der Nächstenliebe, wie sie Christus durch die Hingabe seines Lebens zur Rettung der Menschheit gezeigt habe. In den Fürbitten waren das Gedenken an die Gefallenen, Vermissten und Verstorbenen der KSK, das erbarmungswürdige Schicksal der Flüchtlinge aus vielen Teilen der Erde mit ihren seelischen und körperlichen Verletzungen, aber auch die Not derer, die ihre Heimat nicht verlassen können oder wollen, die zentralen Themen. Nach der letzten Fürbitte verlas der Priester die  38 Namen der Gefallenen und Vermissten der Pfarrgemeinde Sallach. Die Blaskapelle Schmid aus Aufhausen und der Kirchenchor unter der Leitung von Manfred Plomer umrahmte den Gottesdienst musikalisch mit Liedern aus der Schubert Messe.  Im Anschluss daran versammelte man sich am Kriegerdenkmal, wo die Friedens- und Gedächtnisfeier mit einem Choral der Blaskapelle und dem Libera des Kirchenchores eingeleitet wurde. 2. Vorsitzender der KSK, Otto Strasser, erinnerte in seiner Ansprache daran, dass genau vor 70 Jahren der unselige 2. Weltkrieg zu Ende ging, bei dem mehr als 50 Millionen Tote weltweit zu beklagen waren. In besonderer Weise gedachte er neben den Weltkriegstoten auch der mehr als 100 Bundeswehrsoldaten, die in den letzten Jahrzehnten bei Auslandseinsätzen ihr Leben verloren haben. „Nicht zuletzt gedenken wir heute auch der Tausenden im Mittelmeer ertrunkenen oder in den Wüstengebieten Nordafrikas verdursteten Flüchtlinge in unseren Tagen“, führte der Sprecher weiter aus, ehe er an die Worte von Papst Franziskus bei dessen Besuch in Israel erinnerte: „Um Frieden zu schaffen, braucht es mehr Mut als um Krieg zu führen. Es braucht Mut, um Ja zusagen zur Begegnung und Nein zur Auseinandersetzung, Ja zum Dialog und Nein zur Gewalt.“ „Angesichts der gewaltigen Flüchtlingsströme, die gegenwärtig Woche für Woche Deutschland erreichen, können wir nur unseren Herrgott bitten, dass es den Politikern Europas gelingen möge, Wege zu finden, dass die Menschen in vielen Ländern der Welt nicht nur in der Flucht aus ihrer Heimat, sondern auch im eigenen Land Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft  finden können“, schloss Strasser seine Ansprache. Stadtpfarrer Josef Ofenbeck sprach die kirchlichen Weihegebete und erbat in seinen Fürbitten Gottes Schutz und Segen für die Menschheit. Vor dem Lied vom „Guten Kameraden“ der Kapelle Schmid ließ Vorsitzender Helmut Daffner als Zeichen des Gedenkens an die gefallenen, vermissten und verstorbenen Kameraden eine Blumenschale vor dem Ehrenmal abstellen. Im  Gasthaus Hagn, wo das Mittagsmahl gemeinsam eingenommen wurde, fand anschließend die Jahresversammlung statt. Vorsitzender Helmut Daffner bedankte sich hier besonders bei Pfarrer Josef Ofenbeck, 2. Vorsitzenden Otto Strasser, der Blaskapelle Schmid und Chorleiter Manfred Plomer mit seinem Kirchenchor für die Gestaltung der Friedens- und Gedächtnisfeier. Sein weiterer Dank galt den Fahnenabordnungen der Ortsvereine für die Teilnahme am Gedenkgottesdienst und an der Friedensfeier. Bürgermeister Herbert Lichtinger erinnerte in seinem Grußwort daran, dass heuer am 3. Oktober zum 25.Male die Wiedervereinigung Deutschlands gefeiert werden könne. „Und so war damals der Sieg der Freiheit auch ein Sieg des Friedens, lauteten seine Worte. Angesichts der aktuellen Flüchtlingswelle erinnerte er: „Wir sind aus unserer christlichen Verantwortung heraus verpflichtet, dass wir Menschen helfen, die vor Krieg fliehen und mit ihren Familien verfolgt werden und um ihr Leben fürchten. Begegnen wir ihnen mit Respekt und versuchen wir denen zu helfen, die unsere Hilfe wirklich brauchen. Für Menschen aber, die aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland kommen und beruflich tätig werden wollen, müssen andere Wege, als der Weg über Asyl gefunden werden.“ Die Jahresversammlung wurde fortgesetzt mit einer Gedenkminute für zwei im vergangenen Vereinsjahr verstorbene Mitglieder, Walter Wolf und Karl Metz. In seinem Tätigkeitsbericht erinnerte Vorsitzender Daffner an die wichtigsten Ereignisse im zurückliegenden Vereinsjahr, wobei er besonders die Teilnahme an der Friedensfeier des Kreisverbandes in Haindling und  bei der 95-Jahrfeier des Patenvereins Hadersbach erwähnte. Weiterhin nannte er die Restaurierung der Gefallenentafel durch die Kirchenmalerin Angela Ramsauer und Mediengestalter Walter Kiendl, vorbereitet von Otto Strasser und Alfons Aigner. Vereinskassier Alfons Aigner gab anschließend den Kassenbericht, der dank  sparsamen Wirtschaftens wieder ein positives Jahresergebnis aufwies und bei der Kassenprüfung keine Beanstandungen verlangte. Abschließend dankte Vorsitzender Helmut Daffner allen Ausschuss-mitgliedern, hier besonders dem Vereinsdiener Johann Piendl für die Vorbereitung des Jahresfestes und den beiden Fahnenjunkern Alois Guggenberger und Xaver Wallner. Sein Dank galt auch Rosa Hien und Max Attenberger für die sorgfältige und unentgeltliche Pflege des Kriegerdenkmals. Abschließend lud Daffner alle Mitglieder zur Teilnahme an der Friedens- und Gedächtnisfeier des Kreiskriegerverbandes Labergau am kommenden Sonntag, 20.9. in Haindling und am 60-jährigen Gründungsfest des OGV Sallach am 11.10. ein.

  
v. l. 1.Vorsitzender Helmut Daffner, Stellvertreter und Schriftführer Otto Strasser, Vereinsdiener Hans Piendl und Kassier Alfons Aigner .Sallach liegt in der Mitte des Dreiecks Regensburg - Deggendorf - Landshut an der Staatsstraße 2142 zwischen Straubing (BAB3, B8, B20) und Neufahrn/Ndb. (B15).
Oder von Regensburg über Sünching kommend in Geiselhöring Richtung Mallersdorf/Landshut.



 



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