Sallach an der Kleinen Laber

 

 

 

 

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01.August  2021

Fünf Kinder feiern Erstkommunion   

(von Otto Strasser)

Ein Mädchen und fünf Buben konnten am Sonntag in der Pfarrkirche Sankt Nikolaus ihre Erste heilige Kommunion feiern. Angeführt von den Ministranten geleitete Stadtpfarrer Josef Ofenbeck die Kommunionkinder: Elias Bauer, Bastian Daffner, Celina Hellebrand, Lorenz Steimer und Ludwig Yelda, sowie deren jeweilige Taufpaten unter den schwungvollen Klängen der Nikolaus-Combo zum Altar. Dort wurde die Taufkerze jedes Kommunionkindes an der Osterkerze entzündet und das Osterlicht von den Paten an die Kommunionkerzen weiter gereicht. „Das Licht Jesu Christi, das nun symbolisch als Feuer der Begeisterung an euch weiter gegeben wurde, ist die Verbindung, die uns stark machen möchte für unser Leben. Jesus ist einer von uns geworden und hat sein Leben mit uns Menschen geteilt - er ist dabei im Boot des Lebens. Das lässt uns glauben und vertrauen und ist für uns Herausforderung und Aufgabe, sich selbst zu Jesus zu bekennen“, so der Priester. Während von den Erstkommunionkindern Kyrie-Rufe und Fürbitten übernommen wurden, übernahm deren Lehrerin Kristin Ecker-Roos die Lesung und meditative Gedanken zur Gabenbereitung wurden von Hans Bauer und Veronika Steimer vorgetragen. Nachdem die Kinder ihr Taufversprechen erneuert und sich zum gesungenen „Vater unser“ um den Altar versammelt hatten, war bald darauf der lang erwartete Moment gekommen, an dem sie zum ersten Mal an den Tisch des Herrn treten durften. Die vom Kirchenchor und der Nikolaus-Combo erfrischend flott gesungen und gespielten Lieder konnten von den Gottesdienstbesuchern gerne mitgesungen werden. Begeistert waren die Kinder zusätzlich mit Gesten beim Lied „Gottes Liebe ist so wunderbar“ dabei. Am  Nachmittag trafen sich die Kommunionfamilien noch mal in der Pfarrkirche zur Dankandacht, bei der die Erstkommunionkinder ihr Opfer für das Bonifatius-Hilfswerk darbrachten.



 



30.Juli  2021

Pfarreiengemeinschaft Geiselhöring verabschiedete Pfarrvikar Paul Gebendorfer   

(von Otto Strasser)

Beim Vorabendgottesdienst  am Samstag verabschiedeten die drei Priester der Pfarreiengemeinschaft Geiselhöring sowie Gläubige aus Sallach, Geiselhöring, Hadersbach, Hainsbach/Haindling, und Wallkofen  in der Pfarrkirche St. Nikolaus den Pfarrvikar Paul Gebendorfer nach zweijährigem Wirken. Ebenso wie Dekan und Stadtpfarrer Josef Ofenbeck sprachen auch die Pfarrgemeinderatssprecherin und der Kirchenpfleger aus Sallach, Gertraud Eichinger und Gerhard Anetseder, sowie Christian Ertl für die Pfarreiengemeinschaft Geiselhöring, Dankesworte und verabschiedeten den scheidenden Priester mit guten Wünschen und Geschenken in sein neues Amt als Militärseelsorger in Weiden.  Das zu Beginn der Messfeier vom Kirchenchor gesungene Lied „Herr, du bist mein Leben“ nahm Pfarrvikar Paul Gebendorfer zum Einstieg seiner Predigt: „An einem Stations- und Wendepunkt wendet sich der Blick sowohl zurück als auch voraus.“ Dabei beschäftigte er sich auch mit den Fragen „Was bedeutet für mich Leben?“ ehe dann seine Gedanken in die Zukunft ausschweiften „Unterwegs in eine neue Welt.“ Stadtpfarrer und Dekan Josef Ofenbeck dankte am Schluss des Gottesdienstes dem scheidenden Pfarrvikar für sein Wirken in den zurückliegenden zwei Jahren. Pfarrgemeinderatssprecherin Gertraud Eichinger und Mesnerin Hilde Aigner trugen die Lesungen und Fürbitten vor. Die musikalische Gestaltung des Abschiedgottesdienstes mit modernem Liedgut  lag in den Händen des Sallacher Kirchenchors mit Chorleiter Manfred Plomer an der Orgel und Moritz Bäuml, der am Schlagzeug sein Debüt gab.  Am Ende des Gottesdienstes gab als erstes Pfarrgemeinderatssprecherin Gertraud Eichinger einen kurzen Rückblick über das zweijährige Wirken des Pfarrvikars in Sallach seit dem 1. September 2019. Zusammen mit Kirchenpfleger Gerhard Anetseder überreichte sie als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung eine kleine Statue des Kirchenpatrons St. Nikolaus. Für die Pfarreiengemeinschaft Geiselhöring übergab als Sprecher Christian Ertl dem scheidenden Priester schmunzelnd ein „Sorglos-Umzugspaket“  mit vielen nützlichen Ratschlägen, darin eine „Schatzkarte“ und zwei Fotos des Lichtphänomens der Stadtpfarrkirche von Geiselhöring, dazu eine eine Bildcollage mit allen Kirchen der Pfarreiengemeinschaft und eine kleine süße Kostbarkeit zur Erinnerung an die zweijährige Wirkungsstätte.  Sehr erfreut darüber bedankte sich Pfarrvikar Gebendorfer bei allen Sprechern für die guten Wünsche, die Geschenke und auch bei allen Gläubigen für die Gebete. Auf Einladung des Pfarrgemeinderats und der Kirchenverwaltung der Pfarrei Sallach versammelten sich viele Ehrenamtliche in den Gremien von Sallach und Vertreter der Pfarrgemeinden Geiselhöring, Hainsbach/Haindling, Hadersbach und Wallkofen auf der Terrasse des Pfarrheims St. Wolfgang zu einem den Coronabedingungen angepassten Stehempfang. Dabei hatte man auch Gelegenheit, Pfarrer i. R. Georg Dunst, den neuen Ruhestandsgeistlichen von Wallkofen, kennenzulernen. Die Kinderchorgruppe unter der Leitung von Christine Wellenhofer verabschiedete den scheidenden Priester mit drei Liedern musikalisch, brachte schließlich aber auch zum Ausdruck, dass man ihn auch gerne noch behalten hätte:„ Paul bleib da, du woasst ja net wias in Weid'n wird.“ Die Anwesenden durften sich symbolisch durch die Entgegennahme der kleinen Umzugstasche von Christian Ertl zur Mithilfe beim Umzug ihres Pfarrvikars angesprochen fühlen.




30.Mai 2021
Maiandacht an der Artmann-Kapelle
  
(von Otto Strasser)

Bei zwar noch kühlem Wind, aber immerhin sonnigem Himmel konnten am Sonntagnachmittag die vielen Gläubigen aus nah und fern die Maiandacht an der Artmann-Kapelle in Weingarten mitfeiern. Familie Artmann hatte neben der Kapelle einige Bänke für Mitfeiernde bereit gestellt, doch die meisten von ihnen, die zu Fuß, mit Fahrrädern oder Autos gekommen waren, säumten den Weg oberhalb der Kapelle und den Hang drum herum. Stadtpfarrer Josef Ofenbeck wies vor Beginn der Maiandacht darauf hin, dass die Kapelle vor 110 Jahren von der damaligen Artmann-Hofbesitzerin erbaut wurde. Er würdigte das Engagement und die Glaubenskraft der Familie bis in die heutige Zeit und dankte den Artmanns für die ausdauernde Pflege dieses schmucken Bauwerks. Unter dem Leitwort „Mit Maria unterwegs“ trug er abwechselnd mit Pfarrvikar Paul Gebendorfer, Pfarrgemeinderatssprecherin Gertraud Eichinger und Mesnerin Mathilde Aigner als weitere Lektorin, die Gebetstexte vor, in denen das Pilgern der Menschen zu Maria in ihren vielfältigen Motiven und Anliegen hervorgehoben wurde. Zur Einstimmung hatten Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores das Lied „Maria, dich lieben ist allzeit mein Sinn“ gewählt. Während in Schrifttext und Betrachtung der Heilsweg Mariens in den Blick genommen wurde, rief man  in den Fürbitten Maria um Hilfe und Schutz für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, sowie für alle die Verantwortung zu tragen und Entscheidungen zu treffen haben, aber auch für Unterdrückte, Entwurzelte, Kranke und Sterbende an. Im Lied „Ein Zeichen unserer Hoffnung bist du für uns Maria“ und in der gesungenen „Mutter-Gottes-Litanei“ kamen gläubiges Vertrauen und tiefe Verehrung für dieses Vorbild der Christenheit besonders zum Ausdruck. Die Dreifaltigkeit Gottes wurde beim Schlusssegen, den Stadtpfarrer Ofenbeck spendete, besonders ins Bewusstsein gerufen. Mit dem Lied „Maria breit den Mantel aus, mach Schirm und Schild für uns daraus“ fand die unter Corona-Bedingungen stattfindende Maiandacht ihren Abschluss. Bevor sich die um die Kapelle Versammelten wieder in alle Himmelsrichtungen zerstreuten, fand Cilli Artmann herzliche Dankesworte an Stadtpfarrer Josef Ofenbeck, Pfarrvikar Gebendorfer sowie an alle, die zur Gestaltung der Maiandacht beigetragen hatten. Ihr Dank galt aber auch den vielen Maiandachtbesuchern und -besucherinnen, denen sie Hoffnung machte, im nächsten Jahr wieder eine anschließende Bewirtung anbieten zu können.


 


30.Mai 2021
Die Artmann-Kapelle
  
(von Otto Strasser)

Spaziergänger und Radfahrer, die auf dem Labertal-Radweg von Mallersdorf in Richtung Straubing unterwegs sind, kommen in Weingarten bei Sallach, nach dem Rotwildgehege und dem Artmann-Hof, an der schmucken Artmann-Kapelle vorbei. Dieses Kleinod im Labertal besteht nun seit 110 Jahren. Im Jahr 1911 ließ die verwitwete Bäuerin Kreszenz Artmann die Hofkapelle erbauen und den Altar mit einer aus Holz gearbeiteten Darstellung der schmerzhaften Madonna, der „Pieta“ ausstatten. Die Oma des heutigen Hofbesitzers Andreas Artmann, die im März 2018 verstorbene Maria Artmann, hatte es nach Erzählungen so in Erinnerung, dass die Kapelle damals aus Dankbarkeit für die vielseitige Hilfe nach einem schweren Brandunglück am Hof errichtet wurde. Doch Aufzeichnungen von früher besagen, dass die „Weingarten-Kapelle“ schon 1911 fertig gestellt und durch Pfarrprovisor Wunder eingeweiht worden war. Eine über der Kapellentür angebrachte Tafel trägt die Inschrift: „Erbaut durch Kreszenz Artmann Bauerswitwe zu Weingarten 1911“. Das besagte Brandunglück ereignete sich am 20. Oktober des selben Jahres, also erst nach Erbauung der Kapelle. Dieser große Brand wurde wohl durch einen Kurzschluss in den damals schon mit Elektrizität ausgestatteten Gebäuden ausgelöst. Schnell breitete sich das Feuer aus und vernichtete in kürzester Zeit die Scheune mit allen Heu- und Strohvorräten, ebenso die Stallgebäude des Hofes. Zum Glück konnten noch viele Tiere gerettet werden. Einige Bauern des Dorfes waren so hilfsbereit und brachten das gerettete Vieh in ihren Ställen t unter, wo ihnen auch das nötige Futter gewährt wurde. Nach der Fertigstellung des neuen Stalles im Jahr 1912 ließ die damalige verwitwete Hofbesitzerin, Kreszenz Artmann, 14 Kreuzwegbilder für die Kapelle anfertigen, die dann durch Pfarrer Josef Rohrmeier gesegnet wurden. Seit dem Bestehen der Kapelle sind wohl viele Bitt- und Dankgebete an die schmerzhafte Muttergottes gerichtet worden, die auf dem Altarbild dargestellt ist. Zu finden sind darin auch Gedenkbilder an die seit dieser Zeit verstorbenen Familien-Mitglieder. In all den Jahren ihres Bestehens wurde die Kapelle von den jeweiligen Hofbesitzern der Familie Artmann im Innen- und Außenbereich sorgfältig gepflegt und immer wieder neu ausgemalt und restauriert. So kann sich bis heute jeder, der auf ein Gebet an dieser Kapelle Halt macht, daran erfreuen.  An einem Sonntag, im Mai 2011 erfuhr die Artmann-Kapelle mit der 100-Jahrfeier wieder eine besondere Bedeutung. Aus diesem Anlass pilgerten die Sallacher nicht wie all die Jahre davor an ein einem Sonntagabend, sondern bereits um 14 Uhr nachmittags vom Kirchplatz aus nach Weingarten. Dort feierte Stadtpfarrer und Dekan Josef Ofenbeck mit zahlreichen. Teilnehmern aus Sallach und Umgebung eine vom Kirchenchor Sallach musikalisch bereicherte Maiandacht. Aus dem gegebenen Anlass lud anschließend Familie Artmann alle Maiandachtbesucher und Radler in die zu einer Festhalle umgestaltete Maschinenhalle zu Kaffee und Kuchen ein. Die damalige Hofbesitzerin Cilli Artmann hatte mit Angehörigen, Freunden und weiteren Spenderinnen für ein vorzügliches Kuchenbüfett gesorgt und spendete den Reinerlös für die Bewirtung danach dem Kindergarten Geiselhöring. Weil das so gut ankam, überredeten die Sallacher Cilli Artmann und Sohn Andreas dazu, diese Form der jährlichen Maiandacht mit anschließender Bewirtung beizubehalten. Daraufhin ließen sich die Ortsvereine abwechselnd in die Pflicht nehmen, bei den Vorbereitungsarbeiten und der Bewirtungsorganisation tatkräftig mitzuhelfen. Der erzielte Erlös daraus wurde jedes Jahr für einen guten Zweck verwendet. Am Sonntag, 30. Mai, findet nun die diesjährige Artmann-Maiandacht statt. Corona bedingt kann auch dieses Jahr der vorangehende Bittgang nicht stattfinden und auch die Bewirtung der Gäste ist, wie schon im vergangenen Jahr, leider nicht möglich. Dennoch hofft Familie Artmann ebenso wie Stadtpfarrer Josef Ofenbeck und der Pfarrgemeinderat auf eine große Beteiligung. Wenn auch die bestehenden Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden müssen, wird es doch allen Maiandachtbesuchern, dank des eingesetzten Lautsprechers, ein Mitfeiern gut möglich sein

   


2.Mai 2021

Restaurierte Lourdes-Grotte erhielt Segen  

(von Otto Strasser)

Mit dem zu Herzen gehenden Pilgerlied „Ave, ave, ave Maria“, das bei jeder Lichterprozession im berühmten Wallfahrtsort Lourdes unzählige Pilger aus aller Welt singen, begann am Samstag, die erste feierliche Maiandacht in der Pfarrei Sallach. Vorausgegangen war die von Stadtpfarrer Josef Ofenbeck unter Mitwirkung von Helga Janker und Brigitte Piendl vorgenommene feierliche Segnung der restaurierten Lourdes-Grotte, die sich links neben dem Haupteingang der Pfarrkirche befindet. Helga Janker, die 2012 die ehrenamtliche Pflege dieser Grotte von Helene Kerscher übernommen hatte und bis heute weiter führt, hatte die Restauration angeregt. Daraufhin kam Brigitte Piendl, die Leiterin der Gruppe 60-plus, mit ihren „Bastlerinnen“ überein, den Erlös der diesjährigen Palmbüschel-Aktion hierfür aufzuwenden. Während Kirchenmalerin Angela Ramsauer die Lourdes-Madonna farblich neu fasste, sorgten Herbert Groß, Robert Kulzer, Josef Pielmeier, Alois Janker und das Mesnerehepaar Aigner ehrenamtlich für die Transport- und Reinigungsdienste sowie die anfallenden Maurerarbeiten. Kostenlos wurde auch die Neugestaltung der Dachkonstruktion  von der Schreinerei Rammelsberger übernommen. Stadtpfarrer Josef Ofenbeck fand herzliche Dankesworte für diesen Zusammenhalt. „Aufeinander zu achten und umsichtig zu handeln, halte das Gemeindeleben lebendig – auch und gerade in diesen schwierigen Zeiten. Das ist Glaube, der zusammen führt“, versicherte  er. Für die Organisation der Palmbüscherl-Aktion, die vielen aufgewandten Stunden zum Basteln und die großzügige Spende des Erlöses dankte er ebenso wie für die genannten Renovierungs- und Pflegearbeiten an der Grotte. „Groß sein lässt meine Seele den Herrn“ und weitere von Sängerinnen und Sängern des Kirchenchores innig gesungene Lieder zum Orgelspiel von Chorleiter Manfred Plomer vertieften die abwechselnd von Stadtpfarrer Ofenbeck, Waltraud Korber, Anne Strasser und den Kirchenbesuchern vorgetragenen Bitt- und Dankgebeten zur Gottesmutter. Nach dem Schlusssegen dankte Brigitte Piendl im Namen von 60-plus allen, die zur Umsetzung der Initiative beigetragen haben und besonders Dekan Ofenbeck für die feierliche Segnung. Mit großer Freude überreichte sie an Helga Janker den Betrag von 550 Euro für diesen guten Zweck und dankte ihr für ausdauernde Betreuungsarbeit an der Grotte.

 


4.April 2021
Kar- und Ostertage unter Coronabedingungen gefeiert

(von Otto Strasser)

Wenn auch durch die derzeit notwendigen Corona-Bedingungen stark eingeschränkt, war es in diesem Jahr Pfarrangehörigen doch wenigstens wieder möglich, die Liturgie an den Kar- und Ostertagen in der Pfarrkirche mitzufeiern. In eindrucksvoller Weise wurde dabei des Leidens und Sterbens sowie der Auferstehung Jesu Christi gedacht. Die Feier der Osternacht konnte, dank des Einsatzes von Jozo Lagetar sowie von Timo und Felix Hasenecker auch per Live-Stream zu Hause mitgefeiert werden.  Während beim Abendmahlsgottesdienst am Gründonnerstag nur wenige Pfarrangehörige der Einsetzung des Altarsakramentes gedachten, fühlten sich nach der Übertragung des Allerheiligsten und der Entblößung der Altäre, durch den abschließenden Liedvers „Bleibet hier und wachet mit mir“ doch einige Gläubige dazu aufgefordert, zur nächtlichen Anbetung zu bleiben, oder bis 21.30 Uhr zu kommen. Der Karfreitag begann am Vormittag mit der Kreuzwegandacht. Bei der Feier vom Leiden und Sterben Christi trug Pfarrvikar Paul Gebendorfer zusammen mit Harald Stern und Bettina Kramschuster die Leidensgeschichte vor. Mit den großen Fürbitten, der Kreuzverehrung durch den Zelebranten und der Kommunionfeier fand die Karfreitagsliturgie ihren Abschluss. Die Feier der Osternacht begann Pfarrvikar Gebendorfer mit der Segnung des  Osterfeuers und der Entzündung der Osterkerze. Nach dem beim Einzug dreimal vom Priester gesungenen „Lumen Christi“ konnte das Licht der neuen Osterkerze durch die Ministranten an die Gläubigen weitergegeben werden. Mit den großen Lesungen, vorgetragen von den Lektoren Harald Stern und Gertraud Eichinger begann die Eucharistiefeier. „Alles was Odem hat, preise den Herrn“, forderten Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores, die von Instrumentalisten (Anna-Sophie Plomer, Violine und Johannes Stern, Kontrabass) unter Leitung von Manfred Plomer (Orgel) wohlklingende Unterstützung erhielten. Kraftvoll erklangen beim Gloria erneut alle Glocken, die seit Gründonnerstag verstummt waren und der Auferstandene Jesus mit der Siegesfahne in der Hand erstrahlte im hellen Licht. Mit der freudigen Botschaft: „Christ ist erstanden – wahrhaft auferstanden“, begann der Pfarrvikar seine Predigt und erzählte die Geschichte eines mutigen Gefangenen in Russland. Dieser hatte mit seiner laut erklingenden Feststellung „Christ ist erstanden ...“ seinen Mitgefangenen Hoffnung geschenkt, obwohl er wusste, dass er durch die gottlosen und menschenverachtenden Ideologen des Regimes harte Bestrafung für diese Glaubensbekundung zu erdulden hat. Mit der der Segnung des Taufwassers und der Erneuerung des Taufgelübdes endete der Wortgottesdienst, dem sich die Eucharistiefeier anschloss. Nach der Segnung der Osterspeisen und der Spendung des Ostersegens in der wunderschön geschmückten Pfarrkirche fand die Auferstehungsfeier ihren Abschluss. Auch am Ostermontag gab es eine Festmesse, bei der die Begegnung der Emaus-Jünger mit dem Auferstandenen im Mittelpunkt stand. Kirchenmusikalisch wurden die Gläubigen bei allen Gottesdiensten vom Kirchenmusiker Manfred Plomer als Organist und Chorleiter mit Sängerinnen und Sängern des Kirchenchores für das eigene Gesangsverbot entschädigt. Diesen gelingt es immer, die Gottesdienste auch in Corona-Zeiten mit Kreativität und großer Einsatzbereitschaft festlich zu gestalteten.




 


22.November 2020
Ehejubiläumsgottesdienst gefeiert
(von Otto Strasser)

Traditionsgemäß wurde in Sallach am letzten Sonntag des Kirchenjahres, am Christkönigsfest, wieder ein Ehejubiläumsgottesdienst gefeiert. Hierzu waren die Ehejubilare der Pfarrgemeinde, die dieses Jahr ihren 25., 30., 40., 50., 55, oder gar 60. Hochzeitstag feierten, oder noch feiern können, eingeladen. Sechs Jubelpaare waren zu diesem Gottesdienst gekommen, bei dem Pfarrvikar Paul Gebendorfer mit den Jubilaren Dank und Bitte gleichermaßen vor Gott brachte. „An diesem Tag, an dem wir Christus als unseren König feiern, dürfen auch Sie sich als König und Königin fühlen“, trug er den Eheleuten an. Die Werke der Barmherzigkeit aus dem Tagesevangelium, haben im Geheimnis der Liebe ihren Ursprung. „Für Sie gelte es, Gutes zuzusagen und Schönes zu bewahren. Den Blick auf das Geben zu lenken, zu Helfen und beizustehen, Schwächen anzunehmen, sich zu ergänzen und miteinander sowie füreinander zu beten, gehörten für Ehepaare ebenso zu den Werken der Barmherzigkeit, wie für alle Christen. Ihre Treue zueinander gelte als  Abbild der Treue Gottes“, betonte der Priester. Chorregent Manfred Plomer an der Orgel gestaltete diesen Festgottesdienst mit Sängerinnen und Sängern des Kirchenchores und widmete den Jubelpaaren die Lieder „Die Liebe höret nimmer auf“ und „So nimm denn meine Hände und führe mich“. Nach dem Schlusssegen sprach Pfarrvikar Gebendorfer jedem Jubelpaar noch den Einzelsegen zu und als Geschenk der Pfarrgemeinde durfte sich jede Jubilarin eine Rose mit nach Hause nehmen. Das gemütliche Beisammensein mit Bewirtung im Pfarrheim musste in diesem Jahr, Corona bedingt, leider entfallen.


15.November 2020
Volkstrauertag
(von Otto Strasser)

Aufgrund der momentanen Corona-Lage konnte die Gedenkfeier zum Volkstrauertag 2020 wie in allen Gemeinden und Städten der BRD auch in Sallach nur unter Einhaltung der geltenden Beschränkungen stattfinden. Der Gedenkgottesdienst, den Pfarrvikar Paul Gebendorfer zelebrierte, wurde mit Liedern aus der „Schubertmesse“, von Organist Manfred Plomer  und Vortragen der Lesungstexte durch Lektor Harald Stern gestaltet. In seiner Predigt nahm Vikar Gebendorfer das Gleichnis von den Talenten als Ausgangspunkt seiner Predigt, wobei er sich um eine Verbindung zum Volkstrauertag bemühte. Die Zurechtweisung des übervorsichtigen Dieners im Umgang mit dem ihm übertragenen einzigen Talent wertete der Geistliche als Beweis, dass vor Gott kein Leistungsdenken zähle, sondern dass sich jeder Gläubige bemühen müsse, eine persönliche Liebesbeziehung zu Gott aufzubauen. Für den Glaubenden liege der Sinn des Volkstrauertages im Bemühen, das Zusammenleben der Mitmenschen zu fördern, wachsam zu bleiben und offen für die Liebe Gottes zu sein. Mit zeitgemäßen Fürbitten von Lektor Harald Stern wurde ebenfalls besonders den Anliegen des Volkstauertages Rechnung getragen. Nach dem Schlusssegen des Geistlichen sprach der örtliche Stadtrat Franz Winter am Ambo Worte des Gedenkens zum Volkstrauertag. Wörtlich begründete er die Berechtigung des öffentlichen Gedenkens an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft aus allen Völkern, dass gerade heute rechte Kräfte wie die AFD die dunklen Seiten der Deutschen Geschichte nur all zu gerne relativieren wollen. Die Pflicht zum Gedenken begründete er aber auch mit den legendären Worten des großen Elie Wiesel vor dem deutschen Bundestag: „Wer sich dazu herablässt, die Erinnerung an die Opfer zu verdunkeln, der tötet sie ein zweites Mal.“ Am Schluss seiner Ansprache spielte Organist Manfred Plomer die Melodie vom „Guten Kameraden“ und die Bayernhymne. 


3.Oktober 2020
Erntedankfest
(von Helene Strasser)

Mit großem Eifer hatten die Kommunionkinder dieses Jahres, unterstützt von ihren Eltern, am Samstag die vielfältigen Früchte aus Garten und Acker zusammengetragen und den Erntealtar damit kreativ gestaltet. Pfarrvikar Paul Gebendorfer verband zu Beginn des Erntedankgottesdienstes das Bild des Wagenrades, das das Zentrum des Erntealtares darstellte, mit dem Strahlensymbol des heiligen Nikolaus von der Flüe. Dieses zeigt in den wegführenden Strahlen: „Von Gott kommt alles“ und in den Hinführenden: „Zu Gott kehrt alles zurück“. Dass es am Ende der Erntezeit mehr als angebracht ist, für alles zu danken, was uns erfreut und ernährt und dass wir mit dem Dank auch die Bitten für unsere Schwestern und Brüder weltweit nicht vergessen, legte der Priester den Gläubigen ans Herz. Zugleich machte er bewusst, dass Gott nicht nur die Früchte schenkt, die uns ernähren, sondern auch die Früchte seines Heilswirkens als Nahrung für die Seele spendet. Auch in den Fürbitten, vorgetragen von Mesnerin und Lektorin Mathilde Aigner, kamen die Anliegen bezüglich von Hilfsbereitschaft und gerechter Verteilung von lebensnotwendigen Gütern und zum Ausdruck. Die beim Erntedank auch ins Licht gerückte Verbundenheit mit dem Bauernstand brachte der Kirchenchor, unter Leitung von Manfred Plomer mit der dargebotenen „Bauernmesse“ von Anette Thoma zum Ausdruck. Am Ende der Erntedankfeier priesen Chor und Gemeinde im mehrstimmig gesungenen „Laudato si“ Gott für die Schöpfung allen Lebens sowie für Erde, Sterne und Meere. Als einen Gruß vom Himmel hätte man es deuten können, dass die Kirchenbesucher bei Regen und Sonnenschein in einen strahlenden, den Horizont überspannenden Regenbogen blickten, als sie aus der Kirche traten.


27.September 2020
Erstkommunion
(von Helene Strasser)

Bei zwar sehr kühlem, jedoch überraschend freundlichem Herbstwetter konnten am Sonntag drei Buben und drei Mädchen aus Sallach ihre erste Heilige Kommunion feiern. „Eure Freundschaft mit Gott hat schon mit der Taufe begonnen, ist gewachsen und soll schließlich zur Vollendung führen“ beteuerte Stadtpfarrer Josef Ofenbeck nachdem jedes der Kinder seine Kommunionkerze am Licht der Osterkerze entzündet hatte. Schon vor der Corona-Zeit hatten die Kommunionkinder in Gruppenstunden ein Plakat mit dem guten Hirten gefertigt und jedes darauf dargestellte Schaf mit einem Bild und dem Namen von sich selbst versehen. Mit einer Geschichte verdeutlichte Dekan Ofenbeck, dass der Hirte seine Schafe kennt und diese die Stimme ihres Hirten hören und ihm folgen. „Genauso kennt Jesus uns, ruft uns beim Namen und führt auf gute Weide. So dürfen wir uns geborgen wissen in der Hand Gottes“, versicherte er. Das Brot, das die Kinder erstmals empfangen, bezeichnete er als Brot für die Seele, oder auch Arznei für die Unsterblichkeit. „Um diese zu erlangen sind wir jedoch gefordert, mit unserem Leben Antwort auf seine Liebe zu geben“, so der Priester. Die Kyrie-Rufe wurden, ebenso wie nach der Erneuerung des Taufversprechens die Fürbitten, abwechselnd von den Kommunionkindern vorgetragen. Die musikalische Gestaltung lag in den bewährten Händen der Nikolaus-Combo und des Kirchenchores unter Leitung von Manfred Plomer. Die Lesung, die Texte bei der Gabendarbringung und die Kommunionmeditation wurden von den Vätern: Markus Speiseder, Marco Rothmayr, Stephan Bäuml und Helmut Bauer übernommen. Am Ende des Gottesdienstes dankte Stadtpfarrer Ofenbeck allen, die für eine gute Kommunionvorbereitung gesorgt haben sowie allen, die zur Gestaltung dieses Festgottesdienstes beigetragen haben. Am späten Nachmittag trafen sich die Kommunionfamilien und Pfarrangehörige noch mal in der Pfarrkirche zur Dankandacht.



 


24.August 2020
Sallacher Kirche soll neue Orgel bekommen, Besuch im Betreib Jann

(von Helene Strasser)

Die Sallacher Kirche soll eine neue Orgel bekommen. Aus diesem Grund haben zusammen mit Dekan Josef Ofenbeck und Dekanatskirchenmusiker Manfred Plomer etwa 20 Pfarrangehörige am Donnerstag den Orgelbaubetrieb von Thomas Jann in Allkofen erkundet. Anschließend gab es eine Orgel dieser Firma zu hören – denn die Expositurkirche in Allkofen hat seit 2017 eine Orgel aus dieser Werkstatt.
Bei der Werkstattführung erfasste jeden Teilnehmer großes Staunen, wie viele verschiedene Handwerkstechniken ein Orgelbauer beherrschen muss, aber auch wie viele Arbeitsschritte der Neubau einer Orgel verlangt. Sie erfuhren, dass bei der Herstellung selbst der kleinsten Orgelpfeife aus einer Zinn-Bleilegierung Einzelteile wie der Stiefel, das Becken, die Nuss, der Keil und die Krücke ihre Verwendung finden.  Der Orgelbaumeister erklärte, dass in einer pneumatischen Orgel der Wind durch ein kompliziertes Gewirr von Holzschächten und Bleirohren strömt, ehe ein bestimmter Ton aus einer Zungenpfeife erklingen kann.

Natürliche Materialien
Im ersten Blick gleicht die Orgelbauwerkstatt einer normalen Schreinerei mit den gewohnten Holzbearbeitungsmaschinen, da bei jeder Orgel, ganz gleich ob Restaurierung oder Neubau, viele Bestandteile aus Holz gefertigt werden. Hier wurden die Besucher auch mit dem zweiten Arbeitsfeld eines Orgelbauers konfrontiert, da sie eine große Anzahl unterschiedlich langer quadratischer  Holzpfeifen vorfanden. An ihnen erklärte der Betriebsinhaber, dass diese aus einer alten Kirchenorgel stammen, die er gerade zu restaurieren habe.  An jeder von ihnen müssen zuerst die winzigen Wurmlöcher abgedichtet werden, damit sie wieder die reinen Töne erzeugen können. „Wir verwenden in erster Linie - gleich ob Restaurierung oder Neubau – natürliche Werkstoffe wie z. B. Schafleder oder Knochenleim“, erklärte ihnen der weithin bekannte Fachmann des Orgelbaus und aktuell Arbeitgeber von 15 Mitarbeitern. Thomas Jann wurde 1999 zum vereidigten Sachverständigen der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz bestellt. Darüber hinaus wurde er 2013 zum Vorsitzenden des Bund Deutscher Orgelbaumeister e.V. berufen. In der nächsten Station standen die Besucher in der ungewöhnlich groß ausgelegten Montagehalle mit einer stattlichen Firsthöhe von 15 Metern. Hier wird jede Orgel vollkommen zusammengebaut, ehe sie an ihren Bestimmungsort geliefert wird.

Mehr als 300 Orgeln
Die Firma Jann hat mittlerweile mehr als 300 Orgeln unterschiedlicher Größe für Kirchen und  Konzertsäle in vielen Ländern der Erde gebaut.  Orgeln in allen Größen aus seiner Werkstatt stehen in bayerischen  und deutschen Kirchen, mehrere aber auch in Japan, China, Südkorea, Portugal, Slowakei, Luxemburg, Schweiz oder Österreich. Beim Rundgang durch die Werkstatt erfuhren die Zuhörer auch, dass in Deutschland zur Zeit der Gotik  die Orgel als die Königin der Instrumente in die Kirchen ihren Einzug hielt. 56 Pfeifen sind zu einem Register zusammen gefasst. In einer Orgel mit 17 Registern, wie sie für die Sallacher Kirche laut Ausschreibung vorgesehen ist, sind also genau 952 Pfeifen verbaut. Doch jede Pfeife benötigt eine Intonation, ehe sie in die Orgel eingebaut werden kann. Jeder Orgelbaubetrieb ist wie alle Handwerksbetriebe auf Nachwuchssuche, so der Orgelbaumeister. Doch müsse ein Interessent für die Ausbildung zum Orgelbauer wissen, dass er nicht nur ein hohes Maß an handwerklicher Begabung sondern auch eine gewisse Musikalität benötige, um die 3 ½ jährige Lehrzeit  erfolgreich abschließen zu können.

Klangliches Beispiel
Um  sich ein Bild, vor allem einen realen Eindruck der Klangvielfalt und -stärke machen zu können, besuchten die Sallacher anschließend die Expositur Kirche in Allkofen, in der seit 2017 eine neue Orgel aus der örtlichen Werkstatt erklingt. Dabei gab Thomas Jann die technischen Erläuterungen seines Instruments, während Dekanatsmusiker Manfred Plomer. zugleich Organist und Chorleiter in Sallach, die klangliche Vorstellung dieser Kirchenorgel übernahm. Stadtpfarrer Josef Ofenbeck und Manfred Plomer bedankten sich im Namen aller bei Thomas Jann, dass er sich für die Sallacher fast drei Stunden Zeit genommen hatte.

   

August 2020
Kräuterbüschelaktion

(von Helene Strasser)

Im Eingangslied „Ein Zeichen unserer Hoffnung, bist du für uns Maria“, brachten die vielen Gläubigen, die am Fest Mariä Himmelfahrt den Gottesdienst im Pfarrgarten der Pfarrei Sallach mitfeierten, ihr Vertrauen zur Gottesmutter zum Ausdruck. Zusammen mit dem Mesnerehepaar Aigner hatten Mitglieder von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung am frühen Morgen den Altar vor dem Pfarrheim aufgebaut und für mehr als 100 Sitzplätze im „Coronaabstand“ im großen Halbkreis um den Altar gesorgt. „In Maria leuchtet uns die Verheißung der Vollendung auf“, versicherte Pfarrvikar Paul Gebendorfer in seiner Predigt. Er stellte Maria als Urbild der Kirche und großes Vorbild im Glauben vor. Lesung und Fürbitten hatte PGR-Sprecherin Gertraud Eichinger übernommen und die musikalische Gottesdienstgestaltung lag in den Händen der Nikolaus-Combo und des Kirchenchores, die vom Kirchenmusiker Manfred Plomer geleitet wurden. Gerne stimmten die vielen Gläubigen aus Sallach und Umgebung in die schwungvollen Kirchenlieder ein.  Am Ende wurden die Kräuterbüschel gesegnet, die zwei Tage zuvor von den Landfrauen in eifrigem Einsatz gebunden wurden. Ortsbäuerin Vroni Rothmayr und Stellvertreterin Cilli Artmann hatten diese zusammen mit Angela Kulzer vor dem Gottesdienst zum Kauf angeboten. Weil der Erlös wieder für die Bettina-Bräu-Stiftung gespendet wird, die Familien mit krebskranken Kindern hilfreich zur Seite steht, wurde der geforderte Geldbetrag meist noch aufgerundet, so dass wieder ein erfreulich hoher Erlös zustande kam.


August 2020
Familiengottesdienst und Fahrzeugsegnung

(von Helene Strasser)

Beim Familiengottesdienst am Sonntagmorgen, der wegen Regenschauern und doch in der Pfarrkirche stattfand, waren zum ersten Mal seit Beginn der Coronakrise die Kommunionkinder wieder in der Kirche versammelt. Sehr erfreut darüber bezog Stadtpfarrer Josef Ofenbeck sie in seine Predigt mit den Worten ein: „Vergesst nicht, dass ihr Königskinder seid, denn wir alle gehören Christus, unserem König an“. Auf die Worte Salomo's eingehend, in denen dieser Gott um ein hörendes Herz bittet, betonte Pfarrer Ofenbeck: „Ein hörendes Herz bedeutet, seine Berufung zu erkennen und zu erforschen was die eigene Aufgabe und Verantwortung ist. Dazu brauchen wir Offenheit und die Bereitschaft, Gottes Willen zu erkennen und sich in seinem Tun davon führen und leiten zu lassen.“ Mit der Übernahme der Kyrie-Rufe und Fürbitten ließen sich die Kommunionkinder, die nun am 27. September ihre Erste Heilige Kommunion empfangen dürfen, in die Gottesdienstfeier mit einbeziehen. Anschließend überreichte der Priester auch als Religionslehrer seinen  Zöglingen kleine Holzkreuze als Zeichen dafür, dass sie nun „Christusträger“ sind. Von der „Nikolaus-Combo“ und vom Kirchenchor unter Leitung von Manfred Plomer wurde der Gottesdienst mit neuem geistlichem Liedgut schwungvoll gestaltet. Beim Schlusssegen bat Dekan Ofenbeck auch um Gottes schützende Hand für alle Verkehrteilnehmer.
Anschließend erteilte er bei Regenwetter den Segen für die am Kirchplatz geparkten Fahrzeuge im Schnelldurchgang, um dann rechtzeitig wieder zum Hauptgottesdienst in Geiselhöring zu sein. Von Pfarrgemeinderatsmitgliedern wurden nach dem Gottesdienst Christophorus-Plaketten angeboten, die jeden Verkehrsteilnehmer daran erinnern sollten, rücksichtsvoll miteinander umzugehen und die Bitte um Gottes Schutz und Beistand im Verkehr vergegenwärtigen können.

   


24. Mai 2020
Maiandacht an der Artmann-Kapelle

(von Helene Strasser)

Trotz wolkenreichem Himmel und böigem Wind kamen am Sonntagnachmittag viele Gläubige zur Artmann-Kapelle nach Weingarten, um dort mit Stadtpfarrer Josef Ofenbeck und Pfarrvikar Paul Gebendorfer eine Maiandacht zu feiern. Der junge Hofbesitzer Andreas Artmann betrachtet es ebenso wie seine Mutter Cilli, als Ehre, dass zu der von ihnen so wunderbar gepflegten Hofkapelle jedes Jahr so viele Gläubige aus Sallach und Umgebung kommen. Cilli Artmann bedauerte bei ihrer Begrüßung, dass aufgrund der Coronamaßnahmen in diesem Jahr die anschließende von den Ortsvereinen vorgesehene Bewirtung in ihrer Halle nicht stattfinden kann. Auch der vorangehende Bittgang vom Sallacher Kirchplatz nach Weingarten musste heuer aus dem selben Grund ausfallen. Umso freudiger stimmte Chorleiter Manfred Plomer mit einigen Kirchenchormitgliedern zu Beginn das Lied „Wunderschön prächtige“ an, in das die Umstehenden gerne einstimmten. Unter dem Leitwort „Maria – Schwester im Glauben“ wurde das Leben der Gottesmutter betrachtet und die Priester wandten sich in den Gebetstexten abwechselnd mit allen Beterinnen und Betern in ihren Anliegen an Maria als Fürsprecherin, Helferin und Mittlerin. Dazwischen wurde in die vom Kirchenchor gesungenen Marienlieder gerne mit eingestimmt. Mit dem Gebet „Jungfrau Mutter Gottes mein“ und dem Lied “Gegrüßet seist du Königin“, sowie dem Dank an Familie Artmann fand die unter Corona-Bedingungen stattfindende Maiandacht ihren Abschluss.


    
 


29. Dezember 2019
Gut besuchte Weihnachtsgottesdienste mit festlicher Kirchenmusik

(von Helene Strasser)

Viele Gläubige aus Sallach und Umgebung feierten die Weihnachtsgottesdienste in der Pfarrkirche Sankt Nikolaus mit. Anziehungskraft dafür hatte neben der Feier des Weihnachtsgeschehens vor allem auch die im weiten Umkreis bekannte, erstklassige Kirchenmusik. Am Heiligen Abend war schon vor der Christmette weihnachtliche Einstimmung mit Instrumentalmusik, gespielt von Chorleiter Manfred Plomer (Orgel), Anna-Sophie Plomer (Violine) sowie Hildegard Knott und Marina Kutzi (Flöten), geboten. Unter die Haut ging dann der große Einzug, bei dem Pfarrvikar Paul Gebendorfer, begleitet von allen Ministranten, das Jesuskind beim Jubelruf: „Halleluja, Christus ist geboren, halleluja“ zur Krippe trug und auf Stroh bettete. Die Kerzen der vielen Kirchenbesucher, die am Friedenslicht von Bethlehem entzündet worden waren und die im Glanz des Weihnachtsschmuckes strahlenden Lichter an den Altären und Christbäumen ließen bei dieser Messfeier eine besondere Stimmung aufkommen. „Gott ist ganz klein auf die Welt gekommen, damit wir groß werden können“, war dabei die Kernaussage der Predigt von Vikar Gebendorfer. Die von allen Kirchenbesuchern kräftig mitgesungenen Weihnachtslieder standen neben Auszügen aus der „Christkindlmesse“ für Chor und Instrumentalisten im Mittelpunkt. Vor dem Weihnachtssegen dankte PGR-Sprecherin Gertraud Eichinger allen Akteuren für die Vorbereitung und Durchführung der Weihnachtsgottesdienste und überraschte den Pfarrvikar mit einem kleinen Präsent. Das Christamt zum Hochfest der Geburt des Herrn am Mittwoch, 25. Dezember, das ebenfalls vom Kirchenchor festlich gestaltet wurde, feierte wiederum Pfarrvikar Gebendorfer mit der Gemeinde. „Durch die Geburt seines Sohnes kommt Gott selbst in unsere Mitte. Er ist also nicht fern, sondern teilt das Menschsein. So können wir in den Menschen Gott begegnen – besonders in den Armen und Notleidenden, sowie im Wort und im Sakrament“, gab der Prediger den Gläubigen mit auf den Weg. Ein weiterer kirchenmusikalischer Höhepunkt war der am späten Nachmittag des zweiten Weihnachtstages, gefeierte Gottesdienst, bei dem Pfarrvikar John Varghese als Zelebrant am Altar stand. Im voll besetzten Gotteshaus stellte er den Heiligen Stephanus als ersten Märtyrer in den Mittelpunkt der Messfeier. Zur besonderen Andacht trug dabei die von Chor und Orchester erstklassig dargebotene „schlesische Christkindl-Messe“ von Ignaz Reimann bei. Wie schon bei den vorhergehenden Weihnachtsgottesdiensten erklang auch zum Abschluss dieses Festgottesdienstes das beliebte „Transeamus“ mit jubelnden Chorstimmen bei Orgel- und Trompetenmusik.



In dem von treuen Helfern erstellten Weihnachtsschmuck erstrahlt die Pfarrkirche bei allen Gottesdiensten
 


8. Dezember 2019

Neue Ministranten wurden aufgenommen

(von Otto Strasser)

Drei neue Ministranten konnte Stadtpfarrer Josef Ofenbeck am zweiten Adventsonntag in der Pfarrei Sankt Nikolaus in Sallach in die Schar der Sallacher Ministranten aufnehmen. Mit Chor- und Volksgesang wurde der festliche Gottesdienst mit Chorleiter Manfred Plomer an der Orgel mit adventlichen Liedern musikalisch gestaltet. In den Mittelpunkt seiner Predigt, in der er auf die Worte der Heiligen Schrift einging, stellte der Priester den Dank und betonte, dass die Menschen zu allen Zeiten von der Sehnsucht nach Frieden und Eintracht geprägt sind. Tyra Bauer, die bis zum Schuljahresende schon in Geiselhöring Ministrantin war, ihr Bruder Finn und Jolanda Yelda übten sich schon seit Wochen für den Dienst am Altar und wurden an diesem Sonntag offiziell als Ministranten der Pfarrei aufgenommen. „Als Minister verrichtet ihr euren Dienst am Altare Gottes“ legte Dekan Ofenbeck den „Neuen“ ans Herz, bevor er, assistiert von Oberministrant Odischo Yelda, die Segnung der Ministrantenkreuze vornahm. Nach dem Versprechen, dass sie in der Nachfolge Jesu ihren Dienst in der Kirche treu, gewissenhaft und pünktlich erfüllen wollen, legte er jedem von ihnen das Ministrantenkreuz um und überreichte die Ministrantenausweise. Mit einem herzlichen Händedruck wurden sie schließlich vom Pfarrherrn und dem Oberministranten in die Gemeinschaft aufgenommen
 

Stadtpfarrer Josef Ofenbeck und Oberministrant Odischo Yelda (2. und 1. links oben) mit den neu aufgenommenen Ministranten Jolanda, Tyra und Finn (2.,3. und 4. in 1. R. von links) inmitten der Ministrantenschar

 


1. Dezember 2019

Chor, Instrumentalisten und Sprecher stimmten auf Advent ein

(von Otto Strasser)

Die seit vielen Jahren stattfindende adventliche Feierstunde wurde dieses Jahr bereits am 1. Adventssonntag als volksmusikalisches Winter- und Weihnachtspotpori  gestaltet. Sie stand unter der Gesamtleitung von Manfred Plomer, der mit dem Kirchenchor Sallach, der Instrumentalgruppe (Anna-Sophie Plomer – Violine, Hildegard Knott -  Querflöte und Thomas Wild – Trompete) sowie der „Nachbarschaftsmuse“ Plank aus Salching (Ulrich Plank – Kontrabass, Richard Plank – Hackbrett, Dietlinde Plank – Gitarre und Max Lehner – Akkordeon/Steirische) ein meisterhaftes Werk bot. Als Sprecher fungierte Otto Strasser, der den Besuchern bezugnehmend auf den Kirchenpatron der Sallacher Kirche, die Deckenfresken von Matthäus Günther, mit Bildern aus dem Leben des Heiligen Nikolaus interpretierte und zwischen den Musikblöcken die bekannten Legenden um das Leben und Wirken des Heiligen vortrug. Pfarrvikar Paul Gebendorfer konnte dazu Kirchenbesucher aus nah und fern begrüßen. In vier Blöcken war das musikalische Programm gegliedert, in denen sich die Instrumentalgruppe, der Kirchenchor und die Nachbarschaftsmuse abwechselten. So brachten die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchors in wohltuender Stimmenvielfalt die bekannten Volksweisen „Es wird ein Stern aufgehen“, „Gegrüßt bist du Maria“, „O Wunder, was soll das bedeuten“, „Jetzt is da eis'ge Winter da“ und „Tragt in die Welt nun ein Licht“ zu Gehör. „Der Summer is ummer“, der Schönauer- und der Gamsstacherer Landler, der Perchtentanz aus Salzburg, de „Stade Weis“ und „Es mag ned finster werd'n“ lauteten die weihnachtlichen Stückl der traditionellen Stubnmusi, die von der Nachbarschaftsmuse Plank in harmonischem Zusammenspiel erklangen. Als Anfangs- bzw. Schlusspart der adventlichen Feierstunde brachte die Instrumentalgruppe mit Trompete, Violine und Querflöte die klassischen Werke  „Adagio“ von W. A. Mozart und „Er weidet seine Herde“ von G. Fr. Händel zu Gehör. Mit dem von allen Besuchern und Mitwirkenden gemeinsam gesungenen „Der Engel des Herrn“ wurde diese weihnachtliche Feierstunde beendet und langanhaltender Applaus belohnte Sänger, Instrumentalisten und Sprecher für ihre gelungene Leistung. Als Zugabe brachten Stubnmusi und Kirchenchor noch den „Andachtsjodler“ zu Gehör. Für diese genussvolle Auszeit vom Alltag, zu der alle Mitwirkenden natürlich ohne Gage beitrugen, waren die Zuhörer gerne bereit, mit einer Spende das große Ziel – Ankauf einer neuen Orgel für die Kirche St. Nikolaus - zu unterstützen



 


17. November 2019
Volkstrauertag

(von Otto Strasser)

Unter  Beteiligung  aller örtlichen Vereine mit  ihren Fahnen bekundete die Dorfgemeinschaft von Sallach ihre Verbundenheit mit den Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege. Der Gedenkgottesdienst, den Pfarrvikar Paul Gebendorfer zelebrierte, wurde mit Liedern aus der „Schubertmesse“ im Volksgesang, begleitet mit der Orgel (Organist Manfred Plomer) und Trompete (Thomas Wild) musikalisch gestaltet. In seiner Predigt nahm Vikar Gebendorfer die Ankündigung Jesu „Es kommen schwere Zeiten“ als Ausgangspunkt seiner Gedanken zum Volkstrauertag. Was Jesus mit dem Schicksal des Tempels in Jerusalem, der dann im Jahr 70 nach Christus vollkommen zerstört wurde, ankündigen wollte, könne auch als Ankündigung der Endzeit verstanden werden. Darin eingeschlossen seien nach den Worten des Geistlichen auch die Christenverfolgung bis hin in die Gegenwart, die Naturkatastrophen, die Hungersnöte und die Gewaltherrschaft des Nationalsozialismus wie auch des Kommunismus. Für den Glaubenden heiße das auf Gott zu vertrauen, sich für den Frieden einzusetzen, lauteten die Schlussworte seiner Predigt.  Mit zeitgemäßen Fürbitten von Lektor Harald Stern wurden besonders den Anliegen des Volkstauertages Rechnung getragen. Nach dem Gottesdienst versammelten sich die Fahnenträger aller Ortsvereine, die Mitglieder des Kirchenchors  und viele Gottesdienstbesucher am Kriegerdenkmal im Friedhof zur Gedenkfeier für alle Opfer des    1. und 2. Weltkrieges. Nach einleitenden Gebeten von Pfarrvikar Paul Gebendorfer begann Stadtrat Franz Winter seine Ansprache mit einem Dank an alle Teilnehmer der Gedenkfeier, „denn nur wer sich erinnert, kann aus der Vergangenheit lernen um eine bessere Zukunft zu gestalten“. Weiter sagte er: „ In diesem Jahr blicken wir besonders auf unser Nachbarland Polen, das am 1. September 1939 von Hitler-Deutschland überfallen wurde. Das dadurch ausgelöste polnische Leid war unvorstellbar. Gleich nach dem Überfall wurde von den Nationalsozialisten begonnen, tausende Angehörige der polnischen Elite systematisch umzubringen oder zu vertreiben. Aber auch die jüdische Bevölkerung Polens wurde in Ghettos zusammengetrieben und später dann nahezu vollständig ausgelöscht. Deshalb, so der Redner, müssen wir die Worte, die der große Schriftsteller und Überlebende des Holocausts, Elie Wiesel, am 27. Januar 2000 vor dem Deutschen Bundestag gesprochen hat – Wer sich dazu herablässt die Erinnerung an die Opfer zu verdunkeln, der tötet sie ein zweites Mal – in ihrer ganzen Tragweite ernst nehmen.“ Im Namen der politischen Gemeinde und der Dorfgemeinschaft von Sallach legten die Stadträte Franz Winter, Wolfgang Bäuml und Hans Bauer einen  Kranz am Ehrenmal nieder. Das Lied vom guten Kameraden,  gespielt von Thomas Wild auf der Trompete  und die gemeinsam gesungene Bayernhymne gaben nach den Segensgebeten von Pfarrvikar Paul Gebendorfer der Gedenkfeier einen würdigen Abschluss.



 


07. Oktober 2019
Erntedankfest

(von Helene Strasser)

Unter dem Leitwort „Wer dankt, der denkt“ stand das diesjährige Erntedankfest, das in der  Pfarrei Sallach am Samstag beim Vorabendgottesdienst gefeiert wurde. Im Danken liegt Segen, hieß es nicht nur im Eingangslied „Sing mit mir ein Halleluja“, sondern auch Pfarrvikar Paul Gebendorfer legte in seiner Predigt diese hoffnungsfrohe Aussage als den Grundgedanken dar. „Alles Leben ist Geschenk Gottes und die vielfältigen Erntegaben am Altar, zeigen uns die Vielfalt, die uns bereichert. Über die Wunder der Natur kann man nur staunen und viele Hände sind nötig, um sie zum Wohle der Menschheit einzusetzen. Deshalb gehören Vertrauen, Dank und Bitte zusammen“, legte der Priester dar. In den Fürbitten, von Sabine Hien und Birgit Weinzierl, im Amt der Lektorinnen vorgetragen, kamen die Anliegen der Gemeinde zum Ausdruck. „Herr wir bringen in Brot und Wein“ und „Laudato si“ gehörten zum modernen geistlichem Liedgut, mit dem der Kirchenchor mit Chorleiter Manfred Plomer an der Orgel, diesen Gottesdienst schwungvoll bereicherte. In der Kommunionmeditation, vorgetragen durch KDFB-Vorsitzende Helene Strasser, kam zum Ausdruck, dass Erntedank auch den Dank für den Arbeitsplatz, die Familie, die Gesundheit, die Kraft und den Erfolg und nicht zuletzt auch für ein gutes Gewissen beinhaltet und dass dabei vor allem auch an die Menschen gedacht werden soll, die am Mangel von immateriellen Dinge leiden. Am Ende des Gottesdienstes bot der Pfarrgemeinderat mit Hilfe der Ministranten noch Minibrote an, deren Erlös Notleidenden zugute kommt.


         
 


29. September 2019
Pfarrgemeinde beging Bruderschaftsfest mit Gottesdienst und Prozession

(von Helene Strasser)

Mit einem Festgottesdienst und der anschließenden Nepomukprozession, bei der die Gläubigen zum Ausdruck brachten, dass sie zu ihrem Glauben stehen und das Vorbild des Heiligen Johannes von Nepomuk auch heute noch Bedeutung für sie hat, beging die Pfarrgemeinde Sallach am Sonntag das Fest der Johannes-Nepomuk-Bruderschaft. Der feierliche Kircheneinzug des Priesters, begleitet von allen Ministranten und das Beisein der Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine hob die besondere Bedeutung dieses Festtages hervor. Diese wurde vom Kirchenchor mit festlicher musikalischer Gestaltung unterstrichen. In seiner Predigt hob Pfarrvikar Paul Gebendorfer die Opferbereitschaft des heiligen Johannes Nepomuk hervor. Ihm war die Wahrung des Beichtgeheimnisses so wichtig, dass ihn auch die Androhung des Martyriums nicht davon abhalten konnte. Schon bald nach seinem Tod begann die Verehrung dieses Blutzeugen und es bildeten sich Hunderte von Bruderschaften. Johannes Nepomuk wurde gleichsam zur Brücke zwischen Gott und den Menschen. Bei der Erneuerung des Gelöbnisses der Bruderschaft wurde der Hl. Johannes Nepomuk als Beschützer und Fürsprecher angerufen und um Stärkung in der Nachfolge Christi, zum Heil der Menschen gebetet. Dabei wurde auch das Versprechen bekräftigt, sich für die Ehre Gottes und der Mitmenschen einzusetzen. Die Verehrung dieses großen Heiligen, dessen Statue auch heute noch an vielen Brücken zu finden ist, brachten die Gläubigen im Gebet bei der Prozession durch das Dorf zum Ausdruck. Ihr Mittelpunkt waren die vom Priester getragene Monstranz mit der Reliquie des Heiligen, die Nepomuk-Figur, die dieses Jahr erstmals auf dem von Timo und Felix Hasenecker gebauten Handwagen mitgeführt wurde und die große Nepomukfahne. Nach der Prozession versammelte sich die Gemeinde noch mal im Gotteshaus, um im Lied „Großer Gott wir loben dich“ Gott zu preisen. Danach konnten sich alle im Pfarrheim stärken, in dem das Pfarrgemeinderatsteam unter Führung von Gertraud Eichinger mit Speis und Trank für das leibliche Wohl gesorgt hatten.  




 


3. August 2019
Senioren-Sommerfest mit Genuss und Gesang

(von Helene Strasser)

Voll ins Schwarze getroffen hatten Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung mit der Idee, am Samstagnachmittag ein Sommerfest für Senioren abzuhalten. PGR-Sprecherin Gertraud Eichinger freute sich bei ihrer Begrüßung über die vielen Gäste, für die der Platz auf der großen Terrasse des Pfarrheimes gerade noch ausreichte. Sie und Kirchenpfleger Gerhard Anetseder hatten mit ihrem Team von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung im Vorfeld dafür gesorgt, dass trotz unbeständiger Wetteraussichten alle im Trockenen sitzen konnten und niemand frieren musste. Der musikalische Gruß, den Chorleiter Manfred Plomer und Christian Stern mit Akkordeon und Gitarre entboten, galt auch Stadtpfarrer Josef Ofenbeck. der für einige Zeit ebenfalls dabei sein konnte. In die Lieder „Jetzt kommen die lustigen Tage“ und „Hoch auf dem gelben Wagen“ stimmten die Gäste sangesfreudig ein, bevor sie mit Kaffee und vom Einsatzteam selbst gebackenen Köstlichkeiten verwöhnt wurden. Für eine Überraschung sorgte Kinderchorleiterin Christine Wellenhofer mit dem Auftritt ihrer „Bambinis“. Mit ihren hellen Stimmen brachten sie die Gäste schon beim Einstiegslied „Die Uhr schlägt drei – der Pfarrer eilt herbei“ zum Lachen. Lustig waren natürlich auch die weiteren Lieder, denn beim „Kickeriki“ wollte der Gickerl mal nach Hollywood, mal zum Nordpol, in d'Schul nei, ins Karussell oder gar in d'Sauna fliang. Takt-Gefühl war dann zusätzlich bei den lustigen Hammerschmied G'selln verlangt und mit dem fröhlich-frechen „Sepp, Depp, Hennadreck“ verabschiedete sich die lustige Chortruppe.  Kräftiger Applaus und ein  erfrischendes Eis waren für jeden der Lohn für den fröhlichen Auftritt. Zum kräftig Mitsingen animierten danach Marieluise und Christian Stern mit ihrer Musik. Denn die  Pfarrangehörigen zwischen 60 und 89 durften sich hierfür aus den von Jugend an bekannten Liedern ihr gewünschtes Repertoire aussuchen. Klar, dass hierbei die Zeit wie im Flug verging. Damit niemand hungrig heim gehen musste, gab es zum Abschluss noch Würstlsemmeln, für die Otto Strasser als Grillmeister sorgte




 


26. Mai 2019
Mai-Andacht an der Artmann-Kapelle

(von Helene Strasser)

Bei idealem Frühlingswetter konnte am Sonntagnachmittag an der Artmann-Kapelle in Weingarten die Maiandacht in Natur gefeiert werden. Bereits um 13.30 Uhr machte sich ein Teil der Pfarrangehörigen, angeführt von Stadtpfarrer Josef Ofenbeck, Vorbeterin Mathilde Aigner und den Ministranten, auf den Weg vom Kirchplatz, über die Sallacher Siedlung und Eittinger Straße, wo sich noch weitere Pilger anschlossen. Betend und singend zog man zur Artmann-Kapelle, die direkt am Labertal-Radweg liegt. Dort wurde die Gebetsgemeinschaft bereits von Familie Artmann und vielen weiteren Gläubigen aus Sallach und den umliegenden Orten erwartet. In den abwechselnd von Stadtpfarrer Ofenbeck, KDFB-Vorsitzende Helene Strasser, Stellvertreterin Gertraud Eichinger und den Mitfeiernden gesprochenen Gebetstexten wurde Maria als Schwester im Glauben angerufen. Sie alle wandten sich in ihren Anliegen an Maria als Fürsprecherin, Helferin und Mittlerin. Abwechselnd dazu wurde in die vom Kirchenchor unter Leitung von Manfred Plomer anstimmten Marienlieder kräftig mit eingestimmt. Nach dem Schlusssegen des Priesters dankte Helene Strasser allen, die zum Gelingen dieser Maiandacht beigetragen und die anschließende Feier vorbereitet haben. Ihr besonderer Dank galt Stadtpfarrer Ofenbeck für die Vorbereitung und Gestaltung der Maiandacht, sowie Familie Artmann für die Pflege der schönen Kapelle. Den Artmann's dankte sie auch für die Möglichkeit, anschließend in der vom „Frauenbund-Team“ zur Festhalle umfunktionierten Maschinenhalle einkehren zu dürfen. Hier lud sie im Namen des KDFB Sallach zu Kaffee und einem vorzüglichen, von Frauen gespendeten Kuchen- und Tortenbüfett ein. Natürlich durften auch Erfrischungsgetränke nicht fehlen und so konnten Alt und Jung einen gemütlichen Nachmittag bei bester Unterhaltung genießen. Die Kinder entdeckten dabei die schönsten Plätze zum Spielen im Hof.



 


28. April 2019
Fünf Kommunionkinder feierten mit Kommunionjubilaren 

(von Helene Strasser)

Bei sehr kühlem, jedoch trockenem Frühlingswetter konnten am Weißen Sonntag fünf Drittklässler aus Sallach ihre erste Heilige Kommunion feiern. Im Religionsunterricht, bei Weggottesdiensten und Gruppenstunden waren sie durch Stadtpfarrer Josef Ofenbeck und die Religionslehrerinnen Gisela Dürtler und Stefanie Heimerl sowie die  Eltern der Erstkommunionkinder gut auf dieses große Ereignis vorbereitet worden. Unter den Klängen der Sankt-Nikolaus-Combo zogen die Kommunionkinder, angeführt von Stadtpfarrer Ofenbeck und den Ministranten und von ihren Eltern begleitet, in die österlich geschmückte Pfarrkirche ein. „Wer glaubt ist nie allein“, war dabei das vom Kirchenchor, unter Leitung von Manfred Plomer angestimmte Lied.

Den von den Kindern gestalteten Weinstock, dessen Rebzweige ihre Bilder tragen und der mit einem Regenbogen umspannt ist, nahm Stadtpfarrer Ofenbeck in seiner Predigt beispielgebend für die Verbindung mit Jesus Christus. „Tragt Sorge dafür, dass diese Verbindung bleibt, denn sie schenkt Lebensfreude und Lebenskraft, die immer neu bestärken und reiche Frucht hervorbringen wird. Du in mir – ich in dir, ist das Herzensgebet, das die Liebesverbindung zu Gott nicht abreißen lässt“, legte der Priester nahe. Nach der Erneuerung des Taufversprechens und den von den Kommunionkindern vorgetragenen Fürbitten, durften diese auch die Gaben zum Altar bringen. Ihre erste heilige Kommunion durften sie dann in Gestalt von Brot und Wein empfangen. Ihnen schlossen sich auch die silbernen und goldenen „Kommunion-Jubilare“ an.   Am Ende des Gottesdienstes dankte Stadtpfarrer Ofenbeck allen, die für eine gute Kommunionvorbereitung gesorgt haben sowie allen, die zur Gestaltung dieses Festgottesdienstes beigetragen haben. Am Nachmittag feierte der Priester mit den Kommunionfamilien und Pfarrangehörigen eine Dankandacht, bei der die Andachtsgegenstände gesegnet wurden und jedem Erstkommunionkind ein Andenken überreicht wurde.

 

Stadtpfarrer Josef Ofenbeck und Pastoralassistentin Stefanie Heimerl sowie Klassleiterin Stefanie Resner (rechts) flankieren die Kommunionkinder: (von links) Simon Wallner, Leo Quegwer, Hanna Scherzer, Anna Guggenberger und Fabio Meier. Dahinter die Kommunionjubilare Christine Heigl, geb. Strasser, Steffi Stern, geb. Scherzer (25 Jahre) und (hintere Reihe von links) Alois Plomer, Ludwig Pritscher, Maria Wellenhofer, geb. Löffler, Renate Singer, geb. Kiesl


13. April 2019
Segnung der Palmzweige  

(von Helene Strasser)
 

Bei sonnigem, jedoch sehr kühlem Frühlingswetter konnte am Vorabend des Palmsonntags die Segnung der Palmzweige beim Kreuz am Kirchplatz in Sallach stattfinden. Stadtpfarrer Josef Ofenbeck verband die Palmweihe mit der Segnung des vom Ehrenvorsitzenden des OGV Theo Speiseder neu restaurierten Dorfkreuzes. Die Pfarrangehörigen hatten ihre bunten Palmbüschel mitgebracht und die Erstkommunion- und Grundschulkinder trugen mit Stolz ihre geschmückten Palmstöcke, die sie zusammen mit den Müttern an diesem Morgen gebunden hatten, um sie segnen zu lassen. Zudem verteilten die Mitglieder des  Pfarrgemeinderates Palmzweige an die vielen Gläubigen, die den Priester in Begleitung der Ministranten am Kirchplatz erwarteten. Im Gedenken an den umjubelten Einzug Jesu in Jerusalem segnete Stadtpfarrer Josef Ofenbeck die Palmzweige als Symbol für das aufbrechende Leben und als Aufmunterung, dem Weg Jesu auf’s Neue zu folgen. Nach dem Segensakt zog die Gemeinde in einer feierlichen Prozession singend in die Pfarrkirche ein. Hier begann der Gottesdienst mit der Verlesung der Leidensgeschichte durch Stadtpfarrer Ofenbeck und die Lektoren Otto Hien jun. Und Christian Stern. Zum Hochgebet durften sich alle Kinder mit ihren Palmbüschen um den Altar versammeln. Der Kirchenchor übernahm, diesmal mit Daniela Lochner an der Orgel, die feierliche musikalische Gestaltung des Gottesdienstes. Danach hatten die Gläubigen Gelegenheit, die von den Ministranten selbst mit entsprechenden Ornamenten geschmückten Osterkerzen zu erwerben.



 


31. März 2019
Firmlinge gestalten Kreuzwegandacht  

(von Helene Strasser)

Die Pfarrei Sallach betete am Sonntag in einer anschaulichen und modernen Art und Weise den Leidensweg Jesus. Zahlreiche Jugendliche und Kinder in Begleitung ihrer Eltern haben sich in der Pfarrkirche St. Nikolaus am Vormittag eingefunden, um miteinander Jesus für sein Leiden zu würdigen. Im Rahmen ihres Firm-Praktikums haben die beiden Firmlinge Nina Wiesgrill und Luca Meier die Kreuzwegandacht vorbereitet. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von Claudia Guggenberger und Hildegard Knott. Die Kommunionkinder, Ministrantinnen und Ministranten sowie viele Sallacher Kinder schritten die Stationen hinter dem Oberministranten und Kreuzträger Odicho Yelda in der Kirche miteinander betend ab. Nicht nur die Kinder und Jugendlichen wurden anhand der schön vorgetragenen Texte zum Nachdenken angeregt. Nach der jeweiligen Vorstellung der Stationen transferierten die Kinder die Leiden des Jesus mit aktuell passenden Erfahrungen aus dem Leben sowie bekannten Lebensweisheiten in den kindlichen und elterlichen Alltag. So wurde beispielhaft an der 6. Station (Veronika reicht Jesus das Schweißtuch) ausgeführt, dass oft schon ein freundliches Wort, ein Lächeln von uns andere Menschen froh machen kann. Manchmal sind es eben nur Kleinigkeiten, die das Miteinander leichter machen und Freude ins Leben der Menschen bringen. An der 10. Station (Jesus wird seiner Kleider beraubt) erinnerten die Kinder an den Spruch: „Was du nicht willst, dass man dir tut, das füg auch keinem anderen zu.“ Obwohl den Spruch jeder kennt, ertappen sie sich immer wieder dabei, wie sie sich über andere lustig machen und sie blamieren. Unter der Regie von Christine Huber legten zudem die jüngsten Teilnehmer der Pfarrgemeinde zu jeder Station einen passenden Gegenstand unter das Kreuz am Altar. Musikalisch wurde die Kreuzwegandacht von Chorleiter Manfred Plomer umrahmt. Mit rhythmischen Liedern aus dem Gotteslob hat er die Kirchenbesucher zum Mitsingen animiert. Mit dem Lied: „Herr, gib uns deinen Frieden“ endete eine wirklich gelungene, modern gestaltete Kreuzwegandacht.


Sallacher Kinder unter der Leitung von Claudia Guggenberger (3. v. rechts) und Hildegard Knott (2. v. links) hinter dem Kreuz mit den symbolisch abgelegten Gegenständen


22. Januar 2019
Gerhard Anetseder neuer Kirchenpfleger

(von Helene Strasser)

Am Dienstagabend trafen sich um 20 Uhr die bisherigen Mitglieder wie auch die neu gewählten Mitglieder der Kirchenverwaltung  zusammen mit Stadtpfarrer Josef Ofenbeck und Pfarrsekretärin Maria Kutzi sowie Pfarrgemeinderat Georg Altmann im Pfarrsaal. Zuerst wurde von Pfarrsekretärin Maria Kutzi die Jahresrechnung 2018 vorgestellt und von den bisherigen Kirchenverwaltungsmitgliedern per Unterschrift anerkannt. „Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer, die sich für die Pfarrei St. Nikolaus einsetzten, könnte heute ein Pfarrer seinen vielfältigen Aufgaben in einer Pfarrgemeinde nicht mehr zufriedenstellend nachkommen, so Stadtpfarrer Josef Ofenbeck. Dies habe in Sallach bisher in vorbildlicher Weise  funktioniert, lobte der Geistliche. Deshalb sei er auch froh und dankbar, dass sich immer wieder neue ehrenamtliche Helfer finden lassen. Sein Dank galt nun dem bisherigen Kirchenpfleger Hans Bauer sowie den Kirchenverwaltungsmitgliedern Herbert Groß, Hildegard Knott und Nicole Daffner. Drei von ihnen wurden bereits 2006 in die Kirchenverwaltung der damals noch eigenständigen Pfarrei gewählt, Hildegard Knott gehört seit 2012 dem Gremium an. Heribert Groß und Hans Bauer stellten sich bei der letzten Kirchenverwaltungswahl nicht mehr zur Verfügung. Stadtpfarrer Josef Ofenbeck dankte beiden für ihren großen ehrenamtlichen Einsatz als Kirchenpfleger seit 2006 oder als Hausmeister des Pfarrheimes. Beide haben viele Stunden ihrer Freizeit für die Kirche St. Nikolaus geopfert. Als kleines Dankeschön überreichte er an beide einen Geschenkkorb mit regionalen Produkten. Für sie rückten Gerhard Anetseder und Otto Strasser bei der letzten Kirchenverwaltungswahl am 18.  November 2018 nach. Zusammen mit Hildegard Knott und Nicole Daffner bilden sie für die kommenden sechs Jahre die Kirchenverwaltung. Nach einer kurzen Diskussion einigte man sich, den neuen Kirchenpfleger schriftlich zu wählen. Hierbei erreichte Gerhard Anetseder die meisten Stimmen und ist damit neuer Kirchenpfleger der Pfarrgemeinde St. Nikolaus.

Sie gehören der neuen Kirchenverwaltung von Sallach an: v. l. Otto Strasser, Hildegard Knott, Stadtpfarrer Josef Ofenbeck, Nicole Daffner, Gerd Anetseder

Stadtpfarrer Josef Ofenbeck (Mitte) überreichte den beiden ausgeschiedenen Kirchenverwaltungsmitgliedern - Kirchenpfleger Hans Bauer (2. v. r.) und Hausmeister Heribert Groß  (2. v. l.) -  je einen Geschenkkorb mit regionalen Produkten

 


13. Januar 2019
Neujahrsempfang und Segnung des Taufbaumes

(von Helene Strasser)

Beim Neujahrsempfang der Pfarrgemeinde, zu dem Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat am Sonntag nach dem Abendgottesdienst die kirchlichen Mitarbeiter und alle Ehrenamtlichen ins Pfarrheim eingeladen hatten, ergriff die im vergangenen Jahr neu gewählte Pfarrgemeinderatssprecherin Gertraud Eichinger als erste das Wort und dankte allen, die sich mit vielfältigsten Diensten ins Pfarrleben einbringen. Ihr erster Dank galt Stadtpfarrer Josef Ofenbeck und Pfarrsekretärin Maria Kutzi, dem Mesnerehepaar Aigner, den Ministranten, der Kirchenchorgemeinschaft und den Instrumentalisten mit Manfred Plomer an der Spitze. Ihr Dank galt natürlich auch den Lektoren, Kommunionhelfern und allen, die das ganze Jahr über und besonders zu den Hochfesten für den Kirchenschmuck sorgen und die Sicherheit durch Räum- und Streudienste gewährleisten. Weiter dankte sie ihren Helferinnen im Pfarrheimteam, hier besonders Christa Groß für die tatkräftige Unterstützung und allen, die sich mit weiteren Diensten in das Pfarrleben einbringen. Ihren Dankesworten schloss sich der bisherige Kirchenpfleger Hans Bauer an und dankte vor allem auch seiner Vorrednerin für deren vielfältige Dienste, die sie für die Pfarrei leiste. Aufgrund der beruflichen Belastung und weiterer ehrenamtlicher Dienste habe er sich entschlossen, das Amt des Kirchenpflegers aufzugeben. Er sei sich aber sicher, dass es nach der konstituierenden Sitzung der Kirchenverwaltung ein gutes Weiterarbeiten dieses Gremiums zum Wohle der Pfarrei gebe. Bei einer kleinen Rückschau, in der er auch die Neuwahlen von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung erwähnte, sprach Stadtpfarrer Ofenbeck allen bisher in diesen Gremien vertretenen und allen Neugewählten ein herzliches Vergelt's Gott für ihre Dienste aus. Sein  Dank galt auch dem Frauenbund, der Marianische Männerkongregation und der Gruppe 60-plus für die aktive Gestaltung des Pfarrlebens in religiöser und gesellschaftlicher Weise. „Alle, die sich mit großen und kleinen Diensten in die Pfarrfamilie einbringen, wirken wie eine Maschine zusammen, wo ein Rädchen ins andere greift und so alles rund laufen kann“, so die anerkennenden Worte des Pfarrherrn. Er sprach aber auch die seelsorgliche Not an, die sich durch die Erkrankung von BGR Josef Schmaißer und den Weggang von Pfarrer Jendrysik vergrößert hat. In der Hoffnung auf neue Belebung des Pfarrhofes meinte er, dass in dieser Hinsicht keine schnelle Lösung in Sicht sei. Deshalb sei momentan im Bereich der Pfarreiengemeinschaft eine Reduzierung der Gottesdienstangebote unumgänglich, beteuerte Stadtpfarrer Ofenbeck. Doch wenn er sehe, wie gut frühe Gottesdienstzeiten in Sallach am Samstagabend von Gläubigen aus umliegenden Pfarreien genutzt werden, habe er die Hoffnung, dass die Vernetzung weiter fortschreiten kann und die kurzen Wege zwischen den Pfarrgrenzen von vielen Gläubigen auf praktische Weise genutzt werden. Mit den besten Wünschen für das neue Jahr und einem „Prosit“ (Bild) lud er zu den Köstlichkeiten ein, die von den Pfarrgemeinderats- und Kirchenverwaltungsmitgliedern organisiert und zu einem ansprechenden Büfett zusammen gestellt worden waren.

 

Einen neuen Taufbaum haben die Familien Guggenberger und Eichinger vor kurzem für die Pfarrkirche Sankt Nikolaus in Sallach gespendet. Auf ihm wird für jeden Täufling der Pfarrei ein Apfel die Baumkrone schmücken, auf dem neben einem Foto auch der Name, das Geburts- und das Taufdatum des betreffenden Kindes verzeichnet ist. Das Fest der Taufe des Herrn bot sich da als das geeignete Datum, um diesen Taufbaum zu segnen. So konnte Stadtpfarrer Josef Ofenbeck beim Sonntagsgottesdienst am späten Nachmittag die Segnung des liebevoll hergestellten Taufbaumes, der in der Turmkapelle seinen Platz gefunden hat, vornehmen. Bild: Begleitet und assistiert von den Ministranten nahm Dekan Ofenbeck die Segnung des Taufbaumes vor.


Dezember 2018
Herbergsuche und Weihnachtsgottesdienste mit festlicher Kirchenmusik
(von Helene Strasser)

Schon beim Familiengottesdienst am Morgen des 4. Adventsonntags konnten sich die vielen Kirchenbesucher auf das Weihnachtsfest einstimmen. Denn anstelle der Predigt spielten Kinder aus der Pfarrei die Herbergsuche von Josef und Maria in der schon weihnachtlich geschmückten Pfarrkirche Sankt Nikolaus nach. Unter Regie von Hildegard Knott und Kathrin Speiseder hatten sie das Geschehen der Heiligen Nacht einstudiert und meisterhaft gespielt. Auch die musikalische Gestaltung wurde großteils vom Kinderchor unter Leitung von Christine Wellenhofer (mit Gitarrenbegleitung) und Kirchenchorleiter Manfred Plomer (am Keyboard) übernommen. „Geben wir Gott eine Herberge und lassen wir ihn in uns wachsen“, waren die ermunternden Worte von Stadtpfarrer Josef Ofenbeck am Ende der „gespielten Predigt“. Auch beim „Vater unser“ standen die Kinder im Mittelpunkt, denn sinnbildlich für Gottes Einladung zu seinem Tisch zu kommen, lud der Priester alle Kinder ein, sich um den Altar zu versammeln. Mit Beifall wurden die Kinder am Ende des Gottesdienstes für ihr eifriges Mitwirken belohnt. Mit festlichen Weihnachtsgottesdiensten wurde in den darauf folgenden Tagen das Fest der Liebe begangen. Mit meditativer Instrumentalmusik stimmte Chorleiter Manfred Plomer (Orgel) am Heiligen Abend zusammen mit Tochter Anna-Sophie (Geige), Marina Kutzi (Flöte) Thomas Wild (Trompete) und Johannes Stern (Kontrabass) auf die um 18 Uhr beginnende Christmette ein. Diese wurde in diesem Jahr von Pfarrer Werner Maria Heß in der voll besetzten Pfarrkirche zelebriert und mit festlichen Weihnachtsliedern für Chor und Gemeinde gestaltet. Während die Kerzen der vielen Kirchenbesucher am Friedenslicht von Bethlehem entzündet werden konnten, erstrahlten die Altäre im Glanz des Weihnachtsschmuckes und der Christbäume. Das Christamt zum Hochfest der Geburt des Herrn am Dienstag, 25. Dezember, das ebenfalls vom Kirchenchor festlich gestaltet wurde, feierte wiederum Pfarrer Heß mit der Gemeinde. Am zweiten Weihnachtstag, dem Fest des Heiligen Stephanus, stand am späten Nachmittag Pfarrvikar John Varghese als Zelebrant am Altar und feierte mit den vielen Gläubigen das Christamt im voll besetzten Gotteshaus. Hier brachte Chorleiter Manfred Plomer zusammen mit Chor und Orchester die Kempter Pastoralmesse für Chor, Instrumentalisten und Solisten zur Aufführung. Die erstklassige Orchestermusik, gepaart mit der Stimmharmonie der Chorsängerinnen und Sänger bildete somit den kirchenmusikalischen Höhepunkt der Festtage. Wie schon bei den vorhergehenden Weihnachtsgottesdiensten erklang auch zum Abschluss dieses Festgottesdienstes das beliebte „Transeamus“ mit jubelnden Stimmen und vielfältigen Musikklängen.


16. Dezember 2018
Ökumenische Adventsmusik am dritten Advent

(von Helene Strasser)

Neu aufleben lassen hat der Dekanatskirchenmusiker und Leiter des Sallacher Kirchenchores Manfred Plomer die vor zwei Jahrzehnten von Diakon Reinhold Röttger und Stadtpfarrer Ulrich Fritsch eingeführte ökumenische Feierstunde, die alljährlich am Ende der Adventszeit auf Weihnachten einstimmte. Ihm war es gelungen, dieser adventlichen Feierstunde ein neues Gewand zu verleihen. Neben seinem eigenen Kirchenchor und dem Posaunenchor der Kreuzkirche Geiselhöring, unter Leitung von Wolfram Kölzov konnte Manfred Plomer auch das Musikstudio La Musica mit Martin Thom an der Spitze für diese Stunde mit geistlicher Adventsmusik gewinnen. Dekan und Stadtpfarrer Josef Ofenbeck freute sich bei seiner Begrüßung in der Pfarrkirche Sankt Nikolaus über das volle Gotteshaus und bezeichnete diese ökumenische Feier als geistliches Zuckerl, das den Weg zur Krippe ebnet. Sinnbildlich auf Weihnachten zu ging daraufhin eine mutige junge Musikerin, die in ihrem gekonnten Geigenspiel auf die weiteren musizierenden Kinder der Instrumentalgruppe stieß und deren Klänge sich zur harmonischen Einleitungsmusik vereinten. Im Lied „Kinderaugen“ beschrieb der Kinderchor von Musiklehrer Martin Thom, begleitet von der jungen Instrumentalgruppe die großen Kinderaugen, die das Wunder der Weihnacht hervorruft. Auf, tauet ihr Himmel herab … forderte der Kirchenchor Sallach im abwechselnd von Männerstimmen und gemischtem Chor gesungenen Adventslied „Rorate“. In das daraufhin vom Posauenenchor gespielte und von Kirchenchor gesungene „Es kommt ein Schiff geladen“, konnte abwechselnd auch die Gemeinde mit einstimmen. „Tollite hostias“ hieß ein weiteres vom Posaunenchor gekonnt intoniertes Musikstück. Im flotten Sound  der Lieder „So wie ein Licht“ und „Heaven is a wonderfull place“ kam die Musikbegeisterung von Chor und Instrumentalisten des Musikstudios La Musica voll zur Geltung. Stadtpfarrer Ulrich Fritsch von der evangelischen Kreuzkirche Geiselhöring erinnerte in einem kurzen Statement an die Anfänge der ökumenischen Adventsfeiern in Sallach und versicherte, dass durch Jesus Christus das Schöpfungsgeheimnis in jedem Einzelnen offenbar werde. Seid bereit! forderte daraufhin der Kirchenchor Sallach im Lied „In das Warten dieser Welt“ ...denn der Herr erlöst sein Volk wunderbar zu seiner Zeit, lautete die musikalische Frohbotschaft weiter. Posaunenchor und Kirchenchor vereinten anschließend ihre abwechselnd mal getragenen, mal jubelnden Klänge zur beeindruckenden Kantate „Gloria“. Im Lied „Tragt in die Welt nun ein Licht“ mahnten  Jugendchor und Instrumentalisten auf musikalische Weise, ein Licht auch zu den Alten, Kranken und Kindern zu tragen. Und im Abschlusslied „Tochter Zion, freue dich“ vereinigten sich Posauenenchor, Kirchenchor und Gemeinde zu einem kraftvollen Ausdruck der Freude. In einem lang anhaltenden Beifallssturm bekundeten die Kirchenbesucher ihre Begeisterung für dieses gelungene Gesamtwerk und ihren Dank für diese Stunde adventlicher Einstimmung auf das Fest der Geburt des Herrn. Chorleiter Manfred Plomer dankte abschließend allen Mitwirkenden für ihren großartigen Einsatz, der diesem Adventskonzert eine neue Klangfarbe verlieh. Hierbei waren nicht nur Können, Fleiß und Begeisterung, sondern auch Uneigennützigkeit gefordert, so seine anerkennenden Worte. Denn die eingehenden Spenden fließen dem Orgelbauprojekt zu, das für eine neue Sallacher Kirchenorgel in die Wege geleitet wurde.


Die Mitwirkenden

Kirchenchor Sallach und Posaunenchor der evangelischen Gemeinde musizierten in gekonnter Weise unter Leitung von Manfred Plomer.

Begeistert musizierten Chor, Jugendchor und Instrumentalisten mit ihrem Leiter Martin Thom an der Orgel.


18. Oktober 2018
„Laudato si“ - die Enzyklika von Papst Franziskus vorgestellt

(von Helene Strasser)

Zu einem Vortragsabend, bei dem die Theologin Beate Eichinger die Ökoenzyklika von Papst Franziskus mit dem Titel „Laudato si“ vorstellte, konnte Pfarrgemeinderatssprecherin Gertraud Eichinger am Donnerstagabend neben interessierten Pfarrangehörigen auch einige Zuhörer aus den Nachbarpfarreien im Gasthaus Hagn begrüßen. Besonders erfreut zeigte sie sich über die Anwesenheit von Stadtpfarrer Josef Ofenbeck und KEB-Geschäftsführer Theodor Speiseder. Ihr Anliegen sei es, den Menschen die Enzyklika „Laudato si“ mit dem Untertitel „Über die Sorge für das gemeinsame Haus“ nahe zu bringen und sie zum Sehen – Urteilen und Handeln zu bewegen, betonte die Umweltbeauftragte der Diözese Regensburg zu Beginn ihrer Ausführungen. Bewusst habe Papst Franziskus seine Öko-Enzyklika 2015 vor dem Klimagipfel in Paris herausgegeben. Sie ist als Anstoß für nachhaltige Debatte sehr dialogorientiert an alle Menschen guten Willens gerichtet. Die Zerstörung der Erde, verknüpft mit sozialer Ungerechtigkeit und Armut war der Ausgangspunkt für diese Enzyklika. Sie fordert Ehrfurcht vor der Schöpfung und weltweite  soziale und ökologische Gerechtigkeit. „Laudato si“ beinhaltet scharfe Gesellschaftskritik, insbesondere bezüglich Macht- und Technikmissbrauch, rügt das Finanzwesen, zeigt deutliche Skepsis gegenüber den Gesetzen des Marktes und prangert dauerndes Wirtschaftswachstum und Konsumzwang an. Sie würdigt ausdrücklich die bisherigen Erfolge der weltweiten, außerkirchlichen Ökobewegung und ist Rückenstärkung für kirchliche Umweltarbeit. Sie fordert von der Politik Lobbyarbeit, um die Dringlichkeit zum Handeln zu bekräftigen. Leidenschaftlich ans Herz legt der Papst den Menschen eine Abkehr von der oberflächlichen und flüchtigen Wegwerfmentalität, die Klima schädigend und Umwelt zerstörend wirkt. Er zeigt die Dringlichkeit des Handelns in Bezug auf Ungerechtigkeit, Armut, Zerstörung der Erde und Verlogenheit des Wirtschaftssystems auf. Die eigene Würde bezeichnet Papst Franziskus als tiefste Motivation für ein Handeln in Liebe zur Verbreitung des Guten in der Gesellschaft. Er fordert Entschleunigung und Achtsamkeit sowie den Dialog der Religionen, der Wissenschaften und der Ökobewegungen und schließlich den Dialog aller miteinander. Die Themen der Enzyklika legte die Referentin ihren Zuhörern hoffnungsfroh ans Herz und ermutigte zur sensiblen Offenheit und zum Engagement. Mit einem Gebet für unsere Erde beschloss sie ihre Ausführungen und bekräftigte, dass diese Enzyklika Ermutigung, Bestärkung und Rückenwind ist für alle, die sich damit befassen. „Wir sollten in ihr keine mühsame Last sehen, sondern eine freudige Aufgabe“. KEB-Geschäftsführer Theodor Speiseder dankte Beate Eichinger für ihre begeisternde Einführung in die Enzyklika, die für eine kleine Gebühr als Büchlein zum ausführlichen Studium mitgenommen werden konnte. In Bezug auf die ökologischen Aspekte von „Laudato si“ ließ er seinen Namenskollegen, den Imker Theo Speiseder als Praktiker vor Ort in Bezug auf das Bienensterben zu Wort kommen.


(von links) Dekan und Stadtpfarrer Josef Ofenbeck, Referentin Beate Eichinger, PGR-Sprecherin Gertraud Eichinger und KEB-Geschäftsführer Theodor Speiseder


08. September 2018
Ministrantenausflug

(von Helene Strasser)

Nachdem die großen Ministranten der Pfarrei Sallach gleich zu Beginn der Sommerferien an der großen Ministrantenwallfahrt nach Rom teilnehmen konnten, organisierten Pfarrgemeinderätin Claudia Guggenberger und die ehemalige PGR-Sprecherin Angela Kulzer  für die „Kleinen“ gegen Ferienende ebenfalls einen Jahresausflug. Dieser führte zur Minigolfanlage nach Neufahrn. Hier galt es für die meisten der Kinder, erste Erfahrungen mit Schläger und Golfball zu sammeln. Wenn der Ball auch oft nur schwer ins Loch fand, so machte es den Mädels und Jungs doch unglaublichen Spaß, sich durch die spannenden Hindernisse des Parcours zu arbeiten. Bevor die kleine Gruppe dann den Heimweg antrat, ging es noch zur Eisdiele, in der sich die Schleckermäuler einen leckeren Eisbecher aussuchen durften. Zu Hause angekommen, waren sich alle einig, dass dieser Tag zwar viel Geschick erforderte, jedoch auch so viel Spaß machte, dass er ein Gewinn für die Gemeinschaft in der Ministrantengruppe war.

 


31. Mai 2018
Fronleichnamsfest viel z.T dem Wetter zum Opfer

(von Helene Strasser)

Neben der Feier des Fronleichnamsfestes am Vormittag in Geiselhöring hatte Stadtpfarrer Josef Ofenbeck am frühen Abend des „Prangertages“ die selbe Feier nochmal in Sallach zu bewältigen. Schon auf dem Weg zur Pfarrkirche fragten sich die Gläubigen, ob die Fronleichnamsprozession wohl stattfinden kann, oder ob die am Himmel stehenden Gewitterwolken den Verbleib in der Pfarrkirche erfordern. Die Anlieger der Theklakapelle unter Federführung von Christina Wiesgrill und Claudia Guggenberger, sowie die Familien Anetseder, Knott/Beutlhauser und Wild hatten jedenfalls bei Hitze am Nachmittag schon die Altäre für die jeweiligen Evangeliums-Stationen aufgebaut und mit Blumen prächtig geschmückt. Blitze, Donner und dunkle Wolken ließen es jedoch nach dem Gottesdienst zu riskant erscheinen, die Prozession mit Fahnen, Laternen, der Nepomuk-Figur und dem Traghimmel durchzuführen. So fanden sich die großteils in Vereinstracht anwesenden Pfarrangehörigen damit ab, die Evangelien in der Kirche zu feiern. Da jedoch nach dem 3. Evangelium die Gewitterwolken weiter gezogen waren, verkündete Dekan  Ofenbeck, dass wenigstens das letzte Evangelium noch im Freien gefeiert werden soll. So formierte sich kurzerhand doch noch die Prozession, die dann beim Altar der Familie Knott Halt machte. Hier hatten die diesjährigen Firmlinge am Nachmittag mitgeholfen, den Blumenteppich vor den Altar unter den duftenden Lindenbäumen zu legen. Ebenso würdig wie zuvor in der Kirche wurden hier die Gebete und Fürbitten von den Lektorinnen Gertraud Eichinger und Brigitta Wild vorgetragen. Dekan Ofenbeck las die dazu vorgesehenen Evangelien und spendete jeweils mit der Monstranz den eucharistischen Segen. Die vom Kirchenchor und der Gemeinde gesungenen Lieder bekräftigten dabei die Worte der Predigt. „Die Monstranz zeigt: Jesus du bist in unserer Mitte und gehst alle Wege mit. Wir können an Jesus teil haben und ihn in uns wachsen lassen, so dass wir eine lebendige Monstranz sind.“ Am Ende versammelten sich die Gläubigen noch mal in der Pfarrkirche zum Te Deum, bei dem Glocken und Orgel zum kraftvoll gesungenen „Großer Gott wir loben dich“ erklangen.

 



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