Sallach an der Kleinen Laber

 

 

 

 

  Aktuelles

25. Februar 2017
Sallacher feierten beim 2. Dorfball  in fürstlicher Gesellschaft

(von Otto Strasser)

Der zum zweiten Mal von den Ortsvereinen veranstaltete Sallacher Dorfball  war dem 2016-er durchaus ebenbürtig. Alle Tische im großen Hagnsaal waren besetzt und auch mit der Verpflichtung der Stimmungsband „Top Music“ hatte man eine gute Wahl getroffen, denn die Musiker verstanden es ausgezeichnet, viele Tanzfreudige auf das Parkett zu locken. Stadtrat und Vorsitzender des SV Sallach, Wolfgang Bäuml, bekundete bei der Begrüßung seine Freude über die vielen Gäste aus den Nachbarorten, darunter auch die Boogie-Mäuse aus Feldkirchen. Besonders erfreut war er auch darüber, dass die Sallacher generationsübergreifend - von den Jugendlichen bis zu den älteren Semestern – vertreten waren. Nach dem Eröffnungswalzer der Vereinsvorsitzenden mit ihren Partnerinnen, bzw. Partnern war das Tanzparkett für alle frei gegeben und stets gut frequentiert. Im Musikrhythmus klatschend wurde bereits um 21 Uhr die Prinzengarde des Eva-Pleninger Vereins Geiselhöring vom Publikum empfangen und vom Faschingspräsident Thomas Drexler und seinem Faschingskomitee stolz präsentiert. Nach ihrem festlichen Einmarsch zeigten die Gardemädchen in ihren glänzenden schwarz-goldenen Kostümen gekonnt ihre Tanzreigen und -formationen. Mit dem Begrüßungsprolog begann das Prinzenpaar Moritz I. und Katharina I.  seinen Auftritt wonach es selbstbewusst und graziös durch den Saal wirbelte und mit vielerlei Hebefiguren begeisterten Applaus hervorrief. Zackig waren die Gardemädchen danach zur Stelle, um ausgewählte Persönlichkeiten der Vereine und der Dorfbevölkerung zur Ordensverleihung zu geleiten. Gerne händigte dabei Schatzmeisterin Silvia Bauer dem Prinzenpaar die zu überreichenden Orden aus, konnte sie doch die Schatztruhe als Gegenleistung mit Geldscheinen füllen lassen. Danach konnten sich die Ballbesucher auf eine Indienreise begeben, denn als weiterer Höhepunkt verzauberten die großen Gardemädchen mit orientalischem Flair das Publikum. Begeisterte Blicke begleiteten die Mädchen und das Prinzenpaar in den bunten Kostümen indischer Tänzerinnen bei ihren anmutigen Tänzen. Mit dem Schlachtruf „Feiern damma – lustig samma“ verabschiedete sich die junge Faschingsgesellschaft, die noch zu einem weiteren Auftritt erwartet wurde. Zu späterer Stunde rundete die große Tombola, bei der vielfältige Preise zu gewinnen waren, die Ballveranstaltung ab. Als Resümee  kann festgestellt werden, das Gemeinschaftsprojekt der Vereine war wieder mit Erfolg gekrönt.



 

29. April 2016
Sallach freut sich über einen neuen Maibaum

(von Otto Strasser)

Für die Sallacher Wehrmänner gilt der Grundsatz: Der Maibaum wird nach altherkömmlichen Brauch ohne Technik aufgestellt. Daran  lässt der ehemalige  2. Kommandant und Cheforganisator  der Sallacher Maibaumtradition, Georg Altmann,  nicht rütteln. Er hält daran fest, dass ein richtiger Maibaum ausschließlich mit Muskelkraft unter zu Hilfenahme von „Scheren“ aufgerichtet  wird. Als sichtbarer Beweis funktionierender Dorfgemeinschaft erwies sich am Freitagabend, 29. April, wieder das Aufstellen des schön geschmückten Maibaums. Pünktlich um 18.30  Uhr wurde der von der Familie Hien gestiftete  Baum vom Schlosshof  aus mit zünftiger Marschmusik der „Hirschlinger Musikanten“  von zahlreichen Helfern aus allen örtlichen  Vereinen zum Standplatz beim Gasthaus Hagn geschoben. Natürlich ließen sich auch die Kinder dieses Spektakel nicht entgehen und hatten bereits der Reihe nach auf dem schön geschmückten Maibaum ihre Sitzplätze bezogen. Am Standplatz hatte 1. Kommandant Martin Quegwer die Scheren, fachgerecht mit gewundenen Seilen zu Paaren verbunden, in verschiedenen Längen bereit legen lassen.  Das Aufstellen erfolgte unter lauten und umsichtigen Kommandorufen von Georg Altmann.  Jeder Schub wurde von seinen strengen Blicken genauestens verfolgt. Immer wieder mussten die Helfer die Position ihrer Scheren  verändern. Zwischendurch spielte die Blaskapelle ein Musikstück, damit den vielen Zuschauern auch musikalisch etwas geboten wurde. Nach ziemlich genau einer Stunde war die Arbeit geschafft und der Baum war fest verankert.  Nun kam natürlich die Stunde der Dorfjugend, denn Knackwürste und Brezen warteten in luftiger Höhe auf wagemutige Kraxler. Leider aber hingen sie für die meisten wirklich zu hoch und so mancher Bub oder auch Mädchen musste klein beigeben und rutschte wieder zurück in die sich ihm entgegenstreckenden Arme des Vaters oder eines Helfers. Nach dem Aufstellen traf man sich im Gasthaus Hagn zur zünftigen Maifeier, wobei der alte Maibaum vom Chefversteigerer und 2. Kommandanten  Johannes Eichinger an den Meistbietenden versteigert wurde. Anschließend dankte dieser im Namen der Feuerwehr der Spenderfamilie Hien, der Metzgerei Stern für die Würste und Brezen, der Landjugend für das dreitägige sorgsame Bewachen , der Schreinerei Rammelsberger für die Holzspenden sowie allen Helfern bei der Vorbereitung und beim Aufstellen des neuen Maibaumes.




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