Sallach an der Kleinen Laber

 

 

 

 

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24. September 2017
Nepumuk-Bruderschaftsfest
(von Helene Strasser)
 

Mit einem Festgottesdienst, zelebriert von Stadtpfarrer Josef Ofenbeck und schwungvoll mit neuem geistlichem Liedgut gestaltet von der Nikolaus-Combo und dem Kirchenchor unter Leitung von Manfred Plomer, beging die Pfarrgemeinde Sallach am Sonntag das Bruderschaftsfest zu Ehren des Heiligen Johannes von Nepomuk. Als „Brückenheiliger“, so Stadtpfarrer Ofenbeck in seiner Predigt, gelte dieser große Heilige nicht nur, weil er als Märtyrer in Prag von der Brücke in die Moldau gestürzt und ertränkt wurde, sondern vor allem auch, weil er sein Leben lang als Brückenbauer zwischen Gott und den Menschen gewirkt habe. Zu dieser Gottesdienstfeier gehörte auch die Erneuerung des Bruderschaftsgelöbnisses, in dem die Gläubigen versprachen, die Ehre Gottes und der Mitmenschen nicht zu verletzen und sich für Schwache und Kranke einzusetzen. Mit der anschließenden Nepomuk-Prozession durch die Dorfmitte bekundeten die Gläubigen, dass ihnen die Ideale des heiligen Johannes Nepomuk auch heute noch bedeutsam sind. Zum Abschluss versammelte sich die Gemeinde noch mal in der Pfarrkirche, um vereint mit dem Geläut aller Glocken „Großer Gott wir loben dich“ zu singen und den Segen des Priesters mit der Nepomuk-Monstranz zu empfangen.


15. Juni 2017
Fronleichnamsfest mit Gottesdienst und Prozession gefeiert

(von Helene Strasser)

Ebenso wie bei der Fahnenweihe vor einer Woche konnte in der Pfarrei Sallach das Fonleichnamsfest am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein begangen werden. Dem Festgottesdienst, den Stadtpfarrer Dekan Josef Ofenbeck in der wunderbar mit Blumen und Birkenbäumen geschmückten Pfarrkirche feierte, wohnten viele Gläubige bei. „In dem wir den lebendigen Leib des Herrn – so die Bedeutung des Wortes Fronleichnam – in der Monstranz durch unsere Straßen tragen, machen wir deutlich, dass Jesus, in unserer Mitte ist“.   erklärte Stadtpfarrer Ofenbeck. Jesus schenkt sich uns im Brot des Lebens. Diese zeitliche Speise bezeichnete er als eine Arznei der Unsterblichkeit, die vermag unser Leben zu verwandelt, zu stärken und zu heiligen.“ Auch bei der anschließenden farbenfrohen Prozession durch das Dorf wurde Jesus in den Gebeten und Betrachtungen als Begleiter, Wegweiser, Helfer und Mittler in allen Lebenssituationen angerufen und gepriesen. Die Familien Altweck/Wiesgrill, Anetseder, Knott/Beutlhauser und Wild hatten an der Theklakapelle, beziehungsweise in ihren Höfen die Altäre aufgebaut, geschmückt und davor wunderbare Blumenteppiche mit Glaubenssymbolen gelegt. PGR-Sprecherin Angela Kulzer führte die Prozession zusammen mit den Kreuz tragenden Ministranten an. Die jüngeren Kinder hatten Blütenkörbchen mitgebracht  und streuten diese als Zeichen der Verehrung auf dem Prozessionsweg aus. Ihnen folgten die Träger der Kirchen- und Nepomukfahnen, die Jugendlichen mit der Statue des Heiligen Johannes von Nepomuk und die Mitglieder der örtlichen Vereine in ihren Vereinstrachten. Diese wurden von den jeweiligen Fahnenträgern angeführt. Der Kirchenchor sowie Vorbeterin Mathilde Aigner und das Kommunionkind Nina Wiesgrill begleiteten unmittelbar den Traghimmel unter dem Stadtpfarrer Ofenbeck die Monstranz trug. Bei den liturgischen Texten und Gesängen an den einzelnen Altären unterstützten die Lektorinnen Gertraud Eichinger und Brigitta Wild sowie der Kirchenchor unter Leitung von Manfred Plomer den Priester. Zum Abschluss zog man nochmal in das Gotteshaus ein, wo das Fronleichnamsfest mit dem kraftvoll von allen gesungenen „Großer Gott wir loben dich“ und dem eucharistischen Segen endete.
 
Thekla-Kapelle Anetseder-Hof
Knott-Hof Wild-Hof

 


16. April 2017
Ostereiersuchen im Pfarrgarten

(von Helene Strasser)

Mit Freude und Begeisterung konnten die Kinder in Sallach am Ostersonntag nach dem Festgottesdienst im Pfarrgarten Ostereier suchen. Dank der KLJB-Mitglieder, die schon zeitig am Morgen bunte Eier und Schokolade-Osterhasen in vielen Winkeln des Pfarrgartens  versteckt hatten, wurde jedes der Kinder schnell fündig und konnte nach kurzer Zeit den Eltern oder sonstigen Begleitern viele entdeckte Süßigkeiten präsentieren und mit nach Hause nehmen.


 


13. November 2016
Volkstrauertag
(von Helene Strasser)

Unter  Beteiligung  aller örtlichen Vereine mit ihren Fahnenträgern bekundete die Dorfgemeinschaft von Sallach ihre Verbundenheit mit den Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege. Der Gedenkgottes­dienst, den Stadtpfarrer Josef Ofenbeck aus Geiselhöring zelebrierte, wurde vom Kirchenchor mit Chorleiter Manfred Plomer an der Orgel  und Instrumentalisten Anna Sofie Plomer und David Huml musikalisch umrahmt. De­kan Josef Ofenbeck stellte einen Ausspruch des Dichters Erich Kästner „Die Menschen werden nicht gescheit“ an den Anfang seiner Predigt. Er begründete die Richtigkeit dieses Satzes mit der Tatsache, dass trotz der Millionen Toten in den beiden Weltkriegen auch seither bis in die Gegenwart überall auf der Welt gekämpft und gemordet wird und die Menschen­rechte mit Füßen getreten werden. Ständig schlägt der Terror willkürlich zu und er trifft Menschen wie uns.“ Doch der Geistliche sagte auch, dass Christen diesen Pessimismus in der Aussage von Erich Kästner eigentlich nicht teilen müssen, „denn als Christen glauben wir an einen Gott, dessen Wesen die Liebe ist und der seinen Geschöpfen die Fähigkeit geschenkt hat, zu lieben. Wer zu Christus hält, wer seiner Botschaft traut, der kann selbst Werkzeug des Friedens sein und anderen den Mut erhalten, dass  Gottes Liebe zum Menschen letztlich den Hass besiegen wird“, lauteten die Schlussworte seiner Predigt. Nach dem Gottesdienst versammelten sich die Fahnenträger aller Ortsvereine, der Geistliche mit den Ministranten und viele Gottesdienstbesucher am Kriegerdenkmal zur Gedenkfeier. Nach dem Libera des Kirchenchors unter Leitung von Manfred Plomer  und den Fürbittgebeten von Stadtpfarrer Josef Ofenbeck,  begann Stadtrat Franz Winter  seine Ansprache mit der Feststellung: „Friede und Freiheit sind die Grundlagen jeder menschenwürdigen Existenz. So haben wir, die wir seit 70 Jahren in Frieden leben konnten, Grund genug, den Volkstrauertag in Würde zu begehen. Wir gedenken heute der gefallenen Soldaten und der getöteten Zivilisten. Wir erinnern an die Männer und Frauen, die ihren Widerstand gegen die Diktatur mit ihrem Leben büßen mussten. Genau so gedenken wir der Opfer, die die Kämp­fe und Gewaltausbrüche unserer unmittelbaren Gegenwart gefordert haben und tagtäglich fordern. Der Volkstrauertag dient in besonderer Weise dazu, die Opfer der Gewalt vor dem Vergessen zu bewahren. Denn wenn niemand mehr an sie denkt, dann sind sie endgültig tot. Deshalb kommt dem Volkstrauertag nach wie vor ein hoher Stellenwert zu“, lauteten die Worte von Stadtrat Franz Winter. Im Namen der Stadt Geiselhöring und der Dorfbevölkerung von Sallach legte er als äußeres Zeichen des Gedenkens an alle Opfer der Kriege gemeinsam mit den früheren Stadträten Harald Stern und Otto Strasser einen Kranz nieder. Das Libera des Kirchenchors sowie das Lied vom guten Kameraden,  gespielt vom Hornisten David Huml, und die gemeinsam gesungene Nationalhymne gaben der Gedenkfeier einen würdigen Abschluss.



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