OGV Sallach

 
        
  Veranstaltungen

OGV Home Vereinsmosterei
       
       

14. September 2020
Kinderwettbewerb
(von Helene Strasser)

Für alle Kinder, die erfahren wollen, wie Gemüse im Garten heranwächst, hatte der Obst- und Gartenbauverein Sallach auch dieses Jahr wieder einen Wettbewerb ausgeschrieben. Unter dem Motto „Wer hat den schwersten Kohlrabi“ konnten sich die Kinder im Frühjahr bei OGV-Vorsitzender Waltraud Korber anmelden und bekamen dabei kostenlos ihre Kohlrabipflanzen mit nach Hause. Diese konnten dann mit Hilfe von Mama, Papa, oder Großeltern gepflanzt und den Sommer über entsprechend gepflegt werden. Wie wichtig für das Wachstum die Wahl des Standortes, die Beschaffenheit der Erde und die Versorgung mit Wasser und Dünger ist, zeigte sich am Ende des Wettbewerbes. Denn bei der kurzfristig anberaumten Abschlussfeier am Freitagnachmittag wurde offenbar, welche Kohlrabi die optimalsten Bedingungen vorfanden. Bei strahlendem Spätsommerwetter konnte Waltraud Korber dazu alle teilnehmenden Kinder und die jeweiligen Begleitpersonen am Kinderspielplatz in der Laberau begrüßen. Gespannt brachten diese ihre mehr oder weniger großen Kohlrabi zur Waage, wo sie von Schatzmeisterin Anne Strasser gewogen und von der Vorsitzenden aufgelistet wurden. Am Ende stellte sich heraus, dass das Exemplar von Paula Eichinger mit 2500 g am schwersten war. Die weiteren Plätze belegten: Tobias Huber mit 2215, Sophia Strasser mit 2005, Julia Strasser mit 1380 und Maria Knott mit 1105 Gramm. Jedoch nicht nur die fünf Erstplatzierten erhielten eine süße Überraschung und durften sich dazu noch einen Pizza-, Kino-, oder Mc Donalds-Gutschein auswählen, sondern auch alle  weiteren Kinder, die zur Abschlussfeier gekommen waren, wurden genauso belohnt. OGV-Vorsitzende Korber verriet am Ende der Preisverleihung, dass es heuer wohl der letzte Kinderwettbewerb in dieser Form war, denn für das nächste Jahr sei ins Auge gefasst, eine OGV-Kindergruppe zu gründen. Diese soll sich mit Gruppenleiterinnen mehrmals im Jahr zu Aktionen treffen, bei denen das Interesse an der Gartenkultur geweckt und gefördert werden kann.


17. Oktober 2019
Heitere Pflanzengeschichten und Zungenbrecher
(von Helene Strasser)

Goldrichtig lagen die beiden Vorsitzenden der Obst- und Gartenbauvereine Laberweinting und Sallach, Heidi Meier und Waltraud Korber, als sie für Donnerstagabend zu einer Gemeinschaftsveranstaltung in den Gasthof Hagn einluden. Dort wartete der aus dem Bayrischen Fernsehen bekannte Autor der Reihe „Von Baum zu Baum“, Thomas Janscheck, unter dem Titel „Kreuzbirnbaum und Hollerstauden“ mit heiteren Pflanzengeschichten, Liedern und Sprüchen um Garten und Natur auf. Begeistert waren die vielen Besucher von der witzigen Art, mit der der Gartenbauingeneur und Landschaftsgärtner den Blickwinkel vom Materiellen auf das Immaterielle lenkte. Er stellte dabei Pflanzenarten vor, die bei uns schon fast in Vergessenheit geraten sind, von Einwanderern aus südlichen Ländern zu uns gebracht wurden, oder bereits zu Urzeiten bei uns Fuß gefasst haben. Dabei verstand es ausgezeichnet, sein umfangreiches gärtnerisches und volkskundliches Wissen mit „G'schichtln“ einprägsam weiter zu geben. Da es früher wenige „Studierte“ gab, vermittelten viele Pfarrer das Wissen um die Zusammenhänge in der Natur. Weil sie wussten, dass die Wachs- und Blütezeit genauso wie auch das Ankommen und Wegfliegen der Zugvögel von der Tageslänge bestimmt ist, entstanden viele Volksweisheiten, verbunden mit Sprüchen im kirchlichen Jahreskreis. Viele der ersten Gartenbauvereine wurden von Pfarrern gegründet, wusste der Volkskundler zu berichten. Er legte die faszinierenden Zusammenhänge der Pflanzeneigenschaften in Symbiose mit Insekten, Vögeln und Umweltbedingungen dar und hob die Bedeutung der Signalfarben von Pflanzen für eine Art- und Zeitgerechte Bestäubung hervor. Mit Staunen hörten die Natur- und Gartenfreunde, dass ein Buchenwald mehr als 5000 Lebewesen beherbergt. Ganz nebenbei ließ der Gartenfachmann auch Tipps zur Obstbaumerziehung und zu den richtigen Schnittarten und -zeiten einfließen. Lobend hob er hervor, dass Gartenbauvereine verlässliche Umweltschützer sind. Bevor der „Tausendsassa“ zur Zither griff, plädierte er dafür, dass man unter dem Motto „Prüfe alles – behalte das Beste“, immer bestrebt sein sollte, Bewährtes zu erhalten, aber auch Neues auszuprobieren. Mit dem Scherzlied „Springt da Hirsch übern Bach“ schwenkte er zum musikalischen Teil des Abends über und steigerte von Strophe zu Strophe die Singgeschwindigkeit, so dass die lustigen Texte zu „Zungenbrechern“ wurden, bei denen kaum mehr jemand mithalten konnte. Leichter mitzusingen war das Schneckenlied „I schleim alles zua“, bei dem es „da Schneck“ auf alle möglichen Tiere und Pflanzen abgesehen hat. Dass der schönste Baum der Vogelbeerbaum ist, war musikalisch leicht zu erklären, jedoch was das schönste Bett, der kürzeste Zug, der schwerste Sport, der teuerste Wald, der stinkertste Ring, das bitterste Bier und der schönste Marsch ist, erfuhren die Mitsingenden zu ihrer Überraschung in den weiteren Strophen. Mit dem Spruch des früheren Volksschauspielers Ludwig Schmid-Wildy beim Sitzen unterm Kastanienbaum: „Und do denk i dann über alles nach, was war, was is und was sei werd und über alles des, was mir wurscht is. Und des is des allermeiste!“, beschloss der humorvolle Referent den kurzweilige Vereinsabend.


21. September 2019
Kinderwettbewerbes
(von Otto Strasser)

Bei schönem Spätherbstwetter veranstaltete der Obst- und Gartenbauverein Sallach am späten Samstagnachmittag den Abschluss des diesjährigen Kinderwettbewerbes, bei dem es um die reichste Kartoffelernte ging. 33 Kinder hatten sich im Frühjahr für den Wettbewerb angemeldet und ihre Saatkartoffel mit Hilfe Von Erwachsenen zu Hause in einen übergroßen „Blumentopf“ gepflanzt. Den ganzen Sommer über musste diese gegossen, gedüngt und von Unkraut oder Kartoffelkäfern frei gehalten werden. Nun war endlich der Erntetag gekommen. Hierzu kamen die Kinder in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern, die die Pflanzgefäße mit Schubkarren, Handwagen oder Auto zum Pfarrheim brachten. Nun galt es, den Inhalt in eine große Wanne zu schütten und die Kartoffeln auszubuddeln. OGV-Ausschussmitglied Brigitta Wild, Schatzmeisterin Anne Strasser und Markus Speiseder waren hierbei behilflich und brachten die Ausbeute zur Waage. Dort stellte OGV-Vorsitzende Waltraud Korber das jeweilige Gewicht der „Erdäpfel“ fest und verzeichnete es genau. Schnell wurde klar, dass neben der guten Pflege und der richtigen Wahl des Standortes vor allem die Größe des Pflanzgefäßes und die Beschaffenheit der Erde ausschlaggebend für den Wachstumserfolg der Kartoffeln gewesen war. So konnte OGV-Vorsitzende Waltraud Korber bald die Sieger bekannt geben. Dabei dankte sie den Kindern für die zahlreiche Beteiligung und den Eltern, bzw. Großeltern für die tatkräftige Unterstützung. Den ersten Platz belegte Hanna Scherzer mit einem Kartoffelgewicht von 1500 g. Tobias Huber kam mit 1355 g auf Platz zwei und Moritz Bäuml konnte mit 1000 g den 3. Platz belegen. Vierter wurde Johannes Strasser mit 950 g und den fünften Platz konnte Emil Strasser mit 940 g belegen. Felix Bäuml und Julia Strasser teilten sich den 6. Platz mit 880 g, gefolgt von Anna Guggenberger mit 815g, Sophia Strasser mit 750 g, Eva Guggenberger mit 725 g und Lena Korber mit 700 Gramm. Auch die Kartoffelgewichte aller weiteren teilnehmenden Kinder gab die OGV-Vorsitzende bekannt. Eine Belohnung für die Teilnahme erhielten jedoch nicht nur die zehn Erstplatzierten, sondern auch alle weiteren anwesenden Kinder. Sie durften zwischen einem Kino- Mc Donalds- oder Pizza-Gutschein wählen. Bis all diese Formalitäten erledigt waren, waren Ausschussmitglied Cilli Artmann, Claudia Guggenberger und weitere Helferinnen in der Pfarrheimküche fleißig am Werk. Sie  sorgten mit Pommes frites, Ketchup und Getränken dafür, dass keines der Kinder hungrig nach Hause gehen musste.




10. April 2019
OGV gab Rechenschaft über abgelaufenes Vereinsjahr
(von Otto Strasser)

Bei der diesjährigen Frühjahrsversammlung des Obst- und Gartenbauvereins, die am Mittwoch im Gasthaus Hagn stattfand, wurde den Gartenfreunden nicht nur Rechenschaft über die Aktivitäten und Finanzen des Vereins gegeben, sondern sie erhielten durch den Diavortrag vom früheren Kreis- und heutigen Ehrenvorsitzenden Hans Gegenfurtner aus Radldorf auch wertvolle Tipps für einen erfolgreichen Gemüseanbau im Hausgarten. Nachdem OGV-Vorsitzende Waltraud Korber die Versammlungsbesucher begrüßt hatte, bat sie um eine Gedenkminute für die fünf im letzten Jahr verstorbenen Vereinsmitglieder auf. Dann sprach sie Ehrenvorstand Theo Speiseder für die Restaurierung des Dorfkreuzes auf dem Kirchplatz großen Dank aus. Ihr Dank galt hier allen Familien, die sich der Pflege der Feld- und Wegkreuze im Dorfbereich annehmen. Ein weiteres Dankeschön ihrer Seite galt auch Alois Janker, der den vom Kreisverband engagierten Referenten Hans Eichinger beim durchgeführten Sensenmäh- und dengelkurs im Frühsommer 2018 auf der Streuobstwiese mit nützlichen Ratschlägen und Hinweisen hervorragend unterstützte. Korbers abschließender Dank galt allen freiwilligen Helfern in der Erhaltung und Pflege der öffentlichen Anlagen. Ihren Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr begann Schriftführerin Kathrin Speiseder mit der erfreulichen Feststellung, dass der Obst- und Gartenbauverein Sallach nun 167 Mitglieder zähle. 12 Mitgliedern konnte man zu einem runden Geburtstag gratulieren. Der Vertikutierer war im Jahr 2018 22 Std. und die Gartenhacke 13 Std. im Einsatz Am 11. April fand die Frühjahrsversammlung mit Neuwahlen statt.  Angela Kulzer wurde neu in den Vereinsausschuss gewählt. Mit  Veranstaltungen, Besuchen anderer Vereine und Aktionen hatte der Verein seinen Mitgliedern im vergangenen Jahr wieder ein abwechslungsreiches Betätigungsfeld geboten. Das Thema der vorjährigen Frühjahrsversammlung "Blumenschmuck am Haus und auf dem Balkon“ von den örtlichen Gärtnermeistern Bernhard und Michael Krabler erntete viel Beifall. Am Juni fand zusammen mit dem Kreisverband ein Sensenmäh- und -dengelkurs  unter der fachlichen Anleitung von Hans Eichinger aus Haukenzell und Alois Janker aus Sallach mit 24 Teilnehmern statt. Ein weiterer Höhepunkt im Vereinsjahr 2018 war der für die Kinder organisierte Kürbiswettbewerb.  Stolz präsentierten 32 Kinder ihre Riesenkürbisse und konnten dafür schöne Belohnungen einheimsen.   Den Jahresabschluss bildete der traditionelle Familienabend am 23. November im Gasthaus Hagn. Nach einem gemeinsamen Abendessen sorgten mehrere Sallacher Kinder mit Gedichten und Geschichten für Unterhaltung. Außerdem bot der Sallacher Kinderchor unter der Leitung von Christine Wellenhofer mehrere Lieder dar. Im Anschluss an das Kinderprogramm erfolgte die Preisverleihung des Blumenschmuckwettbewerbs. Kassenführerin Anna Strasser gab  nun den Stand der Vereinskasse bekannt. Aus ihm war ersichtlich, dass der Verein auch im vergangenen Jahr wieder gut gewirtschaftet hat. Kassenprüfer Otto Strasser bescheinigte ihr eine ordnungsgemäße Kassenführung und schlug der Versammlung die Entlastung der Kassenführerin vor, die auch einstimmig gewährt wurde. Im Ausblick auf 2019 wies OGV-Vorsitzende Waltraud Korber auf die Aktion des Kreisverbandes zur Mitgliederwerbung, auf das Angebot von Gartenflies und den neuen Kinderwettbewerb „Der größte Kartoffelbauer“ hin. Schriftführerin Kathrin Speiseder verlas die wichtigsten Datenschutzbestimmungen. Nun vermittelte der ehemalige Kreis- und Ehrenvorsitzende Hans Gegenfurtner den anwesenden Gartenfreunden in einer Bildpräsentation zum Thema "Erfolgreicher Gemüseanbau im Hausgarten“ einen umfassenden Einblick. Viele Gartenprobleme lassen sich, so Gegenfurtner, bereits bei der Gartenplanung lösen oder vermeiden. Gerade bei neubebauten Grundstücken brauche der Boden eine besondere Aufbereitung durch das Ansäen einer sog. Gründüngung. Die natürlichste Form des Düngens sei die Verwertung aller im eigenen Garten anfallenden Pflanzenabfälle im Komposthaufen. Dabei gab der Referent wichtige Tipps für die Anlage von Komposthaufen. Grundsätzlich dürfe man aber Düngewirkung des Kompostes nicht unterschätzen. 3 l reifen Kompostes auf 1 m² sei vollkommen ausreichend, wenn man von Beeten mit sog. Starkzehrern absehe. Auf jeden Fall sei eine Bodenuntersuchung zu empfehlen, da ein richtig gedüngter Boden und der nötige Pflanzenabstand die Voraussetzung auch für eine Schädlingsbekämpfung ohne Chemie seien, wie Gegenfurtner am Beispiel der weißen Fliege erläuterte. Als weiteren Tipp gegen die Braunfäule bei Tomaten  im Gewächshaus nannte er die Auslegung von Beinwell unter den Tomatenpflanzen. Für die menschliche Gesundheit seien die Pastinaken und der Fenchel als beste Vitaminspender zu empfehlen. Die Verwendung von hochwertigem Pflanzgut und die dosierte Düngung je nach Bedarf zahle sich immer aus, schloss der erfahrene Hobbygärtner und Ehrenvorsitzende des Kreisverbandes seinen informativen und kurzweiligen Vortrag.


OGV-Vorsitzende Waltraud Korber (rechts stehend) dankte dem Referenten Hans Gegenfurtner (Links) für die vielen nützlichen Tipps zum erfolgreichen Gemüseanbau im Hausgarten.


23. November 2018
OGV bot abwechslungsreichen Familienabend und ehrte Blumenliebhaber
(von Helene Strasser)

Einen bunten Familienabend zum Abschluss des Gartenjahres bot der OGV Sallach am Freitagabend im Saal des Gasthofes Hagn allen Mitgliedern und sonstigen Interessierten. Für ein lebendiges und abwechslungsreiches Programm sorgten dabei Christine Wellenhofer mit ihrem Kinderchor, Hildegard Knott, die mit einer Reihe von Kindern Gedichte und Instrumentalstücke einstudiert hatte sowie OGV-Vorsitzende Waltraud Korber und Schriftführerin Kathrin Speiseder, die in einer Bildpräsentation schönsten Blumenschmuck auf Balkon und am Haus zeigten. Die OGV-Mitglieder, die mit ihrem „grünen Daumen“ für die Motive dieser Bilder gesorgt hatten, wurden im Anschluss daran geehrt und für ihren Fleiß belohnt. Mit dem Gedicht „Der Herbst kimmt ganz g'schwind“ begrüßte OGV-Vorsitzende Waldtraud Korber die vielen Gäste im Hagn-Saal und wies darauf hin, dass man aufgrund der Schließung des Gasthauses Zierer den Termin des Familienabends vorziehen musste und deshalb anstelle eines vorweihnachtlichen Programmes, dieses Jahr auf den Herbst als Abschluss des Gartenjahres eingehe. Mit herbstlicher Tischdeko hatten die Vorstandsmitglieder schon für dahingehende Einstimmung gesorgt und gleich zu Beginn des Festabends die Gäste mit einem Teller heißer Gulaschsuppe oder deftiger Kartoffelsuppe überrascht. „Der Herbst ist da“ hieß daraufhin das erste Lied des Kinderchores, das Chorleiterin Christine Wellenhofer – wie auch alle weiteren Lieder – mit ihrer Gitarre instrumental begleitete. Mit dem Gedicht „Knopf-Parade“ beschrieb Johannes Strasser einen Zeitvertreib, mit dem man bei Regen und Kälte in der warmen Stube seinen Spaß haben kann. Die „Warschauer Mazurka“ von Chopin ließ Fabio Meier daraufhin auf dem Klavier erklingen. In der Erzählung vom kleinen Igel und dem Herbsthunger verstand es Maria Knott vorzüglich, den Zuhörern den kleinen Igel vor Augen zu führen, der auf der Suche nach nahrhaften Speisen vor dem Winterschlaf alle seine Tierfreunde fragt, ob sie nicht Fleisch führ ihn hätten. „Dampfnudln“ tischte danach die lustige Schar des Kinderchores musikalisch auf und Eva Schulz ließ anschließend in einem kurzen Herbstgedicht die bunten Blätter tanzen. „Weißt du wieviel Sternlein stehen“ ließen die Schwestern Pauline und Maria Knott auf Geige und Klavier meisterhaft erklingen. Mit dem lustigen Gedicht „Die drei Spatzen“ erfreuten Max Speiseder und Moritz Bäuml die Gäste und Hanna Scherzer spielte mit flinken Fingern die Musikstücke „Das Karussell“ und „Dicke Ente“ auf dem Klavier. Im Gedicht „Ein Feuerwerk der Farben“ beschrieb Fabio Meier die leuchtenden Früchte und Blätter, die im Herbst die Welt verzaubern. Mit dem lustigen Schnatterhüpfl „Sepp, Depp, Hennadreck“, bei dem man die Freude der Kinder am bayrischen Liedgut nicht nur heraushören, sondern sie ihnen auch ansehen konnte, endete das Kinderprogramm des Familienabends. Begeisterter Applaus vom Publikum und ein süßes Dankeschön, überreicht von den Vorstandsdamen waren der Lohn dafür. Die volle Pracht des Sommers hatte Vorsitzende Waltraud Korber bei den Bewerbern des Blumenschmuckwettbewerbes 2018 mit ihrer Kamera eingefangen und Schriftführerin Kathrin Speiseder zeigte diese in einer farbenfrohen Bildpräsentation, die die gemeldeten Balkone, Vorgärten und blumengeschmückten Hauseingänge des Dorfes aneinander reihte. Obwohl vom  Frühjahr bis zum Herbst Hitze und Trockenheit vorherrschten, gab es auf den Bildern herrlichste Blütenpracht zu bewundern, was von Sachverstand, Fleiß und Ausdauer der vielen Blumenliebhaber zeugte. Natürlich wurden alle Bewerber ausnahmslos dafür belohnt. Je ein Großbild ihres Blumenschmuckes und einen Weihnachtsstern überreichte OGV-Vorsitzende Waltraud Korber zusammen mit Schriftführerin Anne Strasser an: Hilde Amann, Gerhard und Hedwig Anetseder, Traudl und Max Attenberger, Tanja und Stephan Bäuml, Hildegard Beutlhauser und Hildegard Knott, Anita und Wolfgang Brand, Nicole Daffner, Christa und Karl-Heinz Deiß, Barbara Glöbl, Gertraud Gradl, Christa und Herbert Groß, Frieda Herreiner, Elfriede und Karl Kerscher, Maria und Josef Kutzi, Helga Metz, Brigitte und Hans Piendl, Rosi und Sepp Pielmeier, Silvia und Manfred Scherzer, Gunda und Theo Speiseder, Marianne Waas, Birgit und Reinhard Weinzierl, Gabi und Richard Weinzierl, Mareserl und Alfons Weinzierl, Brigitta und Karl Wild, Hildegard und Katharina Wild sowie Anita und Josef Zink.


Mit Begeisterung sangen die Kinder, begleitet von ihrer Chorleiterin Christine Wellenhofer


Die anwesenden Geehrten des Blumenschmuckwettbewerbes mit OGV-Vorsitzender Waltraud Korber (1. R. links)
Stellvertreter Wolfgang Brand (2. R. rechts) und Schriftführerin Anne Strasser (2. R. links)


09. Juni 2018
Sensenmähkurs fand viele Interessenten
(von Otto Strasser)

Nicht weniger als 24 Teilnehmer fand der Sensenmäh- und -dengelkurs, den der örtliche OGV stellvertretend für den ganzen Kreisverband Straubing-Bogen am Samstagvormittag auf der Streuobstwiese in Sallach organisierte. Waltraud Winter nahm als Vorsitzende des OGV Sallach im Namen des Kreisverbandes und ihres OGV die Begrüßung der 24 Teilnehmer vor, von denen jeder die eigene Sense mitgebracht hatte., Dabei galt ihr besonderer Gruß Hans Eichinger aus Haunkenzell, der sich als Kursleiter zur Verfügung stellte. In dieser Aufgabe wurde er von Alois Janker, Vorstandsmitglied im OGV Sallach, fachmännisch unterstützt. „Wer sauber mähen will, braucht eine gute Schneid“, galt von alters her als unwiederlegbare Tatsache. Also war als erstes das Erlernen der richtigen Dengeltechnik angesagt. Dafür standen zwei Dengelstöcke und sogar ein Sensenhalter bereit. Hans Eichinger und Alois Janker zeigten nun den Teilnehmern als erstes die richtige Dengeltechnik, damit die Sense auch wirklich eine scharfe Schneide erhielt. Dabei erklärten sie anschaulich, worauf es beim guten Dengeln in erster Linie ankomme.  Obwohl zwischenzeitlich ein kurzer Gewitterschauer eingesetzt hatte, ließen sich die Kursteilnehmer nicht abhalten, sich anschließend an das Mähen der Streuobstwiese heranzumachen. Dabei erhielten sie natürlich immer wieder von den beiden Kursleitern, oder anderen erfahrenen Mähern nützliche Ratschläge zur richtigen Sensenführung oder zur Verbesserung der Körperhaltung. Nach getaner Arbeit dankte Vorsitzende Waltraud Korber den beiden Kursleitern, Hans Eichinger und Alois Janker, indem sie ihnen im Namen des Kreisverbandes und des OGV Sallach kleine Präsente überreichte.






11. April 2018
Jahresversammlung des OGV mit Neuwahlen
(von Otto Strasser)

Die Frühjahrs- und zugleich Jahreshauptversammlung des OGV's am Mittwochabend im Gasthaus Hagn verzeichnete sehr erfreuliches Besucherinteresse.  OGV-Schriftführerin Kathrin Speiseder gab einen umfassenden Rechenschaftsbericht über das zurückliegende Vereinsjahr. Der Bericht von Kassenführerin Anna Strasser über die Vereinsfinanzen zeigte eindrucksvoll, dass im Verein hervorragend gewirtschaftet wurde. Bernhard Krabler und Junggärtnermeister Michael Krabler gaben anhand vieler Fotoaufnahmen fächmännische Ratschläge und Tipps für den Blumenschmuck auf dem Balkon und am Haus. Nach dem Gedenken an die verstorbenen Vereinsmitglieder Ludwig Strasser, Otto Mies und Mechthilde Brandl bat Vorsitzende Waltraud Korber ihre Schriftführerin Kathrin Speiseder um das Verlesen des Tätigkeitsberichtes über das zurückliegende Vereinsjahr, wo wieder einiges geboten war. So begann ihr Bericht mit der Bekanntgabe der Mitgliederzahl von derzeit 169. Neun von ihnen konnte eine Vereinsabordnung zu einem runden Geburtstag gratulieren. Gleich zu Beginn dankte die Sprecherin allen Helfern bei Arbeitseinsätzen zur Pflege der Blumenrabatte und dem Rückschnitt der Bäume und Sträucher im Dorfbereich. Einen großen Auftritt hatte der OGV bei der Fahnenweihe des Sportvereins anlässlich seines 95-jährigen Bestehens. Schon am 31. März hatte der Verein zu einem Baumschnittkurs in Theorie und Praxis an den Bäumen in der Streuobstwiese eingeladen, der von Johann Gegenfurtner aus Pilling geleitet wurde. Einen Tag später beteiligte man sich an der ZAW-Aktion „Sauber macht lustig“, wo mit großem Engagement viel Unrat an den Straßenrändern und am Dorfbach sowie am Parkplatz Richtung Laberweinting aufgesammelt wurde. 2017 nahm der Verein an der Aktion „Blühende Landschaft“ mit der Ansaat von Sommerblumen auf einem Streifen der Streuobstwiese entlang der Hauptstraße teil.  Am 19. April fand die Frühjahrsversammlung mit einem Referat der Kräuterpädagogin Angela Marmor zum Thema „Lebensmittelzusatzstoffe – Man ist, was man isst“ statt.   Von Mai bis September lief für die Kinder der Wettbewerb „Die schwerste Zucchini“, den die Geschwister Pauline und Maria Knott mit ihren Prachtexemplaren mit 6400 und 5800 g gewinnen konnten. Alle Teilnehmer waren bei der Siegerehrung zu einem gemeinsamen Pizzaessen im Sportheim eingeladen. Den großen Schlusspunkt des Jahresprogramms setzte dann die traditionelle Blumenversteigerung  im Gasthaus Hagn. Der Kassenbericht von Anna Strasser über den Stand der Vereinskasse brachte ein sehr erfreuliches Ergebnis zu Tage. Kassenprüfer Otto Strasser bestätigte ihr eine mustergültige Kassenführung und hatte nach der einstimmigen Entlastung der bisherigen Vorstandschaft dank der guten Vorarbeit und der Bereitschaft der Funktionsträger zur Weiterarbeit mit der Durchführung der anstehenden Neuwahlen ein leichtes Amt. Er vergaß aber nicht, stellvertretend für die ganze Dorfgemeinschaft, allen Funktionsträgern beim OGV mit ihrem Helferteam für die in der Vergangenheit geleistete Arbeit zur Erhaltung des schönen Ortsbildes ein herzliches Dankeschön auszusprechen. Die durch Handzeichen erfolgte Wahl ergab folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzende Waltraud Korber 2. Vorsitzender Wolfgang Brand, Kassenführerin Anna Strasser und Schriftführerin Kathrin Speiseder.  Dem Vereinsausschuss gehören zukünftig an: Cilli Artmann, Alois Janker, Hans Piendl, Angela Kulzer (neu für Adolf Metzger), Theo Speiseder und Brigitta Wild. Die wieder gewählte Vorsitzende sprach Adolf Metzger für seine Mithilfe bei allen Arbeitseinsätzen Dank und Anerkennung aus. Im Ausblick auf das neue Vereinsjahr kündigte Vorsitzende Waltraud Korber die Durchführung eines Sensenmäh- und -dengelkurses des Kreisverbandes in Sallach an. Außerdem werde man 2018 einen vereinsinternen Blumenwettbewerb unter den Mitgliedern und einen Kinderwettbewerb um den größten Kürbis durchführen. Die Preisverleihungen dazu werden im Herbst stattfinden. Da die LaGa 2018 in Würzburg stattfindet, werde eine gemeinsame Busfahrt evtl. mit einem Nachbarverein ins Auge gefasst. Der „Tag der offenen Gartentür“ findet 2018 landkreisweit in den Dörfern Kössnach und Pittrich statt.
Den zweiten Hauptteil der Frühjahrsversammlung bildete ein Vortrag von Bernhard Krabler zum Thema „Blumenschmuck auf dem Balkon und am Haus“, wobei dieser von seinem Sohn und Junggärtnermeister Michael unterstützt wurde.  Pflanzenwahl und Standort seien wichtige Voraussetzungen. So bieten sich für den sonnigen bis halbschattigen Standort vor allem Hängepetunien, hängende oder gefüllte Geranien, die Verbene, die Diplademia oder die schwarzäugige Susanne an, da sie  reichblütig, pflegeleicht, wetterbeständig oder bienenfreundlich und vor allem dekorativ seien. Für den schattigen bis halbschattigen Standort empfahl Krabler die Begonien und Fuchsien, die aber beide keine Staunässe vertragen. Als Tipp verriet er den öfteren Gewichtstest der Tröge oder Kästen. Bei den Pflanzgefäßen sollte man auf genügend Erdvolumen achten. Entscheidend aber sei die Verwendung guter Blumenerde vom Fachhandel, die nicht verklumpt und die Nährstoffe gut behält. Vor allem warnte er davor, für Blumenkästen den eigenen Kompost zu verwenden, da damit auch häufig Schädlinge vermehrt werden. Diesen könnte man am besten durch regelmäßige Kontrollen begegnen. Wichtig sei es auch, dass man das Gießen hauptsächlich in den Vormittagsstunden durchführt. Im Hinblick auf das Insektensterben unterstützte Bernhard  Krabler die von vielen Naturfreunden vertretende Meinung: „Wir brauchen eine neue Gartenkultur“ oder „Mut zur Schlampigkeit im Garten“. Mit dem Ansähen einjähriger Sommerblumen wie Strohblume,  Ringelblume (Pflanze des Jahres 2018) und Sonnenhut helfe man den Insekten am meisten. Auch Dahlien, Sommerflieder oder Ziertabak und Wandelröschen werden gerne von Hummeln, Bienen und Schmetterlingen aufgesucht. Abschließend gab Bernhard Krabler den 28. April als Tag der offenen Gärtnerei bekannt.



www.sallach-online.de