SV Sallach  1922 e.V.

         
  
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13. - 15..07.2018
Das  Sportwochenende des SV bot viele Highlights
(von Otto Strasser)

Drei Tage lang, von Freitagabend bis Sonntagnacht herrschte auf dem Sportgelände rund um das Vereinsheim des SV Sallach reger Sportbetrieb und im Festzelt harmonische Geselligkeit. Schon am Freitag wurden ab 16 Uhr auf den Fußballplätzen von der G-Jugend ihr erstes Kleinfeldturnier und später dann von der AH-Mannschaft ein Blitzturnier, außerdem auf den Stockbahnen ein Pokalturnier für auswärtige Mannschaften ausgetragen. Schützenmeister Stephan Bäuml und seine Schlossschützen veranstalteten  ab 19 Uhr ein Pistolen-Gaudischießen in Stammtisch-Atmosphäre, an dem sich fast 20 Mannschaften beteiligten.  Am Samstagvormittag begann  bereits um 11 Uhr das Kleinfeldturnier der F-Jugendmannschaften und auf der Tennisanlage wurde um 13 Uhr von Abteilungsleiter Georg Herreiner das Peugeot-Open-Mixed-Turnier eröffnet.  Um 14 Uhr wurde auf dem Fußballplatz das Freundschaftsspiel zwischen den zweiten Mannschaften von Sallach und Salching angepfiffen. Wegen eines Gewitterschauers konnte  auf den Pflasterbahnen das zweite Stockturnier für auswärtige Mannschaften erst mit einer halben Stunde Verspätung beginnen.  Um 16 Uhr standen sich die ersten Mannschaften von Sallach und Salching in einem Freundschaftsspiel gegenüber. Zum gleichen Zeitpunkt wurde die beliebte Dorfmeisterschaft der Schlossschützen auf die Glücksscheibe ausgetragen. Im Festzelt sorgte dann Alleinunterhalter Jürgen Schuhmann musikalisch für hervorragende Stimmung und regte die Besucher mit vielen bekannten Schlagern zum Mitsingen an. Am Sonntagvormittag fanden sich um 10 Uhr die Sportler und eine große Zahl von Gläubigen aus der Pfarrgemeinde zum Festgottesdienst am Sportheim mit Dekan Josef Ofenbeck ein. Der Gottesdienst wurde heuer bereits zum 20-sten Mal von der „SV-Band “ mit Bandleader und Chorleiter Manfred Plomer sen. am Elektro-Klavier, sowie den Instrumentalisten Marina Kutzi (Querflöte), Anna-Sophie Plomer (Violine) und  Johannes Stern (Bass-Gitarre)  zusammen mit dem Kirchenchor Sallach musikalisch gestaltet. Stadtpfarrer Josef Ofenbeck verglich in seiner Predigt angesichts der Fußballweltmeisterschaft den göttlichen Sendungsauftrag für den Propheten Amos an das Volk Israel mit der Motivationsaufgabe eines Fußballtrainers gegenüber seiner Mannschaft. Sowie man die elf Spieler einer Mannschaft am gleichen Trikot erkenne, so sollte das Taufkleid das lebenslange Erkennungszeichen jedes Christen sein. Anschließend füllte sich das Festzelt zum ge­meinsamen Mittagstisch, sodass die Bedienungen und Ober aus den Reihen der Schlossschützen mit dem Auftragen der Bestellungen alle Hände voll zu tun hatten. SV-Vorsitzender Wolfgang Bäuml nutzte die Gelegenheit, die großartige und engagierte Arbeit der zahlreichen Jugendleiter in der Nachwuchsarbeit der Fußball- und Schützenabteilung besonders hervorzuheben. So konnten Markus Speiseder, Christian Arnold, Xaver Wallner, Wolfgang Strasser, Reinhold Apfel, Kristian Viskovic, Maximilian Haslbeck, Jonas Speiseder, Andreas Pielmeier, Alfred Haslbeck jun., Andreas Herreiner und Claudia Bäuml Gutscheine in Empfang nehmen. Besonders lobte Bäuml die Verdienste von Jugendleiter Dieter Frank als Hauptkoordinator der gesamten Jugendarbeit im SV Sallach. Gleiches Lob spendete der SV-Chef aber auch den vielen Helfern aus den vier Abteilungen, die sich drei Tage lang um die Bewirtung der Gäste hervorragend bemühten. Um 13 Uhr wurde ein internes Kleinfeldturnier der E-Jugend-Spieler ausgetragen, während gleichzeitig auf den Plasterbahnen ein offenes Stockturnier unter der Turnierleitung von Abteilungsleiter Karl Hörndl mit elf Mannschaften angepfiffen wurde.  Vor allem am Sonntagabend nutzten viele Fußballfans die Möglichkeit, das Endspiel der Fußballweltmeisterschaft zwischen Frankreich und Kroatien im Sportheim  auf  Großleinwand verfolgen zu können. Als Fazit kann festgestellt werden, dass dem Sportverein Sallach wieder ein Sportwochenende gelungen ist, das durch perfekte Organisation, großen Einfallsreichtum und hervorragendem Zusammenhalt vieler Helfer glänzte.


10.03.2018
Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen
(von Otto Strasser)

Auf ein sportlich und gesellschaftlich sehr erfolgreiches Vereinsjahr mit der Fahnenweihe als Highlight blickte des SV Sallach bei seiner Generalversammlung am Samstagabend im voll besetzten Vereinsheim zurück.  Die Neuwahlen brachten einerseits eine Bestätigung für die erfolgreiche Arbeit der bisherigen Vorstandschaft, denn  Wolfgang Bäuml als 1. Vorsitzender, Bastian Hofmeister als dessen Stellvertreter, Kassier Wolfgang Brand und Schriftführer Michael Stern wurden einstimmig wiedergewählt. Um die Voraussetzungen für eine problemlose  Übergabe in zwei Jahren an jüngere Führungskräfte zu schaffen, wurde Jozo Lagetar als 2. Kassier gewählt.  In allen vier Abteilungen wurde in die vorausschauende Jugendarbeit viel investiert, so dass man sich um die Zukunft des Sportverein Sallach keine Sorgen machen muss. Christa Bäuml wurde als 500. Mitglied des Vereins und Uwe Attenberger für 30-Jahre geehrt.
Nach der Gedenkminute für die im letzten Jahr verstorbenen Vereinsmitglieder Ludwig Strasser, Jakob Kräh und Robert Rendl, von denen ein jeder weit über 50 Jahre dem SV Sallach angehört hatte,  begann die Jahreshauptversammlung mit einem gemeinsamen Essen.
Anschließend nahm 1. Vorsitzender Wolfgang Bäuml die Ehrung langjähriger aktiver Sportler vor. Leider konnte er dabei in der Gruppe der zehn- und zwanzigjährigen  Aktiven die vorgesehene Vereinsehrung nur an Joschi Hofmeister persönlich übergeben. Florian Scherzer (10 J.), Christoph Daffner und Marco Rothmayr (jeweils 20 Jahre) konnten aus wichtigen Gründen  nicht an der Generalversammlung teilnehmen. Allein Uwe Attenberger, früher hervorragender Fußballer und jetzt aktiver Stockschütze,  durfte für 30-jährige Aktivität das goldene  Vereins-Ehrenzeichen entgegennehmen. Nun folgte ein umfangreicher Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden über die Geschehnisse der letzten beiden Jahre, wobei vor allem das Jahr 2017 mit der Fahnenweihe als eindeutiges Highlight den Hauptanteil seiner Ausführungen bildete. Außerdem brachte er seine Freude darüber zum Ausdruck, dass bereits alle vier Abteilungen in ihren Jahresversammlungen ihre Führungsämter besetzen konnten und so die Voraussetzung zu einer erfolgreichen Fortführung des Sportbetriebes geschaffen haben.
In sieben Ausschuss- und  zwei Vorstandssitzungen wurde über die Vereinsvorhaben entschieden.  Bei der Auflistung der Vereinsaktivitäten erinnerte Bäuml an die großartig verlaufenen Festtage der Fahnenweihe, für die man  nach seinen Worten  mit  Martina Haslbeck die richtige Fahnenmutter, mit dem VfR Laberweinting den richtigen Patenverein und mit Bürgermeister Herbert Lichtinger den richtigen Schirmherrn gewählt hatte. Außerdem erinnerte er an das Fest des Kindermaibaums, an das dreitägige Sportwochenende mit den darin eingebundenen Sportwettkämpfen, an das offene Wattturnier mit seinem überwältigenden  Besuch und an die stimmungsvoll gestaltete Weihnachtsfeier der ganzen Sportlerfamilie. Da die Fahnenweihe auch finanziell gut abgeschlossen wurde und man auf die Verleihung von Erinnerungsgeschenken an die teilnehmenden Vereine verzichtet hatte, konnte man an drei Institutionen der Stadt Geiselhöring -  BRK Ersthelfer, Kindergarten, und Seniorenheim für gemeinnützige Zwecke jeweils eine Spende in Höhe von  500 € übergeben . Diese Spendenhöhe beinhaltete auch die Einnahme aus der Bewirtung der Teilnehmer bei der traditionellen Maiandacht an der Artmannkapelle. Abschließend hatte Vorstand Bäuml eine große Portion an Lob bereit für seine Mitarbeiter in der Vorstandschaft, Bastian Hofmeister, Wolfgang Brand und Michael Stern, für die vier Abteilungsleiter mit ihren vielen ehrenamtlichen Jugendleitern, für die Mitglieder im Vereins- und Festausschuss und für die Helferinnen und Helfer von Vereinsheimwirtin Manuela Feige, für den Hausmeister Karl Hasenecker, sowie für die beiden Platzwarte  Sebastian Rothmayr und Alfons Zink. Besonderen Dank zollte Vorsitzender Bäuml Alfred Haslbeck jun. und Otto Hien jun, die sich als Bauleiter, bzw.   Planer beim Bau der neuen Gerätehalle große Verdienste erworben haben. Ein abschließender Dank galt der Stadt Geiselhöring mit Bürgermeister Herbert Lichtinger und den Stadträten für den  Ausbau der Zufahrtsstraße, der Geschäftswelt von Geiselhöring und Sallach für die großzügige Unterstützung während des gesamten Jahres. Zuletzt gab Bäuml noch bekannt, dass man nach der Vertragsauflösung der Vereinsheimpächterin vorläufig die Bewirtschaftung des Vereinsheimes in Eigenregie durchführen wolle.
Aus den Tätigkeitsberichten  der vier Abteilungen erfuhr man in beeindruckender Weise, welch großen Stellenwert die Jugendarbeit beim SV einnimmt. So berichtete Xaver Wallner jun. als Chef der Fußballer, dass  insgesamt neun Jugendmannschaften in den Altersgruppen von fünf bis 14 Jahren von ehrenamtlichen Jugendleitern betreut werden. So seien zur Zeit insgesamt 86 Jugendliche und Kinder in den Mannschaften der unterschiedlichen Altersgruppen aktiv. Man könne sich glücklich schätzen, das sich so viele Jugendbetreuer um die Kinder annehmen und sie Woche für Woche betreuen. Dies mache sich auch bei den beiden Seniorenmannschaften positiv bemerkbar, da auch hier kein Mangel an guten Spielern bestehe. Von erfolgreichen Aktivitäten seiner acht Mannschaften – drei Luftpistolen- und fünf Luftgewehrmannschaften -  konnte auch Stefan Bäuml, Schützenmeister der Schlossschützen, berichten. Wenn gleich bei manchem  Jugendlichen die anfängliche Begeisterung mittlerweile erloschen sei, seien in den einzelnen Mannschaften doch einige junge Talente geblieben.  Vor allem aber durch die verantwortungsbewusste Betreuung der Jugendschützen durch erfahrene Altschützen wie Otto Hien  und die fachkundige Förderung durch Jugendleiterin Claudia Bäuml sei es gelungen, dass die Jugendlichen bereits jetzt schon beachtliche Schießergebnisse bei den Rundenwettkämpfen erzielen. Auf eine andere Altersgruppe bauten die Stockschützen. Hier gelang es den Verantwortlichen, wie es Karl Hörndl, Abteilungsleiter der Stockschützen, bei seinem Bericht  erläuterte, viele ehemalige Fußballer für das Stockschießen zu gewinnen. Dadurch habe man die Zahl der Aktiven stark vermehrt und so könne man inzwischen fünf Mannschaften zu den Meisterschaften oder zu Pokalturnieren schicken. Besonders erfreulich sei es, dass inzwischen auch einige Damen aktiv an Stockturnieren teilnehmen. Von einem leichten Mitgliederschwund  musste Georg Herreiner, der Chef der Tennisabteilung, berichten. Diesem wolle man verstärkt durch die Durchführung von Trainingskursen für Kinder und für Frauen nach der Kinderpause  in Ferienzeiten begegnen. Aushängeschild der Tennisabteilung sei die Damenmannschaft, welche nach einem hervorragenden 2. Platz den Aufstieg in die Bezirksklasse 2 schaffte.
Aus dem Rechenschaftsbericht des Hauptkassiers Wolfgang Brand erfuhren die Mitglieder, dass man vor wenigen Tagen die Aufnahme des 500. Mitglieds feiern konnte. Christa Bäuml wurde aus diesem Anlass vom Vorsitzenden ein Blumenstrauß überreicht. Sowohl die mit einem erfreulichen Gewinn abgeschlossenen Festlichkeiten der Fahnenweihe als auch die Mehreinnahmen durch eine überaus positive Mitgliederentwicklung  und dazu sparsames Wirtschaften führten zu einem positiven Jahresabschluss, mit dem man  anstehende  Investitionsmaßnahmen wie Überdachung der Tennisterrasse und den Neubau einer Unterstellhalle  für vereinseigene Fahrzeuge finanzieren könne.  So könne man auch mit ruhigem Gewissen eventuell notwendige Reparaturen oder Neuanschaffungen für das Vereinsheim ins Auge fassen. Abschließend sprach Schatzmeister Brand dem Steuerbüro Fruhstorfer & Partner großen Dank aus, da dieses beim Abwickeln der steuerlichen Verpflichtungen im Rahmen der Fahnenweihe völlig unentgeltlich geholfen habe. 
Auf Empfehlung  der Kassenprüfer  Otto Strasser und Harald Stern sprachen die 64 anwesenden Mitglieder der gesamten Vorstandschaft einstimmig die Entlastung aus, sodass man zu den fälligen Neuwahlen schreiten konnte. Für sie war von den Verantwortlichen beste Vorarbeit geleistet worden, so dass unter der Wahlleitung von Ehrenvorstand Helmut Daffner die Neuwahlen in Rekordzeit über die Bühne gingen. Wolfgang Bäuml wurde in seinem Amt als 1. Vorsitzender genau so einstimmig wieder gewählt wie Bastian Hofmeister als Stellvertreter und Wolfgang Brand als Kassier.  Ihn wird zukünftig Jozo Lagetar als zweiter Kassier unterstützen, der sich so für die Übernahme dieses Amtes in zwei Jahren einarbeiten könne. Das Amt des Schriftführers wurde ebenfalls einstimmig  Michael Stern belassen. Damit war der alte und wiedergewählte Vorsitzende wieder im Amt und so oblag es ihm, Maximilian Haslbeck als Fahnenjunker, Harald Stern und Otto Strasser als Kassenprüfer von der Versammlung bestätigen zu lassen. Martina Haslbeck, die  lange Jahre dem Vereinsausschuss  als stimmberechtigte Frauenbeauftragte angehörte, wurde für ihre großen Verdienste mit einem Blumenstrauß geehrt. Leider konnte trotz aller Bemühungen Bäumls keine Nachfolgerin gefunden werden. Als zusätzliche Mitglieder des Vereinsausschusses wurden Robert Weiß, Josef Zellmer und Benjamin Blüml gewählt. Ehrenmitglied Josef Senft war bereit, die Aufgabe von Karl Hasenecker als Hausmeister im Sportheim zukünftig zu übernehmen.
Im Punkt Wünsche und Anträge warb Ehrenmitglied Otto Strasser bei den anwesenden Mitgliedern des Sportvereins um zahlreiche Beteiligung an der heurigen Maiandacht an der Artmannkapelle. Sie ist für den 27. Mai  geplant  und die KSK Sallach  wird die Gestaltung und die anschließende Bewirtung übernehmen. Ehrenvorstand Helmut Daffner wünschte der wiedergewählten  Führungsmannschaft viel Erfolg und eine glückliche Hand für ihre zukünftigen Entscheidungen. Nun gab 1. Vorsitzender Wolfgang Bäuml die wichtigsten Termine bereits geplanter Veranstaltungen bekannt und wies dabei auf die von Wolfgang Brand stets aktuell gestaltete Vereinshomepage hin. Er schloss die harmonisch verlaufene Generalversammlung 2018 mit dem Wahlspruch des Vereins „Freunde müsst ihr sein um Siege zu erringen“.

Sie bilden die Führungsmannschaft des Sportverein Sallach in den kommenden zwei Jahren:
v.l.  Schriftführer Michael Stern, 2. Vorsitzender Bastian Hofmeister, , 1. Vorsitzender Wolfgang Bäuml, Hauptkassier Wolfgang Brand, 2. Kassier Jozo Lagetar

Ihnen wurde von den beiden Vorsitzenden Wolfgang Bäuml (r.) und Bastian Hofmeister (l.)  Dank und Ehrung zuteil:  v. l. Karl Hasenecker, langjähriger Hausmeister im Sportheim, Uwe Attenberger,  ausgezeichnet für 30-jährige Aktivität, Christa Bäuml als 500. Mitglied des SV, Joschi Hofmeister, ausgezeichnet  für 10 Jahre Aktivität, Martina Haslbeck als langjährige Frauenvertreterin im Vereinsausschuss, Josef Senft als neuer Hausmeister .


08.12.2017
SV-Familie feierte Weihnachten
(von Otto Strasser)

Auch in diesem Jahr lud der Sportverein seine Mitglieder am Freitagabend zur Weih­nachtsfeier ins Sportheim ein und  viele nahmen diese Einladung an. Nach einem kurzen besinnlichen Teil mit mehreren Weihnachtsliedern vom Kinderchor unter der Leitung von Christine Beutlhauser,  einem Gedicht und zwei Geschichten  von Ehrenmitglied Otto Strasser folgten die Weihnachtsansprache und  der Rückblick des 1. Vorsitzenden Wolfgang Bäuml, in dem er an bedeutsame Aktivitäten des Hauptvereins und der vier Abteilungen erinnerte, aber auch die Mitglieder zur Übernahme von Ämtern im kommenden Jahr ermutigte.  Mit dem Weihnachtslied  „Sternstunden“ zogen die Mädchen des Kinderchors mit brennenden Kerzen unter Gitarrenbegleitung von Christine Beutlhauser   in das Sportheim ein und eröffneten so den besinnlichen Teil der Weihnachtsfeier. Das Gedicht „Vorm zwoat'n  Advent“ vorgetragen von Ehrenmitglied Otto Strasser, rief die Zuhörer dazu auf, beim Anzünden der Kerzen am Adventskranz sich wieder auf den eigentlichen Sinn von Weihnachten zu besinnen. Nun waren wieder die Kinder mit ihrem zweiten Lied „D'Schneeburg“ an der Reihe, ehe Otto Strasser mit seiner Geschichte vom „Nachweihnachtsengel Heinrich“ die Zuhörer dazu ermutigte, die Weihnachtsfreude auf das ganze Jahr auszudehnen. Mit einem Flötenvorspiel leiteten Mädchen des Kinderchors ihr drittes Lied „Dicke rote Kerzen“ ein. Sehr deftig ging es dann aber bei der Nikolausgeschichte „Мit dem Mut der Verzweiflung“ zu, wo sich ein kleiner Junge nur mit dem Gebrauch eines Hammers vor den Nachstellungen des Knecht Rupprechts zu retten weiß. In seiner Weihnachtsansprache bezeichnete 1. Vorsitzender Wolfgang Bäuml die Vorweihnachtszeit als Gelegenheit, sich Gedanken zu machen über das zu Ende gehende Jahr 2017. „Wir dürfen alle froh sein, dass wir in unserer Region von Krieg, Terroranschlägen oder auch Naturkatastrophen bisher verschont geblieben sind, wie uns die  Medien in ihren täglichen Berichten über das Weltgeschehen immer wieder zu berichten hatten. Auf das Vereinsgeschehen bezogen habe es immer Grund zur Freude über gemeinsam errungene Siege oder erfolgreich durchgeführte Veranstaltungen und Feste gegeben. Der uneingeschränkte Höhepunkt des Jahres 2017 war nach seinen Worten die  Weihe der neuen Vereinsfahne im Rahmen des 95-jährigen Gründungsjubiläums, zu dem am Festsonntag 76 Vereine aus der gesamten Umgebung gekommen waren. Hierbei trugen Fahnenmutter Martina Haslbeck mit ihren Festdamen und Festmädchen, alle freiwilligen Helfer aus den Reihen der Vereinsmitglieder,  der VfR Laberweinting als Patenverein, aber auch Bürgermeister Herbert Lichtinger als Schirmherr entscheidend  zum Gelingen des Festes bei. Vorausschauend  auf das Jahr 2018, wo sowohl Wahlen bei den einzelnen Abteilungen als auch beim Hauptverein anstehen, müsse es jedem Vereinsmitglied klar sein, dass ohne Besetzung der einzelnen Funktionen das Vereinsleben nicht funktionieren und der SV Sallach nicht existieren könne. Die Arbeit für einen Verein erfordere Mut, sich den Aufgaben zu stellen und auch einmal etwas Besonders zu wagen. So lautete auch Bäumls persönlicher Wunsch für dieses Weihnachten, dass viele den Mut aufbringen, sich zukünftig für ein Amt oder eine Aufgabe im Verein  zur Verfügung zu stellen. Nach einem ausführlichen Rückblick über die  herausragenden Aktivitäten der vier Abteilungen bedankte sich der SV-Chef bei allen, die bisher Führungsarbeit und Ausbildungsfunktionen in der Nachwuchsarbeit übernommen haben, sowie bei allen, die zum Erhalt und zur Pflege der Sportanlagen beitrugen, nicht zuletzt bei allen, die den Sportverein nach außen vertraten. Gemeinsam mit Hauptkassier Wolfgang Brand  verteilte der Vorsitzende des SV nun kleine Geschenke an folgende Vereinsmitglieder: Die Platzwarte Sebastian Rothmayr und  Alfons Zink, die Schiedsrichter Josef Senft, Markus Huber und Marco Höpfner, die Frauen in der Dressenpflege Helga Herreiner, Marie-Luise Stern, Martina Haslbeck, Steffi Scherzer, Renate Wallner,  und Daniela Kinzkofer, Hausmeister im Sportheim Karl Hasenecker, Frauenbeauftragte Martina Haslbeck, Sportheimwirtin Manuela Feige und Fahnenjunker Max Haslbeck. Zum Abschluss der Jahresrückschau bedankte sich Wolfgang Bäuml bei seinen Mitarbeitern in der Vor­standschaft und im Vereinsausschuss für die gute Zusammenarbeit, bei allen Übungsleitern der Nach­wuchsmannschaften, sowie bei der Einwohnerschaft und der Geschäftswelt für die großherzige Unter­stützung während des ganzen Jahres. Allen Mitgliedern, Freunden und Gönnern des SV Sallach wünschte er ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches, gesundes und sportlich erfolgreiches neues Jahr 2018 .


14.10.2017
Gelungene Nachfeier als Abschluss der großartigen Fahnenweihe
(von Otto Strasser)

Das große Platzangebot des SV Sportheims reichte gerade noch aus, um die vielen Besucher aus den Reihen des Festvereins, SV Sallach, und des Patenvereins, VfR Laberweinting, unterzubringen. Nach der namentlichen Begrüßung der Ehrengäste - Bürgermeister und Schirmherr Herbert Lichtinger, Ehrenvorstand Helmut Daffner, Fahnenmutter Martina Haslbeck mit ihren Festdamen und Festmädchen sowie der sieben Ehrenmitglieder des Sportvereins - , bat Vorsitzender Wolfgang Bäuml die Anwesenden um eine Gedenkminute für den am gleichen Tag verstorbenen langjährigen Schiedsrichter Jakob Kräh. Ein weiterer Gruß galt der großen Abordnung vom VfR Laberweinting, dem Patenverein bei der Fahnenweihe, mit Vorsitzendem Josef Keufl. Nach dem gemeinsamen Essen, das von der Metzgerei Stern und vielen fleißigen Helfern hervorragend zubereitet war, gab Vorsitzender Wolfgang Bäuml einen ausführlichen Rückblick über die vier Festtage zum 95-jährigen Gründungsfest mit der Weihe der neuen Fahne als Höhepunkt.  Herrliches Wetter, großartiger Zusammenhalt der Mitglieder und 75 auswärtige Vereine bildeten die beste Voraussetzungen für ein in jeder Hinsicht gelungenes Fest. Höhepunkte waren dabei der Festgottesdienst mit Weihe der neuen Fahne im Anetseder-Hof, gestaltet von Stadtpfarrer Josef Ofenbeck und dem Sallacher Kirchenchor mit der Instrumentalgruppe unter der Leitung von Manfred Plomer, sowie der nachmittägliche farbenprächtige Festzug durch die Straßen des Dorfes. In diesem Zusammenhang galt sein Dank den Männern und Frauen der FF Sallach und der FF Geiselhöring, sowie der BRK Bereitschaft, die während der vier Tage die Erstversorgung und den Absperrdienst übernommen hatten. Hervorragende Arbeit leisteten nach Bäumls Worten auch die Helfer im Festbüro mit Hauptkassier Wolfgang Brand und seiner Mannschaft Erich Scherzer, Michael Heigl, Tanja und Martin Biederer und Jozo Lagetar. Eine Bereicherung des Festes war in jedem Fall das üppige Kuchenbuffet im Festzelt, organisiert von den Frauen des KDFB Sallach. Bäumls Dank galt auch der Gärtnerei Krabler für den herrlichen Blumenschmuck an den Begrüßungstafeln, auf der Bühne im Festzelt und um den Altar beim Festgottesdienst. Herzlich bedankte sich der Vorsitzende  bei der Stadt Geiselhöring für die hervorragende Unterstützung durch die Bauhofmitarbeiter und bei der Brauerei Erl und allen Helfern rund um den Ausschank. Dabei vergaß er nicht die Fußballer des SV, die kurzfristig das Austragen des Essens übernommen hatten.  Ein weiterer Dank galt der Elektrofirma Scherzer für die Stromversorgung und der Beschallungsfirma Fels für die hervorragende Arbeit. Was wäre eine Fahnenweihe ohne Fahnenmutter, Festdamen und Festmädchen? „Ihr ward eine wirkliche Augenweide für alle Gäste!“, lautete das Kompliment Bäumls. „Deshalb möchte ich mich vor allem auch bei euren Eltern bedanken, dass sie euch mitmachen ließen und dafür keine geringen Kosten auf sich genommen haben. Natürlich galt hier sein besonderer Dank der Fahnenmutter Martina Haslbeck, die neben dem hohen finanziellen Aufwand stets alles im Griff hatte. „Wir haben mit Martina Haslbeck die richtige Wahl getroffen und sind alle stolz auf unsere Fahnenmutter“, lautete das ehrliche Bekenntnis Bäumls. Auch für den Schirmherrn fand er lobende Worte, da dieser seine Aufgabe, dem Fest ein Traumwetter zu bieten, bestens erfüllt habe. Ein herzliches Vergelt's Gott sagte er ihm auch für die großzügige finanzielle Spende. Gleicher Dank galt allen Sponsoren zur Finanzierung der neuen Fahne und der Werbeseiten in der Festschrift,  die von Otto Strasser, Jozo Lagetar und Michael Stern erstellt wurde. Ein herzliches Dankeschön sagte er auch dem Anfertiger des neuen Vereinstaferls, Hans Schindlbeck aus Greißing. Vorsitzender Bäuml beließ es aber nicht nur bei ehrenden Worten, sondern er hatte auch einige Geschenke mitgebracht. So überreichte er an Fahnenmutter Martina Haslbeck einen Blumenstrauß und einen Gutschein, dem Schirmherrn  Herbert Lichtinger einen Geschenkkorb, dem Taferlbuben Bastian Zellmer ein Kuvert mit dem Sammelergebnis sowie dem langjährigen Fahnenjunker Christian Wellenhofer ebenfalls einen Gutschein. Außerdem dankte er dem Vorsitzenden des Patenvereins, Josef Keufl, mit dem Ehrenkrug des SV.  Abschließend informierte er die Anwesenden über die Möglichkeit, eine CD über alle Fotos von den vier Festtagen erwerden zu können. Interessenten sollen sich bei Fahnenmutter Martina Haslbeck in die Liste eintragen. Nun war es an Bürgermeister und Schirmherrn Herbert Lichtinger, dem Organisator des Festes, Wolfgang Bäuml, 1. Vorsitzender des SV Sallach , für die vier schönen Tage Dank und Anerkennung auszusprechen. „Du hast bestimmt in der Vorbereitungszeit viele Tage und sicher auch Nächte darüber gebrütet, damit alles so gut gelingen konnte. So ist es nicht nur für das Dorf Sallach, sondern auch für die ganze Großgemeinde ein großartiges Fest geworden, das bei allen Besuchern große Bewunderung erntete. Jeder hat mitgemacht, um Sallach bestens zu präsentieren.“ Da es seine erste Schirmherrschaft gewesen sei, musste er sich zuerst an die Sallacher Intensität des Feste-Feierns gewöhnen, gestand Lichtinger abschließend. Auch Josef Keufl versicherte, dass es für seinen VfR keine lange Bedenkzeit bedurfte, die Übernahme der Patenaufgabe den Sallachern zuzusagen. Er sprach dem SV Sallach ein großes Kompliment aus für seine hervorragende Mannschaft, welche die Aufgabe der Organisation eines solchen Festes in großartiger Manier gemeistert habe. Zusammen mit seinem Stellvertreter Christian Laaberer und seinem Festleiter bei der eigenen Fahnenweihe, Gerhard Zellmer, überreichte er an Vorsitzenden Wolfgang Bäuml einen Erinnerungsteller mit dem Foto der Vereinsmitglieder und an die Fahnenmutter einen farbenprächtigen Blumenstrauß.  Scherzend wollte er zum Schluss von den  Verantwortlichen in der Vereinsführung des SV wissen: „Was habt ihr eigentlich schon für euer 100-Jähriges geplant?“

Vorsitzender Wolfgang Bäuml überreicht das Geschenk des Festvereins an die Fahnenmutter Martina Haslbeck

Der Vorsitzende des VfR Laberweinting, Josef Keufl,  überreicht Wolfgang Bäuml das Erinnerungsgeschenk des Patenvereins

 

Fahnenmutter Martina Haslbeck freut sich über den Blumenstrauß des Patenvereins

 


07.08.2017
SV-Spende an drei Geiselhöringer Institutionen
(von Helene Strasser)

„Weil sich der Bittgang des Sportvereins zur Artmann-Kapelle nach Weingarten mit der dortigen Maiandacht, bei der um gutes Gelingen der Fahnenweihe gebetet wurde, in doppelter Weise gelohnt hat, können wir heute an drei Geiselhöringer Institutionen Spenden übergeben“, sagte SV-Vorsitzender Wolfgang Bäuml schmunzelnd, als er die jeweiligen Vertreter im Sportheim des SV begrüßte. Dankbar seien er und alle Mitverantwortlichen dafür, dass dieses große Fest bei herrlichstem Sommerwetter gefeiert werden konnte und vor allem auch dafür, dass es unfallfrei und ohne größere Zwischenfälle verlaufen ist. Dank zollte er aber auch der Familie Artmann, die wieder einmal ihre große Maschinenhalle zur Bewirtung mit Kaffee und Kuchen zur Verfügung stellte,  sowie Fahnenmutter Martina Haslbeck und ihrem Team für die hervorragende Organisation der Bewirtung. Auch Stadtpfarrer Ofenbeck, dem Kirchenchor und Pfarrgemeinderatssprecherin Angela Kulzer dankte er für die Gestaltung der Maiandacht. Nicht zuletzt galt sein Dank den Gästen, die ohne feste Preise den entsprechenden Obolus ins aufgestellte Spendenkörbchen legten. Das trug schon zu einem großen Teil für die Sportvereinsspende bei. Der zweite Teil kam durch den Verzicht der an der Fahnenweihe teilnehmenden Vereine auf Erinnerungsgeschenke zustande. Einen weiteren Beitrag steuerte der Katholische Frauenbund bei. Die vielen so großzügig gespendeten Torten und Kuchen konnten bei der Sommerhitze nicht alle verkauft werden. Deshalb holte stellvertretende KDFB-Vorsitzende Gertraud Eichinger beim Festausklang kurzerhand noch mal einige Helferinnen zusammen und bot mit ihnen das köstliche Gebäck im Zelt auf Spendenbasis an. Auf diese Weise kamen insgesamt 1500 Euro zusammen. Mit seinem Vereinsausschuss und den am zustande kommen des Spendenbetrages Beteiligten habe er sich beraten, wobei es zu der Entscheidung kam, dass die Spende in der Gemeinde bleiben soll. So freute sich Wolfgang Bäuml, dass er je 500 Euro an BRK-Einsatzleiter Martin Schmauser für die Ersthelfer vor Ort vom BRK Geiselhöring, an den Leiter des Seniorenzentrums Ralf Neiser für das Seniorenheim Geiselhöring und an KiTa-Leiterin Monika Maier für den Kindergarten Geiselhöring übergeben konnte. Auch stellvertretender Bürgermeister Harry Büttner freute sich über den Verbleib der Spende in Geiselhöring und dankte im Namen aller Empfänger. Sein Dank galt besonders allen am Fest beteiligten Sallachern für den Einsatz und den gezeigten Zusammenhalt. Abschließend meldeten sich die Vertreter der drei Institutionen zu Wort und wussten auch schon, wofür das Geld Verwendung findet wird. So erklärte Kindertagesstättenleiterin Maier, dass von dem Geld ein Kinder-Sitzgarnitur für den Außenbereich gekauft werden soll. Seniorenzentrumsleiter Neiser berichtete davon, dass die Seniorenheimbewohner dankbar für Abwechslung durch Ausflüge und ähnliche Unternehmungen sind. Da jedoch nicht alle so gut „eig'samt“ sind, dass sie sich die Teilnahme leisten können, werde durch die Spende auch diesen Senioren ein Dabeisein ermöglicht. BRK-Einsatzleiter Schmauser freute sich darüber, das Geld zur Ergänzung der Schutzausrüstung verwenden zu können.


(von links) Stellvertretender SV-Vorsitzender Bastian Hofmeister, SV-Hauptkassier Wolfgang Brand, BRK-Einsatzstellenleiter Martin Schmauser,
Seniorenzentrumsleiter Ralf Neiser, stellvertretender Bürgermeister Harry Büttner, KiTa-Leiterin Monika Maier, stellvertretende Ortsbäuerin Cilli Artmann,
Fahnenmutter Martina Haslbeck und SV-Vorsitzender Stadtrat Wolfgang Bäuml


14 - 16.07.2017
Sportwochenende des SV bei hervorragenden Bedingungen
(von Otto Strasser)

Drei Tage lang, von Freitagabend bis Sonntagnacht herrschte auf dem Sportgelände rund um das Vereinsheim des SV Sallach reger Sportbetrieb und im Festzelt harmonische Geselligkeit. Schon am Freitagabend wurden ab 17 Uhr auf den Fußballplätzen von der E-Jugend ein Kleinfeldturnier, auf den Stockbahnen ein Pokalturnier für auswärtige Mannschaften und ab 18 Uhr von der AH- Mannschaft ein Blitzturnier mit drei Mannschaften ausgetragen. Die Schlossschützen starteten um 19 Uhr unter der Regie von Schützenmeister Stefan Bäuml ein Pistolen-Gaudischießen in Stammtisch-Atmosphäre.  Beim Stockturnier siegte der TV Geiselhöing vor dem EC Grafentraubach. Am Samstag begann um 13 Uhr das F-Jugend-Turnier mit vier Mannschaften. Sieger wurde Sallach 1 mit sieben Punkten und 6:1 Toren vor dem VfR Laberweinting mit fünf Punkten, dem ETSV Hainsbach mit vier  und dem SV Sallach II. Zur gleichen Zeit startete auf den Tennisplätzen das Tennis-Peugeot-Open-Mixed Turnier, das von Tennisabteilungsleiter Georg Herreiner bestens organisiert und vorbereitet war. Hier sahen die Zuschauer spannende Matches und Tennissport auf hohem Niveau. Sieger wurde bei den Damen Simone Lagetar, bei den Herren Christoph Wellenhofer. Um 14.30 hatte der Abteilungsleiter der Stockschützen, Karl Hörndl das  zweite Turnier der Stockschützen für auswärtige Mannschaft angesetzt, das vom EC Obermotzing gewonnen wurde. Im Schießraum fand ab 16 Uhr die beliebte Dorfmeisterschaft der Schlossschützen auf die Glücksscheibe statt, das sich wie in den vergangenen Jahren guter Beteiligung erfreute.  Sieger wurden mit ihrer Mannschaft Margit Hien, Angela Kulzer, Sabine Hien und Brigitta Wild.  Einzelsiegerin wurde Sandra Peringer. Am Sonntagvormittag fanden sich um 10 Uhr die Sportler und eine große Zahl von Gläu-bigen aus der Pfarrgemeinde zum Festgottesdienst am Sportheim mit Dekan und Stadtpfarrer Josef Ofenbeck ein. Der Gottesdienst wurde von der SV Band um Manfred Plomer und dem Kirchenchor musikalisch gestaltet. Stadtpfarrer Josef Ofenbeck stellte das Gleichnis vom Sämann in den Mittelpunkt seiner Predigt, wobei er dessen ergreifendes Denken auf das Vereinsleben im SV übertrug. Mit dem Auslegen der einzelnen Buchstaben vom SV Sallach: S für Siegeswillen, V- für Verantwortung S für Solidarit, A für Achtung  - L einmal für Leidenschaft, das zweite für Langzeitwirkung, A für Ausdauer, C für christliche Ausrichtung und H für Höchstleistung mit Augenmaß. Anschließend füllte sich das Festzelt zum ge­meinsamen Mittagstisch fast bis auf den letzten Platz. SV-Vorsitzender Wolfgang Bäuml nutzte die Gelegenheit, die großartige und engagierte Arbeit der zahlreichen Jugendleiter in der Nachwuchsarbeit der Fußball- und Schützenabteilung besonders hervorzuheben. Namentlich nannte er Christian Arnold, Xaver Wallner und Wolfgang Strasser für die F-Jugend, Rudi Braun, Reinhold Apfel und Stefan Bäuml für die E-Jugend, Maximilian Haslbeck, Andreas Herreiner, Jonas Speiseder und Andreas Pielmeier fr die C-Jugend. Heiner Laberer und Bernhard Glöbl vom VfR Laberweinting sind Trainer der B-Jugend.  Thomas Wellenhofer und Rainer Zierer trainieren die A-Jugend. Im Letzten Jahr fungierte Gerhard Rothmayr als Torwarttrainer für die Seniorenmannschaften. Seit 2017 führt Dieter Frank dieses Amt aus.  Auch die Jugendleiterin der Schlossschützen, Claudia Bäuml, erhielt ein kleines Präsent als Dankeschön für ihre wertvolle Arbeit. Großes Lob spendete Vorsitzender Wolfgang Bäuml auch den A-Jugendspielern Johannes Stern und Matthias Hien, die sich bisher voll verantwortlich um das Markieren des Spielfeldes Woche für Woche gekümmert haben. Abschließend bedankte sich der SV-Chef besonders bei  den vielen Helfern aus den vier Abteilungen, die sich drei Tage lang um die Bewirtung der Gäste hervorragend bemühten. Um 14 Uhr wurde von Schiedsrichter Josef Senft das Stockturnier der Firmenmannschaften angepfiffen, an dem sich elf Teams beteiligten. Erwähnenswert ist hier, dass sich auch Stadtpfarrer Josef Ofenbeck zusammen mit Ehrenvorstand Helmut Daffner, den Ehrenmitgliedern Herbert Bauer und Rudi Haslbeck sowie Stadtrat Hans Bauer als Mannschaft aktiv beteiligte. Sieger wurde  das Team „ De vom Berg oba“. Um 15 Uhr traten auf dem Fußballfeld die 2. Mannschaft des SV Sallach gegen die 2. Mannschaft des VfR Laberweinting an.  Hier siegte Sallach II nach einem sehr torreichen Spiel   mit 11 : 7. Als Fazit kann festgestellt werden, dass dem Sportverein Sallach nach dem großen Fest der Fahnenweihe vor knapp einem Monat auch das traditionelle Sportwochenende hervorragend gelungen ist, weil perfekte Organisation, großer Einfallsreichtum der Abteilungen  und hervorragender Zusammenhalt vieler Helfer aus den Reihen der Mitglieder im Einklang standen.




SV Vorsitzender Wolfgang Bäuml (rechts) bedankte sich bei den Übungsleitern mit kleinen Anerkennungsgeschenken.
Von diesen waren beim Fototermin anwesend: v. l. Stefan Bäuml, Claudia Bäuml, Thomas Wellenhofer, Xaver Wallner, Dieter Frank, Rainer Zierer.


11.06.2017
SV Fahnenweihe bei Kaiserwetter
(von Otto Strasser)

In froher Festtagsstimmung feierten Tausende von Besuchern am Sonntag mit dem Sportverein Sallach dessen Fahnenweihe mit Festgottesdienst im Anetseder-Hof und prächtigem Festzug durch das Dorf. Mit 76 Vereinen und acht Musikkapellen waren sowohl der Kirchenzug wie auch der Festzug eine großartige Demonstration der Gemeinschaft. Beim Festgottesdienst, der im großen Areal des Antesederhofes gefeiert werden konnte, verglich Stadtpfarrer Josef Ofenbeck den Sportverein samt Führungsmannschaft mit Christus als Teamcoach inmitten seiner Apostel und den späteren Lichtgestalten der zweitausendjährigen Kirchengeschichte mit Erfolgs- und Misserfolgserlebnissen. „Hingabe, Treue und bekennende Zugehörigkeit sind für den Glauben wie für die Vereinsgemeinschaft Grundvoraussetzung für das Bestehen“ so der Priester. Als gut gewählt bezeichnete er die auf der neuen Fahne aufgestickten Motive:  Kirche, Schloss und Sportheim auf der einen Seite, das SV-Wappen umgeben von den Symbolen der vier Abteilungen mit dem Leitspruch „Freunde müsst ihr sein, um Siege zu erringen“. Die ausgezeichnete musikalische Gestaltung lag in den Händen der SV-Band und des Kirchenchores unter der Gesamtleitung von Manfred Plomer. Den Segensakt leitete  Festausschussmitglied Otto Strasser mit einem Prolog ein. Nach der Segnung der neuen Fahne sprachen Fahnenmutter Martina Haslbeck wie auch die Festdamen Lisa Haslbeck, Lena Wiesgrill und Theresa Singer die Segenswünsche ihrer gespendeten Fahnenbänder, bevor sie die neue Vereinsfahne und die Patenfahne damit schmückten. Für den Patenverein VfR Laberweinting sprach Festdame Johanna Achatz den Prolog und heftete das Patenband an.  Die anschließenden Fürbitten wurden von stellvertretendem Vorsitzenden Bastian Hofmeister, Thomas Wellenhofer und Claudia Bäuml gesprochen. Grüße vom Team der evangelische Kirche überbrachte abschließend Stadtpfarrer Ulrich Fritsch.
Dem Vorsitzenden des Festvereins Wolfgang Bäuml oblag es  nach dem Gottesdienst die Begrüßung der Ehren- und Festgäste vorzunehmen, wobei er seine Freude und seinen Dank für das große Helferteam wie auch für die ganze Dorfgemeinschaft zum Ausdruck brachte. Sein Dank galt in besonderer Weise der Familie Anetseder, der BRK Bereitschaft von Geiselhöring mit Einsatzleiter Martin Schmauser, den Feuerwehren von Geiselhöring und Sallach mit den Kommandanten Roland Matejka und Martin Quegwer. Schirmherr Bürgermeister Herbert Lichtinger lobte die Mitglieder des Festvereins für ihren ehrenamtlichen und uneigennützigen Einsatz gemäß ihres Leitspruches. Die Grüße der Landkreisführung übermittelte der Sportbeauftragte des Landkreises, Kreisrat Erwin Kammermeier und gratulierte mit launigen Worten. Für den Patenverein VfR Laberweinting überbrachten deren Vorsitzender Josef Keufl und Bürgermeister Johann Grau die Glückwünsche. Gegen 14.30 Uhr setzte sich der fast 2000 Teilnehmer zählende Festzug in Bewegung und wurde von den begeisterten  Zuschauern, die die lange Hauptstraße des Dorfes beidseitig säumten, mit vielen Beifallsbezeigungen bewundert. Unmittelbar nach der Rückkehr in das Festzelt heizte die Stimmungskapelle „Trio Voigas“ die Stimmung im voll besetzten großen Festzelt aufs Neue an.

Stadtpfarrer Josef Ofenbeck spendete der neuen Fahne den kirchlichen Segen. Auch Stadtpfarrer Ulrich Fritsch (rechts dahinter) fand einen passenden Bibelspruch für das Fest.

Fahnenmutter Martina Haslbeck spricht den Prolog für ihr Fahnenmutterband

Die SV- Band und der Kirchenchor Sallach mit Chorleiter Manfred Plomer  gestalteten den Festgottesdienst musikalisch

Der große Hofraum des Anetseder-Hofes bot den vielen Gottesdienstbesuchern neben sonnigen Plätzen auch Schatten.

Die drei Fahnen des SV wurden von Alfred Haslbeck sen. (Standarte von 1923) , Christian Wellenhofer (Fahne von 1960)  und Maximilian Haslbeck (neue Fahne) an der Spitze des Festvereins getragen. 

Fahnenmutter Martina Haslbeck erhielt  mit ihren Festmädchen und Festdamen  vielseitige Bewunderung

Die weißen Kleider der Festmädchen und die pinkfarbenen Kleider der Festdamen bildeten einen wunderbaren Kontrast.

Über strahlend blauen Himmel freuten sich Schirmherr Herbert Lichtinger sowie SV Vorsitzender und Stadtrat Wolfgang Bäuml (rechts im Bild).

 
Die Wahrzeichen des Dorfes durften natürlich nicht fehlen.  

10.06.2017
Ehrenabend zur Fahnenweihe -Treue zum Verein und Leistung wurden belohnt
(von Otto Strasser)

Das Fest begann bereits am Freitagabend mit dem Auftritt der Bayern 3 Band, die mehr als 1000 Besucher ins Festzelt lockte und musikalisch begeisterte. Am Samstagabend fand der  Vereinsehrenabend, zu dem SV Vorsitzender Wolfgang Bäuml zahlreiche Ehrengäste, sowie einige Festdamen der Fahnenweihe von 1960, aber auch eine große Schar von Mitglie­dern und Freunden des SV begrüßen konnte. Eingehend auf die 95-jährige Vereinsgeschichte wies Bäuml auf die von Jozo Lagetar und Otto Strasser erstellte Festschrift zur Fahnenweihe hin.  Bürgermeister Herbert Lichtinger gratulierte als Schirmherr  in seinem Grußwort Fahnenmutter Martina Haslbeck, die mit ihrer charismatischen Ausstrahlung zusammen mit den Festmädchen und Festdamen hervorragende Repräsentanten des SV Sallach sei. „Man merkt dir an, dass du wirklich mit Herzblut und Leidenschaft hinter dem Sportverein stehst“, lautete sein Lob.  Ein ehrliches Vergelt’s Gott sagte er allen, die zur Vorbereitung und zum Gelingen des großen Festes mit Weihe der neuen Fahne tatkräftig beigetragen haben. Dieser Dank gelte auch allen für die Mühen der Festvorbereitung, an ihrer Spitze SV-Vorsitzendem  Wolfgang Bäuml, den Mitgliedern seiner Vorstandschaft, den Mitgliedern des Festausschusses  und den Abteilungsführungen. Anerkennung zollte Lichtinger auch den Verfassern der Festschrift mit Vereinschronik Jozo Lagetar und Otto Strasser, indem er ihnen kleine Geschenke überreichte. Dank gebühre auch den Verantwort­lichen in der Vereinsführung früherer Jahre.  Dabei galt sein besonderer Dank Ehrenvorstand Helmut Daffner und seinem Nachfolger im Amt des 1. Vorsitzenden, Josef Senft, die sich bei der Umsiedlung der Sportstätten große Verdienste erworben haben.  Stellvertretend für alle Vereinsmitglieder sprach er ihnen Lob und Anerkennung für diese Meisterleistung aus. Dank gelte aber auch allen Ehrenamtlichen für die hervorragende Jugendarbeit, die im Verein ge­leistet werde, so Bürgermeister Lichtinger. Nach einem Musikstück der „Denglinger Buam “ erhielten langjährige verdiente Vereinsmitglieder aus den Händen des Schirmherrn, Bürgermeister Herbert Lichtinger, des Vorsitzenden Wolfgang Bäuml, sowie seines Stellvertreters Bastian Hofmeister, des Hauptkassiers Wolfgang Brand  und des Schriftführers Michael Stern gerahmte Erinnerungsurkunden zur Fahnenweihe.
Ehrungen für 65-. 60-, 55, und 50 Jahre
Für 65-jährige Mit­gliedschaft erhielten diese Urkunde: Otto Hien sen., Hermann Haslbeck, Theodor Speiseder und Karl Wild se,n.. Die gleiche Ehrung erfuhren für 60 Jahre Treue zum Verein:  Ludwig Mühlbauer, Sebastian Rothmayr Josef Zink, die Ehrenmitglieder Herbert Bauer, Alfred Haslbeck sen. und Rudolf Haslbeck, Rupert Brand, Ludwig Rammelsberger, Heribert Groß,  und Peter Hartig. Für 55jährige Vereinszugehörigkeit wurden ausgezeichnet: Josef Girschick, Anton Freundorfer, Helmut Rendl, Jakob Kräh, Erich Scherzer, Otto Raab, Anna Gottwald, Max Attenberger, Josef Benesch, Heribert Aigner, Isolde Haslbeck, Robert Rendl, Alfons Hasenecker, Alfons Aigner, Josef Daffner, Ehrenvorstand Helmut Daffner, Josef Girschick, Anton Freundorfer, Helmut Rendl, Jakob Kräh und Erich Scherzer. Für 50-jährige  Mitgliedschaft beim SV Sallach wurden geehrt: Alfons Strasser, die Ehrenmitglieder Otto Strasser und  Karl Hasenecker, Heinz Murr, Fritz Ramsauer, Sebastian Buchecker, Josef Popp, Johann Löffler, Karl Wäckel, Siegfried Mertens, Richard Löffler und Helmut Mießlinger.
Ehrungen für 45-, 40-, 35-, 30- und 25 Jahre
Ebenfalls ausgezeichnet wurden für 45 Jahre Treue zum SV die Mitglieder: Josef Huber, Johann Stadler, Maria Altmann, Franz Lichtenegger, Alois Karl, Karl-Heinz Gottwald, Franz Winter, Vorsitzender Wolfgang Bäuml, Georg Gahr, Georg Senft, Erwin Schuller, Alfons Weinzierl, Josef Speiseder sen., Hermann Rothmayr, Manfred Plomer, Hermann Hasenecker, Ehrenmitglied Harald Stern, Walter Krywun, Waltraud Korber, Richard Weinzierl, Herbert Stadler, Robert Kulzer, Alfred Cieplik, Josef Senft, Otto Hasenecker, Irmgard Daffner und Bernhard Rothmayr.
Die Ehrung für 40-jährige Vereinstreue erhielten: Karl Birk, Wolfgang Brand, Reinhard Weinzierl, Hermann Ertl, Georg Bäuml, Johann Kerscher, Peter Rothmayr, Walter Herreiner, Alfred Haslbeck jun., Johann Eichinger, Christa Hasenecker, Herbert Spichtinger, Ottmar Stern, Manfred Scherzer, Willibald Bäuml und Josef Seidl.
Für 35 Jahre Treue zum SV wurden geehrt: Harald Gottwald, Marco Rothmayr, Franz-Xaver Marterer, Karl Hörndl, Claudia Krabler, Gerhard Hien, Reinhold Apfel, Rainer Zierer, Hermann Hien, Albert Wiesgrill, Anita Brand, Georg Herreiner, Alfons Altweck, Karl Wild jun., Christian Stern, Heribert Aigner, Uwe Attenberger, Johann Bauer, Josef Zellmer, Josef Pielmeier, Hildegard Stern, Mathilde Weinzierl, Otto Hien jun. und Bernhard Krabler.
 30 Jahre beim Verein sind: Xaver Wallner jun., Christian Pöschl, Andreas Hasenecker, Christian Strasser, Nicole Daffner, Maria Bauer, Marco Lang, Christian Scherzer, Thomas Wild, Renate Wallner, Elfriede Zellmer, Christina Wiesgrill, Michael Quegwer, Stephan Bäuml, Gerhard Haimerl, Thomas Rammelsberger, Wolfgang Strasser, Christoph Daffner, Stefan Strasser, Evi Ksoll,  Fahnenmutter Martina Haslbeck, Christian Seidl, Helga Herreiner, Xaver Meister, Silvia Scherzer, Walter Kosian und Thomas Stern.
 25 Jahre gehören zum SV Sallach: Josef Speiseder jun., Michaela Auburger, Franz Korber, Karin Pielmeier, Franz-Xaver Winter jun., Tobias Zellmer, Johannes Eichinger, Franz-Xaver Haimerl, Sebastian Buchecker jun., Matthias Korber, Thomas Speiseder, Michael Heigl, Bernhard Bründl, Heribert Aigner jun., Matthias Speiseder, Stefanie Scherzer, Ludwig Hatzl, Michael Krinner, Gerhard Rothmayr, Renate Speiseder, Monika Breu, Fritz Frank, Christa Birk, Robert Weiß, Angela Kulzer, Rita Hörndl, Christine Steinbauer, Franz Höcherl, Margit Hien, Lutz Flerus, Georg Rothmayr, Franz Amann, Hermann Singer und Annemarie Bäuml.
Als letzte bekamen 29 Mitglieder die gleiche Ehrengabe für 20-jährige Mitgliedschaft.
Josef Senft, Ehrenmitglied des SV  
Nun hatte SV Vorsitzender Wolfgang Bäuml noch eine besondere Ehrung durchzuführen, da er auf einstimmigen Beschluss des Vereinsausschusses Josef Senft zum Ehrenmitglied des SV Sallach ernennen durfte. Josef Senft wurde bereits neben dem BLSV-Ehrenzeichen bis 40 Jahre mit der goldenen Vereinsplakette für über 30-jährige Aktivität im Verein, sowie mit der Sportverdienstmedaille in Silber der Stadt Geiselhöring ausgezeichnet. Außer dass er seit 1977  bis heute aktiver Schiedsrichter der Stockschützen ist, war Josef Senft 4 Jahre 2. Abteilungsleiter und 12 Jahre Schriftführer der Stockschützenabteilung. Von 2000 bis 2008 war der Sepp 1. Vorsitzender des SV Sallach und von 1999 bis 2015 Bezirkssportsgerichtsvorsitzender und ein Jahr später 15 Jahre lang Sportgerichtsvorsitzender des Bayer. Eisstockverbandes. „Wenn Sepp im Verein gebraucht wird, ist er stets zur Stelle. Ich darf mich für dein Engagement für den Sportverein Sallach recht herzlich bedanken und dich als Dank und Anerkennung für besondere Verdienste um  den Sportverein Sallach zum Ehrenmitglied ernennen“, schloss Wolfgang Bäuml seine Laudatio, ehe er Josef Senft unter großem Beifall der Vereinskameraden die Ernennungsurkunde zum 6. Ehrenmitglied des SV überreichte. 


Sie wurden für 65 und 60 Jahre Treue zum SV geehrt: 1. R. v. l. Rupert Brand, Otto Hien  sen., Hermann Haslbeck, Theo Speiseder (alle 65 Jahre) , Peter Hartig (60 J) . 2. R. v. l. 2. Vorsitzender Bastian Hofmeister, Ehrenmitglied Rudolf Haslbeck, Herbert Groß, Josef Zink, Sebastian Rothmayr (alle 60 J)  Karl Wild (65 J). 3. R. v. l. Hauptkassier des SV Wolfgang Brand, Ludwig Rammelsberger, die Ehrenmitglieder Alfred Haslbeck sen. und Herbert Bauer (alle 60 J) sowie Adolf Metzger (65 Jahre)


Mit der Dankurkunde für 50 Treue zum SV wurden ausgezeichnet: 1. R. Helmut Mießlinger, Johann Löffler, Fritz Ramsauer, Ehrenmitglied Otto Strasser und Sebastian Buchecker.
2. R. Bürgermeister und Schirmherr Herbert Lichtinger,  Hauptkassier Wolfgang Brand, Richard Löffler, Ehrenmitglied Karl Hasenecker, Siegfried Mertens und SV-Vorsitzender Wolfgang Bäuml


Die Mitglieder der Vorstandschaft mit Vorsitzenden Wolfgang Bäuml (2. v. r.) , Bastian Hofmeister (2. v. l.) , Wolfgang Brand (l.) und Michael Stern (r.) überreichen Josef Senft die Ernennungsurkunde
zum 6. Ehrenmitglied des SV Sallach.


05.06.2017
Totengedenken am Gründungstag des SV Sallach

(von Otto Strasser)

Genau am Pfingstmontag jährte sich der Gründungstag des Sportverein Sallach zum 95. Mal. Diesen Glücksfall nahmen die Verantwortlichen im Festausschuss zum Anlass, an diesem Tag das Gedenken an die verstorbenen Mitglieder des Vereins in besonderer Form zu begehen. Aus diesem  Anlass beteiligte sich am Abendgottesdienst des zweiten Pfingstfeiertages alle Festausschuss- und Vorstandsmitglieder, Fahnenmutter Martina Haslbeck mit Festdamen und -mädchen sowie Schirmherr Bürgermeister Herbert Lichtinger und eine große Anzahl von Sportlern der einzelnen Abteilungen in Vereinskleidung, so dass die Pfarrkirche bis auf den letzten Platz gefüllt war. Stadtpfarrer Josef Ofenbeck rückte in seinen Eingangsworten das Fest des Heiligen Bonifatius, das ebenfalls auf diesen Pfingstmontag traf, in das Blickfeld der Mitfeiernden. So wie er es vermochte, den christlichen Glauben in unserem Land zu verbreiten, so waren vor 95 Jahren rührige Männer die Gründungsväter des Sportvereins. Dank der vielen Menschen, die sich dem Verein von den Anfangszeiten bis heute anschlossen und derer, die sich um die Geschicke des Vereins Verdienste erworben haben, indem sie Verantwortung übernahmen und ihre Ideen einbrachten, kann der SV Sallach dieses Jubiläum feiern. Ehrenmitglied Harald Stern trug Lesung und Fürbitten vor. Der Kirchenchor unter der Leitung von Manfred Plomer umrahmte den Gottesdienst in erhebender Weise, wobei die Gläubigen in die  bekannten „Heilig-Geist-Lieder“ kräftig mit einstimmten. Nach dem Gottesdienst versammelte sich die Festgemeinde am Missionskreuz im Friedhof zur Gedenkfeier. Vorsitzender Wolfgang Bäuml betonte in seiner Ansprache, dass die Erinnerung an den Gründungstag, der 5. Juni 1922, in enger Verbindung stehe mit dem Gedenken an die vielen in der Zwischenzeit verstorbenen Vereinsmitglieder. Gerade an einem Fest wie es die Fahnenweihe ist, sollte man die Verdienste der Vorfahren nicht vergessen. So sei es in erster Linie ihrer Verantwortungsbereitschaft und ihrer Mitarbeit zu verdanken, dass man heute das 95-jährige Bestehen feiern könne. Zum Gedenken an alle verstorbenen Mitglieder stellte er unter dem Missionskreuz eine Blumenschale nieder und bat alle Anwesenden um ein stilles Gebet, während dessen sich die Vereinsfahne senkte. Die in den letzten 20 Jahren verstorbenen Mitglieder nannte SV-Vorsitzender Bäuml namentlich und ließ jeweils von einem Mitglied des Festausschusses eine rote Rose an dessen Grab niederlegen. Die Gräber der in Geiselhöring und Hainsbach beerdigten  Mitglieder hatte er selbst schon am Vormittag besucht und ebenfalls eine Rose als Zeichen des Gedenkens und Dankes niedergelegt. Mit dem gemeinsam gesungenen „Segne du Maria“ endete die würdevolle Gedenkfeier.


28.05.2017

Bittgang mit Maiandacht zur Fahnenweihe an der Artmann-Kapelle

(von Otto Strasser)

Das bevorstehende Jubiläum mit Fahnenweihe nahm der Festausschuss des Sportvereins zum Anlass, sich dem alljährlichen Pilgerzug zur Artmann-Kapelle und der damit verbundenen Maiandacht anzuschließen und hierbei um gutes Gelingen des Festes zu beten. So pilgerten am Sonntagnachmittag bei strahlendem Frühsommerwetter annähernd 200 Gläubige, unter ihnen, Fahnenmutter Martina Haslbeck und Schirmherr, Bürgermeister Herbert Lichtinger. Angeführt von den Ministranten und Stadtpfarrer Josef Ofenbeck führte der Pilgerweg vom Kirchplatz aus über die Sallacher Siedlung und Eittinger Straße zur Kapelle der Familie Artmann nach Weingarten. An der dortigen Hofkapelle, die direkt am Labertal-Radweg liegt, wurden sie bereits von Familie Artmann und weiteren Gläubigen erwartet. In den abwechselnd von Vorbetern und den Mitfeiernden gesprochenen Gebetstexten wurde Maria als Fürsprecherin angerufen. „Wir sind dankbar, wenn jemand für uns einsteht. Und so bringen wir unsere Anliegen nicht nur als Einzelne vor Gott, sondern wissen, dass auch die Vereinsgeschichte des SV Sallach angebunden ist an die Anliegen, die uns bewegen“, sagte Dekan Ofenbeck. Die Worte Mariens aus der Geschichte der Hochzeit zu Kana „Was er euch sagt, das tut!“ machen deutlich, dass sie weiß, er lässt die Feiernden nicht vergeblich bitten. „Jesus  ist dabei an Festtagen, an Karfreitagen und an Ostertagen“, versicherte der Priester. In dieses Vertrauen stimmten die Gläubigen bei den bekannten Marienliedern ein, die der Kirchenchor unter Leitung von Manfred Plomer anstimmte. Bevor er den Segen spendete, dankte Stadtpfarrer Ofenbeck Familie Artmann für die Pflege der schönen Kapelle und die Gastfreundschaft. In ihrem Namen und im Namen des SV Sallach durfte er alle Versammelten zur Einkehr in die große Maschinenhalle einladen, die  Fahnenmutter Martina Haslbeck und ihr Team mit Tischgarnituren  festlich dekoriert hatte. Hier boten sie Kaffee und ein reichhaltiges, von Frauen gespendetes Kuchen und Tortenbüfett an. SV Vorsitzender Wolfgang Bäuml dankte dabei allen Besuchern und machte auf die Spendenbox aufmerksam, für die er um einen großzügigen Obolus für die ausgezeichnete Bewirtung bat. Dieser werde nach der Fahnenweihe zusammen mit einer Spende anstelle von Erinnerungsgeschenken an die teilnehmenden Vereine für einen gemeinnützigen Zweck gespendet. Abschließend richtete der SV-Chef seinen besonderen Dank an Dekan und Stadtpfarrer Josef Ofenbeck, den Pfarrgemeinderat Sallach mit Angela Kulzer an der Spitze, an Cilli Artmann und Familie, sowie an Martina Haslbeck mit den Schützendamen und allen Kuchenspenderinnen.


01.05.2017

Ein eigener Maibaum für die Kinder

(von Otto Strasser)

Vor vier Jahren entstand beim SV Vorsitzenden und Stadtrat Wolfgang Bäuml die Idee, den Kindern des Dorfes den alten bayerischen Brauch des Maibaumaufstellens als Hauptakteure selbst durchführen zu lassen.  Als Standort  war wieder der Freiplatz vor dem Vereinsheim im Sportgelände ausgewählt worden. Auch in diesem Jahr, wo bald das große Fest der Fahnenweihe beginnen wird, ließ sich der Abteilungsleiter der Fußballer, Xaver Wallner jun. nicht lange bitten, als es um den  Baumspender ging. Natürlich war die Länge des Baumes mit 14 m den Kindern angepasst, denn sie mussten ihn ja schließlich in traditioneller Manier  mit Hilfe von Scheren aufstellen. Zuerst  wurde im Wald der Familie Wallner unter der Federführung von Johannes Eichinger, zweiter Kommandant der FF Sallach, ein geeigneter Baum ausgesucht, gefällt und entrindet, ehe er in Gemeinschaftsaktion die passende farbliche Gestaltung erfuhr. Dabei war es selbstverständlich, den Baum in grünweißen Spiralen zu bemalen. Inzwischen waren aber auch die Spieler der Jugendmannschaften selbst schon aktiv, denn ihre Aufgabe war es die Schmucktafeln für den Baum zu erneuern, Sie zeigen wieder die verschiedenen Jugendmannschaften der Fußballer und Schützen. Die Anfertigung der Kränze und Bänder lag in den Händen von Fahnenmutter Martina Haslbeck, die natürlich dabei von anderen Müttern unterstützt wurde. Am Montag, den 1. Mai, war es dann so weit. Pünktlich um 14 Uhr holten die Kinder, angeführt vom Akkordeonspieler Jonas Wallner und begleitet von vielen Vätern und der Vorstandschaft des SV, den Baum vom Betriebsgelände der Firma Steimer ab. Am Aufstellungsplatz wurde er dann unter den Kommandorufen von Johannes Eichinger und Wolfgang Bäuml von den Kindern in die Senkrechte befördert. Natürlich halfen hier auch einige Väter und viele Jugendliche tatkräftig mit. So war diese Arbeit auch schnell geschafft und  man traf sich bald bei angenehmen Temperaturen zur zünftigen Maifeier vor dem Sportheim, wozu Jonas Wallner mit seinem Akkordeon die musikalische Umrahmung bot. Organisator und SV Vorsitzender Wolfgang Bäuml dankte den zahlreichen Kindern für das Mitmachen, vor allem aber den fleißigen Helfern am Würstlgrill, am Ausschank und am Kuchenbuffet, besonders aber auch den uneigennützigen Kuchenspenderinnen, die allesamt zum Gelingen der dritten Sallacher Kindermaibaumfeier beigetragen hatten.   Ein abschließender Dank galt der überaus großen Schar von Besuchern und der Spenderfamilie Wallner.


08.04.2017
Bierprobe für die Fahnenweihe

(von Otto Strasser)

Vor einigen Tagen trafen sich die Mitglieder des Vereins- und des Festausschusses mit ihren Ehegatten im Sportheim des SV Sallach, um gemeinsam mit den Vertretern der Braurei Erl das Festbier für die Fahnenweihe zu verkosten. Der Schirmherr der Fahnenweihe, Bürgermeister Herbert Lichtinger, ließ es sich nicht nehmen, nach Instruktionen durch Braumeister Josef Erl, das  erste Fass des Festbieres anzuzapfen. SV Vorsitzender Wolfgang Bäuml war sich mit Fahnenmutter Martina Haslbeck und allen Teilnehmern darin einig, dass dem jungen Braumeister Josef Erl der Sud für das Fahnenweihbier hervorragend gelungen ist. Selbstverständlich hatte die Brauerei nicht nur das Fass Bier mitgebracht, sondern sie spendierte zugleich für alle Teilnehmer eine herzhafte Brotzeit.


von links: Ehrenvorstand des SV Helmut Daffner, Braumeister Josef Erl, Schirmherr Bürgermeister Herbert Lichtinger,
Fahnenmutter Martina Haslbeck, der Sponsor des Fasses Günter Erl und Vorstand Wolfgang Bäuml


11.03.2017
Jahreshauptversammlung

(von Otto Strasser)

Grund zur Freude gab es für den Vorsitzenden des Sportvereins nicht nur wegen des guten Besuches der Jahreshauptversammlung, sondern vor allem im Vernehmen der überaus positiven Rechenschaftsberichte des Kassiers und der vier Abteilungsleiter,  die aufgrund der  hervorragenden Jugendarbeit in allen Abteilungen eine erfreuliche Zunahme der Mitglieder bewirke. Für ihre langjährige Aktivität in den verschiedenen Sportarten erhielten vier Sportler die Vereinsehrung. Maria Bauer  nach zehnjähriger Tätigkeit als Vereinswirtin offiziell verabschiedet. Nach dem Totengedenken für Hermann Altweck, der 59 Jahre Mitglied des SV Sallach war, und einem gemeinsamen Essen führte Vorsitzender Wolfgang Bäuml die Ehrung langjähriger Sportler aus den Abteilungen des SV durch. Für 10 Jahre Aktivität als Fußballer wurden geehrt: Stefan Krusche, Manfred Münich, Stefan Hien und Thomas Wellenhofer, der außerdem die Hauptverantwortung im Jugendbereich trägt. Bereits 20 Jahre aktiv als Fußballer, Tennisspieler und Stockschütze  ist Stefan Strasser. Dann folgte vor  rund 70 anwesenden Mitgliedern, unter ihnen Ehrenvorstand Helmut Daffner mit den Ehrenmitgliedern Herbert Bauer, Karl Hasenecker, Alfred und Rudi Haslbeck, Harald Stern und Otto Strasser, sein Tätigkeitsbericht über die wichtigsten Ereignisse im zurückliegenden Vereinsjahr. Highlights darunter waren dabei zum einen das traditionelle Sportwochenende vom 15. bis 17. Juli mit Gartenfestbetrieb, vielfältigem Sportprogramm  und gemeinsamen Gottesdienst im Vereins­heim, zum anderen die obligatorischen Feste, die für eine echte Fahnenweihe unverzichtbar sind wie Fahnenmutter-, Schirmherren- und Patenbitten. Einen erfreulich guten finanziellen Erfolg brachte  die letztjährige Hasenversteigerung mit Versteigerer Johannes Eichinger. Der Erwähnung wert, so Vorsitzender Bäuml, seien sicher auch die Jahresabschlussfeier am 2. Weihnachtsfeiertag sowie das Oktoberfest, das Starkbierfest  und die beiden Watterturniere. Sein abschließender Dank galt seinem Vorstandsteam, den Mitgliedern des Vereins- und Festausschusses, allen Übungsleitern und Schiedsrichtern, den Platzwarten Sebastian Rothmayr,  Alfons Zink und Michael Hörndl, dem Hausmeister Karl Hasenecker, dem Gerätewart Josef Daffner, sowie der Stadt Geiselhöring und den Geschäftsinhabern für die finanzielle Unterstützung. Besonderes Lob spendete Bäuml den vielen Jugendbetreuern bei den Fußballern und Schützen, die mit ihrer Arbeit viele Kinder und Jugendliche für diese Sportarten begeistern und so zum Fortbestand des Vereines in vorbildlicher Weise beitragen. Ein herzliches Dankeschön spendete der Vorsitzende der bisherigen Vereinswirtin Maria Bauer, die zehn Jahre lang das Vereinsheim in vorbildlicher Weise und zur Zufriedenheit aller Abteilungen führte. Seine Dankesworte bestätigte er mit der Überreichung eines Blumenstraußes und des neuen Vereinskruges. Zuletzt dankte Bäuml in besonderer Weise Alfons Schulz, der in den letzten Wochen und Monaten als Maler im Vereinsheim viele Stunden seiner Freizeit opferte.
Als erster Abteilungsleiter trat Georg Herreiner für die Tennisabteilung ans Rednerpult. Die Tennisabteilung ist mit ihren nun mehr 111 Mitgliedern  die zweitstärkste Abteilung im SV.  Erfreulich sei besonders, dass sich neben zwei Herrenmannschaften erstmals eine Damenmannschaft am Punktspielbetrieb beteiligte. Sie konnte mit ihrem zweiten Platz gleich den Aufstieg in die nächst höhere Klasse feiern. Auch der Herrenmannschaft glückte der Aufstieg. Ebenso erfreulich war die Beteiligung am der Jugendtrainingswoche, die in den Pfingstferien zusammen mit Tennislehrer Christoph Meister durch­geführt wurde und die auch heuer wieder stattfinden werde. 
Über schöne sportliche Erfolge konnte auch der Abteilungsleiter der Stockschützen, Karl Hörndl, von seinen 41 Aktiven berichten. So verteidigte  die 1. Mannschaft sowohl auf Eis wie auch auf Asphalt ihren Platz in der Bezirksoberliga, die 3. Mannschaft schaffte den Aufstieg in die A-Klasse. Insgesamt beteiligten sich fünf Mannschaften des SV an den Meisterschaften, worauf man sich durch regen Trainingsbesuch vorbereitet habe. Die Abteilung der Schlossschützen mit Schützenmeister Stefan Bäuml besteht derzeit aus 35 Erwachsenen- und über zehn Jugendschützen, von denen einige schon sehr gute Erfolge verzeichnen konnten. Insgesamt waren fünf Luftgewehr- und  drei Luftpistolenmannschaften in den Rundenwettkämpfen aktiv. 2016 konnte man zum 6.Mal in Folge die Stadtmeisterschaft erringen. Michael Zierer wurde 3., im Wettbewerb um den Gaujugendkönig, Simone Lagetar und Sandra Peringer belegten den 2. Platz im Gaukönigswettbewerb.  Stefan Bäuml selbst krönte sich mit der Luftpistole zum Gauschützenkönig und Michael Lichtenegger holte sich den Titel Stadtkönig 2016. Mit berechtigtem Stolz berichtete Fußballabteilungsleiter Xaver Wallner, dass mittlerweile 70 Jugendliche einen Spielerpass des SV Sallach besitzen und in vier Jugendmannschaften am Spielbetrieb teilnehmen. Hier werde von vielen ehrenamtlichen Jugendbetreuern hervorragende Arbeit geleistet, so dass viele Eltern aus dem Stadtgebiet und den  Ortsteilen ihre Kinder beim SV anmelden. Sowohl in der F-, wie auch in der E- und C-Jugend stelle der SV eine eigene Mannschaft, während die B- und A-Jugend in Spielgemeinschaften mit Laberweinting antrete. Erfreulich sei auch nach der Verpflichtung des neuen Trainers Martin Heiß das Abschneiden der beiden Seniorenmannschaften in der laufenden Saison, sowie das Zustandekommen einer AH-Mannschaft.
Sehr detailliert gab Hauptkassier Wolfgang Brand Auskunft über die finanzielle Situation des Vereins, dessen Mitgliederzahl dank 17 Neuaufnahmen mittlerweile auf 468 angewachsen ist.  Dank der für die Fahnenweihe bereits eingegangenen Spenden konnte die Jahresrechnung 2016 mit einem erfreulichen Plus abgeschlossen werden. Kassenprüfer Harald Stern bescheinigte dem Kassier eine mustergültige Kassenführung und professionelle Handhabung der Finanzmittel, was wiederum die einstimmige Entlastung des Kassiers zusammen mit der Vorstandschaft durch die Versammlung zur Folge hatte. Im Punkt „Wünsche und Anträge“ erläuterte Vorsitzender Bäuml die vielen Aktivitäten, die der Festausschuss zur Vorbereitung der Fahnenweihe in den Tagen vom 9. bis 12.6.2017 bereits erledigt habe. Die Bestellung des Festzeltes, des Festwirtes und des Sicherheitspersonals  und die Verträge mit den Musikkapellen seien vollzogen. Genau so seien die Vorplanungen für den Festplatz und die Parkplätze abgeschlossen. Mittlerweile stehe auch das gesamte Rahmenprogramm und der Festablauf.  Nach Bekanntgabe der anstehenden Termine, die alle in der Homepage des Sportvereins einzusehen sind, schloss Vorsitzender Bäuml die harmonisch verlaufene Jahreshauptversammlung 2017 mit dem Wahlspruch des Vereins „Freunde müsst ihr sein, um Siege zu erringen“.

  


26.11.2016
Neue Fahne abgeholt

(von Otto Strasser)

Am Samstag früh machte sich eine Abordnung des Sportvereins mit Fahnenmutter Martina Haslbeck (2. v. l.) und SV-Vorsitzendem Wolfgang Bäuml (l.) auf den Weg nach Schierling, um bei der Fahnenstickerei Kössinger die neue Fahne abzuholen. Zu dieser Delegation gehörten auch Ehrenvorstand Helmut Daffner (3. v. r.), Kassier Wolfgang Brand (2. v. r.), Fahnenjunker Maximilian Haslbeck und die Festausschussmitglieder Jozo Lagetar (4. v. r.), Thomas Wellenhofer (3. v. l.)  und Otto Strasser (r.).  Alle waren voll begeistert, als sie die neue Fahne zum ersten Mal vorgestellt bekamen. Dann galt es, die dazugehörenden Fahnenbänder auszuwählen.  Mit gemeinsamer Abstimmung war auch dies schnell geschafft und so konnte man sich mit der wertvollen Errungenschaft auf den Nachhauseweg machen. Bis zu ihrer offiziellen  Weihe, die im Rahmen eines mehrtägigen Festes vom 9. bis 12. Juni 2017 begangen wird, wird sie an einem sicheren Ort aufbewahrt.


08.10.2016
Inständiges Bitten wurde gleich zweimal erhört

(von Otto Strasser)

Pünktlich um 12 Uhr marschierten die Sportvereinsmitglieder unter den Klängen der Blaskapelle „De Grenzjaga“ vom Sportheim zum Autohaus Haslbeck los. Mit dieser großen Delegation, bestehend aus der Vorstandschaft, dem Festausschuss, den Festdamen und Festmädchen und vielen Mitgliedern der vier Abteilungen wollte man Martina Haslbeck als Fahnenmutter zur Weihe der neuen Fahne 2017 gewinnen.Vor den Geschäftsräumen wurde die Delegation von den Familienangehörigen und Helfern der Haslbecks erwartet. Der Vorsitzende des Sportvereins, Wolfgang Bäuml, kam nach kurzer Begrüßung sehr schnell zum eigentlichen Anliegen: „Du woaßt ja, uns steht die Weihe unserer neuen Fahne im nächsten Jahr ins Haus, aber ohne Fahnenmutter werd da nix draus. De soll sportlich-aktiv, dynamisch und emanzipiert obendrein, nach unserer Meinung kannst nur du des sein. Drum zier di net, schlag freudig ei, mir woll'n a brave Bittsteller sei.“ Zur Bekräftigung ließen sich Wolfgang Bäuml, sein Stellvertreter Basti Hofmeister und SV Schriftführer Michael Stern auf das unbequeme Holzschneit nieder. Davon ließ sich Martina Haslbeck doch stark beeindrucken: „Also i bin für eich da, i glaub' enga Fahnenmutter mach i eich scho. Aber a paar Aufgaben müsst's scho no besteh'n, erst dann dure mei endgültiges Ja-Wort gem.“ Nun waren die Vorstandschaft gefordert. Zuerst galt es, eine Nudelsuppe mit durchlöcherten Löfflen in möglichst kurzer Zeit auszulöffeln, dann wurden ihre Geschmacks- und Magennerven mit feurig scharfen Spaghettis drangsaliert, ehe schließlich ein großer mit mehreren Goassmass'n gefüllter Kälbertränkeimer zu leeren war. Nachdem diese Aufgaben mit Bravour gemeistert waren, wiederholte der Vorsitzende nochmals seine Bitte, die von Martina Haslbeck schließlich mit einem kräftigen Ja beantwortet wurde. Dies wurde natürlich mit dem tosenden Applaus aller Beteiligten quittiert, vor allem auch deshalb, weil sie von der neuen Fahnenmutter zu hören bekamen:. „Es alle sollt's meine Gäste sei, esst's und trinkt's und bringt's in unsere Halle a Stimmung nei!“, lautete deren Einladung, die mit einer vielköpfigen Helfermannschaft schon bestens vorgesorgt hatte. Bei Essen, Musik und  guter Unterhaltung  wurde dieses Ereignis freudig gefeiert, wobei sich sogar der Ehemann von Martina zum Dirigieren seines Lieblingsmarsches, des Rainermarsches aus dem Salzburger Land hinreißen ließ. Um drei Uhr nachmittags machte sich dann die Delegation aus gut 150 Sallachern nach Geiselhöring auf den Weg, um gleich noch einen guten Schirmherrn für die Fahnenweihe 2017 zu bekommen. Am Parkplatz des Kindergartens versammelte man sich, um von dort aus unter den Musikklängen der Grenzjager zum Rathausplatz zu marschieren. Dort wurden sie bereits von Bürgermeister Herbert Lichtinger, seiner Frau Karin und vielen Familienangehörigen erwartet. Die Bittsteller hatten ihr traditionelles Holzscheit gleich selbst mitgebracht, um auf ihm kniend die Dringlichkeit ihres Anliegens zu verdeutlichen: „Liaber Burgamoaster, mia san heid kemma und woll'n di a weng in Anspruch nehma. A Schirmherr muass her, des is eitz klar, wias bei an jedem Fest scho immer war,“ mit diesen Worten leitete der SV Chef Wolfgang Bäuml die Bittstellung ein. Um für ihre Bitte leichter Gehör zu bekommen, erbaten die Bittsteller auch die Mithilfe der Bürgermeistersgattin Karin: Herbert schau her, wia demutsvoll wir vor dir Knian, die Karin woll´n mir glei auf unser Seit'n ziagn. Indem wir diesen Blumenstrauß überreich'n, damit woll'n mir di fürs erste mal erweichen.“ Zusätzlich hatten sie schon den passenden großen Schirm in den Vereinsfahnen mitgebracht. Auch das Stadtoberhaupt antwortete in Versform auf die Bitten, ließ sich jedoch nicht sofort zu einer Zusage erweichen, sondern stellte die Sallacher vorher noch auf die Probe. So wollte er von ihnen die Austragungsorte der Olympischen Spiele und der Fußball Weltmeisterschaften der vergangenen 60 Jahre wissen. Mit Bravur und vereintem Wissen wurde diese Prüfung gemeistert, so dass Bürgermeister Lichtinger schließlich gerne die Zusage für die Schirmherrschaft gab. Mit kräftigem Beifall dankten die Sallacher ihrem zukünftigen Schirmherrn, der sie bei zünftiger Blasmusik zu Canapés und Getränken, oder auch Kaffee und süßem Gebäck  einlud. Vom Rathausplatz aus machte sich die Festgesellschaft schließlich auf ins Sportheim nach Sallach, wo alle Beteiligten am Abend mit Speis und Trank bewirtet wurden. Zwischendurch wusste der SV Vorsitzende so manche Anekdote vor der Gewinnung der zwei Hauptpersonen, Fahnenmutter und Schirmherr, zu erzählen. Bis lange in die Nacht wurde noch zünftig gefeiert, wozu natürlich auch die Blaskapelle „De Grenzjager“ viele bekannte Stücke bayerischer Blasmusik  beisteuerte. 





.Sallach liegt in der Mitte des Dreiecks Regensburg - Deggendorf - Landshut an der Staatsstraße 2142 zwischen Straubing (BAB3, B8, B20) und Neufahrn/Ndb. (B15).
Oder von Regensburg über Sünching kommend in Geiselhöring Richtung Mallersdorf/Landshut.



 



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