Sallach an der Kleinen Laber

 

 

 

 

  Pfarrgemeinde


 
Pfarrbüro:  
Öffnungszeiten Dienstags 8.30 Uhr - 12.00 Uhr
E-Mail st-nikolaus.sallach@kirche-bayern.de

Aktueller Pfarrbrief als PDF-Datei: 
 
 

Bestellung Messintention:  
 

Verstorbene der Pfarrei: 
 
 


3. August 2019

Senioren-Sommerfest mit Genuss und Gesang

(von Helene Strasser)

Voll ins Schwarze getroffen hatten Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung mit der Idee, am Samstagnachmittag ein Sommerfest für Senioren abzuhalten. PGR-Sprecherin Gertraud Eichinger freute sich bei ihrer Begrüßung über die vielen Gäste, für die der Platz auf der großen Terrasse des Pfarrheimes gerade noch ausreichte. Sie und Kirchenpfleger Gerhard Anetseder hatten mit ihrem Team von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung im Vorfeld dafür gesorgt, dass trotz unbeständiger Wetteraussichten alle im Trockenen sitzen konnten und niemand frieren musste. Der musikalische Gruß, den Chorleiter Manfred Plomer und Christian Stern mit Akkordeon und Gitarre entboten, galt auch Stadtpfarrer Josef Ofenbeck. der für einige Zeit ebenfalls dabei sein konnte. In die Lieder „Jetzt kommen die lustigen Tage“ und „Hoch auf dem gelben Wagen“ stimmten die Gäste sangesfreudig ein, bevor sie mit Kaffee und vom Einsatzteam selbst gebackenen Köstlichkeiten verwöhnt wurden. Für eine Überraschung sorgte Kinderchorleiterin Christine Wellenhofer mit dem Auftritt ihrer „Bambinis“. Mit ihren hellen Stimmen brachten sie die Gäste schon beim Einstiegslied „Die Uhr schlägt drei – der Pfarrer eilt herbei“ zum Lachen. Lustig waren natürlich auch die weiteren Lieder, denn beim „Kickeriki“ wollte der Gickerl mal nach Hollywood, mal zum Nordpol, in d'Schul nei, ins Karussell oder gar in d'Sauna fliang. Takt-Gefühl war dann zusätzlich bei den lustigen Hammerschmied G'selln verlangt und mit dem fröhlich-frechen „Sepp, Depp, Hennadreck“ verabschiedete sich die lustige Chortruppe.  Kräftiger Applaus und ein  erfrischendes Eis waren für jeden der Lohn für den fröhlichen Auftritt. Zum kräftig Mitsingen animierten danach Marieluise und Christian Stern mit ihrer Musik. Denn die  Pfarrangehörigen zwischen 60 und 89 durften sich hierfür aus den von Jugend an bekannten Liedern ihr gewünschtes Repertoire aussuchen. Klar, dass hierbei die Zeit wie im Flug verging. Damit niemand hungrig heim gehen musste, gab es zum Abschluss noch Würstlsemmeln, für die Otto Strasser als Grillmeister sorgte




 


26. Mai 2019
Mai-Andacht an der Artmann-Kapelle

(von Helene Strasser)

Bei idealem Frühlingswetter konnte am Sonntagnachmittag an der Artmann-Kapelle in Weingarten die Maiandacht in Natur gefeiert werden. Bereits um 13.30 Uhr machte sich ein Teil der Pfarrangehörigen, angeführt von Stadtpfarrer Josef Ofenbeck, Vorbeterin Mathilde Aigner und den Ministranten, auf den Weg vom Kirchplatz, über die Sallacher Siedlung und Eittinger Straße, wo sich noch weitere Pilger anschlossen. Betend und singend zog man zur Artmann-Kapelle, die direkt am Labertal-Radweg liegt. Dort wurde die Gebetsgemeinschaft bereits von Familie Artmann und vielen weiteren Gläubigen aus Sallach und den umliegenden Orten erwartet. In den abwechselnd von Stadtpfarrer Ofenbeck, KDFB-Vorsitzende Helene Strasser, Stellvertreterin Gertraud Eichinger und den Mitfeiernden gesprochenen Gebetstexten wurde Maria als Schwester im Glauben angerufen. Sie alle wandten sich in ihren Anliegen an Maria als Fürsprecherin, Helferin und Mittlerin. Abwechselnd dazu wurde in die vom Kirchenchor unter Leitung von Manfred Plomer anstimmten Marienlieder kräftig mit eingestimmt. Nach dem Schlusssegen des Priesters dankte Helene Strasser allen, die zum Gelingen dieser Maiandacht beigetragen und die anschließende Feier vorbereitet haben. Ihr besonderer Dank galt Stadtpfarrer Ofenbeck für die Vorbereitung und Gestaltung der Maiandacht, sowie Familie Artmann für die Pflege der schönen Kapelle. Den Artmann's dankte sie auch für die Möglichkeit, anschließend in der vom „Frauenbund-Team“ zur Festhalle umfunktionierten Maschinenhalle einkehren zu dürfen. Hier lud sie im Namen des KDFB Sallach zu Kaffee und einem vorzüglichen, von Frauen gespendeten Kuchen- und Tortenbüfett ein. Natürlich durften auch Erfrischungsgetränke nicht fehlen und so konnten Alt und Jung einen gemütlichen Nachmittag bei bester Unterhaltung genießen. Die Kinder entdeckten dabei die schönsten Plätze zum Spielen im Hof.



 


28. April 2019
Fünf Kommunionkinder feierten mit Kommunionjubilaren 

(von Helene Strasser)

Bei sehr kühlem, jedoch trockenem Frühlingswetter konnten am Weißen Sonntag fünf Drittklässler aus Sallach ihre erste Heilige Kommunion feiern. Im Religionsunterricht, bei Weggottesdiensten und Gruppenstunden waren sie durch Stadtpfarrer Josef Ofenbeck und die Religionslehrerinnen Gisela Dürtler und Stefanie Heimerl sowie die  Eltern der Erstkommunionkinder gut auf dieses große Ereignis vorbereitet worden. Unter den Klängen der Sankt-Nikolaus-Combo zogen die Kommunionkinder, angeführt von Stadtpfarrer Ofenbeck und den Ministranten und von ihren Eltern begleitet, in die österlich geschmückte Pfarrkirche ein. „Wer glaubt ist nie allein“, war dabei das vom Kirchenchor, unter Leitung von Manfred Plomer angestimmte Lied.

Den von den Kindern gestalteten Weinstock, dessen Rebzweige ihre Bilder tragen und der mit einem Regenbogen umspannt ist, nahm Stadtpfarrer Ofenbeck in seiner Predigt beispielgebend für die Verbindung mit Jesus Christus. „Tragt Sorge dafür, dass diese Verbindung bleibt, denn sie schenkt Lebensfreude und Lebenskraft, die immer neu bestärken und reiche Frucht hervorbringen wird. Du in mir – ich in dir, ist das Herzensgebet, das die Liebesverbindung zu Gott nicht abreißen lässt“, legte der Priester nahe. Nach der Erneuerung des Taufversprechens und den von den Kommunionkindern vorgetragenen Fürbitten, durften diese auch die Gaben zum Altar bringen. Ihre erste heilige Kommunion durften sie dann in Gestalt von Brot und Wein empfangen. Ihnen schlossen sich auch die silbernen und goldenen „Kommunion-Jubilare“ an.   Am Ende des Gottesdienstes dankte Stadtpfarrer Ofenbeck allen, die für eine gute Kommunionvorbereitung gesorgt haben sowie allen, die zur Gestaltung dieses Festgottesdienstes beigetragen haben. Am Nachmittag feierte der Priester mit den Kommunionfamilien und Pfarrangehörigen eine Dankandacht, bei der die Andachtsgegenstände gesegnet wurden und jedem Erstkommunionkind ein Andenken überreicht wurde.

 

Stadtpfarrer Josef Ofenbeck und Pastoralassistentin Stefanie Heimerl sowie Klassleiterin Stefanie Resner (rechts) flankieren die Kommunionkinder: (von links) Simon Wallner, Leo Quegwer, Hanna Scherzer, Anna Guggenberger und Fabio Meier. Dahinter die Kommunionjubilare Christine Heigl, geb. Strasser, Steffi Stern, geb. Scherzer (25 Jahre) und (hintere Reihe von links) Alois Plomer, Ludwig Pritscher, Maria Wellenhofer, geb. Löffler, Renate Singer, geb. Kiesl


13. April 2019
Segnung der Palmzweige  

(von Helene Strasser)
 

Bei sonnigem, jedoch sehr kühlem Frühlingswetter konnte am Vorabend des Palmsonntags die Segnung der Palmzweige beim Kreuz am Kirchplatz in Sallach stattfinden. Stadtpfarrer Josef Ofenbeck verband die Palmweihe mit der Segnung des vom Ehrenvorsitzenden des OGV Theo Speiseder neu restaurierten Dorfkreuzes. Die Pfarrangehörigen hatten ihre bunten Palmbüschel mitgebracht und die Erstkommunion- und Grundschulkinder trugen mit Stolz ihre geschmückten Palmstöcke, die sie zusammen mit den Müttern an diesem Morgen gebunden hatten, um sie segnen zu lassen. Zudem verteilten die Mitglieder des  Pfarrgemeinderates Palmzweige an die vielen Gläubigen, die den Priester in Begleitung der Ministranten am Kirchplatz erwarteten. Im Gedenken an den umjubelten Einzug Jesu in Jerusalem segnete Stadtpfarrer Josef Ofenbeck die Palmzweige als Symbol für das aufbrechende Leben und als Aufmunterung, dem Weg Jesu auf’s Neue zu folgen. Nach dem Segensakt zog die Gemeinde in einer feierlichen Prozession singend in die Pfarrkirche ein. Hier begann der Gottesdienst mit der Verlesung der Leidensgeschichte durch Stadtpfarrer Ofenbeck und die Lektoren Otto Hien jun. Und Christian Stern. Zum Hochgebet durften sich alle Kinder mit ihren Palmbüschen um den Altar versammeln. Der Kirchenchor übernahm, diesmal mit Daniela Lochner an der Orgel, die feierliche musikalische Gestaltung des Gottesdienstes. Danach hatten die Gläubigen Gelegenheit, die von den Ministranten selbst mit entsprechenden Ornamenten geschmückten Osterkerzen zu erwerben.



 


31. März 2019
Firmlinge gestalten Kreuzwegandacht  

(von Helene Strasser)

Die Pfarrei Sallach betete am Sonntag in einer anschaulichen und modernen Art und Weise den Leidensweg Jesus. Zahlreiche Jugendliche und Kinder in Begleitung ihrer Eltern haben sich in der Pfarrkirche St. Nikolaus am Vormittag eingefunden, um miteinander Jesus für sein Leiden zu würdigen. Im Rahmen ihres Firm-Praktikums haben die beiden Firmlinge Nina Wiesgrill und Luca Meier die Kreuzwegandacht vorbereitet. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von Claudia Guggenberger und Hildegard Knott. Die Kommunionkinder, Ministrantinnen und Ministranten sowie viele Sallacher Kinder schritten die Stationen hinter dem Oberministranten und Kreuzträger Odicho Yelda in der Kirche miteinander betend ab. Nicht nur die Kinder und Jugendlichen wurden anhand der schön vorgetragenen Texte zum Nachdenken angeregt. Nach der jeweiligen Vorstellung der Stationen transferierten die Kinder die Leiden des Jesus mit aktuell passenden Erfahrungen aus dem Leben sowie bekannten Lebensweisheiten in den kindlichen und elterlichen Alltag. So wurde beispielhaft an der 6. Station (Veronika reicht Jesus das Schweißtuch) ausgeführt, dass oft schon ein freundliches Wort, ein Lächeln von uns andere Menschen froh machen kann. Manchmal sind es eben nur Kleinigkeiten, die das Miteinander leichter machen und Freude ins Leben der Menschen bringen. An der 10. Station (Jesus wird seiner Kleider beraubt) erinnerten die Kinder an den Spruch: „Was du nicht willst, dass man dir tut, das füg auch keinem anderen zu.“ Obwohl den Spruch jeder kennt, ertappen sie sich immer wieder dabei, wie sie sich über andere lustig machen und sie blamieren. Unter der Regie von Christine Huber legten zudem die jüngsten Teilnehmer der Pfarrgemeinde zu jeder Station einen passenden Gegenstand unter das Kreuz am Altar. Musikalisch wurde die Kreuzwegandacht von Chorleiter Manfred Plomer umrahmt. Mit rhythmischen Liedern aus dem Gotteslob hat er die Kirchenbesucher zum Mitsingen animiert. Mit dem Lied: „Herr, gib uns deinen Frieden“ endete eine wirklich gelungene, modern gestaltete Kreuzwegandacht.


Sallacher Kinder unter der Leitung von Claudia Guggenberger (3. v. rechts) und Hildegard Knott (2. v. links) hinter dem Kreuz mit den symbolisch abgelegten Gegenständen


22. Januar 2019
Gerhard Anetseder neuer Kirchenpfleger

(von Helene Strasser)

Am Dienstagabend trafen sich um 20 Uhr die bisherigen Mitglieder wie auch die neu gewählten Mitglieder der Kirchenverwaltung  zusammen mit Stadtpfarrer Josef Ofenbeck und Pfarrsekretärin Maria Kutzi sowie Pfarrgemeinderat Georg Altmann im Pfarrsaal. Zuerst wurde von Pfarrsekretärin Maria Kutzi die Jahresrechnung 2018 vorgestellt und von den bisherigen Kirchenverwaltungsmitgliedern per Unterschrift anerkannt. „Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer, die sich für die Pfarrei St. Nikolaus einsetzten, könnte heute ein Pfarrer seinen vielfältigen Aufgaben in einer Pfarrgemeinde nicht mehr zufriedenstellend nachkommen, so Stadtpfarrer Josef Ofenbeck. Dies habe in Sallach bisher in vorbildlicher Weise  funktioniert, lobte der Geistliche. Deshalb sei er auch froh und dankbar, dass sich immer wieder neue ehrenamtliche Helfer finden lassen. Sein Dank galt nun dem bisherigen Kirchenpfleger Hans Bauer sowie den Kirchenverwaltungsmitgliedern Herbert Groß, Hildegard Knott und Nicole Daffner. Drei von ihnen wurden bereits 2006 in die Kirchenverwaltung der damals noch eigenständigen Pfarrei gewählt, Hildegard Knott gehört seit 2012 dem Gremium an. Heribert Groß und Hans Bauer stellten sich bei der letzten Kirchenverwaltungswahl nicht mehr zur Verfügung. Stadtpfarrer Josef Ofenbeck dankte beiden für ihren großen ehrenamtlichen Einsatz als Kirchenpfleger seit 2006 oder als Hausmeister des Pfarrheimes. Beide haben viele Stunden ihrer Freizeit für die Kirche St. Nikolaus geopfert. Als kleines Dankeschön überreichte er an beide einen Geschenkkorb mit regionalen Produkten. Für sie rückten Gerhard Anetseder und Otto Strasser bei der letzten Kirchenverwaltungswahl am 18.  November 2018 nach. Zusammen mit Hildegard Knott und Nicole Daffner bilden sie für die kommenden sechs Jahre die Kirchenverwaltung. Nach einer kurzen Diskussion einigte man sich, den neuen Kirchenpfleger schriftlich zu wählen. Hierbei erreichte Gerhard Anetseder die meisten Stimmen und ist damit neuer Kirchenpfleger der Pfarrgemeinde St. Nikolaus.

Sie gehören der neuen Kirchenverwaltung von Sallach an: v. l. Otto Strasser, Hildegard Knott, Stadtpfarrer Josef Ofenbeck, Nicole Daffner, Gerd Anetseder

Stadtpfarrer Josef Ofenbeck (Mitte) überreichte den beiden ausgeschiedenen Kirchenverwaltungsmitgliedern - Kirchenpfleger Hans Bauer (2. v. r.) und Hausmeister Heribert Groß  (2. v. l.) -  je einen Geschenkkorb mit regionalen Produkten

 


13. Januar 2019
Neujahrsempfang und Segnung des Taufbaumes

(von Helene Strasser)

Beim Neujahrsempfang der Pfarrgemeinde, zu dem Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat am Sonntag nach dem Abendgottesdienst die kirchlichen Mitarbeiter und alle Ehrenamtlichen ins Pfarrheim eingeladen hatten, ergriff die im vergangenen Jahr neu gewählte Pfarrgemeinderatssprecherin Gertraud Eichinger als erste das Wort und dankte allen, die sich mit vielfältigsten Diensten ins Pfarrleben einbringen. Ihr erster Dank galt Stadtpfarrer Josef Ofenbeck und Pfarrsekretärin Maria Kutzi, dem Mesnerehepaar Aigner, den Ministranten, der Kirchenchorgemeinschaft und den Instrumentalisten mit Manfred Plomer an der Spitze. Ihr Dank galt natürlich auch den Lektoren, Kommunionhelfern und allen, die das ganze Jahr über und besonders zu den Hochfesten für den Kirchenschmuck sorgen und die Sicherheit durch Räum- und Streudienste gewährleisten. Weiter dankte sie ihren Helferinnen im Pfarrheimteam, hier besonders Christa Groß für die tatkräftige Unterstützung und allen, die sich mit weiteren Diensten in das Pfarrleben einbringen. Ihren Dankesworten schloss sich der bisherige Kirchenpfleger Hans Bauer an und dankte vor allem auch seiner Vorrednerin für deren vielfältige Dienste, die sie für die Pfarrei leiste. Aufgrund der beruflichen Belastung und weiterer ehrenamtlicher Dienste habe er sich entschlossen, das Amt des Kirchenpflegers aufzugeben. Er sei sich aber sicher, dass es nach der konstituierenden Sitzung der Kirchenverwaltung ein gutes Weiterarbeiten dieses Gremiums zum Wohle der Pfarrei gebe. Bei einer kleinen Rückschau, in der er auch die Neuwahlen von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung erwähnte, sprach Stadtpfarrer Ofenbeck allen bisher in diesen Gremien vertretenen und allen Neugewählten ein herzliches Vergelt's Gott für ihre Dienste aus. Sein  Dank galt auch dem Frauenbund, der Marianische Männerkongregation und der Gruppe 60-plus für die aktive Gestaltung des Pfarrlebens in religiöser und gesellschaftlicher Weise. „Alle, die sich mit großen und kleinen Diensten in die Pfarrfamilie einbringen, wirken wie eine Maschine zusammen, wo ein Rädchen ins andere greift und so alles rund laufen kann“, so die anerkennenden Worte des Pfarrherrn. Er sprach aber auch die seelsorgliche Not an, die sich durch die Erkrankung von BGR Josef Schmaißer und den Weggang von Pfarrer Jendrysik vergrößert hat. In der Hoffnung auf neue Belebung des Pfarrhofes meinte er, dass in dieser Hinsicht keine schnelle Lösung in Sicht sei. Deshalb sei momentan im Bereich der Pfarreiengemeinschaft eine Reduzierung der Gottesdienstangebote unumgänglich, beteuerte Stadtpfarrer Ofenbeck. Doch wenn er sehe, wie gut frühe Gottesdienstzeiten in Sallach am Samstagabend von Gläubigen aus umliegenden Pfarreien genutzt werden, habe er die Hoffnung, dass die Vernetzung weiter fortschreiten kann und die kurzen Wege zwischen den Pfarrgrenzen von vielen Gläubigen auf praktische Weise genutzt werden. Mit den besten Wünschen für das neue Jahr und einem „Prosit“ (Bild) lud er zu den Köstlichkeiten ein, die von den Pfarrgemeinderats- und Kirchenverwaltungsmitgliedern organisiert und zu einem ansprechenden Büfett zusammen gestellt worden waren.

 

Einen neuen Taufbaum haben die Familien Guggenberger und Eichinger vor kurzem für die Pfarrkirche Sankt Nikolaus in Sallach gespendet. Auf ihm wird für jeden Täufling der Pfarrei ein Apfel die Baumkrone schmücken, auf dem neben einem Foto auch der Name, das Geburts- und das Taufdatum des betreffenden Kindes verzeichnet ist. Das Fest der Taufe des Herrn bot sich da als das geeignete Datum, um diesen Taufbaum zu segnen. So konnte Stadtpfarrer Josef Ofenbeck beim Sonntagsgottesdienst am späten Nachmittag die Segnung des liebevoll hergestellten Taufbaumes, der in der Turmkapelle seinen Platz gefunden hat, vornehmen. Bild: Begleitet und assistiert von den Ministranten nahm Dekan Ofenbeck die Segnung des Taufbaumes vor.


Dezember 2018
Herbergsuche und Weihnachtsgottesdienste mit festlicher Kirchenmusik
(von Helene Strasser)

Schon beim Familiengottesdienst am Morgen des 4. Adventsonntags konnten sich die vielen Kirchenbesucher auf das Weihnachtsfest einstimmen. Denn anstelle der Predigt spielten Kinder aus der Pfarrei die Herbergsuche von Josef und Maria in der schon weihnachtlich geschmückten Pfarrkirche Sankt Nikolaus nach. Unter Regie von Hildegard Knott und Kathrin Speiseder hatten sie das Geschehen der Heiligen Nacht einstudiert und meisterhaft gespielt. Auch die musikalische Gestaltung wurde großteils vom Kinderchor unter Leitung von Christine Wellenhofer (mit Gitarrenbegleitung) und Kirchenchorleiter Manfred Plomer (am Keyboard) übernommen. „Geben wir Gott eine Herberge und lassen wir ihn in uns wachsen“, waren die ermunternden Worte von Stadtpfarrer Josef Ofenbeck am Ende der „gespielten Predigt“. Auch beim „Vater unser“ standen die Kinder im Mittelpunkt, denn sinnbildlich für Gottes Einladung zu seinem Tisch zu kommen, lud der Priester alle Kinder ein, sich um den Altar zu versammeln. Mit Beifall wurden die Kinder am Ende des Gottesdienstes für ihr eifriges Mitwirken belohnt. Mit festlichen Weihnachtsgottesdiensten wurde in den darauf folgenden Tagen das Fest der Liebe begangen. Mit meditativer Instrumentalmusik stimmte Chorleiter Manfred Plomer (Orgel) am Heiligen Abend zusammen mit Tochter Anna-Sophie (Geige), Marina Kutzi (Flöte) Thomas Wild (Trompete) und Johannes Stern (Kontrabass) auf die um 18 Uhr beginnende Christmette ein. Diese wurde in diesem Jahr von Pfarrer Werner Maria Heß in der voll besetzten Pfarrkirche zelebriert und mit festlichen Weihnachtsliedern für Chor und Gemeinde gestaltet. Während die Kerzen der vielen Kirchenbesucher am Friedenslicht von Bethlehem entzündet werden konnten, erstrahlten die Altäre im Glanz des Weihnachtsschmuckes und der Christbäume. Das Christamt zum Hochfest der Geburt des Herrn am Dienstag, 25. Dezember, das ebenfalls vom Kirchenchor festlich gestaltet wurde, feierte wiederum Pfarrer Heß mit der Gemeinde. Am zweiten Weihnachtstag, dem Fest des Heiligen Stephanus, stand am späten Nachmittag Pfarrvikar John Varghese als Zelebrant am Altar und feierte mit den vielen Gläubigen das Christamt im voll besetzten Gotteshaus. Hier brachte Chorleiter Manfred Plomer zusammen mit Chor und Orchester die Kempter Pastoralmesse für Chor, Instrumentalisten und Solisten zur Aufführung. Die erstklassige Orchestermusik, gepaart mit der Stimmharmonie der Chorsängerinnen und Sänger bildete somit den kirchenmusikalischen Höhepunkt der Festtage. Wie schon bei den vorhergehenden Weihnachtsgottesdiensten erklang auch zum Abschluss dieses Festgottesdienstes das beliebte „Transeamus“ mit jubelnden Stimmen und vielfältigen Musikklängen.


16. Dezember 2018
Ökumenische Adventsmusik am dritten Advent

(von Helene Strasser)

Neu aufleben lassen hat der Dekanatskirchenmusiker und Leiter des Sallacher Kirchenchores Manfred Plomer die vor zwei Jahrzehnten von Diakon Reinhold Röttger und Stadtpfarrer Ulrich Fritsch eingeführte ökumenische Feierstunde, die alljährlich am Ende der Adventszeit auf Weihnachten einstimmte. Ihm war es gelungen, dieser adventlichen Feierstunde ein neues Gewand zu verleihen. Neben seinem eigenen Kirchenchor und dem Posaunenchor der Kreuzkirche Geiselhöring, unter Leitung von Wolfram Kölzov konnte Manfred Plomer auch das Musikstudio La Musica mit Martin Thom an der Spitze für diese Stunde mit geistlicher Adventsmusik gewinnen. Dekan und Stadtpfarrer Josef Ofenbeck freute sich bei seiner Begrüßung in der Pfarrkirche Sankt Nikolaus über das volle Gotteshaus und bezeichnete diese ökumenische Feier als geistliches Zuckerl, das den Weg zur Krippe ebnet. Sinnbildlich auf Weihnachten zu ging daraufhin eine mutige junge Musikerin, die in ihrem gekonnten Geigenspiel auf die weiteren musizierenden Kinder der Instrumentalgruppe stieß und deren Klänge sich zur harmonischen Einleitungsmusik vereinten. Im Lied „Kinderaugen“ beschrieb der Kinderchor von Musiklehrer Martin Thom, begleitet von der jungen Instrumentalgruppe die großen Kinderaugen, die das Wunder der Weihnacht hervorruft. Auf, tauet ihr Himmel herab … forderte der Kirchenchor Sallach im abwechselnd von Männerstimmen und gemischtem Chor gesungenen Adventslied „Rorate“. In das daraufhin vom Posauenenchor gespielte und von Kirchenchor gesungene „Es kommt ein Schiff geladen“, konnte abwechselnd auch die Gemeinde mit einstimmen. „Tollite hostias“ hieß ein weiteres vom Posaunenchor gekonnt intoniertes Musikstück. Im flotten Sound  der Lieder „So wie ein Licht“ und „Heaven is a wonderfull place“ kam die Musikbegeisterung von Chor und Instrumentalisten des Musikstudios La Musica voll zur Geltung. Stadtpfarrer Ulrich Fritsch von der evangelischen Kreuzkirche Geiselhöring erinnerte in einem kurzen Statement an die Anfänge der ökumenischen Adventsfeiern in Sallach und versicherte, dass durch Jesus Christus das Schöpfungsgeheimnis in jedem Einzelnen offenbar werde. Seid bereit! forderte daraufhin der Kirchenchor Sallach im Lied „In das Warten dieser Welt“ ...denn der Herr erlöst sein Volk wunderbar zu seiner Zeit, lautete die musikalische Frohbotschaft weiter. Posaunenchor und Kirchenchor vereinten anschließend ihre abwechselnd mal getragenen, mal jubelnden Klänge zur beeindruckenden Kantate „Gloria“. Im Lied „Tragt in die Welt nun ein Licht“ mahnten  Jugendchor und Instrumentalisten auf musikalische Weise, ein Licht auch zu den Alten, Kranken und Kindern zu tragen. Und im Abschlusslied „Tochter Zion, freue dich“ vereinigten sich Posauenenchor, Kirchenchor und Gemeinde zu einem kraftvollen Ausdruck der Freude. In einem lang anhaltenden Beifallssturm bekundeten die Kirchenbesucher ihre Begeisterung für dieses gelungene Gesamtwerk und ihren Dank für diese Stunde adventlicher Einstimmung auf das Fest der Geburt des Herrn. Chorleiter Manfred Plomer dankte abschließend allen Mitwirkenden für ihren großartigen Einsatz, der diesem Adventskonzert eine neue Klangfarbe verlieh. Hierbei waren nicht nur Können, Fleiß und Begeisterung, sondern auch Uneigennützigkeit gefordert, so seine anerkennenden Worte. Denn die eingehenden Spenden fließen dem Orgelbauprojekt zu, das für eine neue Sallacher Kirchenorgel in die Wege geleitet wurde.


Die Mitwirkenden

Kirchenchor Sallach und Posaunenchor der evangelischen Gemeinde musizierten in gekonnter Weise unter Leitung von Manfred Plomer.

Begeistert musizierten Chor, Jugendchor und Instrumentalisten mit ihrem Leiter Martin Thom an der Orgel.


18. Oktober 2018
„Laudato si“ - die Enzyklika von Papst Franziskus vorgestellt

(von Helene Strasser)

Zu einem Vortragsabend, bei dem die Theologin Beate Eichinger die Ökoenzyklika von Papst Franziskus mit dem Titel „Laudato si“ vorstellte, konnte Pfarrgemeinderatssprecherin Gertraud Eichinger am Donnerstagabend neben interessierten Pfarrangehörigen auch einige Zuhörer aus den Nachbarpfarreien im Gasthaus Hagn begrüßen. Besonders erfreut zeigte sie sich über die Anwesenheit von Stadtpfarrer Josef Ofenbeck und KEB-Geschäftsführer Theodor Speiseder. Ihr Anliegen sei es, den Menschen die Enzyklika „Laudato si“ mit dem Untertitel „Über die Sorge für das gemeinsame Haus“ nahe zu bringen und sie zum Sehen – Urteilen und Handeln zu bewegen, betonte die Umweltbeauftragte der Diözese Regensburg zu Beginn ihrer Ausführungen. Bewusst habe Papst Franziskus seine Öko-Enzyklika 2015 vor dem Klimagipfel in Paris herausgegeben. Sie ist als Anstoß für nachhaltige Debatte sehr dialogorientiert an alle Menschen guten Willens gerichtet. Die Zerstörung der Erde, verknüpft mit sozialer Ungerechtigkeit und Armut war der Ausgangspunkt für diese Enzyklika. Sie fordert Ehrfurcht vor der Schöpfung und weltweite  soziale und ökologische Gerechtigkeit. „Laudato si“ beinhaltet scharfe Gesellschaftskritik, insbesondere bezüglich Macht- und Technikmissbrauch, rügt das Finanzwesen, zeigt deutliche Skepsis gegenüber den Gesetzen des Marktes und prangert dauerndes Wirtschaftswachstum und Konsumzwang an. Sie würdigt ausdrücklich die bisherigen Erfolge der weltweiten, außerkirchlichen Ökobewegung und ist Rückenstärkung für kirchliche Umweltarbeit. Sie fordert von der Politik Lobbyarbeit, um die Dringlichkeit zum Handeln zu bekräftigen. Leidenschaftlich ans Herz legt der Papst den Menschen eine Abkehr von der oberflächlichen und flüchtigen Wegwerfmentalität, die Klima schädigend und Umwelt zerstörend wirkt. Er zeigt die Dringlichkeit des Handelns in Bezug auf Ungerechtigkeit, Armut, Zerstörung der Erde und Verlogenheit des Wirtschaftssystems auf. Die eigene Würde bezeichnet Papst Franziskus als tiefste Motivation für ein Handeln in Liebe zur Verbreitung des Guten in der Gesellschaft. Er fordert Entschleunigung und Achtsamkeit sowie den Dialog der Religionen, der Wissenschaften und der Ökobewegungen und schließlich den Dialog aller miteinander. Die Themen der Enzyklika legte die Referentin ihren Zuhörern hoffnungsfroh ans Herz und ermutigte zur sensiblen Offenheit und zum Engagement. Mit einem Gebet für unsere Erde beschloss sie ihre Ausführungen und bekräftigte, dass diese Enzyklika Ermutigung, Bestärkung und Rückenwind ist für alle, die sich damit befassen. „Wir sollten in ihr keine mühsame Last sehen, sondern eine freudige Aufgabe“. KEB-Geschäftsführer Theodor Speiseder dankte Beate Eichinger für ihre begeisternde Einführung in die Enzyklika, die für eine kleine Gebühr als Büchlein zum ausführlichen Studium mitgenommen werden konnte. In Bezug auf die ökologischen Aspekte von „Laudato si“ ließ er seinen Namenskollegen, den Imker Theo Speiseder als Praktiker vor Ort in Bezug auf das Bienensterben zu Wort kommen.


(von links) Dekan und Stadtpfarrer Josef Ofenbeck, Referentin Beate Eichinger, PGR-Sprecherin Gertraud Eichinger und KEB-Geschäftsführer Theodor Speiseder


08. September 2018
Ministrantenausflug

(von Helene Strasser)

Nachdem die großen Ministranten der Pfarrei Sallach gleich zu Beginn der Sommerferien an der großen Ministrantenwallfahrt nach Rom teilnehmen konnten, organisierten Pfarrgemeinderätin Claudia Guggenberger und die ehemalige PGR-Sprecherin Angela Kulzer  für die „Kleinen“ gegen Ferienende ebenfalls einen Jahresausflug. Dieser führte zur Minigolfanlage nach Neufahrn. Hier galt es für die meisten der Kinder, erste Erfahrungen mit Schläger und Golfball zu sammeln. Wenn der Ball auch oft nur schwer ins Loch fand, so machte es den Mädels und Jungs doch unglaublichen Spaß, sich durch die spannenden Hindernisse des Parcours zu arbeiten. Bevor die kleine Gruppe dann den Heimweg antrat, ging es noch zur Eisdiele, in der sich die Schleckermäuler einen leckeren Eisbecher aussuchen durften. Zu Hause angekommen, waren sich alle einig, dass dieser Tag zwar viel Geschick erforderte, jedoch auch so viel Spaß machte, dass er ein Gewinn für die Gemeinschaft in der Ministrantengruppe war.

 


31. Mai 2018
Fronleichnamsfest viel z.T dem Wetter zum Opfer

(von Helene Strasser)

Neben der Feier des Fronleichnamsfestes am Vormittag in Geiselhöring hatte Stadtpfarrer Josef Ofenbeck am frühen Abend des „Prangertages“ die selbe Feier nochmal in Sallach zu bewältigen. Schon auf dem Weg zur Pfarrkirche fragten sich die Gläubigen, ob die Fronleichnamsprozession wohl stattfinden kann, oder ob die am Himmel stehenden Gewitterwolken den Verbleib in der Pfarrkirche erfordern. Die Anlieger der Theklakapelle unter Federführung von Christina Wiesgrill und Claudia Guggenberger, sowie die Familien Anetseder, Knott/Beutlhauser und Wild hatten jedenfalls bei Hitze am Nachmittag schon die Altäre für die jeweiligen Evangeliums-Stationen aufgebaut und mit Blumen prächtig geschmückt. Blitze, Donner und dunkle Wolken ließen es jedoch nach dem Gottesdienst zu riskant erscheinen, die Prozession mit Fahnen, Laternen, der Nepomuk-Figur und dem Traghimmel durchzuführen. So fanden sich die großteils in Vereinstracht anwesenden Pfarrangehörigen damit ab, die Evangelien in der Kirche zu feiern. Da jedoch nach dem 3. Evangelium die Gewitterwolken weiter gezogen waren, verkündete Dekan  Ofenbeck, dass wenigstens das letzte Evangelium noch im Freien gefeiert werden soll. So formierte sich kurzerhand doch noch die Prozession, die dann beim Altar der Familie Knott Halt machte. Hier hatten die diesjährigen Firmlinge am Nachmittag mitgeholfen, den Blumenteppich vor den Altar unter den duftenden Lindenbäumen zu legen. Ebenso würdig wie zuvor in der Kirche wurden hier die Gebete und Fürbitten von den Lektorinnen Gertraud Eichinger und Brigitta Wild vorgetragen. Dekan Ofenbeck las die dazu vorgesehenen Evangelien und spendete jeweils mit der Monstranz den eucharistischen Segen. Die vom Kirchenchor und der Gemeinde gesungenen Lieder bekräftigten dabei die Worte der Predigt. „Die Monstranz zeigt: Jesus du bist in unserer Mitte und gehst alle Wege mit. Wir können an Jesus teil haben und ihn in uns wachsen lassen, so dass wir eine lebendige Monstranz sind.“ Am Ende versammelten sich die Gläubigen noch mal in der Pfarrkirche zum Te Deum, bei dem Glocken und Orgel zum kraftvoll gesungenen „Großer Gott wir loben dich“ erklangen.

 


 



24. und 25. Dezember 2017
Festliche Weihnachtsgottesdienste mit erstklassiger Kirchenmusik

(von Helene Strasser)

Mit festlichen Weihnachtsgottesdiensten wurde in der Pfarrei Sallach das Fest der Liebe, begangen. Mit meditativer Instrumentalmusik stimmte Chorleiter Manfred Plomer (Orgel) am Heiligen Abend zusammen mit Tochter Anna-Sophie (Geige), Marina Kutzi (Flöte) und Thomas Wild (Trompete) auf die um 18 Uhr beginnende Christmette ein. Diese wurde in diesem Jahr von Pfarrer Werner Maria Heß in der traditionell nur durch Kerzenlicht beleuchteten Pfarrkirche zelebriert und mit festlichen Weihnachtsliedern für Chor und Gemeinde gestaltet. Während die Kerzen der vielen Kirchenbesucher am Friedenslicht von Bethlehem entzündet werden konnten, erstrahlten die Altäre im Glanz des Weihnachtsschmuckes und der Christbäume. Das Christamt zum Hochfest der Geburt des Herrn am Montag, 25. Dezember, das ebenfalls vom Kirchenchor festlich gestaltet wurde, feierte Bischöflich Geistlicher Rat Josef Schmaißer mit der Gemeinde. In seiner Predigt erzählte er die Geschichte eines Hirten, der nach der Anbetung des neugeborenen Gottessohnes einen Strohhalm aus der Krippe mitgenommen hatte und weiterhin fest in der Hand hielt. Von den Anderen wurde er dafür ausgelacht, dass er so etwas Wertloses für wichtig hält. Doch in dieser Geschichte werde deutlich, dass für Gott nicht das  Strahlende und Beherrschende, sondern vor allem das Bescheidene und Unscheinbare wertvoll sei, so der Geistliche. Am zweiten Weihnachtstag, dem Fest des Heiligen Stephanus, feierte Pfarrer Werner Maria Heß am frühen Abend noch mal das Christamt im voll besetzten Gotteshaus. Hier brachte Chorleiter Manfred Plomer zusammen mit Chor und Orchester die Hirtenmesse von Pater Hugo Rernpöck, einem gebürtigen Sallacher, zur Aufführung. Den Instrumentalpart übernahmen Anna-Sophie Plomer und Lucie Berr, Violine, David Huml, Horn, Miriam Liebl, Cello, Johannes Stern, Kontrabass und an der Orgel spielte Christoph Liebl. Gesangssolistinnen waren Christine Beutlhauser und Elisabeth Plomer. Die erstklassige Orchestermusik, gepaart mit der Stimmharmonie der Chorsängerinnen und Sänger bildete somit den kirchenmusikalischen Höhepunkt der Festtage. Wie schon bei den vorhergehenden Weihnachtsgottesdiensten bildete den Abschluss dieses Festgottesdienstes das beliebte „Transeamus“ mit jubelnden Stimmen und Musikklängen.

 

 


24. September 2017
Nepumuk-Bruderschaftsfest
(von Helene Strasser)
 

Mit einem Festgottesdienst, zelebriert von Stadtpfarrer Josef Ofenbeck und schwungvoll mit neuem geistlichem Liedgut gestaltet von der Nikolaus-Combo und dem Kirchenchor unter Leitung von Manfred Plomer, beging die Pfarrgemeinde Sallach am Sonntag das Bruderschaftsfest zu Ehren des Heiligen Johannes von Nepomuk. Als „Brückenheiliger“, so Stadtpfarrer Ofenbeck in seiner Predigt, gelte dieser große Heilige nicht nur, weil er als Märtyrer in Prag von der Brücke in die Moldau gestürzt und ertränkt wurde, sondern vor allem auch, weil er sein Leben lang als Brückenbauer zwischen Gott und den Menschen gewirkt habe. Zu dieser Gottesdienstfeier gehörte auch die Erneuerung des Bruderschaftsgelöbnisses, in dem die Gläubigen versprachen, die Ehre Gottes und der Mitmenschen nicht zu verletzen und sich für Schwache und Kranke einzusetzen. Mit der anschließenden Nepomuk-Prozession durch die Dorfmitte bekundeten die Gläubigen, dass ihnen die Ideale des heiligen Johannes Nepomuk auch heute noch bedeutsam sind. Zum Abschluss versammelte sich die Gemeinde noch mal in der Pfarrkirche, um vereint mit dem Geläut aller Glocken „Großer Gott wir loben dich“ zu singen und den Segen des Priesters mit der Nepomuk-Monstranz zu empfangen.


15. Juni 2017
Fronleichnamsfest mit Gottesdienst und Prozession gefeiert

(von Helene Strasser)

Ebenso wie bei der Fahnenweihe vor einer Woche konnte in der Pfarrei Sallach das Fonleichnamsfest am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein begangen werden. Dem Festgottesdienst, den Stadtpfarrer Dekan Josef Ofenbeck in der wunderbar mit Blumen und Birkenbäumen geschmückten Pfarrkirche feierte, wohnten viele Gläubige bei. „In dem wir den lebendigen Leib des Herrn – so die Bedeutung des Wortes Fronleichnam – in der Monstranz durch unsere Straßen tragen, machen wir deutlich, dass Jesus, in unserer Mitte ist“.   erklärte Stadtpfarrer Ofenbeck. Jesus schenkt sich uns im Brot des Lebens. Diese zeitliche Speise bezeichnete er als eine Arznei der Unsterblichkeit, die vermag unser Leben zu verwandelt, zu stärken und zu heiligen.“ Auch bei der anschließenden farbenfrohen Prozession durch das Dorf wurde Jesus in den Gebeten und Betrachtungen als Begleiter, Wegweiser, Helfer und Mittler in allen Lebenssituationen angerufen und gepriesen. Die Familien Altweck/Wiesgrill, Anetseder, Knott/Beutlhauser und Wild hatten an der Theklakapelle, beziehungsweise in ihren Höfen die Altäre aufgebaut, geschmückt und davor wunderbare Blumenteppiche mit Glaubenssymbolen gelegt. PGR-Sprecherin Angela Kulzer führte die Prozession zusammen mit den Kreuz tragenden Ministranten an. Die jüngeren Kinder hatten Blütenkörbchen mitgebracht  und streuten diese als Zeichen der Verehrung auf dem Prozessionsweg aus. Ihnen folgten die Träger der Kirchen- und Nepomukfahnen, die Jugendlichen mit der Statue des Heiligen Johannes von Nepomuk und die Mitglieder der örtlichen Vereine in ihren Vereinstrachten. Diese wurden von den jeweiligen Fahnenträgern angeführt. Der Kirchenchor sowie Vorbeterin Mathilde Aigner und das Kommunionkind Nina Wiesgrill begleiteten unmittelbar den Traghimmel unter dem Stadtpfarrer Ofenbeck die Monstranz trug. Bei den liturgischen Texten und Gesängen an den einzelnen Altären unterstützten die Lektorinnen Gertraud Eichinger und Brigitta Wild sowie der Kirchenchor unter Leitung von Manfred Plomer den Priester. Zum Abschluss zog man nochmal in das Gotteshaus ein, wo das Fronleichnamsfest mit dem kraftvoll von allen gesungenen „Großer Gott wir loben dich“ und dem eucharistischen Segen endete.
 
Thekla-Kapelle Anetseder-Hof
Knott-Hof Wild-Hof

 


16. April 2017
Ostereiersuchen im Pfarrgarten

(von Helene Strasser)

Mit Freude und Begeisterung konnten die Kinder in Sallach am Ostersonntag nach dem Festgottesdienst im Pfarrgarten Ostereier suchen. Dank der KLJB-Mitglieder, die schon zeitig am Morgen bunte Eier und Schokolade-Osterhasen in vielen Winkeln des Pfarrgartens  versteckt hatten, wurde jedes der Kinder schnell fündig und konnte nach kurzer Zeit den Eltern oder sonstigen Begleitern viele entdeckte Süßigkeiten präsentieren und mit nach Hause nehmen.


 


13. November 2016
Volkstrauertag
(von Helene Strasser)

Unter  Beteiligung  aller örtlichen Vereine mit ihren Fahnenträgern bekundete die Dorfgemeinschaft von Sallach ihre Verbundenheit mit den Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege. Der Gedenkgottes­dienst, den Stadtpfarrer Josef Ofenbeck aus Geiselhöring zelebrierte, wurde vom Kirchenchor mit Chorleiter Manfred Plomer an der Orgel  und Instrumentalisten Anna Sofie Plomer und David Huml musikalisch umrahmt. De­kan Josef Ofenbeck stellte einen Ausspruch des Dichters Erich Kästner „Die Menschen werden nicht gescheit“ an den Anfang seiner Predigt. Er begründete die Richtigkeit dieses Satzes mit der Tatsache, dass trotz der Millionen Toten in den beiden Weltkriegen auch seither bis in die Gegenwart überall auf der Welt gekämpft und gemordet wird und die Menschen­rechte mit Füßen getreten werden. Ständig schlägt der Terror willkürlich zu und er trifft Menschen wie uns.“ Doch der Geistliche sagte auch, dass Christen diesen Pessimismus in der Aussage von Erich Kästner eigentlich nicht teilen müssen, „denn als Christen glauben wir an einen Gott, dessen Wesen die Liebe ist und der seinen Geschöpfen die Fähigkeit geschenkt hat, zu lieben. Wer zu Christus hält, wer seiner Botschaft traut, der kann selbst Werkzeug des Friedens sein und anderen den Mut erhalten, dass  Gottes Liebe zum Menschen letztlich den Hass besiegen wird“, lauteten die Schlussworte seiner Predigt. Nach dem Gottesdienst versammelten sich die Fahnenträger aller Ortsvereine, der Geistliche mit den Ministranten und viele Gottesdienstbesucher am Kriegerdenkmal zur Gedenkfeier. Nach dem Libera des Kirchenchors unter Leitung von Manfred Plomer  und den Fürbittgebeten von Stadtpfarrer Josef Ofenbeck,  begann Stadtrat Franz Winter  seine Ansprache mit der Feststellung: „Friede und Freiheit sind die Grundlagen jeder menschenwürdigen Existenz. So haben wir, die wir seit 70 Jahren in Frieden leben konnten, Grund genug, den Volkstrauertag in Würde zu begehen. Wir gedenken heute der gefallenen Soldaten und der getöteten Zivilisten. Wir erinnern an die Männer und Frauen, die ihren Widerstand gegen die Diktatur mit ihrem Leben büßen mussten. Genau so gedenken wir der Opfer, die die Kämp­fe und Gewaltausbrüche unserer unmittelbaren Gegenwart gefordert haben und tagtäglich fordern. Der Volkstrauertag dient in besonderer Weise dazu, die Opfer der Gewalt vor dem Vergessen zu bewahren. Denn wenn niemand mehr an sie denkt, dann sind sie endgültig tot. Deshalb kommt dem Volkstrauertag nach wie vor ein hoher Stellenwert zu“, lauteten die Worte von Stadtrat Franz Winter. Im Namen der Stadt Geiselhöring und der Dorfbevölkerung von Sallach legte er als äußeres Zeichen des Gedenkens an alle Opfer der Kriege gemeinsam mit den früheren Stadträten Harald Stern und Otto Strasser einen Kranz nieder. Das Libera des Kirchenchors sowie das Lied vom guten Kameraden,  gespielt vom Hornisten David Huml, und die gemeinsam gesungene Nationalhymne gaben der Gedenkfeier einen würdigen Abschluss.



www.sallach-online.de